Haarentfernungsmethoden für sensible Haut

Wer sich nach seidig glatter Haut sehnt, hat die Auswahl aus einem großen Angebot an verschiedenen Methoden zur Haarentfernung, egal ob an den Beinen, unter den Armen oder in der Bikinizone. Sugaring, Enthaarungscreme, Rasieren oder Laser-Haarentfernung mit IPL-Geräten sind gängige Optionen. Welche Methode die beste Haarentfernung bietet, entscheiden Sie am besten für sich selbst. Damit Sie die ideale Methode für sich finden, haben wir in diesem Überblick die größten Unterschiede, Vorteile und Nachteile der verschiedenen Methoden zur Haarentfernung zusammengefasst.

Die beste Methode zur Haarentfernung ist eine persönliche Entscheidung, aber egal welche Methode du wählst, es ist wichtig, nach der Haarentfernung deine Haut zu pflegen.

Die falsche Haarentfernungsweise kann allerdings schnell zu Schnitten, Verbrennungen und eingewachsenen Haaren führen, insbesondere bei empfindlicher Haut. Indem du die Feinheiten der Haarentfernung für empfindliche Haut (sowohl im Gesicht als auch dem Rest des Körpers) verstehst, kannst du häufige Probleme gleich im Voraus vermeiden und das Risiko von Reizungen reduzieren.

Die Qual der Wahl: Methoden im Vergleich

Zu den fünf gängigsten und bekanntesten Methoden zur Haarentfernung zählen die Laser-Behandlung, auch IPL (intense pulsed light) genannt, Enthaarungscremes, Rasieren, Epilieren und Sugaring oder Waxing. Das Endergebnis - glatte, haarlose Haut - ist ähnlich, doch bei den verschiedenen Anwendungen gibt es deutliche Unterschiede. Um herauszufinden, welche Art der Haarentfernung die beste ist, gibt es ein paar Sachen für Sie zu bedenken.

#1 Laser-Haarentfernung und IPL

Ein Laser ist ein gebündelter Lichtstrahl. Im Gegensatz zum IPL-Gerät, das mittlerweile auch für den Heimgebrauch angeboten wird, dringt dieser Strahl punktuell ins Haarfollikel ein und zerstört es. Deshalb ist eine Laser-Haarentfernung auch für jede Körperstelle geeignet. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist die Behandlung bei Dermatolog:innen ratsam. Das hat allerdings seinen Preis: Je nach Körperregion und Angebot liegen die Kosten zwischen 20 und 200 Euro pro Sitzung. Wie oft Sie für ein zufriedenstellendes Ergebnis zum Lasern gehen sollten, hängt von Ihrem Hauttyp und der Haarfarbe ab. Daher können vier Sitzungen bereits ausreichen, bei anderen sind bis zu zwölf Sitzungen nötig. Doch das Ergebnis nach der Behandlung ist bei den Patient:innen seidig glatte Haut, denn Haare zu lasern, hält bis zu zehn Wochen lang, und es treten meist weder Rasierpickel noch eingewachsene Haare oder Erdbeerbeine nach Abschluss aller Sitzungen auf.

Vorteil: Langfristige Ergebnisse
Nachteil: Hohe Kosten
Kosten: Bis zu zwölf Sitzungen für jeweils 20-200 Euro

Die Kosten für eine Laserhaarentfernung, die zwischen 50 und 200 Euro pro Sitzung liegen, sind eine Investition in dauerhafte Haarfreiheit. Viele Patienten sehen schon nach wenigen Sitzungen deutliche Ergebnisse, mit einer drastischen Reduktion des Haarwuchses. Im Vergleich zu kurzfristigen Methoden wie Rasieren oder Enthaarungscremes bietet der Laser eine langanhaltende Lösung, die auf Dauer auch kostengünstiger sein kann. Unsere hochmodernen Lasergeräte gewährleisten zudem eine sichere und schmerzfreie Behandlung.

Wenn du nach einer der besten Methoden zur Haarentfernung bei empfindlicher Haut suchst, sind IPL-Behandlungen eine effektive Methode zur Haarentfernung ohne Schnitte oder Hautreizungen. Es zerstört die Haarfollikel, um neues Wachstum zu verhindern und bietet langanhaltende Ergebnisse, perfekt auch für empfindliche Haut.

