Spliss Haare: Ursachen und Behandlung

Wunderschönes, glattes, gesundes Haar bis in die Spitzen - wer träumt nicht davon? Doch brüchige Haarspitzen, auch Spliss genannt, können die Haare schnell trocken, spröde und glanzlos erscheinen lassen. Glücklicherweise ist Spliss recht einfach zu behandeln, wenn man weiß, womit man es zu tun hat.

Was ist Spliss?

Spliss, auch Trichoptilosis genannt, ist ein physisches Aufspalten der menschlichen Haarspitze. Die Haarveränderungen zeigen sich in einer Splitterung des Haares. Splisshaar oder Haarspaltung, medizinisch auch Trichoschisis oder Trichoptilose, ist eine Spaltung des Haarschafts entlang der Längsachse. Spliss erkennt man bei genauerer Betrachtung durch eine ausgefranste Haarspitze und meist kleine weiße Punkte am Ende des Haares.

Spliss ist ein klares Anzeichen dafür, dass Ihr Haar dringend intensive Pflege und eine angepasste Pflege-Routine benötigt. Denn gesplittertes Haar kann immer weiter aufreißen und auch die Längen der Haare beeinträchtigen. Die Spitze ist das älteste Teil des Haares: Wie viele Styling-Prozeduren haben sie schon mitgemacht? Kein Wunder dass sich Föhnsessions mit zu hoher Temperatur und Colorationen hier am deutlichsten zeigen.

Im Gegensatz zu Spliss, der das Haar an den Spitzen spaltet, kann Haarbruch überall auftreten. Mit bloßem Auge lässt sich Haarbruch anhand kleiner weißer Pünktchen erkennen, die die Bruchstellen des Haares markieren. Das Haar sieht durch die Strukturschäden insgesamt spröde und strohig aus.

Wie entsteht Spliss?

Spliss entsteht, wenn die Hornplättchen der äußeren Schutzschicht des Haares, also der Cuticula, abstehen. Das schwächt die Schutzbarriere, das Haar trocknet aus und die Medulla reißt ein: Das Haar ist gespalten, Spliss entsteht.Die Haarspaltung entsteht, wenn durch starke Beanspruchung oder schädigende Einflüsse der Zusammenhalt der dortigen Hornzellen geschwächt oder der Zellverband aufgebrochen wird.

Der Haaraufbau

Um zu verstehen, wie Spliss entsteht, ist es hilfreich, den Aufbau eines Haares zu kennen:

  • Cuticula: Die Cuticula ist die Oberfläche des Haares und besteht aus überlappenden Keratin-Schuppen, die wie Dachziegel übereinanderliegen. Jede Cuticula-Zelle enthält eine Proteinmembran, die mit einer Lipidschicht bedeckt ist. Unter den Zellmembranen der Cuticula befinden sich drei Schichten. Bei gesundem Haar liegen die Schuppen glatt an, reflektieren das Licht und lassen das Haar glänzen. Alkalische Substanzen rauen die Schuppenschicht auf, saure Stoffe verschließen sie.
  • Cortex: Der Cortex macht den größten Teil der Masse des menschlichen Haares aus und wird von länglichen, spindelförmigen Zellen gebildet, die miteinander verbunden sind. Die Verkettung der Cortex-Zellen bestimmt über die Elastizität des Haares und hier befinden sich auch die Farbpigmente. Eine dauerhafte Haarfärbung oder Blondierung wirkt direkt hier.
  • Medulla: Die Medulla beinhaltet Keratin und ist der Kern des Haares. Die Medulla ist der Schwachpunkt des Haares und kann leicht reißen, sobald Spliss erst einmal entstanden ist. Sie setzt sich zusammen aus Abbauprodukten der Cortex- Zellen, Fetten und Zellwandungen. Die Medulla kann durchaus Hohlräume aufweisen und hat nicht zwingend eine gleichmäßige Struktur. Bei feinen Körperhaaren kann diese Schicht auch ganz fehlen.

Ursachen für Spliss

Spliss entsteht unglaublich schnell und häufig bleibt als einzige Möglichkeit das Abschneiden der kaputten Spitzen. Gesundes, glänzendes und kraftvolles Haar - das ist es, was sich wirklich jeder wünscht. Doch durch einige Faktoren kann das Haar an Schönheit und Vitalität verlieren.

Die Ursache von Spliss ist eine Überstrapazierung der Haare. Als Folge wird die Schutzschicht deiner Haare noch mehr angegriffen, sie trocknen aus und splitten sich. Ausgehend von der Haarwurzel wachsen Haare über Jahre hinweg - die Spitzen sind damit der älteste Teil des Haarfollikels, der am meisten aushalten muss. Dies kann in Form von Hitze, Colorationen und UV-Strahlen geschehen.

Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Haarbruch führen können. Falsche Pflege, Krankheiten oder hormonelle Veränderungen können dazu führen. Für gewöhnlich ist die äußere Schuppenschicht (Kutikula) der Haare beschädigt.

Warum genau Haare abbrechen, kann an äußerlichen sowie inneren Ursachen liegen. Etwa 20 Prozent der Menschen in Deutschland leiden an brüchigen Haaren.

Innere Ursachen

Krankheiten, ein Nährstoffmangel und hormonelle Veränderungen sind typische innere Ursachen.

  • Krankheiten: Sind Ihre Haare glanzlos und brüchig, ist manchmal eine Krankheit der Auslöser. Beispielsweise hat sowohl eine Unter- als auch Überfunktion der Schilddrüse einen negativen Einfluss auf das Haarwachstum. Ein schwerer grippaler Infekt, chronische Darmerkrankungen oder eine zurückliegende Chemotherapie können ebenfalls zu brüchigen Haaren führen.
  • Ernährung: Ist der Körper ausreichend mit Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren versorgt, spiegelt sich das in einer robusten Haarstruktur wieder. Leidet man an einem Nährstoffmangel, werden die Haare entsprechend brüchig. Auch wer mit einer Essstörung kämpft, hat häufig sprödes sowie brüchiges Haar. Unter anderem führt ein starker Eisenmangel dazu, dass die Haare dünner und trockener werden. Besonders wichtig sind neben Eisen folgende Nährstoffe für die Haare:
    • Vitamin H
    • Eisen
    • Kalzium
    • Eiweiß
    • Vitamin B
  • Medikamente: Bestimmte Arzneimittel haben Einfluss auf den Vitaminstatus im Körper und wirken sich entsprechend auf den Zustand der Haare aus. Manche Medikamente beeinträchtigen die Haarfollikelzellen und damit das Haarwachstum. Folgende Arzneien können dünne und brüchige Haare begünstigen:
    • Antibiotika
    • Antiepileptika
    • Antidiabetika
    • Zytostatika (Mittel gegen Krebs)
  • Hormone: Brechen die Haare ab, können auch Hormone die Ursache sein. Die Wechseljahre bringen beispielsweise viele Veränderungen mit sich. Geht die Östrogenproduktion zurück, verschiebt sich das hormonelle Gleichgewicht. Das männliche Hormon Testosteron nimmt im Körper der Frauen zu. Sind Frauen schwanger oder stillen sie, bringt das ebenfalls hormonelle Veränderungen mit sich. Vor allem nach der Geburt und in der Stillzeit leiden viele Mütter an Haarausfall.
  • Stress und physische Belastung: Haarbruch kann ebenfalls durch psychische Ursachen begünstigt werden. Wer gestresst ist oder körperlich schwer arbeitet, benötigt besonders viele Nährstoffe. Bekommt der Körper zu wenig davon, spart er sie dort ein, wo sie nicht lebensnotwendig sind. Das wirkt sich auf die Haarstruktur aus und führt dazu, dass die Haare leichter abbrechen.

Äußere Ursachen

Können Sie innere Ursachen ausschließen, sind vielleicht äußere Faktoren der Grund für den Haarbruch. Denn nicht nur Ernährung, Stress oder Hormone sind dafür verantwortlich, wenn die Haare brüchig werden. Auch äußere Faktoren strapazieren die Haare so sehr, dass sie abbrechen.

