Das Haarekämmen gehört für viele Menschen zur täglichen Beauty-Routine dazu und wird meist ganz nebenbei erledigt. Doch es lauern ein paar Fallstricke auf dem Weg zum glänzenden Haar. Denn mit der falschen Technik kann man dem Haar sogar schaden. Spliss und sprödes, glanzloses Haar sind dann die Folge.
Viele kämmen ihr Haar direkt nach der Haarwäsche, wenn es noch nass ist - und schädigen es dabei unwissentlich. Bei nassen Haaren öffnet sich die Schuppenschicht leicht, sie sind dadurch besonders anfällig und brechen leicht. Kämmen Sie Ihr Haar vor dem Waschen gut durch - so können Sie sich manches Pflegemittel oder Conditioner sparen.
Wenn es morgens schnell gehen muss, passiert es leicht, dass wir unsere Haare hektisch und grob mit Bürste und Kamm bearbeiten. Dabei reißen wir nicht nur unnötig viele Haare aus, sondern schaden ihnen auch. Besser: Gehen Sie behutsam vor! Wer zu Knoten im Haar neigt, sollte die Haare oben festhalten und vorsichtig beginnen, erstmal die Haarspitzen auszukämmen.
Regelmäßiges Kämmen ist wichtig, um den Talg von der Kopfhaut bis in die Spitzen der Haare zu verteilen. Der Haartalg sorgt so für glänzendes Haar, das nicht so leicht bricht. Deshalb sollten Sie Ihr Haar unbedingt abends und morgens kämmen.
Nicht nur Beauty-Accessoires wie Pinsel und Make-up-Schwamm haben sich eine regelmäßige Reinigung verdient - auch Ihre Bürsten und Kämme sollten Sie regelmäßig sauber machen. Entfernen Sie täglich die Haare aus Ihrer Bürste. Einmal im Monat ist Badetag für Ihre Bürsten und Kämme: Dazu die Utensilien einfach mit ein bisschen Shampoo in warmem Wasser einweichen und danach ausspülen.
Warum aber sind manche Haare schwer kämmbar? Oft liegt es an unserer Haarstruktur, wenn wir Probleme beim Bürsten haben. Insbesondere Frauen mit langen Haaren oder Locken haben eher mit schwer kämmbarem Haar und Haarknoten zu kämpfen als Frauen mit kurzem oder sehr feinem und dünnem Haar.
Ursachen für Haarbruch können unter anderem sein:
Wenn Sie frisch aus der Dusche kommen, möchten Sie Ihre Haare vielleicht direkt nach dem Waschen kämmen. Tatsächlich ist dieser Zeitpunkt aber denkbar ungünstig, denn Sie sollten Ihre Haare nicht nass kämmen. Feuchtigkeit öffnet die natürliche Schuppenschicht und macht die Haare so dehnbarer und empfindlicher.
Besser ist es deshalb, die Haare vor dem Waschen zu kämmen. So werden auch Produktrückstände gelockert oder entfernt, wodurch Pflegeprodukte im Anschluss besser ins Haar eindringen und wirken können.
Ihre Haare lassen sich nicht kämmen, verknoten sich schnell wieder und Sie sind unsicher, ob Sie die richtigen Produkte verwenden? Mit den folgenden Profi-Tipps gehören diese Probleme der Vergangenheit an.
Beim Bürsten sollten Sie niemals zu viel Kraft aufwenden. Nehmen Sie sich lieber Zeit und gehen Sie behutsam vor. Vor allem trockenes und strapaziertes Haar neigt zu Haarbruch und kann bei kräftigen Bewegungen mit Kamm oder Bürste abbrechen.
Generell sollten Sie Ihre Tools auf die Bedürfnisse Ihrer Haare abstimmen. Naturlocken lassen sich beispielsweise besonders effektiv und schonend mit einem grobzinkigen Kamm aus Hartgummi oder Holz entwirren. Glattes oder normales Haar können Sie dagegen mit einer Paddle Brush zähmen und zum Glänzen bringen. Volumen bekommt das Haar, wenn Sie es mit einer XL-Rundbürste in Form föhnen.
Damit sich die Haare leichter kämmen lassen, ist eine nährende Pflege-Routine mit der passenden Vorbereitung essenziell. Sind Haare schwer kämmbar - insbesondere nach dem Waschen - kann eine Leave-In-Kur Abhilfe schaffen.