Ist die IPL-Haarentfernung im Gesicht sicher? Aber ja, Philips Lumea IPL enthält vier gebogene Aufsätze, die Behandlungsprogramme für verschiedene Körperteile anpassen. So werden Härchen im Gesicht einfach entfernt. Genieße bis zu 92 % weniger Haare nach nur drei Behandlungen* und achtzehn Monate seidig glatte Haut nach 12 Behandlungen.**

* Bei Einhaltung des Behandlungsplans, gemessen an den Beinen, können individuelle Ergebnisse variieren.
** Beginnend nach 3 Behandlungen. Durchschnittlich 86 % weniger Haare an den Unterschenkeln nach 18 Monaten

#2 Rasieren

Im Gegensatz zur neuartigen Laser-Haarentfernung ist das Rasieren eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Methoden zur Haarentfernung. Rasieren führt unmittelbar zu glatter und haarfreier Haut, die einfach mit einem Nassrasierer oder Rasierhobel unter der Dusche mit Duschgel oder speziellem Rasierschaum rasiert wird. Der Nachteil zeigt sich allerdings schon wenige Stunden später - da beginnen bereits die ersten Stoppeln nachzuwachsen.

Wichtig beim Rasieren ist es, immer auf eine saubere und scharfe Klinge zu achten. Vor allem im Intimbereich sollten Sie sich an ein paar Sachen halten: immer mit dem Strich rasieren und nicht dagegen. Rasieren Sie dagegen, entstehen kleinere Verletzungen, die sich im Intimbereich entzünden können. Auch wichtig: Rasieren Sie nie trocken. Um eingewachsenen Haaren vorzubeugen, sollten Sie Ihre Haut zwischen den Haarentfernungen außerdem peelen und sie nach der Rasur immer mit einer Bodylotion pflegen.

Vorteil: Schnell, unkompliziert und kostengünstig
Nachteil: Kurze Haltbarkeit, hoher Plastikverbrauch durch Einwegklingen
Kosten: Neuer Nassrasierer zwischen fünf und 15 Euro

Um die Haut auf die Rasur einzustellen, bietet es sich an, zunächst einmal in Wuchs­richtung zu rasieren und erst dann dagegen - vor allem im Intim­bereich.

Rasiere nach dem Duschen, wenn die Haut weich ist, und wechsle die Klingen nach ca. 10 Anwendungen.

Vorteil des Rasierens unter den Achseln: Es hilft prinzipiell den Schweiß­geruch zu verringern. Denn Schweiß kann schneller abfließen und Bakterien, die den Geruch verursachen, können sich nicht in den Haaren einnisten.

Rasieren bei Empfindlicher Haut: Tutorial | Gillette ProShield

#3 Enthaarungscreme

Schnell, unkompliziert und genau das Richtige für empfindliche Haut: Das ist die Methode mit Enthaarungscreme. Die Creme wird aufgetragen und nach einer gewissen Einwirkzeit - die in der jeweiligen Anleitung steht - meist mit einem beigelegten Schaber entfernt. Die durch den chemischen Prozess aufgelösten Haare werden dabei abgetragen.

Auch Rasierpickel, Erdbeerbeine und eingewachsene Haare bleiben in der Regel aus. Allerdings sollten Sie bei einer Haarentfernung mit Enthaarungscreme im Intimbereich unbedingt auf eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung achten, um die empfindliche Körperstelle nicht zu reizen.

Vorteil: Ideal für den Heimgebrauch und preiswert
Nachteil: Schnelles Nachwachsen der Haare
Kosten: Preisspanne von zwei bis 15 Euro

Haarentfernungscremes lösen die Haare mithilfe chemischer Wirkstoffe auf - direkt an der Hautoberfläche. Vorteil: glatte Haut für bis zu 7 Tage Achtung: immer vorher auf einer kleinen Stelle testen nicht auf gereizter oder verletzter Haut anwenden Geruch kann unangenehm sein

Cremes zur Haar­entfernung rücken Haaren schmerz­frei zu Leibe. Bei Frauen sind sie nach Rasierern und Epilierern recht beliebt. Männer benutzen sie dagegen kaum.

Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhalts­stoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Horn­substanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen.