  • Falsche Pflege und Reibung: Ungeeignete Pflege- und Reinigungsprodukte schaden den Haaren. Dazu gehören beispielsweise Shampoos mit einem positiven pH-Wert. Sie machen durch ihren hohen Säuregehalt die Haare brüchig. Wenn Sie nach dem Waschen Ihre nassen Haare mit dem Handtuch abtrocknen, gilt: Rubbeln Sie nicht zu sehr. Bürsten Sie Ihre Haare sanft und nicht zu oft. Ansonsten strapaziert die mechanische Reibung die Haare. Extremer Haarbruch ist beim Kämmen sogar manchmal spürbar: Bürste und Kamm kommen dann kaum noch durch die störrischen, verknoteten Haare. Frisuren, die Spannung auf die Haarwurzeln ausüben, führen ebenfalls dazu, dass die Haare abbrechen, zum Beispiel am Hinterkopf oder Oberkopf. Toupieren ist ebenfalls purer Stress für die Haare, sie brechen dann tendenziell am Ansatz ab. Wer selten zum Friseur geht, riskiert außerdem, dass sich Spliss am unteren Ende der Haare nach oben ausbreitet und die Haare in der Mitte abbrechen.
  • Chemische Einflüsse: Wenn man sich die Haare häufig tönt oder färbt, strapaziert das extrem. Haarbruch wird dadurch wahrscheinlicher. Das gilt vor allem für Blondierungen. Haarbruch tritt hier bei (zu) häufiger Anwendung auf, da die aufhellenden Chemikalien tief in die Haarstruktur eindringen und dem Haar viel Eigenfeuchtigkeit entziehen. Auch eine Dauerwelle schadet den Haaren und trocknet sie aus. Wer häufig in Chlor- oder Salzwasser badet, riskiert ebenfalls Haarbruch, da das Haar Feuchtigkeit verliert.
  • Hitze: Haarbruch am Ansatz oder generell im Deckhaar entsteht auch durch hohe Temperaturen - etwa beim Haare föhnen. Durch die Hitze brechen sie schneller. Dasselbe gilt für die Anwendung von Glätteisen und Lockenstab. Wer im Sommer viel Zeit in der direkten Sonne verbringt, verstärkt den schädlichen Effekt ebenso.

Was tun bei Spliss? Behandlungsmethoden

Bisher ist keine zuverlässige Therapiemöglichkeit für den Haarspliss bekannt. Es empfiehlt sich, mögliche Ursachen wie Haare färben, heißes Föhnen, häufiges Kämmen mit zu harten Bürsten oder die Anwendung von Haarspangen zu vermeiden. Auch die Haare nach dem Duschen mit dem Handtuch trocken zu reiben, beansprucht die Haare. Sind die Haare erst einmal gespalten, wachsen sie nicht mehr zusammen. Jetzt sind Profis gefragt!

Um zu vermeiden, dass Ihre Haare abbrechen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten - abhängig davon, was die Ursache dafür ist. Es gibt verschiedene professionelle Schnitttechniken, die weitere Haarschäden verhindern und das Haar damit insgesamt kräftigen.

Wenn die Haare nicht regelmäßig gepflegt werden, wird ihre Schuppenschicht aufgeraut. Fängt das Haar zu splittern an, solltest du deine Pflege- und Styling-Routine sowie den Umgang mit dem eigenen Haar einmal unter die Lupe nehmen und ggf.Um das gespaltene Haar nicht weiter durch Bürsten zu strapazieren, empfehlen wir nach jeder Haarwäsche, unseren High Performance Leave-In-Conditioner (2-3 Pumpstöße je nach Haarlänge) ins handtuchtrockene Haar zu sprühen und vorsichtig durchzukämmen.

Wann Sie Ihre Friseurin oder Ihren Friseur aufsuchen sollten, hängt individuell von Ihrem Haar ab. Einfach und effektiv: Spitzen schneiden hilft gegen Spliss - das ist soweit nichts Neues. Sind die Haarspitzen gespalten, verhindert diese Schnitttechnik, dass Haarspliss sich ausbreitet und das Haar weiter schädigt. Die Methode eignet sich besonders gut, wenn der Haarschaden noch nicht weit fortgeschritten ist und sich auf einige Millimeter beschränkt. Dann müssen Sie auch nicht viel Länge einbüßen und die Haare bekommen wieder mehr Glanz.

Es gibt noch weitere Schnitttechniken, die den gespaltenen Haaren den Kampf ansagen. Je nach Haartyp oder Schwere der Schädigung können auch ein Care Cut oder Twist Cut das Mittel der Wahl sein.

  • Spliss-Cut: Der Splitt-Cut ist eine recht aufwendige Methode: man nehme eine Haarsträhne genommen, dreht diese nach oben bis zur Kopfhaut. Die gespaltenen Haare stehen nun von der gebündelten Strähne ab und können mit einer heißen Schere abgeschnitten werden.
  • Spitzen schneiden: Die wohl einfachere und schnellere Methode ist, die beschädigten Spitzen soweit zurück zu schneiden, dass nur noch „gesundes Haar“ übrig ist. Dies können 0,5 cm bis hin zu 3, 4, 5 oder mehr cm sein, je nachdem wie stark die Haare schon beschädigt sind. Im Idealfall lässt man es natürlich erst gar nicht so weit kommen, dass Haare beschädigt und in Folge dessen gekürzt werden müssen.

