Unerwünschter Haarwuchs ist ein weitverbreitetes Problem, dem sich viele Menschen stellen. Es gibt zahlreiche Methoden, um Haare zu entfernen, aber nicht alle sind gleich effektiv oder bieten langfristige Ergebnisse. In diesem Artikel werden wir uns verschiedene Methoden zur Haarentfernung mit Wurzel ansehen, von temporären Lösungen wie Waxing und Sugaring bis hin zu dauerhaften Optionen wie Laser-Epilation und IPL.
Im Gegensatz zu klassischen Methoden wie Rasieren, Epilieren oder Wachsen bietet die dauerhafte Haarentfernung eine langfristige Lösung gegen unerwünschten Haarwuchs. Gerade bei empfindlicher Haut oder bei dem Wunsch nach einer glatten, gepflegten Erscheinung auf Dauer entscheiden sich viele Kundinnen und Kunden für eine professionelle Haarentfernung.
Zu den Methoden der Depilation gehört als bekanntester Vertreter die Rasur sowie die Verwendung von Enthaarungscremes.
Schnelle Hilfe bringt die Rasur: mit einem Einwegrasierer, einem Gelrasierer oder einem elektrischen Gerät kann man mit Klingen die Haare oberflächlich kürzen. Man unterscheidet zwischen Nass- und Trockenrasur.
Ihre Vorteile: Sie sind einfach durchzuführen, rasch erledigt und schmerzlos. Das Ergebnis allerdings ist nur von kurzer Dauer, denn die Haare wachsen sehr schnell wieder nach. Die stumpf abgeschnittenen Stoppeln, die beim Nachwachsen sichtbar werden, wirken dicker als unrasiertes Haar, zudem können die Stoppeln pieksen. Eine Nachrasur ist, je nach Körperstelle, täglich oder alle paar Tage erforderlich.
Für die Haarentfernung per Nassrasur benötigt man einen Rasierer und Rasierschaum. Für die Trockenrasur einen Elektrorasierer und einen Stromanschluss. Rasieren mit einem Rasierapparat ist praktisch, aber nicht ganz so gründlich wie eine Nassrasur. Nasses Haar quillt auf und lässt sich leichter schneiden. Eine Rasur kurz nach dem Duschen bietet sich an. Rasierschaum schützt die Haut und hilft kleine Verletzungen zu vermeiden. Wird entgegen der Wuchsrichtung der Haare rasiert, bringt das ein glattes Ergebnis. Kleine Schnitte und Hautreizungen sind zuweilen schwer zu vermeiden. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, mit dem Haarwuchs zu rasieren, das reizt die Haut weniger.
Depilatorien sind Enthaarungspräparate, die unerwünschte Körperhaare schnell und schmerzlos auf chemischem Wege beseitigen. Zwar benötigt man meist etwas mehr Zeit als fürs Rasieren, doch die Wirkung hält für etwa 7 bis 12 Tage an. Das Depilationsprodukt muss in der Regel nach der Applikation je nach Produkt und Haarbeschaffenheit für zirka drei bis zehn Minuten einwirken. Nicht jedes Haar spricht auf Enthaarungscremes an, sehr dicke Haare lassen sich damit nicht gut entfernen. Die nachwachsenden Haare fühlen sich etwas weicher an.
Die wirksamen Komponenten dieser Cremes heißen Thioglykolate. Sie spalten die Eiweißbindungen des Keratins und verwandeln das Haar direkt unterhalb der Hautoberfläche in wenigen Minuten in eine weiche plastische Masse. Die Reaktion findet in einem alkalischen Milieu statt. Hat die Enthaarungscreme einige Zeit auf die Hornsubstanz des Haares, das Keratin, eingewirkt und das Haar hinreichend aufgeweicht, lassen sich die Haare, zusammen mit der Enthaarungscreme, mit Hilfe eines Schabers entfernen. Die Haarwurzel ist nicht betroffen und verbleibt in der Haut. Die Haut sollte anschließend noch einmal mit Wasser abgewaschen werden. Zu Pflegezwecken sind den Cremes oftmals hautberuhigende Stoffe zugesetzt.
Depilatorien sind als Cremes, Gels oder Schäume mit einem pH-Wert von 10-12 im Handel. Praktisch für die Behandlung größerer Körperpartien sind auch die Roller mit Enthaarungsmilch.
Anwendung: Das Enthaarungspräparat wird auf die zu enthaarende Körperpartie aufgetragen. Die Einwirkzeit richtet sich nach der Haarbeschaffenheit. Die erfolgreiche Wirkung erkennt man daran, dass Haare sich korkenzieherartig kräuseln. Sie werden dann mit einem Spatel, Kosmetiktuch oder Wattebausch von der Haut entfernt und anschließend samt Creme mit laufwarmem Wasser restlos abgespült.
Vor der Anwendung von Depilatorien empfiehlt es sich, die Hautverträglichkeit zu prüfen. Die Inhaltsstoffe der Enthaarungscreme können die Haut reizen. Das gilt besonders für empfindlichere Regionen, wie die Achseln. Allgemein sind Rötungen, Juckreiz und Brennen oder auch allergische Reaktion nicht auszuschließen. Aus diesem Grund sollte die Enthaarungscreme immer zuerst an einer kleinen Stelle getestet werden. Die Präparate sollten nicht im Gesicht verwendet werden und dürfen nicht mit den Augen oder den Schleimhäuten in Berührung kommen.
