Regelmäßiges Spitzenschneiden ist wichtig, denn deine Haare werden durch Stylinghitze, Haargummis und andere Umwelteinflüsse strapaziert und es droht Spliss. Um Spliss zu vermeiden, solltest du je nach Haarschnitt und der Gesundheit deiner Haare alle zwei bis vier Monate einen Friseur aufsuchen, der dir die Spitzen schneidet.
Leider gibt es aber auch Ausnahmesituationen, in denen du selber die Schere ansetzen musst. Alternativ kann es sich lohnen, sich selbst die Haare zu schneiden. Das ist oft nicht schwer, dauert nur wenige Minuten und spart viel Geld. Besonders einfache Schnitte kannst du gut selbst vornehmen.
Bevor es losgehen kann, stelle sicher, dass du im Besitz einer Haarschneideschere bist. Diese gibt es in jedem Drogeriemarkt zu kaufen. Bitte lass die Finger von Haushalts- oder Bastelscheren - damit schadest du deinen Haaren, statt sie vor Spliss zu schützen. Eine scharfe Haarschneideschere ist wichtig, damit du gerade schneiden kannst und kein Spliss entsteht.
Um die Haare zu schneiden, solltest du sie vorher anfeuchten. Die Spitzen lassen sich am einfachsten und akkuratesten mit angefeuchteten Haaren schneiden. Wasche deine Haare deshalb vorher oder feuchte sie mit einer Sprühflasche an. Deine Spitzen sind spröde? Deine Haare sind auf eine Länge geschnitten und du hast keine Stufen? Wasche deine Haare vor dem Schneiden. Die Haare bitte nicht trocknen, denn sie lassen sich im feuchten Zustand besser schneiden. So sind sie griffiger.
Kämme deine Haare gut durch und achte darauf, dass sie keine Knoten mehr haben. Nutze gern ein Spray, das für bessere Kämmbarkeit sorgt. Ziehe einen Scheitel so, wie du ihn normalerweise trägst. Halte den Kopf gerade, hebe das Kinn etwas an und schaue leicht nach oben.
Grundsatz beim Haareschneiden: Lieber weniger als zu viel! Taste dich langsam an deine Wunschlänge heran und schneide nicht sofort zu viel ab.
Lust auf eine durch und durch gestufte Mähne? Dann solltest du unbedingt die Zopf Technik ausprobieren. Die Haare werden auf dem Rücken in einer schönen V-Form fallen. Die Strähnen werden sowohl an der Vorderseite, als auch am Oberkopf stufig geschnitten. Und das mit einer wirklich einfachen Strategie.
Die Haare sollten trocken oder leicht feucht sein. Bürste sie gut durch und binde dir dann einen sehr hohen Pferdeschwanz - etwa auf Höhe des Haaransatzes. Das sieht zwar etwas komisch aus, aber keine Sorge. So wird der Haarschnitt besonders gut.
Da du feine Haare hast, musst du den Zopf nicht weiter unterteilen. Bei dickeren Haaren würde es Sinn machen, kleine Strähnen abzuteilen und unten mit Haargummis zu versehen. Der Schnitt wird ordentlicher, wenn man mehrere Haargummis benutzt, weil dann die Strähnen alle vernünftig gestreckt sind Teste einfach, ob du das Zopfende problemlos mit einer Hand halten kannst - dann braucht es keine weitere Unterteilung!
Greif dir jetzt deine Schere und kürze das Zopfende um ein bis zwei Zentimeter. Wichtig: Schneide die Haare ganz gerade ab. Und das wars! Wenn du das Zopfgummi jetzt entfernst und die Haare durchbürstest, werden sie in wunderschönen Stufen fallen.
Zopfgummi-Methode für einen einfachen Haarschnitt
Stufen kannst du in wenigen Minuten selbst schneiden. Dieser Schnitt funktioniert am besten mit nassen Haaren. Bitte beachte, dass du für diese Methode des Haareschneidens bereits ziemlich lange Haare haben solltest.
Öffne dann den Zopf und kontrolliere die Länge deiner neuen Frisur. Das Ergebnis sieht wirklich gut aus, es ist ein ganz leichtes U, genau wie sie es wollte sie ist glücklich und zufrieden.
Du hast eher Lust auf sanfte Stufen und Front Layers (Stufen im vorderen Bereich)? Auch dafür gibt es die perfekte Technik für zuhause. Diesmal startest du am besten mit handtuchtrockenen Haaren. Du beginnst erst mit dem Durchstufen der vorderen Strähnen. Die neue Länge gilt dann als Guide für die restliche Mähne.
Teile dir als erstes eine Art Dreieck am Haaransatz ab. Finde dafür den höchsten Punkt deiner Augenbrauen und denke dir eine imaginäre Linie nach oben. Dort starten die beiden Eckpunkte des Dreiecks. Der dritte Eckpunkt sollte sich in der Mitte des Kopfes befinden und etwa ein fingerbreit vom Haaransatz entfernt sein.
Mit einem Kamm teilst du die Haare in diesem Dreieck ab und fasst sie dann in einer Hand zusammen. Kämme die Strähnen durch und kürze sie um ein bis zwei Zentimeter. Wichtig ist wieder, die Haare gerade abzuschneiden. So - jetzt ist schon mal die Vorderpartie schön durchgestuft.