Mittlerweile sind auch Lösungen erhältlich, mit denen man Spliss selbst entfernen kann. Dabei werden einzelne Strähnen in den Splissschneider eingelegt und straff gespannt. Die Idee dahinter: Durch die Spannung sollen die kaputten Teile des Haares abstehen und durch die kleinen integrierten Schneidwerkzeuge abgeschnitten werden. Aber Vorsicht: Die Anwendung erfordert Knowhow und Übung. Die Schneidemaschine kann nicht zwischen gesundem und geschädigtem Haar unterscheiden - hier fehlt definitiv ein geschultes Auge und die menschliche Komponente.

Spliss entfernen & vorbeugen

Vorbeugung von Spliss

Die gute Nachricht: Spliss lässt sich wunderbar vorbeugen! Wer sein Haar gut pflegt, darf sich nicht nur über weniger Spliss, sondern auch über Glanz und Geschmeidigkeit freuen.Es ist also essenziell, Spliss gar nicht erst entstehen zu lassen und so Haarbruch zu vermeiden. Bei Spliss gilt der allseits bekannte Spruch "Vorsicht ist besser als Nachsicht".

Achten Sie darauf, dass Ihre Haarstyling- und Reinigungsprodukte nicht zu viele Chemikalien enthalten. Am besten sind milde, rückfettende Shampoos. Optimal sind auch Produkte, die Vitamin H enthalten. Waschen Sie Ihre Haare nicht täglich. Das entzieht ihnen unnötig Feuchtigkeit. Wer sich die Haare blondiert oder gefärbt hat, sollte unbedingt an eine reichhaltige Pflege mittels Spülungen denken. Einmal die Woche ist auch eine Intensiv-Kur ratsam. Wickeln Sie nach dem Waschen ein Handtuch vorsichtig um die nassen Haare - wie einen Turban beispielsweise. Verzichten Sie auf heißes Föhnen, Glätteisen und Lockenstab. Wenn Sie genügend Zeit haben, lassen Sie die Haare lufttrocknen. Bürsten Sie Ihre Haare sorgfältig, aber nicht häufiger als notwendig. Verwenden Sie dazu nur Holzkämme oder -bürsten. Nehmen Sie keine Bürsten aus Draht. Sie schädigen die Haarstruktur. Vermeiden Sie außerdem straffe Frisuren und Toupieren. Wenn Sie unter Spliss leiden, ist es wichtig, den Spitzen extra viel Pflege zu spenden - mit geeigneten Haarpflegeprodukten oder Olivenöl.

Hier sind einige Tipps zur Vorbeugung von Spliss:

  • Richtige Pflege: Die Produkte sollten mit wertvollen Inhaltsstoffen angereichert und auf den persönlichen Haartyp abgestimmt sein. „Um Spliss vorzubeugen, ist eine feuchtigkeitsspendende Haarpflege das A und O.
  • Schonendes Trocknen: Rubbeln Sie nach dem Waschen die Haare nicht mit dem Handtuch durch, sondern tupfen und kneten Sie diese behutsam trocken. Hierfür eignet sich die Verwendung eines Baumwollhandtuches oder alten T-Shirts besonders gut, da die Haare durch die Faser weniger aufgeraut werden.
  • Vorsichtiges Styling: Verzichten Sie vor dem Föhnen und Glätten nie auf einen Hitzeschutz fürs Haar. Verwenden Sie Haarbürsten aus Naturmaterialien. Styling-Produkte sind zum täglichen Styling sehr hilfreich, keine Frage. aber: weniger ist mehr: Haarspray, Styling-Gel, Schaumfestiger & Co bitte nur in Maßen verwenden.
  • Regelmäßiger Haarschnitt: Gib‘ dem Spliss erst gar keine Chance: Gehe spätestens alle 3-4 Monate für einen Spitzenschnitt zum Friseur.
  • Haare hochbinden: Die Haare gerne öfter mal hochbinden (z.B. zum Pferdeschwanz), so dass diese nicht allzu sehr an den Schultern bzw.
  • Pflegespülung nutzen: Zu jeder Haarwäsche eine Pflegespülung verwenden.
  • Ausgewogene Ernährung: Ist an den brüchigen Haaren ein Vitaminmangel beziehungsweise ein Nährstoffdefizit Schuld, achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und passen Sie Ihren Speiseplan an. Das für den Körper wichtige Eisen, zu dessen Mangelsymptomen unter anderem sprödes Haar und Haarausfall gehören, ist beispielsweise in folgenden Lebensmitteln enthalten:
    • Fleisch
    • Getreide
    • Gemüse
    • Hülsenfrüchte
  • Seidenkissenbezug: Ähnlich wie ein Handtuch rubbelt auch der Kissenbezug nachts an den Haaren. Synthetische Stoffe können das Haar elektrostatisch aufladen und grobes Material raut die feinen Haarfasern auf. Besser ist hier, ein Kopfkissenbezug aus feinem Baumwollsatin oder Seide. Die feinen, glatten und streichelzarten Naturfasern schonen das Haar und können so das Entstehen von Spliss verhindern.