Menschen, die zu Allergien und sensibler Haut neigen, sollten vorsichtig sein. Am besten die Creme an einer kleinen Stelle testen. Im Intim­bereich aufpassen, dass die Creme nicht in Berührung mit Schleimhäuten kommt.

#4 Epilieren

Die Haarentfernung mit dem elektrischen Epilierer ist nichts für schmerzempfindliche Gemüter, dafür aber unkompliziert und lang anhaltend. Winzige Pinzetten in dem Gerät packen einzelne Haare und zupfen sie mit der Wurzel aus der Haut. Das Epilieren im Intimbereich ist zwar möglich, aber keine empfehlenswerte Methode zur Haarentfernung - außer Sie sind wirklich komplett schmerzunempfindlich. Bis die Härchen eine neue Wurzel gebildet haben, um nachwachsen zu können, vergehen bis zu vier Wochen. Und keine Sorge: Der Schmerz wird mit der Gewöhnung weniger.

Um eingewachsene Haare an Beinen und anderen Körperstellen zu vermeiden, sollten Sie bei dieser Methode aber unbedingt regelmäßig die abgestorbenen Hautschüppchen durch ein Peeling entfernen. Die meisten Epilierer sind heutzutage auch für die Anwendung unter der Dusche geeignet, was den Schmerz etwas lindert, da die Poren aufgeweicht werden und die Haare leichter aus der Haut gezupft werden können. Im Vergleich zum Rasieren fügt man sich beim Epilieren garantiert keine Schnittverletzungen zu.

Vorteil: Lang anhaltendes Ergebnis, keine Schnittverletzungen
Nachteil: Lange Anwendungsdauer, hohes Schmerzempfinden, einwachsende Haare
Kosten: 26 bis 300 Euro

Ein Epiliergerät entfernt Haare mithilfe rotierender Pinzetten - ähnlich wie Zupfen, aber schneller. Vorteil: langanhaltend (2-4 Wochen) Nachteil: kann unangenehm sein anfangs eher für Hartgesottene Tipp: Abends epilieren - eventuelle Rötungen verschwinden bis zum Morgen.

Die Haut kann sich mit der Zeit aber ans Epilieren gewöhnen. Beim Wort Epilierer verziehen viele Menschen das Gesicht. Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Nichts für zarte Seelen. Menschen mit sehr schmerz­empfindlicher Haut sollten eher nicht zum Epilierer greifen. Jedoch kann sich die Haut bei regel­mäßiger Anwendung an das Epilieren gewöhnen. Was hilft: Die Haut mit einer Hand anspannen und den Epilierer senkrecht aufsetzen. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Milli­meter lang sind.

Neben Epilierern, die trocken zum Einsatz kommen, bieten einige Anbieter wasser­feste Geräte an. Die lassen sich mit Rasierschaum in der Dusche nutzen.

Wenn du langfristig glatte Haut, ohne ständiges Rasieren möchtest, solltest du dir die Alternative des Epilierens genauer anschauen! Ein Epilierer entfernt die Haare an der Wurzel und sorgt so für langanhaltende Ergebnisse. Die Methode eignet sich besonders gut für Frauen, die ihre Bikinizone oder andere Körperstellen gründlich enthaaren möchten. Es gibt verschiedene Epilierer auf dem Markt, darunter auch viele gute Modelle von bekannten Marken. Du kannst sie bequem online bestellen und dir direkt nach Hause liefern lassen. Einige Geräte bieten sogar zusätzliche Funktionen wie einen integrierten Rasieraufsatz oder eine Massagefunktion, um das Epilieren angenehmer zu gestalten.

#5 Sugaring und Waxing

Diese beiden sehr ähnlichen Methoden haben einen entscheidenden Unterschied: Beim Waxing wird das Wachs zunächst mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen. Anschließend wird es entgegen der Wuchsrichtung entfernt. Beim Sugaring dagegen ist es genau umgekehrt - außerdem wird kein Wachs, sondern eine spezielle Zuckerpaste verwendet.

