Viele Menschen kennen das Problem: Kaum sind die Haare gewaschen und getrocknet, wirken sie bereits wieder fettig und strähnig. Dieses Phänomen kann verschiedene Ursachen haben, von hormonellen Schwankungen bis hin zu falscher Haarpflege. In diesem Artikel werden die häufigsten Ursachen für schnell fettende Haare beleuchtet und effektive Lösungen vorgestellt.
Fettige Haare entstehen, wenn die Talgdrüsen in den Haarwurzeln übermäßig viel Talg produzieren. Dieser Talg, auch Sebum genannt, ist eigentlich wichtig, um die Haare geschmeidig zu halten und die Kopfhaut vor dem Austrocknen zu schützen. Eine Überproduktion führt jedoch dazu, dass die Haare schnell strähnig und ungepflegt aussehen.
In der Haut befinden sich zahlreiche Drüsen, die Talg produzieren. Dieses Fett hält die Haut feucht und schützt sie. Sind die Talgdrüsen zu aktiv, setzt sich der Talg als Film an der Hautoberfläche ab. Im Gesicht bilden sich sichtbare fettige Flächen. Auf der Kopfhaut verteilt sich der Talg erst am Ansatz und später dann im ganzen Haar.
Es gibt verschiedene Faktoren, die zu einer erhöhten Talgproduktion und somit zu fettigen Haaren führen können:
Es gibt verschiedene Maßnahmen, die helfen können, die Talgproduktion zu regulieren und fettige Haare in den Griff zu bekommen:
Soforthilfe: Unabhängig von der Ursache Ihrer fettigen Haare können Sie Babypuder als Soforthilfe einsetzen. Massieren Sie das Puder wie beim Haarewaschen in die Kopfhaut ein. Scheiteln Sie dazu Ihr Haar mehrmals an unterschiedlichen Stellen und tragen Sie kleine Mengen Puder auf den jeweiligen Scheitel auf.
Viele der Shampoos haben den hautangepassten pH-Wert 5 und sind seifen- und alkalifrei. Die spezielle Shampoos für schnell fettendes Haar haben meist eine nachhaltig entfettende Wirkung. Deshalb sollten Sie beim Haarewaschen Folgendes beachten: Massieren Sie das Shampoo am Ansatz gründlich ein, die Haarspitzen sollten Sie jedoch aussparen.
Der Mythos, dass Haare schneller fetten, je häufiger sie gewaschen werden, hält sich hartnäckig. Doch gerade Menschen mit fettigen Haaren sollten sich regelmäßig die Haare waschen. Der Grund: Von den Fetten der Kopfhaut ernähren sich bestimmte Pilze. Wird das Fett - das sogenannte Sebum - nicht regelmäßig entfernt, vermehren sich diese Pilze stark. In der Folge können Juckreiz und Ekzeme entstehen.
Leiden Sie zusätzlich zu den fettigen Haaren auch an juckender Kopfhaut oder leichtem Haarausfall? Dann könnte eine Hauterkrankung der Grund dafür sein. Vereinbaren Sie zeitnah einen Termin bei einem Dermatologen, um dies auszuschließen! Bei sehr fettigen Haaren und/oder einer juckenden Kopfhaut, die mitunter zu Haarausfall führt, ist eine Pilzinfektion (Tinea capitis) möglicher Auslöser. Es eignen sich spezielle Produkte mit antibakteriellen und antimykotischen Wirkstoffen. Lassen Sie von einer Dermatologin zuvor abklären, ob eine solche Infektion bei Ihnen vorliegt.
Wenn es um die Ursachen für fettige Haare geht, taucht immer wieder die Frage auf, ob fettiges Haar eine Folge des Haarefärbens sein kann. Die Theorie zum Haare Färben als Ursache für fettige Haare konnte bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Im Gegenteil: Das Blondieren der Haare gilt teilweise als bewährter Tipp gegen schnell fettendes Haar.
Fettige Haare können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter hormonelle Schwankungen, falsche Ernährung, Stress, falsche Hygiene und genetische Veranlagung. Mit der richtigen Pflege, geeigneten Hausmitteln und gegebenenfalls medizinischer Behandlung lässt sich die Talgproduktion regulieren und das Erscheinungsbild der Haare verbessern.
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