Fühlen sich Ihre Haare schwer und wie Gummi an? Dieses frustrierende Problem kann verschiedene Ursachen haben, von falscher Haarpflege bis hin zu ungesunder Ernährung. Hier erfahren Sie, wie Sie die Ursachen erkennen und Ihre Haare wieder geschmeidig und glänzend machen können.
Haare, die sich gummiartig anfühlen, haben ihre natürliche Geschmeidigkeit verloren. Der Grund dafür ist meist eine Kombination aus:
Ist der Haarbruch erstmal da, muss er abgeschnitten werden! Da kann kein Wunder-Shampoo helfen! Aber: Spliss, Haarbruch und Co. kannst du durchaus vorbeugen. Indem du die Gründe und Ursachen deiner Haarschäden ermittelst und diese möglichst meidest, kann auf Dauer ein sichtbarer Unterschied erzielt werden. In erster Linie ist eine Haartyp-gerechte Haarpflege mit kräftigenden, nährenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen eine gute Basis. Zusätzlich sind äußere Strapazen wie Reibung, Haarfarbe, Blondierung und Hitze möglichst zu meiden.
Bestimmte Haarpflege-Treatments können jedoch Haarbruch vorbeugen und die Haarfaser versiegeln. Produkte mit Silikon, Keratin und Protein glätten die Haarstruktur, machen das Haar elastischer und geschmeidiger und können den Spliss sogar zusammenkleben. Dieser Effekt ist jedoch nur temporär.
Fühlen sich Ihre Haare schwer und wie Gummi an, kann es schon reichen, wenn Sie die Haare mit einem silikonfreien Haarwaschmittel waschen. Je nach Ursache können Sie auch folgende Tipps ausprobieren:
Mischen Sie hierfür 1 EL Olivenöl, 1 EL Honig, 1 Eigelb und 150 g Naturjoghurt. Pflege für jeden Tag bieten Mandelöl oder Arganöl, Bakuchiöl und Kokosöl. Massieren Sie einfach ein paar Tropfen in die noch feuchten Haarspitzen ein. Die Haare werden dadurch geschmeidiger und glänzender.
Neben der richtigen Pflege sollten Sie auch Ihre Ernährung reflektieren und an den Schutz Ihrer Haare denken.
Eiweiße - ebenso bekannt als Proteine - sind entscheidende Bausteine der Haare. Keratin, das wichtigste Strukturprotein, verleiht Ihren Haaren Stärke und Form. Kollagen, ebenfalls ein Eiweiß, unterstützt die Struktur und das Wachstum der Haare. Elastin sorgt für Flexibilität, während Glykoproteine als natürliche Feuchtigkeitsspender fungieren. Diese Proteine arbeiten zusammen, um Ihren Haaren Stabilität, Elastizität und Glanz zu verleihen. Sie schützen Ihre Haare auch vor Umwelteinflüssen und tragen zur Reparatur von Schäden bei.
Um herauszufinden, ob Ihre Haare einen Proteinmangel haben oder Feuchtigkeit brauchen, achten Sie auf folgende Anzeichen: Proteinmangel zeigt sich durch erhöhte Elastizität und ein „gummiartiges“ Gefühl, während Feuchtigkeitsmangel zu Trockenheit und Sprödigkeit führt. Ein einfacher Test: Ziehen Sie vorsichtig an einer feuchten Haarsträhne. Reißt sie leicht, fehlt Protein. Fühlt sie sich strohig an, mangelt es an Feuchtigkeit.
Um Haare, die Proteine verloren haben, bestmöglich zu versorgen, müssen die fehlenden Stoffe wieder ins Haar eingebracht werden. Sie brauchen eine Eiweißkur. Produkte mit Proteinen (z. B. Soja, Seide, Hafer- oder Weizenproteine) reparieren sprödes Haar. Sie dringen tief ins Haarinnere ein, kitten die defekten Stellen im Haarschaft, umhüllen das Haar mit einem Schutzfilm und glätten so die aufgeraute Schuppenschicht. Ob Proteine in Haarprodukten enthalten sind, können Sie übrigens ganz einfach erkennen: Die Produkte sind entweder direkt entsprechend benannt oder die wichtigsten Schlagworte sind prominent auf der Packung zu lesen. Soy, Rice, Corn oder Hydolyzed Wheat bzw.
Ja, Ihre Haare können zu viel Protein haben. Übermäßige Proteinzufuhr kann Ihre Haare steif, spröde und brüchig machen. Sie fühlen sich dann oft strohig an und verlieren ihren natürlichen Glanz. Um das zu vermeiden, sollten Sie Proteinkuren nicht öfter als einmal im Monat anwenden. Bei stark geschädigtem Haar können Sie die Kur alle zwei Wochen auftragen, aber beobachten Sie die Reaktion Ihrer Haare genau.
Egal, ob Haarbruch, Haarausfall oder Spliss, beim Thema Haare kann man so einiges falsch machen. Wir zeigen dir zehn mögliche Ursachen für brüchiges Haar und Tipps, wie du sie schnell und einfach beheben kannst, um erneutem Abbrechen vorzubeugen.
Abgebrochene und brüchige Haare können an den Spitzen, aber auch am Oberkopf vorkommen. Du erkennst sie an diesen Anzeichen:
Um gummiartige Haare wieder geschmeidig zu bekommen, müssen Sie die Haarstruktur von innen heraus reparieren. Dies gelingt am besten mit einer intensiven Kur und dem vorübergehenden Verzicht auf weitere Belastungen.
Um gummige Haare von vornherein zu vermeiden, ist eine schonende Haarpflege von grundlegender Bedeutung. Versuchen Sie chemische Behandlungen, Hitze und UV-Strahlung so gering wie möglich zu halten. Achten Sie auf milde, silikonfrei pflegende Produkte und reichhaltige Kuren in regelmäßigen Abständen.
Mit der richtigen Haarpflege-Routine, reichhaltigen Kuren und etwas Geduld bringen Sie spröde, gummige Haare wieder zu neuer Geschmeidigkeit.
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Gummiartige Haare | Falsche Pflege, chemische Behandlungen, Hitze, UV-Strahlung, Feuchtigkeitsmangel | Intensive Reparatur, natürliche Öle, Hitze vermeiden, silikonfreie Pflege |
| Haarbruch | Färben, falsche Pflege, Hitze, fehlender Hitzeschutz, seltenes Schneiden | Haartyp-gerechte Pflege, Schutz vor Hitze, regelmäßiges Schneiden |
| Proteinmangel | Aggressive Haarbehandlungen, übermäßiges Waschen, UV-Strahlung | Eiweißkur, Produkte mit Soja, Seide, Hafer- oder Weizenproteinen |
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