Sugaring hat den Vorteil, dass der Zucker tief in den Haarkanal eindringt und das Haar tief an der Wurzel umschließt. Während das Sugaring die sanftere Methode mit einem Naturprodukt für empfindliche Körperstellen ist, funktioniert Waxing im Vergleich effektiver. Gerade bei großen Körperflächen wie Rücken oder Beinen bietet sich diese Haarentfernung an. Bei regelmäßiger Anwendung im Kosmetikstudio oder im eigenen Bad hält das Ergebnis bis zu vier Wochen. Doch die Haare müssen vor jeder Anwendung eine Länge von mindestens fünf Millimetern haben.

Vorteil: Preiswert (bei Anwendung zu Hause), lang anhaltendes Ergebnis
Nachteil: Erfordert viel Zeit und ist zu Beginn schmerzhaft
Kosten: Zu Hause schon ab acht bis zehn Euro - im Kosmetikstudio zwischen zehn und 50 Euro, abhängig von der Körperstelle

Eine Alternative zum Waxing ist das Sugaring. Hier wird eine Zuckerpaste (Halawa) verwendet - bestehend aus Zucker, Wasser und Zitronensaft. Anwendung: auf Körpertemperatur erwärmen gegen die Haarwuchsrichtung auftragen in Haarwuchsrichtung abziehen Vorteil: hautschonender als Wachs für sensible Haut geeignet (je nach Verträglichkeit)

Beliebt ist auch die orienta­lische Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, im Eng­lischen als Sugaring bezeichnet. Im Arabischen heißt sie Halawa, was über­setzt auch Süßig­keit bedeutet. Man mischt die Zutaten, erwärmt sie, knetet sie weich. Die Zuckermasse kommt warm und gegen die Haar­wuchs­richtung auf die zu enthaarende Stelle und wird abge­zogen.

Sie haben sensible Haut und suchen nach einer natürlichen Methode zur Haarentfernung? Dann ist Sugaring eine großartige Alternative für Sie! Beim Sugaring werden die Haare mit einer speziellen Zuckerpaste entfernt, die aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Zucker, Wasser und Zitronensaft besteht. Diese Methode hat viele Vorteile: Sie ist sanft zur Haut, da die Paste keine chemischen Zusätze enthält und weniger Schmerzen verursacht als andere Methoden. Außerdem bleibt Ihre Haut bis zu vier Wochen lang glatt und geschmeidig. Sie können das Sugaring-Verfahren entweder im Salon machen lassen oder es selbst zu Hause ausprobieren. Es gibt viele Produkte auf dem Markt, die speziell für das Sugaring entwickelt wurden und problemlos online bestellt werden können.

Für welchen Hauttyp eignet sich welche Haarentfernung am besten?

Auf das Ergebnis der Haarentfernung können sich zwei Faktoren auswirken: Ihre Haarfarbe und Ihr Hauttyp. Die Methode, bei der sich das am meisten bemerkbar macht, ist die Laser-Haarentfernung bzw. IPL-Behandlung. Hier gilt: Je größer der Kontrast zwischen Haut und Haaren, umso besser funktioniert der Laser. Am besten eignet sich daher die Kombination aus einem hellen Hauttyp und dunklen Haaren. Die meisten Standardgeräte funktionieren aber auch mit dunkelblonden Haaren meist noch gut. Bei hellblonden und rötlichen Haaren in Kombination mit einer hellen Haut kann die Laser-Behandlung zu einer Herausforderung werden. Auch für sehr dunkle Haut sind spezielle Geräte notwendig, damit es nicht zu Pigmentstörungen kommt. Informieren Sie sich vor einer Behandlung mit Laser daher unbedingt bei einem:r Expert:in und gehe Sie zum Probe-Lasern.

Enthaarungscreme funktioniert zwar bei allen Haartypen, allerdings kann es bei besonders dicken Haaren passieren, dass sie nicht so gut aufgelöst werden. Hier kann eine Rasur die bessere Wahl sein. Rasieren, Epilieren sowie Waxing und Sugaring sind für alle Haartypen geeignet. Wer eine besonders empfindliche Haut hat, sollte jedoch eher Sugaring als Waxing probieren, da dieses hautschonender ist.

Pflege nach der Haarentfernung

Egal, für welche Methode zur Haarentfernung Sie sich entscheiden, in jedem Fall ist die richtige Pflege danach wichtig für eine gesunde und glatte Haut. Wenn Sie sich rasiert, epiliert oder eine Enthaarungscreme benutzt haben, sollten Sie eine pflegende Lotion mit hautberuhigenden Wirkstoffen wie Aloe vera verwenden - am besten parfümfrei. Bei Laser-Behandlungen und IPL sollten Sie unbedingt eine Woche lang auf starke Hitze wie in der Sauna verzichten, für mindestens zwei auf direkte Sonneneinstrahlung und Solarium.