Wie oft sollten Sie eigentlich die Haare kämmen? Die Antwort auf diese Frage hängt etwas von der Haarstruktur ab, als groben Richtwert können Sie zweimal am Tag nehmen.
Besonders wenn Sie lange Haare richtig kämmen wollen, ist die Reihenfolge entscheidend. Kämmen oder bürsten Sie zuerst die Spitzen, um dann in die Längen zu gehen.
Genau wie das Haar sollten auch die Styling- und Pflege-Tools regelmäßig gründlich und schonend gereinigt werden. Für Kämme und Bürsten bedeutet das: zunächst einmal von Haaren befreien, dann mit einem milden Shampoo sowie lauwarmem Wasser reinigen und über Nacht trocknen lassen.
Haare richtig kämmen: Ein bisschen Geduld und das richtige Handwerkszeug hilft, Haarschäden zu vermeiden.
Bei der Wahl des Shampoos und der Stylingprodukte machen wir uns meist viele Gedanken - bei der Auswahl von Bürste und Kamm sind wir oft ein bisschen zu (nach)lässig. Doch auch das Utensil sollte auf den Haartyp angepasst werden.
| Haartyp | Empfohlene Bürste |
|---|---|
| Lockige Haare | Grobzinkiger Kamm |
| Glatte, lange Haare | Paddelbürste |
| Feines Haar | Rundbürste |
Unabhängig davon, welche Bürstenart du wählst: Meide Billigware, die raue Nähte oder spitze Borsten hat und damit die Kopfhaut und Haarstruktur schädigen könnte.
Auch wenn das Entwirren mit Kamm und Bürste zu den alltäglichsten Dingen dieser Welt gehört, gilt es so einiges zu beachten.
Nasse Haare solltest du immer wie ein rohes Ei behandeln, denn sie sind im feuchten Zustand empfindlicher als im trockenen. Durch den Kontakt mit Wasser beim Duschen oder Baden quellen die Haare auf. Die Schuppenschicht liegt weniger dicht am Haarschaft, wodurch nasse Haare eher brechen können.
Besser: Kämm‘ daher deine Haare immer vor der Haarwäsche gründlich durch, damit sich Knoten und Nester nicht so leicht bilden. Wenn dein Haar generell zu Knötchen neigt, benutze nach dem Shampoo eine Spülung, damit die Haarstruktur geglättet wird. Entwirre deine Haare nach dem Waschen am besten mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm. Um Ziepen und Ziehen zu vermeiden kannst du ein Pflege-Spray für bessere Kämmbarkeit ins handtuchtrockene Haar geben. Das schont das Haar und deine Nerven!
Die meisten von uns kämmen ihre Haare, indem wir am Ansatz die Bürste oder den Kamm ansetzen und von da aus nach unten ziehen. Sollten sich jedoch Knoten in den Längen befinden, ziehen sie sich bei der Abwärtsbewegung immer weiter fest. In der Folge drohen die Haare abzubrechen oder sie verheddern sich in den Zinken oder Borsten und werden unbeabsichtigt herausgerissen - autsch!
Tipp: Besser ist es, zunächst die Spitzen vorsichtig zu entwirren und dabei die Haare am Ansatz festzuhalten. Fange daher in den Längen mit dem Kämmen und Bürsten an und arbeite dich Stück für Stück nach oben.
Haare kämmen gehört zur Beauty-Routine dazu, doch viele wollen es schnell hinter sich bringen. Oft passiert es da, dass die Haare unsanft behandelt werden. Stopp! Nicht nur, dass in der Eile viel eher herausgerissen werden, durch den erhöhten Krafteinsatz riskierst du auf lange Sicht auch Frizz und förderst Haarbruch.
Besser: Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um deine Mähne zu kämmen und behandle sie sanft und vorsichtig. Merke: Weniger Kraft ist mehr (Haar)!
Haarkämm-Muffel aufgepasst! Ihr riskiert sprödes und glanzloses Haar. Nur regelmäßiges Bürsten sorgt dafür, dass der Talg von der Kopfhaut gleichmäßig in den Längen verteilt wird und so zu einem natürlichen Schutz und gesunden Glanz beiträgt.
Deshalb: Ran an den Kamm! Du solltest mindestens zwei Mal täglich Haare bürsten, am besten morgens und abends. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Talg in die Haarlängen transportiert wird, sondern es werden gleichzeitig auch Stylingreste und Schmutz ausgebürstet, die dein Haar sonst nur beschweren würden.