Hausmittel gegen brüchige Haare

Haarbruch stoppen mit Hausmitteln? Probieren Sie es aus. Verschiedene sanfte Mittel spenden Ihren Haaren Feuchtigkeit und stärken sie dadurch. Brechen die Haare am Ansatz abbrechen, oder am ganzen Haar, können Sie es mit natürlichen Gegenmaßnahmen versuchen.

Honig-Haarkur

Brechen die Haare ab, ist etwas, was Sie tun können, eine Honig-Haar-Kur auszuprobieren. Zusammen mit Eigelb und Mandelöl lässt sich damit eine Kur für kaputtes Haar herstellen. Enthält sie Rosmarin- und Lavendelöl trägt sie außerdem zur Beruhigung der Kopfhaut bei.

Sie benötigen für solch eine Kur:

  • 2 EL Honig
  • 1 EL Mandelöl
  • 1 Eigelb
  • 3 Tropfen ätherisches Rosmarinöl
  • 3 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Schlagen Sie den Honig, das Mandelöl und das Eigelb. Fügen Sie das Lavendel- und Rosmarinöl dazu. Feuchten Sie das Haar mit warmem Wasser an und massieren Sie die Kur in das Haar ein. Ziehen Sie eine Plastikhaube darüber und lassen Sie die Kur 30 Minuten einziehen. Spülen Sie danach den Mix mit warmem Wasser ab und waschen Sie die Haare mit Shampoo.

Bierwäsche

Was ebenfalls gegen Haarbruch helfen kann, ist eine Bierwäsche. Sie dient der Kräftigung des Haars. Verwenden Sie dafür ein 0,2-Liter-Glas voll Bier. Spülen Sie Ihr Haar zunächst mit warmem Wasser, dann massieren Sie das Bier in Ihre Kopfhaut ein. Lassen Sie den Gerstensaft 15 Minuten wirken. Danach spülen Sie das Haar wiederum mit warmem Wasser aus.

Weitere Informationen und professionelle Hilfe

Bei Spliss handelt es sich in der Regel um ein kosmetisches Problem, das keiner ärztlichen Diagnose bedarf. Sollten zusätzlich zur Trichoschisis noch andere Beschwerden auftreten wie beispielsweise Haarausfall, juckende Stellen, Schuppen auf der Kopfhaut, eventuell auch nässende Entzündungen, empfiehlt es sich jedoch, einen Arzt wie einen Dermatologen aufzusuchen.

Glänzendes, fülliges Haar wirkt gesund und attraktiv - aber was tun, wenn Haare brüchig sind, vermehrt ausfallen oder sich die Haarspitzen spalten? Diese Probleme treten häufig auf und die Ursachen sind vielfältig. Deshalb ist es wichtig, den Dingen auf den Grund - oder eben an die Haarwurzel - zu gehen. Nur eine fachkundige Diagnose ermöglicht eine erfolgreiche Behandlung! Wir beraten Sie gerne bei allen Themen rund ums Haar.

Stress, z. B. Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen (z. B. Die Anamnese bezieht daher verschiedene fachärztliche Bereiche ein, neben der Dermatologie auch die Gynäkologie, die Endokrinologie, Histopathologie zur Beurteilung von Gewebeproben und die Psychosomatik für den Zusammenhang von seelischen mit physischen Beschwerden.

Aufschluss über die Ursache von Haarausfall liefert ein klassisches Trichogramm. Bei dieser Untersuchung der Haarwurzel werden Haarbüschelchen aus verschiedenen Bereichen der Kopfhaut entnommen und mikroskopisch untersucht. Anhand der ermittelten Werte erstellt die Software ein digitales Trichogramm und erleichtert die Diagnosestellung durch die direkte Gegenüberstellung der Werte erkrankter und gesunder Kopfhaut.

Ursache Maßnahme
Falsche Pflege Milde Shampoos, reichhaltige Spülungen, wenig Hitze
Nährstoffmangel Ausgewogene Ernährung, ggf. Nahrungsergänzung nach ärztlicher Rücksprache
Chemische Behandlungen Reduzieren, professionelle Durchführung, intensive Pflege danach
Mechanische Belastung Vorsichtiges Bürsten, lockere Frisuren, Seidenkissenbezug

tags: #spliss #haare #ursachen #behandlung

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen