Viele Menschen wünschen sich eine glatte, haarfreie Haut und suchen nach effektiven Methoden zur Haarentfernung. Eine besonders beliebte Methode, um lästige Härchen im Gesicht loszuwerden, ist die Haarentfernung der Oberlippe mit Wachs. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über diese Methode wissen müssen, von der Vorbereitung bis zur Nachsorge.
Beim Sugaring handelt es sich um eine spezielle Haarentfernungsmethode, bei der Zuckerpaste auf der Haut zur Haarentfernung angewendet wird. Sie findet ihren Ursprung im Orient und im Hamam und erfreut sich mittlerweile auch in den USA, Südamerika und Europa großer Beliebtheit. Im arabischen Raum ist sie unter der Bezeichnung "Halawa" bekannt.
Die Paste besteht aus nur wenigen Zutaten, genauer gesagt aus Wasser, Zitronensaft und Zucker und lässt sich daher auch ganz einfach selber machen. Durch das Gemisch erhält die Paste eine klebrige Textur, die sich besonders präzise zur Haarentfernung anwenden lässt. Ob an den Achseln, den Armen, im Gesicht, der Bikinizone oder den Beinen ist hierbei ganz Ihnen überlassen - Sugaring funktioniert am gesamten Körper und ist obendrein für nahezu alle Hauttypen geeignet.
Um die Haut auf die Behandlung mit der Zuckerpaste vor- und nachzubereiten, können Ihnen die folgenden Tipps helfen:
Für die Haarentfernung mit Sugaring-Paste gibt es drei mögliche Optionen: Entweder Sie buchen eine Behandlung in einem Beautysalon, Sie stellen die Zuckerpaste für zu Hause einfach selbst her oder Sie kaufen Sie online oder in der Drogerie. Die Methode ist immer gleich: Zur Anwendung wird die honigfarbene Zuckerpaste auf der Haut entgegen der Haarwuchsrichtung angesetzt und mitsamt der Härchen und Haarwurzeln wieder abgezogen. Als Vorbereitung und zur Vorbeugung eingewachsener Haare können Sie ein paar Tage vor dem Sugaring ein Peeling durchführen, um abgestorbene Hautschüppchen abzutragen.
Die Behandlung im Salon ist natürlich etwas kostspieliger, als sie einfach zu Hause ins Badezimmer zu verlegen. Außerdem sollten Sie etwas mehr Zeit mitbringen.
Die Haarentfernung mit der Sugaring-Methode können Sie auch zu Hause durchführen, denn die Zuckerpaste lässt sich ganz einfach selber machen - und zwar folgendermaßen:
Das brauchen SieSugaring-Paste selber machen: Eine Anleitung
Geben Sie die Zutaten in den Topf und erhitzen Sie das Ganze langsam, während Sie die Flüssigkeit durch ständiges Rühren vor dem Anbrennen bewahren. Sobald die Konsistenz zu blubbern beginnt, den Topf von der Herdplatte nehmen und kontinuierlich rühren. Im Wechsel erhitzen und vom Herd nehmen, bis die gewünscht Konsistenz erreicht ist: Diese verändert sich mit der Erhitzungsdauer, gilbt nach und entwickelt einen karamellartigen Farbton. Die Masse nun in ein Einmachglas oder in eine Vorratsdose füllen und abkühlen lassen.
Sugaring-Paste zu Hause anwenden
Sobald die Paste eine verträgliche Temperatur erreicht hat, können Sie eine Portion herausnehmen, sie zu einer Kugel mit etwa zwei bis drei Zentimetern Durchmesser formen und mit der Behandlung beginnen - die Haut vorher mit Wasser reinigen und vollständig abtrocknen. Die Paste entgegen der Haarwuchsrichtung auftragen, längs aufstreichen und mit Schwung in Wuchsrichtung wieder abziehen. Sobald die Paste ausgeschöpft ist, eine neue Portion herausnehmen und die Behandlung entsprechend fortsetzen. Wichtig zu wissen: Sobald die Temperatur der Paste abkühlt, bildet die Textur kleine Kristalle und sieht milchig aus.
Wer die Zuckermasse nicht selbst zubereiten möchte, kann im Handel fertige Produkte kaufen und so ohne Vorbereitung mit der DIY-Haarentfernung loslegen. Die Zuckerpaste von Veet enthält einen Holzspatel sowie Stofftücher für das Sugaring. Zudem ist die Paste mit Arganöl angereichert und sorgt so für eine Extraportion Pflege für die Derma.
