Viele Menschen wünschen sich eine Veränderung ihrer Naturhaarfarbe und greifen auf Haarfarben zurück, um einen neuen Look zu kreieren. Ob Teddy Brown, Butter Blonde oder Sunkissed Caramel: Aktuelle Trend-Haarfarben sucht man in der Drogerie oft vergebens. Umso besser also, dass Sie Ihre Wunsch-Haarfarbe einfach selbst mischen können. Prinzipiell ist die Haarfarbe in der gewünschten Nuance schnell gemischt und aufgetragen.
Allerdings gibt es gerade beim Mischen der Haarfarbe viel zu berücksichtigen und zu bedenken, damit das Ergebnis wirklich mit der Vorstellung übereinstimmt. Ganz klares „Ja” - jedoch mit Bedacht. Richtig kombiniert, können kühle und warme Töne Ihr Haar zum Strahlen bringen oder unerwünschte Nuancen neutralisieren.
In diesem Artikel werden wir die Grundlagen des Mischens von Haarfarben erläutern, von der Farbtheorie bis hin zu praktischen Tipps und Tricks. Bevor wir jedoch in die Details gehen, werfen wir einen Blick auf die Grundprinzipien der Farblehre.
Um die Nachteile schnell aus dem Weg zu räumen, tauchen wir als erstes in die Grundprinzipien der Farblehre ein. Wussten Sie schon? Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die unterschiedlichen Nuancen wie die unserer Excellence Creme-Farben immer durch Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet sind. Dahinter steckt ein ganz eigener Farbcode: Die erste Zahl (1-10) gibt dabei den Grundton an - von Tiefschwarz (1) bis Hellblond (10).
Beim Mischen von Haarfarben ist es wichtig, die Farbtheorie zu verstehen und zu wissen, wie verschiedene Farben miteinander interagieren. Wenn Du Haarfarben mischen möchtest, ist es wichtig, die Farbtheorie zu verstehen und zu wissen, wie verschiedene Farben miteinander interagieren.
Die Farbtheorie ist die Grundlage für jedes erfolgreiche Haarfarbenmischen. Es ist wichtig zu verstehen, wie verschiedene Farben interagieren, um die gewünschte Nuance zu erzielen. Hier sind einige grundlegende Prinzipien:
Der Farbkreis hilft bei der Auswahl der richtigen Farbtöne.
Nach der Farblehre wartet die Königsdisziplin auf Sie: das perfekte Mischverhältnis. Beim Mischen von Haarfarben ist es wichtig, das richtige Verhältnis der Farben zu kennen. Dies hilft, den gewünschten Ton zu erreichen und unerwünschte Farben zu vermeiden. Du solltest immer beachten, wie viel Farbe und Entwickler du benötigst, um das Beste Ergebnis zu erzielen.
Ob intensives Schokobraun oder zartes Pastell - das richtige Verhältnis entscheidet, wie intensiv oder sanft die Farbe am Ende wirkt. Hier sind einige allgemeine Richtlinien:
Apropos zarte Nuancen: Selbst Profis schwören auf die Technik, Haarfarbe mit Spülung, Shampoo oder Haarmasken zu mischen. Die Methode zaubert Ihnen nicht nur sanfte Pastelltöne oder eine dezente Farbauffrischung ins Haar. Ihre Mähne profitiert außerdem in nur einem Schritt von Pflege und Farbe. Aber Achtung: Die Deckkraft bleibt hier eher sanft, also keine Option für dramatische Farbveränderungen.
Hier sind einige Beispiele für Mischverhältnisse mit Pflegeprodukten:
Eine Tabelle zum Mischen von Haarfarben kann eine wertvolle Hilfe sein. Hier ist ein einfaches Beispiel:
| Farbe | Proportion |
|---|---|
| Blond | 1 Teil Farbe, 2 Teile Entwickler |
| Braun | 1 Teil Farbe, 1,5 Teile Entwickler |
| Schwarz | 1 Teil Farbe, 1 Teil Entwickler |
Diese Tabelle gibt dir eine Orientierung, wie du verschiedene Haarfarben mischen kannst. Die Proportionen können jedoch je nach der gewünschten Intensität und dem Haartyp variieren.
Weiter zu Lektion 3 unserer kleinen Friseur-Schule: „Das richtige Kombinieren verschiedener Nuancen”. Ob Sie unsere L’Oréal Paris Casting-Serie oder Préférence bevorzugen - jede unserer Serien zeichnet sich durch ihre einzigartige Formel aus. Mischen Sie warme und kühle Farbtöne, entsteht oft eine fade, neutrale Nuance, die schnell langweilig wirken kann.