Wie so oft im Leben gilt auch bei der Dauer des Kämmens: Die Dosis macht das Gift. Du solltest nicht zu selten deine Haare bürsten, aber das Kämmen auch nicht übertreiben. Exzessives Striegeln kann die Haarstruktur schwächen. Denn immerhin handelt es sich hierbei um eine mechanische Reibung. Wenn du zu einer eher fettigen Kopfhaut neigst, würde übertriebenes Bürsten zusätzlich dazu führen, dass auch deine Haare schnell fettig aussehen.
Besser: Vergiss den Ratschlag von Kaiserin Sissi und fahr dir lieber etwas weniger mit Kamm und Co. durch die Haarpracht. Wenn die Borsten oder Zinken ohne Widerstand durch die Haare gleiten, bist du fertig.
Du stehst stundenlang vor dem Drogerieregal, um dein Shampoo auszuwählen und was ist mit deiner Bürste? Schnappst du dir einfach wahllos ein Exemplar und kämmst drauf los? Halt! Denn auch das Utensil sollte auf den Haartyp angepasst werden.
Die Haarbürste ist eines der wichtigsten Werkzeuge bei der Haarpflegeroutine. Wir benutzen sie mehrfach täglich und dementsprechend finden sich dort ausgefallene Haare und Hautschüppchen in den Borsten. Doch nicht nur das: Auch Rückstände von Styling-Produkten, Schmutz und Talg verirren sich über kurz oder lang in dem Utensil. Wenn die Bürste davon nicht regelmäßig befreit wird: Ekelalarm!
Besser: Nach jeder Benutzung die abgebrochenen Haare aus den Borsten entfernen. Mindestens einmal pro Monat die Bürste unter lauwarmen Wasser und mit einem milden Shampoo reinigen.
Abhilfe kann eine sogenannte Ionen-Bürste schaffen. Sie verwandelt die Ladung der positiven Teilchen in negative und erzeugt so einen antistatischen Effekt beim Haare kämmen.
Es gibt aber auch kostengünstigere Alternativen. Mit ein bisschen Feuchtigkeit kannst du nämlich dieselbe Wirkung erzielen, da durch sie elektrische Ladung besser abgeleitet wird. Hierfür einfach die Handflächen mit etwas Wasser benetzen und über die fliegenden Haare streichen. So sind die Haare im Nu wieder glatt!
Bei aller Vorsicht kann es trotzdem passieren, dass sich das Haar im Kamm verknotet und das Utensil scheinbar unlösbar in der Mähne steckt. Besonders häufig kennen wir dieses Problem bei Rundbürsten. Doch keine Panik, bevor du zur Schere greifst, versuch es erst mit unseren SOS-Tipps:
Beim „Syndrom der unkämmbaren Haare“ haben Bürste oder Kamm dagegen nicht den Hauch einer Chance. Die Betroffenen haben extrem krause, trockene, meist hellblonde Haupthaare mit charakteristischem Glanz, die sich jeder Anstrengung, sie zu bändigen, erfolgreich widersetzen.
Am ausgeprägtesten sind diese Symptome in der Kindheit und lassen dann mit der Zeit nach. Im Erwachsenenalter lassen sich die Haare meist mehr oder weniger normal frisieren.
Über die Ursachen ist bislang so gut wie nichts bekannt - wohl auch deshalb, weil das Phänomen relativ selten ist. Immerhin weiß man, dass die Anomalie in manchen Familien gehäuft vorkommt - sie scheint also genetische Ursachen zu haben.
Die Bonner Wissenschaftler sequenzierten sämtliche Gene der Betroffenen. Beim Abgleich mit großen Datenbanken stießen sie so auf Mutationen in drei Erbanlagen, die an der Bildung des Haares beteiligt sind.
Die veränderten Gene tragen die Kürzel PADI3, TGM3 und TCHH. Die ersten beiden enthalten die Bauanleitung für Enzyme, das dritte - TCHH - dagegen für ein wichtiges Protein des Haarschafts. In gesundem Haar sind die TCHH-Proteine über hauchfeine Hornfäden miteinander vernetzt, die für Form und Struktur des Haares verantwortlich sind.
tags: #Haare #nicht #kämmbar #Ursachen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.