Die richtige Anwendung von Sugaring-Paste
Die Anwendung ist ganz ähnlich zu den anderen beiden Methoden: Paste in einem Wasserbad erwärmen, in einzelnen Portionen herausnehmen, auf die gewaschene und abgetrocknete Haut geben, je nach Belieben mit einem Stofftuch bedecken und von der Haut abnehmen. So lange wiederholen, bis alle gewünschten Stellen enthaart sind.
Da die Haarentfernung mit Zuckerpaste sehr hautschonend und schmerzfrei ist, eignet sie sich nahezu für alle Hauttypen. Dennoch gilt wie in so vielen Dingen: Probieren Sie das Produkt erstmal an einer kleinen Stelle aus, bevor Sie es großflächig anwenden. Allergische, empfindliche oder zu Reizungen neigende Hauttypen könnten beispielsweise auf den in der Zuckerpaste enthaltenen Zitronensaft reagieren; Stichwort: Margarita Burn. Auch Menschen, die an Rosacea oder Neurodermitis leiden oder bei empfindlichem Narbengewebe oder Sonnenbrand sollte auf andere Haarentfernungsmethoden zurückgegriffen werden, da das Sugaring hier Reaktionen hervorrufen könnte.
Nach der Haarentfernung mit der Sugaring-Methode können Sie die Haut sachte abwaschen und sich mit klarem, warmem Wasser abduschen - verzichten Sie hierbei jedoch auf die Verwendung von Duschgel oder Peelings, die die Haut reizen könnten und auf Bodylotion und Cremes, die die Poren verstopfen und eingewachsene Haare begünstigen könnten. Auch Deodorant, besonders ein alkoholhaltiges, sollten Sie direkt danach besser weglassen. Am nächsten Tag können Sie duschen und die Haut pflegen - am besten mit einem kühlenden Aloe-Vera-Gel oder einer Lotion mit Panthenol. Achten Sie darauf, die Haut nicht zu sehr zu rubbeln und lassen Sie alkoholhaltige Produkte so lange weg, bis sich die Haut nach der Haarentfernung beruhigt hat. Zwei bis drei Tage nach der Behandlung sollten Sie wieder regulär duschen können.
Nun, es gibt viele Methoden der Haarentfernung und wir kennen sie alle: Rasur, Waxing, Enthaarungscreme, Epilation, IPL, Sugaring und Co. Doch welche Vorteile und Nachteile hat die Haarentfernung mit Zuckerpaste entgegen der klassischen Nassrasur?
Mit das Beste an der Haarentfernungsmethode ist die flexible Anwendung und die hautschonende Methode: Die Paste kann an unterschiedlichen Hautstellen angewendet werden - von den Zehen, über Beine, Intimbereich, Bauch, Achseln und Arme bis hin zur Oberlippe und Augenbraue.
Dieser Faktor hängt von der Vorbereitung und vom Haartypen ab: Nur, wer die Härchen vor der Behandlung lang genug wachsen lässt, wird von den besten Ergebnissen profitieren. Längere Haare können besser von der Paste gegriffen und so auch besser entfernt werden. Aber auch dickere, dunklere Haare sind vergleichsweise schneller wieder sichtbar als helle, dünne Härchen. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass ein Sugaring zwischen vier bis sechs Wochen halten kann. Bei regelmäßig fortgeführter Behandlung können die Härchen schwächer nachwachsen, da die Haarwurzeln durch die Methode entkräftet werden. Als Richtwert können Sie etwa alle drei bis vier Wochen ein Sugaring durchführen.
Jedes Schmerzempfinden ist anders und wird von unterschiedlichen Einflüssen bedingt; beispielsweise vom Zyklus, von der Dicke der Haare oder von den behandelten Hautstellen. So kann die Haarentfernung im Intimbereich oder unter den Achseln schon etwas intensiver sein als an Ober- und Unterschenkel, da die Derma an diesen Stellen schlichtweg dünner und somit auch sensibler ist. Im Vergleich zum Waxing oder zur Epilation ist Sugaring weniger schmerzhaft und zudem schonender zur Haut.
tags: #Haarentfernung #Oberlippe #Wachs #Anleitung
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