Die Stars machen es vor: Wir gehen farbtechnisch eine Etage tiefer oder lassen unsere Mähne ganz natürlich. Hell? Natürlich! Wir können uns also entweder ganz entspannt zurücklehnen und unsere Haare mal machen lassen - oder uns den neuen Look direkt färben.
Ob man es Dunkelblond oder Dirty Blonde nennen mag - eines ist klar: die natürliche Blond-Nuance ist definitiv ein Haarfarbentrend. Besonders cool ist der Look übrigens mit etwas Texturspray, sodass das Haar schön griffig ist und auch sollte man darauf achten, dass die Haare nicht ölig wirken.
Für alle, die den Ton noch nicht ganz einordnen können: Dirty Blonde liegt genau zwischen Blond und Braun. Die Haarfarbe hat keine warmen, goldenen Honig-Untertöne und ist auch nicht so dunkel wie ein sattes Braun. Und natürlich sind bei Dirty-Blonde-Trägerinnen auch keine Platinnuancen wie bei hellem Blond zu finden.
Die Lage zwischen Braun und Blond macht Dirty Blonde perfekt für alle Blondinen, die sich mit sanften Abstufungen an eine dunklere Nuance herantasten möchten. Umgekehrt ist es auch geeignet für Brünetten, die in Richtung Blond gehen möchten, ohne das Haar zu stark zu strapazieren.
Was Dirty Blonde so schonend macht? Oft ist nicht einmal eine Blondierung nötig. Der Friseur kann die Dirty-Blonde-Ton einfach färben, ohne dem Haar vorher die Farbe zu entziehen. Auch zuhause kann man den Trend einfach färben oder mit einer Intensivtönung für den "dreckigen" Touch sorgen.
Tipp: Auch Färben ist natürlich kein Spaziergang für die Haare. Damit die Haare nicht Schaden nehmen und gepflegt aussehen, unbedingt nach dem Färben mit Olaplex versiegeln. Alle Infos zu Olaplex gibt es hier.
Wie jedes kolorierte Haar, sollte man auch Dirty Blonde speziell pflegen. Dafür eignen sich Shampoo und Conditoner für gefärbte Haare. Zweimal die Woche sollte man sein Haar zudem mit extra Feuchtigkeit versorgen.
Der Name ist Programm: Denn Dirty Blonde ist ein schmutziger Blondton, der im Haarfarbenspektrum irgendwo zwischen Blond und Brünett einzuordnen ist. Es handelt sich also nicht um einen harten, gleichmäßigen Look. Vielmehr kommen multitonale Farbnuancen zum Einsatz, die soft miteinander verschmelzen.
Für ein möglichst natürliches Ergebnis der Haare verwendet der Friseur abwechselnd Low-Lights und Highlights. Je nachdem, wie viel Tiefe gewünscht ist, kommen einzelne Glanznuancen hinzu. Übrigens: Farbtöne von Honigblond bis Karamell bringen den unkomplizierten Haarstil besonders schön zur Geltung.
Und: Der natürliche Haaransatz bleibt weitestgehend unberührt. So bleibt der Trend-Look fließend und natürlich und ein harter Ansatz beim Rauswachsen der Farbe lässt sich so vermeiden.
Die gute Nachricht: Die diesjährige Trend-Haarfarbe ist so pflegeleicht, wie nur möglich. Denn die Haarfarbe versucht keinen gebleichten Look zu erzielen. Dementsprechend wird beim Friseur weniger Blondierung benötigt, was der Haarstruktur zu Gute kommt.
Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich, in eine gute Haarpflege zu investieren. Wichtig ist ein spezielles Blondshampoo, das die Pigmente fixiert und eine wöchentliche Maske, die dem Haar die nötige Feuchtigkeit spendet. Ein Serum bändigt fliegende Haare und schützt vor weiteren Haarschäden.
Da der schmutzige Blondton einen natürlichen Look verfolgt, dürfen wir uns beim Styling zurücklehnen. Für Tage, an denen wir einfach zu Hause bleiben, ist ein Hauch Texturspray alles, was wir benötigen. Ansonsten verhilft ein Wave Spray oder Glätteisen zu entspannten Locken. Das Motto für Dirty Blonde lautet: Hauptsache messy.
Für diesen Look tauscht ihr dunkelbraune Lowlights gegen goldene Highlights und fügt ein paar karamellfarbene Highlights hinzu. Das Ergebnis ist heller als ein durchschnittliches Dirty Blonde. Das perfekte Beispiel hierfür: Rebecca Sellers-Kings Karamell-Kreation. Bei einer Kundin, deren Haar zu blondiert ist, mischt sie Color Touch 6/0 + 7/0 + 8/0 am Ansatz über das zuvor aufgehellte Blond und schließt dann mit 9/16 zum Tönen ab.
Wenn eure Kundin ihre karamellblonde Mähne erst einmal hat, soll sie lange halten. Deshalb ist es wichtig, dass ihr sie mit allen wichtigen Informationen über die Pflege von gefärbtem Haar versorgt.
Empfehlt zunächst eine Shampoo- und Conditioner-Routine, die frisch aufgehellten Wellen pflegt: INVIGO Color Brilliance Color Protection Shampoo und eine feuchtigkeitsspendende Dosis der INVIGO Color Brilliance Vibrant Color Mask. Außerdem sollte eine wöchentliche pigmentierende Behandlung in die Routine integriert werden. Da karamellblondes Haar warm getönt ist, ist der INVIGO Warm Blonde Color Refreshing Conditioner ideal, um die Fülle und Tiefe zu erhalten.
Die Art des Haar-Stylings beeinflusst auch die Farbe. Stellt sicher, dass eure Kunden ihre Locken mit EIMI Thermal Image Hitzeschutzspray vorbereiten, bevor sie diese föhnen, glätten oder frisieren. Wenn es in einen sonnenreichen Urlaub geht, ist das INVIGO Sun UV Hair Color Protection Spray ein Muss im Koffer: Es dient als Lichtschutzfaktor für wettergeschädigtes Haar.
Zuletzt kommen die Nachbesserungen. Je nach Farbton und Basisfarbe eurer Kunden wird die Art und Weise, wie sie ihre karamellblonde Haarfarbe pflegen, unterschiedlich sein. Für manche reicht ein glow-boosting gloss, um die Farbe aufzuhellen. Andere wollen beim nächsten Termin die blonden Highlights auffrischen. Stellt sicher, dass sie - wie bei allen blonden Farbveränderungen - alle sechs bis acht Wochen wiederkommen.
Tipp:Babylights, Dirty Brunette & Co.: Das sind die Trendhaarfarben.
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