Vor einem bevorstehenden Friseurbesuch denken viele darüber nach, ob sie sich die Haare zu Hause waschen sollten. Doch auf eine Haarwäsche kurz vor dem Termin können Sie verzichten. Geht es um die Frage "Haare vor dem Friseur waschen oder nicht?" machen wir nämlich immer wieder denselben Fehler. Wir verraten, wie es richtig geht!
Sollten wir uns vor dem Friseurbesuch die Haare waschen? Wir nehmen die Auflösung direkt vorweg: Wer einen Termin beim Friseur hat, muss seine Haare tatsächlich nicht extra waschen. Keine gute Idee, denn der Friseur kann deine individuelle Beschaffenheit der Haare viel besser beurteilen, wenn sie nicht frisch gewaschen sind. Haarstruktur und Fettungsgrad zeigen sich erst bei ungewaschenen Haaren.
Auch wenn das vielleicht nicht so angenehm ist, kann der Friseur so viel besser die individuelle Beschaffenheit der Haare beurteilen und entscheiden, welche Pflege am besten für das Haar geeignet ist. So kann der Friseur zum Beispiel feststellen, ob es sich tatsächlich um eine fettige - oder vielleicht doch eher um eine feuchte Kopfhaut handelt. Für die Spezialisten ist es wichtig, zu differenzieren, ob es sich tatsächlich um eine fettige oder vielleicht eher eine feuchte Kopfhaut handelt.
Die Pflege wird dann bestenfalls darauf abgestimmt. Sich zweimal am Tag die Haare zu waschen, ist außerdem nicht gerade gesund für die Kopfhaut. Aktualisiert am 08.08.2025Lesedauer: 3 Min.Termin beim Friseur: Fettige Haare sind sinnvoll für die Beratung. (Quelle: YakobchukOlena/getty-images-bilder)
Allerdings sollte die letzte Haarwäsche vor einem Friseurbesuch auch nicht länger als drei Tage her sein. Gut zu wissen: Das richtige Timing ist nicht nur beim Haarewaschen entscheidend. Haarexpert*innen raten dazu, auf den Friseurbesuch während der Periode zu verzichten - vor allem, wenn ihr eure Haare färben lassen wollt.
Denn rund um die Zeit der Menstruation ist die Schmerzempfindlichkeit erhöht und die Kopfhaut kann eher auf Chemikalien in den Produkten reagieren. Wir verraten euch, wie ihr vorm nächsten Besuch im Haarstudio perfekt vorbereitet seid. In den meisten Fällen gilt folgende Regel: Einen Tag vorm Friseurtermin solltet ihr die Haare nochmal waschen. So sind sie am nächsten Tag schön griffig und dennoch nicht zu fettig.
Ein Friseurtermin mit einem leicht fettigen Ansatz ist sogar ratsam. Denn bei der Beratung und besonders bei der Kopfhaut- und Haaranalyse ergibt das viel mehr Sinn. Frisch gewaschene Haare verhindern oft eine objektive Beurteilung.
Gerade vor chemischen Behandlungen wie dem Färben solltest du darauf verzichten, deine Haare zu waschen. Und auch, wenn die Haare gefärbt werden sollen, ist es besser, sie vorher nicht zu waschen. Richtig ist, die Haare direkt vor dem Färben auf keinen Fall zu waschen.
Warum? Weil sie dadurch ihren natürlichen Säureschutzmantel verlieren, der aber ähnlich wie eine Haarkur nährt und schützt. Das Haar verliert seinen natürlichen Schutz kurz nach dem Waschen, der ph-Wert der Kopfhaut kann sich verändern. Schadstoffe können so schneller eindringen.
Auch der pH-Wert der Kopfhaut kann sich verändern. Und das könnte dazu führen, dass das Haar die Haarfarbe unter Umständen nicht so gut annehmen kann. Heißt so viel wie: Der Farbstoff kann sich im Haar gleichmäßiger absetzen. Mindestens 24 Stunden Pause solltest du ihnen gönnen, damit Kopfhaut und Haare regenerieren können und die neue Farbe auf dem Kopf ein voller Erfolg wird!