Pflege danach - die Haut sagt Danke: Egal für welche Methode du dich entscheidest: Die Haut braucht danach Beruhigung. Kühlende Gels Milde Aftershave-Lotionen Kein Parfum, kein Alkohol Und: Sonne möglichst meiden

Jede Form des Haar­entfernens stresst die Haut. Sie braucht danach eine beruhigende Pflege, etwa durch milde, feuchtig­keits­spendende Lotionen. Von besonders fett­reichen Cremes ist dagegen abzu­raten - sie können die bakterielle Besiedlung der Haut verschlechtern. Denn beim Rasieren kommt es zu kleinsten Verletzungen auf der Haut, in denen sich Bakterien ansiedeln können.

Was tun bei Rasierpickel, eingewachsene Haare & Co.?

Kleine Schnitte oder Entzündungen, eingewachsene Haare oder die liebevoll genannten Erdbeerbeine: Gerade wenn man mit der Haarentfernung beginnt - oder beim Ausprobieren einer neuen Methode -, kann so einiges schiefgehen und zu großer Enttäuschung anstelle von glatter Haut führen.

Meist steckt allerdings eine unsachgemäße Anwendung eines IPL-Geräts oder der Sugaring-Paste dahinter. Glücklicherweise ist nur in sehr seltenen Fällen der Besuch bei Ärzt:innen notwendig, wie beispielsweise bei einer immer wiederkehrenden Entzündung oder stark eingewachsenen Haaren. Hier bitte keinesfalls selbst experimentieren, sondern direkt ärztlichen Rat einholen.

Haare wachsen ein, wenn sie nicht mehr an die Haut­oberfläche gelangen können. Das passiert, wenn abge­storbene Hautschüpp­chen und Talg den Wachs­tums­kanal blockieren. Auch eng anliegende Kleidung kann dafür sorgen. Deswegen sind etwa bei engen Jeans die Oberschenkel betroffen oder wegen der Unterhose der Intim­bereich. Vorbeugen lässt sich mit einem Hautpee­ling, um eine Verstopfung der Poren zu verhindern. Aber Vorsicht: Nicht direkt peelen, bevor Sie Haare entfernen - lieber ein bis zwei Tage vorher. Nach einer Epilation treten einge­wachsene Haare seltener auf. Denn beim Epilieren wird das Haar an der Wurzel heraus­gerissen.

Wenn das alles nichts bringt und es trotzdem zu einge­wachsenen Haaren kommt, hilft es, die betroffene Stelle zu desinfizieren, um eine Entzündung zu vermeiden. Vor allem ist aber Geduld wichtig: Nicht mit scharfen Gegen­ständen versuchen, das einge­wachsene Härchen heraus­zupulen oder mit den Fingern daran zu kratzen, sonst kann sich die Stelle entzünden.

Schonende Haarentfernung im Intimbereich

Die Enthaarung der Bikinizone ist eine heikle Sache. Zur Haarentfernung gibt es verschiedene Methoden - finden Sie heraus, welche für Sie am besten geeignet ist.

Wie kann ich die Haare im Intimbereich schonend entfernen? Diese Frage stellen sich viele Frauen. Die Möglichkeiten, ungeliebte Härchen zu entfernen, scheinen endlos. Die Haut im Intimbereich wird durch ganz alltägliche Bewegungen wie Sitzen, Fahrradfahren, Joggen, Tanzen oder auch Reiten strapaziert. Da die Haut im Intimbereich häufig besonders dünn ist, ist sie schnell gereizt. Wenn du die Rasur richtig vor- und nachbereitest sowie gängige Fehler (zum Beispiel einen Nassrasierer trocken zu verwenden oder zu fest aufzudrücken) vermeidest, kann eine Rasur eine sehr schonende Methode sein, den Intimbereich von unerwünschten Härchen freizuhalten.

Hast du häufig mit gereizter Haut im Intimbereich zu kämpfen?

tags: #Haarentfernung #Methoden #für #sensible #Haut

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