Nun ziehst du die vorderen und dahinterliegenden Strähnen mit dem Kamm senkrecht nach vorne. Du siehst direkt, dass die vorderen Strähnen kürzer ausfallen. Schneide die restlichen Haare auf dieser Höhe ab. Arbeite dich weiter vor, bis alle Haarenden auf diese Länge gekürzt wurden.
Du kämpfst vor allem mit einem platten Ansatz? Dann kann es helfen, die Haare lediglich am Oberkopf durchzustufen. Dadurch fallen sie lockerer, was deine Mähne fülliger wirken lässt. Diese Technik ist vor allem für sehr dünne mittellange Haare geeignet. Sie vertragen nämlich nicht so viele Stufen. Die dritte Technik ist eine Abwandlung von Strategie 1 (siehe oben).
Deine Haare sollten trocken oder nur noch leicht feucht sein. Bürste sie gut durch und teile dann eine Partie am Oberkopf ab. Sie sollte etwa zwei Finger über den Ohren beginnen. Binde dir aus diesen abgeteilten Haaren einen hohen Pferdeschwanz. Kämme das Ende vom Pferdeschwanz gut durch und kürze es dann um ein bis zwei Zentimeter. Die restlichen Haare bleiben gleichlang.
Jetzt musst du das Haargummi nur noch entfernen und die Haare durchbürsten. Zack - sanfte Stufen umrahmen dein Gesicht!
Trotzdem ist die richtige Pflege das A und O für gesunde Haare. Keine Lust mehr auf platte Haare, die schlaff und leblos herunterhängen? Entscheide dich für die richtige Frisur! Der passende Schnitt hilft, deine Mähne doppelt so füllig erscheinen zu lassen. Wichtig dabei: Stufen! Kürzere Partien schaffen mehr Bewegung und Griffigkeit.
Passe deine Haarpflegeroutine an, um mehr Volumen zu erzielen. Das beginnt schon mit dem richtigen Shampoo! Es sollte das Haar auf keinen Fall beschweren. Unsere „Volumen Walter Shampoo“ enthält federleichte ätherische Öle aus Holunder und Geranie und befreit deine Haare gründlich, aber sanft. Schwache Haarfollikel werden gestärkt und die Haare strotzen vor gesundem Volumen.
Deine Mähne fällt dadurch voluminöser, griffiger und sieht glänzender aus. Was uns besonders wichtig war: Unser Shampoo enthält keine schädlichen Sulfate, welche die Haarstruktur schwächen könnten. Dadurch ist dieses Volumen Shampoo auch sehr gut für strapaziertes, feines Haar geeignet.
Nach dem Schneiden deiner Haare kannst du zusätzlich für Pflege und Glanz im Haar sorgen. Das gelingt beispielsweise mit Olivenöl oder Kokosöl.
Einen Pony solltest du unbedingt mit trockenen Haaren schneiden. Nur so kannst du abschätzen, wie kurz oder lang er letztlich wird. Wenn deine Haare nass sind, hängen sie weiter unten als normalerweise.
Teile zuerst eine V-förmige Partie über deiner Stirn ab. Orientiere dich an den äußeren Enden deiner Augenbrauen - dort soll der Pony enden. Damit der Pony das Gesicht schön einrahmt und natürlich aussieht, sollten die Seiten etwas länger sein.
Dafür verwenden wir beim Haareschneiden eine spezielle Technik: Nimm die Haarpartie zwischen Zeige- und Mittelfinger und drehe die sie um 180 Grad, sodass du die Strähne mit der anderen Hand über Kreuz hältst. Die linke Seite des Ponys befindet sich jetzt auf der rechten Seite und umgekehrt. Lasse den Pony los und bürste ihn durch. Wenn du mit der Länge zufrieden bist, kannst du jetzt noch Ungenauigkeiten mit der Schere ausgleichen.
So schneiden Sie Ihren Pony selbst
Mit ein wenig Übung und einem Haargummi gelingt Ihnen der Bob-Klassiker Zuhause:
Soll Ihr Bob möglichst gerade sein, nehmen Sie einen Tütenclip zur Hand. Diese Methode eignet sich hervorragend, wenn Sie sich selbst eine neue Bobfrisur verpassen möchten.
Hinweis: Eine professionelle Frisur gelingt meist nur einem Friseur oder einer Friseurin perfekt. Wagen Sie sich selbst ans Haareschneiden, sollten Sie keine zu hohen Erwartungen an das Ergebnis haben.
Jetzt weißt du, wie du feine Haare selber schneiden kannst. Solange du keine drastischen Veränderungen an deiner Haarlänge unternimmst, kann dabei wenig schiefgehen! Lass dir ruhig Zeit und sieh das Haareschneiden als Teil deines Wohlfühlprogrammes an. Dann kann es richtig Spaß machen!
Regelmäßiges Spitzenschneiden ist wichtig, und jetzt weißt du, wie es funktioniert, wenn du ausnahmsweise nicht deinen Friseur aufsuchen kannst.
Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Dazu gehört mittlerweile auch, sich selbst die Haare zu schneiden.
Kann man Haareschneiden zu Hause lernen? Es lässt sich also zusammengefasst sagen, dass Sie einfachere Handgriffe wie die Spitzen nachschneiden oder den Pony in Form bringen mit etwas Übung gut zu Hause erledigen können. Zu Hause zu lernen, sich komplett selbst die Haare zu schneiden, ist allerdings riskant und nur etwas für Mutige. Im Zweifelsfall sollten Sie doch lieber zum Friseursalon, um neue Haarschnitte und Frisuren auszuprobieren.
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