Auch Haarkosmetik-Konzern Schwartzkopf empfiehlt, die Haare idealerweise ein bis zwei Tage vor dem Färben nicht zu waschen und die Wäschen zuvor mit einer intensiven Pflegemaske abzurunden.
Wenn Sie vorhaben, Ihre Haarfarbe zu verändern, stellen Sie sich wahrscheinlich auch diese Frage. Ob frisch gewaschen oder leicht fettig - was ist die bessere Grundlage für ein perfektes Farbergebnis? Die Antwort darauf ist nicht so einfach, denn sie hängt von mehreren Faktoren ab: Ihrem Haartyp, dem gewählten Färbeprodukt und nicht zuletzt davon, ob Sie zu Hause oder im Salon färben.
Ideal ist es, wenn die letzte Haarwäsche etwa 24 bis 48 Stunden zurückliegt. Auf diese Weise bleibt ein leichter Talgfilm auf der Kopfhaut erhalten, der als natürlicher Schutz gegen die chemischen Bestandteile der Haarfarbe wirkt. Besonders bei sensibler oder trockener Kopfhaut ist dieser Schutz wichtig, da er Irritationen vermeiden kann.
Stylingprodukte sollten kurz vor dem Friseurbesuch ebenfalls nicht verwendet werden. Verzichten Sie in den Tagen vor dem Färben auf Stylingprodukte wie Haarspray, Wachs oder Gel, da diese die Farbaufnahme negativ beeinflussen können. Friseur*innen raten in der Regel davon ab, vor dem Besuch im Haarstudio Styling-Produkte zu verwenden oder die Haare mit Lockenstab oder Glätteisen zu stylen.
Denn die Ablagerungen durch Haarspray und Co. können eine anschließende Coloration erschweren. Es sollten aber auch keine Stylingreste wie Haarspray oder Haargel im Haar verbleiben.
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie Stylingprodukte wie Haarspray oder Schaumfestiger verwendet haben, sollten Sie Ihre Haare vor dem Färben unbedingt waschen. Diese Produkte legen sich wie ein Film auf das Haar und können verhindern, dass die Farbe gleichmäßig eindringt.
Auch Rückstände von Trockenshampoo oder Volumenpuder sollten vor dem Besuch beim Friseur zum Haarefärben entfernt werden. Am besten waschen Sie Ihre Haare einen Tag vorher und verzichten anschließend auf jegliche Stylingprodukte.
Ja, Sie können fettige Haare färben - aber in Maßen. Ein leicht fettiger Ansatz schadet nicht, im Gegenteil: Der Talgfilm schützt die Kopfhaut vor den chemischen Reaktionen der Farbe. Sind Ihre Haare jedoch stark überfettet, kann es sein, dass die Farbe ungleichmäßig aufgenommen wird oder sogar abrutscht.
Falls Ihre Haare sehr fettig sind, empfiehlt es sich, sie einen Tag vor dem Färben mit einem milden Shampoo zu reinigen. Vermeiden Sie dabei aggressive Reinigungsmittel, um die Kopfhaut nicht zu reizen.
Auch Haarkuren und Conditioner sollten Sie vor dem Haare färben vermeiden, da diese ebenfalls einen Schutzfilm um die Haarstruktur legen und somit die optimale Farbaufnahme verhindern können. Trauen wir uns mit fettigen Haaren einfach nicht vor die Tür, verschafft ein Trockenshampoo Abhilfe.
Trockenshampoo entzieht dem Haar überschüssigen Halt, ohne dabei Rückstände zu hinterlassen. Duftstoffe sorgen außerdem dafür, dass wir uns den ganzen Tag frisch fühlen.
Nach der letzten Haarwäsche und vor dem Färben keine Conditioner, Masken, Styling- oder Haarpflegeprodukte, auch keine Haarwimperntusche oder Haarwuchssprays verwenden. Nach dem Färben ist vor der Pflege - denn nur mit der richtigen Nachbehandlung bleibt Ihre neue Haarfarbe lange strahlend und lebendig.
Direkt nach der Coloration sollten Sie Ihrem Haar eine Ruhepause gönnen. Idealerweise waschen Sie es erst nach 48 bis 72 Stunden, damit sich die Farbpigmente vollständig im Haar verankern können. Wird das Haar zu früh gewaschen, besteht die Gefahr, dass sich die Farbe schneller auswäscht und an Glanz verliert.
Haare nach dem Waschen bitte nicht mit dem Handtuch trocken rubbeln. Das raut die beanspruchte Haarstruktur nur weiter auf. Lieber sanft mit dem Handtuch trocken drücken und am besten anschließend lufttrocknen lassen.
Verwenden Sie nach der ersten Haarwäsche unbedingt spezielle Pflegeprodukte für coloriertes Haar - idealerweise sulfatfrei und mit Farbschutzformel. Eine wöchentliche Farbkur, Glossing oder Maske versorgt das Haar zusätzlich mit Feuchtigkeit und schließt die Schuppenschicht, was dem Farbverlust vorbeugt.
Auch der Alltag kann die Farbintensität beeinflussen: Vermeiden Sie zu heißes Wasser, reduzieren Sie Hitzestyling und setzen Sie Ihr Haar nicht zu häufig direkter Sonne aus. So bleibt Ihre Haarfarbe lange frisch und glänzend - wie am ersten Tag.
Zudem gilt: Am besten nehmen Sie vor dem Schnitttermin Ohrringe heraus. Wenn es nur ein ganz kleiner und flacher Stecker ist, ist es meist kein Problem. Aber alles, was größer ist und an dem der Kamm des Friseurs hängenbleiben kann, legen Sie besser ab.
Sonst kann es passieren, dass die Ohrringe ausgerissen werden. Da jegliche Oberteile mit einem hohen Kragen beim Schneiden störend sein können, sind Pullis und Shirts mit halsfernem Ausschnitt viel besser. Optimal ist außerdem ein Outfit, an dem die Expert*innen euren Stil direkt erkennen und euch so passend zu eurem Typ viel besser beraten können.
Übrigens: Hebt sich eure Haarfarbe deutlich von eurer Kleidung ab, lässt sich der Schnitt im Spiegel viel besser beurteilen. Habt ihr also dunkle Haare, wählt ihr besser helle Farben. Seid ihr blond, dann greift zu dunklen Oberteilen.
Im Herbst und Winter werden Haare besonders stark beansprucht und brauchen extra viel Pflege. Vor allem geheizte Räume gelten als Stressfaktor für die Haare. Und auch der Wechsel zwischen Innen- und Außentemperatur macht ihnen zu schaffen.
Ein Tipp für gesundes Haar klingt zunächst gewöhnungsbedürftig: Waschen Sie Ihre Haare im Winter weniger häufig als sonst. Denn ab etwa acht Grad arbeiten die Talgdrüsen nur noch auf halber Kraft. Das bedeutet: Zu häufiges Shampoonieren macht die Kopfhaut dann noch trockener.
Ebenfalls verzichten sollten Sie im Winter auch auf zu häufiges und zu heißes Föhnen. Das gehört auch zu den Dingen, die das Haar unnötig austrocknen und somit spröde und brüchig machen können. Reduzieren Sie den Föhn stattdessen auf Warmluft und benutzen Sie ihn nur so wenig wie möglich.
Auch Haarkuren und -masken sind im Winter besonders wichtig. Diese sollten Sie möglichst regelmäßig einmal in der Woche anwenden. Zudem empfiehlt sich eine tägliche Pflege mit einer sogenannten Leave-in-Sprühkur, also Feuchtigkeitsspray, das nicht mehr ausgewaschen werden muss. Alternativ funktioniert auch ein Conditioner.
Einen genau gegenteiligen Effekt auf das Haar können im Winter übrigens Mützen haben. Denn unter dem dicken Strick entsteht leicht eine Feuchtkammer, die dafür sorgt, dass Feuchtigkeit nicht abtransportiert werden kann. Die Folge: Das Haar wird schnell fettig und strähnig.
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