Es wird ernst: Die Haarfarbe selber zu mischen ist dank unserer L’Oréal Haarfärbe-Kits einfacher als gedacht. Geben Sie beide Farben im gewünschten Verhältnis in eine kleine Schale und mischen Sie diese gut durch, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Es gibt verschiedene Techniken zum Mischen von Haarfarben:
Diese Techniken helfen, den gewünschten Farbton präzise zu erzielen und das beste Ergebnis zu erreichen.
Egal ob beim Friseur oder zu Hause: Haarfärbemittel sollten immer erst gemischt werden, nachdem die Haarstruktur analysiert wurde. Wird beispielsweise eine dunkle Farbe auf feinem Haar angewendet, so entsteht ein deutlich dunkleres Ergebnis, als wenn die gleiche Coloration auf dickem Haar eingesetzt wird. Das bedeutet für Friseure: Wenn Sie bei einem Kunden mit einer Haarfarben-Mischung ein bestimmtes Ergebnis erzielt haben, heißt das nicht, dass sich bei dem nächsten Kunden mit derselben Mischung dasselbe Farbergebnis wiederholen lässt. Auch Laien, die zu Hause Ihre Farbe mischen möchten, sollten das berücksichtigen.
Denn die Farbe, die bei der besten Freundin ein tolles Ergebnis verschafft hat, kann bei Ihnen eine ganz andere Wirkung erzielen. Beim Mischen der Haarfarbe kommt es also immer auf die individuellen Haareigenschaften an.
Der Zustand der Haare:
Bevor mit dem Mischen der Haarfarbe begonnen wird, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es danach auf Schnelligkeit ankommt. Planen Sie also ausreichend Zeit zum Auftragen der Haarfarbe ein. Wenn eine Alkalie wie Ammoniak mit Wasserstoffperoxid in Kontakt kommt, beginnt sofort ein Oxidationsvorgang. Permanente Farben sind dabei ebenso oxidativ wie demi-permanente Farben.
Der Oxidationsvorgang ist jedoch zeitlich begrenzt, weshalb Farben, die einmal gemischt wurden, möglichst schnell verwendet werden müssen. Wenn Sie das nicht berücksichtigen, ist es nicht möglich, die gewünschte Farbe zu erzielen. Die Pigmente entwickeln sich unzureichend oder die Aufhellung findet nicht im gewünschten Maße statt.
Es ist wichtig, die Sicherheitshinweise und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, um unerwünschte Reaktionen zu vermeiden:
Perfekte Ergebnisse beim Mischen von Haarfarben zu erzielen, erfordert einige Kenntnisse und Techniken. Hier sind einige wichtige Tipps, um sicherzustellen, dass Du die gewünschten Farbnuancen erhältst und jegliche Farbfehler vermeidest.
Nach dem Färben ist vor der Pflege: Für das „Wie-frisch-vom-Salon-Gefühl” sind farbschützende Shampoos und Spülungen unserer L’Oréal Paris Haircare ein absolutes Must-have. Sie reinigen sanft, ohne die Farbpartikel aus dem Haar zu spülen und verlängern gleichzeitig die Farbbrillanz.
Zusätzlich zu farbschützenden Shampoos und Masken sollten Sie Ihr Styling anpassen, um die Farbe bestmöglich zu schützen. Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab: Verwenden Sie immer einen Hitzeschutz, da Hitze Farbpartikel schneller verblassen lassen kann. Ein guter Hitzeschutz legt sich wie eine Art Schutzschild ums Haar und verlängert die Farbintensität.
Um nachwachsende Ansätze aufzufrischen oder kleine Farbunterschiede auszugleichen, ist das Magic Retouch ein genialer Helfer.
Beachtet zunächst den natürlichen Ausgangspunkt des Haares. Dies ist die Grundlage für die Blondierung und hat einen großen Einfluss auf die Formeln, die ihr beim Aufhellen und Tönen verwendet. Verwendet dann die Wella Aufhellungskurve (siehe rechts), um den erforderlichen Aufhellungsgrad zu bestimmen. Wenn das Haar beispielsweise bereits mittelblond 7/ ist, aber auf Platin 10/ aufgehellt werden soll, muss das Haar um drei Stufen aufgehellt werden. Auch das darunter liegende Pigment muss berücksichtigt werden, da dies möglicherweise freigelegt wird. Bei der Aufhellung können orangefarbene und gelbe Farbnuancen durchscheinen. Behaltet dies im Hinterkopf, wenn ihr euren Toner mischt.
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