Die Frage, wann man die Haare am besten wäscht, spaltet die Gemüter. Die einen bevorzugen die morgendliche Haarwäsche für einen frischen Start in den Tag, während andere abends die Zeit für eine entspannende Dusche und Haarpflege nutzen. Doch was ist wirklich besser für dein Haar?
Eine eindeutige Antwort gibt es nicht, da die optimale Zeit für die Haarwäsche von verschiedenen Faktoren abhängt, insbesondere von deinem Haartyp und deinen individuellen Bedürfnissen. Betrachten wir die Vor- und Nachteile beider Varianten genauer.
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Morgens Haare waschen: Frische und Volumen
Viele Menschen waschen ihre Haare morgens, um frisch und munter in den Tag zu starten. Wer morgens seine Haare wäscht, damit sie schön frisch sind, der gehört zu denjenigen, die eine Morgendusche bevorzugen, um erst mal richtig wach zu werden - und sich dabei die Haare zu waschen.
Vorteile:
- Frische: Frisch gewaschenes Haar duftet gut und vermittelt ein Gefühl von Sauberkeit. Außerdem fühlen wir uns frischer und gehen selbstbewusster durch die Welt, wenn wir wissen, dass oben auf dem Kopf alles frisch aussieht.
- Volumen: Gesundes, frisch gewaschenes Haar sitzt lockerer, hat mehr Volumen und glänzt schön. Feines und gerades Haar verliert schnell an Volumen und „klebt“ dann an der Kopfhaut. Eine tägliche Haarwäsche locker es wieder auf.
- Ideal für fettige Haare: Wer fettige und/oder feine Haare hat, sollte seine Haare morgens waschen. Und das normalerweise jeden Tag. Denn wer diesen Haartyp hat, weiß: Die Haare sehen schnell wieder ungewaschen und platt aus.
Nachteile:
- Zeitaufwand: Morgens ist die Zeit oft knapp. Aber morgens bleibt oft wenig Zeit für ausufernde Haarpflege. Und wer lange Haare hat, braucht dann deutlich länger.
- Hitzeschäden: Wer seine Haare föhnen muss, um sie trocken zu bekommen, riskiert Hitzeschäden. Denn direkt mit dem Föhnen zu beginnen, strapaziert das Haar.
Abends Haare waschen: Entspannung und Pflege
Wer einen vollgepackten und stressigen Alltag hat, sollte seine Haare grundsätzlich abends waschen - bestenfalls nach Feierabend. Die anderen eher abends, damit sie morgens griffiger sind. Die einen gehören zu der Fraktion "Abends duschen, morgens Zeit sparen".
Vorteile:
- Mehr Zeit für Pflege: Zum einen haben wir abends schlicht mehr Zeit für eine ausgiebige Dusche. So haben die Haare ausreichend Zeit zu trocknen und lassen sich am nächsten Morgen gut stylen. Auch hast du so weniger Stress in der Dusche, der Conditioner kann ausreichend einziehen und vielleicht ist ja auch noch Zeit für eine Haarmaske. Das führt dazu, dass wir Haarpflegeprodukte wie Spülung und Kur länger einwirken lassen und unsere Kopfhaut ausgiebiger massieren können.
- Lufttrocknen: Zum anderen müssen wir abends meistens nicht mehr aus dem Haus und können unsere Haare daher schonend an der Luft vortrocknen.
- Ideal für dickes Haar: Für Menschen mit dickem Haar spielt es eigentlich keine Rolle, ob man sie morgens oder abends wäscht. Abends hat aber ein paar Vorteile: Es bleibt mehr Zeit, die Haare zu trocknen. Locken kann man abends schon bändigen. Morgens wird dann noch schnell nachgestylt.
Nachteile:
- Schwitzen: Besonders in heißen Sommernächten schwitzen wir. Da wäre es vermutlich überflüssig, wenn wir abends unsere Haare waschen.
- Plattes Haar: Wenn du eher dünnes Haar hast, ist die Haarwäsche am Morgen tendenziell besser geeignet. So verhinderst du, dass du dein Haar über Nacht platt liegst.
- Nicht mit nassen Haaren schlafen: "Man sollte unbedingt vermeiden, mit nassem Haar ins Bett zu gehen!
Haare waschen: So geht’s richtig
Die meisten Menschen greifen wie selbstverständlich zum Shampoo. Dabei schonen Sie Ihr Haar, wenn Sie einige Punkte beachten:
- Verwenden Sie ein mildes Shampoo, idealerweise ohne Silikone und andere Weichmacher.
- Massieren Sie das Shampoo sanft in die Kopfhaut ein, um die Durchblutung anzuregen.
- Spülen Sie das Shampoo gründlich aus, bis keine Rückstände mehr vorhanden sind.
- Verwenden Sie nach dem Waschen eine Spülung oder Kur, um das Haar zu pflegen und zu entwirren.
- Trocknen Sie das Haar schonend, am besten an der Luft oder mit einem Föhn auf niedriger Stufe.
Wie oft sollte man die Haare waschen?
Auch die Häufigkeit der Haarwäsche hängt von deinem Haartyp und deinen individuellen Bedürfnissen ab. Grundsätzlich gilt: Wer sich nur mit frisch gewaschenen Haaren salonfähig fühlt, wäscht sie täglich - am besten mit einem milden Shampoo. Wer das Haarewaschen aber lieber hinauszögert, kann das bis zu einem gewissen Grad tun.
Hier eine grobe Richtlinie:
| Haartyp | Häufigkeit |
| Normales Haar | Nach Belieben |
| Trockenes Haar | 1-2 Mal pro Woche |
| Fettiges Haar | Jeden zweiten Tag |
| Feines Haar | Täglich |
| Lockiges Haar | 1 Mal pro Woche |
Weitere Faktoren, die die Häufigkeit beeinflussen:
- Hauttyp: Wer zu fettiger Haut neigt, muss die Haare häufiger waschen.
- Styling: Stylingprodukte lassen das Haar schneller fettig wirken.
- Körperliche Aktivität: Schwitzen lässt das Haar an Volumen verlieren.
Fazit: Haarwasch-Ansprüche sind individuell
Wie oft Sie Ihre Haare waschen, ist eine individuelle Angelegenheit. Es hängt unter anderem von Ihrem Haartyp ab, davon, ob Sie intensiv Sport treiben, vielleicht viele Stylingprodukte verwenden und nicht zuletzt davon, wie lange Sie sich mit ungewaschenen Haaren wohlfühlen.
Was Ihrem Haar schadet, sind falsche Wasch- und Pflegeprodukte, grobes Kämmen oder belastende Umwelteinflüsse - nicht unbedingt die Häufigkeit der Haarwäsche.
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