Die Depilation mit Enthaarungscremes hat, wie die Rasur gegenüber der Epilation den Nachteil, dass die Haare rasch wieder nachwachsen und erneut depiliert werden müssen.
Ihr Vorteil: Sie ist sehr einfach durchzuführen, beispielsweise in der Dusche oder Badewanne, und sie ist schmerzfrei.
Längere Rasurpausen ermöglicht ein elektrisches Epiliergerät, das aussieht wie ein Rasierer, die Härchen aber samt der Wurzel durch Spiralbewegung auszupft. Im Epilierer befinden sich rotierende Scheibenpaare, drehenden Walzen oder Federn. Fährt man damit über die Haut, ziehen sie wie eine Pinzette selbst kleinste Härchen mit ihrer Wurzel heraus. Diese Prozedur ist allerdings spürbar und aufgrund unterschiedlicher Schmerzempfindsamkeit damit nicht für alle geeignet. Erfahrene Anwenderinnen und Anwender beschreiben einen gewissen Gewöhnungseffekt. Zudem wachsen zunächst weniger Haare nach, da sich nur ein Teil von ihnen in der Wachstumsphase befindet.
Vorteil: Das Ergebnis hält bis zu drei Wochen.
Zur Epilation sollten die Haare etwa 0,3 bis 0,5 cm lang sein, und möglichst nicht länger als 1 cm. Die Haut vorher reinigen, entfetten und gut abtrocknen. Der Einsatz eines Kältekissens vor dem Epilieren kann den Schmerz lindern.
Die Geräte sollten immer senkrecht aufgesetzt werden, damit die Pinzetten richtig greifen können. Epilierer funktionieren gut an den Beinen. Unter den Achseln und in der Bikinizone ist die Haut in der Regel zu weich und leistet den Pinzetten nicht genügend Widerstand und die Anwendung ist sehr schmerzhaft. Der Abend ist eine gute Zeit für die Epilation, danach hat die Haut Zeit sich ein wenig zu beruhigen und zu erholen. Seife, Deos oder Parfüm an den behandelten Stellen zunächst nicht anwenden.
Längere Enthaarungspausen ermöglicht auch die Haarentfernung mit Wachs. Es gibt sie in zwei Varianten: Als Kaltwachs und als Warmwachs.
Die Haarlänge sollte mindestens 0.5 cm betragen. Die Präparate werden auf die zuvor gereinigte, von Hautfett befreite, gut abgetrocknete Haut in Haarwuchsrichtung aufgetragen. Anschließend drückt man spezielle Baumwoll-, Papier- oder Folienstreifen darauf und zieht diese flach, gegen die Wuchsrichtung ruckartig ab. Wachs inklusive Härchen bleibt an den Streifen hängen. Das tut schon etwas weh. Nach dem ruckartigen Entfernen sofort die behandelten Hautpartien mit den Fingern oder der Handfläche drücken, um den Schmerzreiz zu unterdrücken.
In Eigenregie zuhause sollte man zunächst nur Stellen mit Wachs enthaaren, die unempfindlich und leicht zugänglich sind. Die Haarentfernung mit Wachs eignet sich bestens für die Beine. Am besten man geht in kleinen Abschnitten vor. Keinesfalls größere Hautpartien in einem Ruck behandeln.
Da die Haare mit der Wurzel entfernt werden, garantiert diese Methode eine glatte Haut für etwa drei Wochen. Wie lange das Ergebnis beim Einzelnen hält, ist individuell etwas unterschiedlich und muss ausprobiert werden. Die haarfreie Zeit hängt unter anderem von der Intensität des Haarwuchses und dem Körperareal ab. In empfindlicheren Regionen ist diese Methode nur für Schmerzunempfindliche geeignet. Wer Krampfadern, Wunden oder Besenreiser hat, sowie eine gestörte Hautbarriere, sollte vor der Anwendung in jedem Fall seinen Hautarzt fragen.
Wie die Epilation mittels Epiliergerät haben die Wachsmethoden den Vorteil, dass die Haare nicht stoppelig nachwachsen, sondern mit natürlicher Spitze. Auch die Pigmentierung lässt bei wiederholten Anwendungen nach, die Härchen werden, heller, dünner und brüchiger.
Nachteile: Die Methoden erfordern Übung, sind zeitaufwendiger als die Rasur und nicht schmerzfrei. Die Haare wachsen schließlich wieder nach.
Die Haarentfernung mittels Kaltwachs eignet sich für die Anwendung zuhause sowie für Waxing-Anfänger, weil sie einfach durchzuführen ist.
Nachteil: Es soll schmerzhafter sein als Warmwachs.
Kaltwachs gibt es auf fertig präparierten Streifen, die nur angedrückt und abgezogen werden müssen. Die zu enthaarenden Stellen werden zunächst gründlich gereinigt und getrocknet. Anschließend werden Papier- oder Baumwollstreifen, die mit der speziellen Wachsmischung beschichtet sind, aufgeklebt. Das Wachs umschließt dabei die Härchen. Zieht man nun die Streifen mit einem Ruck entgegen der Wuchsrichtung ab, bleiben die Härchen daran hängen. Bei Kaltwachs kann es passieren, dass einige Haare abbrechen und Stoppeln verbleiben. Die Wirkung hält ungefähr drei Wochen an.
Die Warmwachs-Methode gilt als etwas „hautfreundlicher“, durch die Wärme kann das Wachs die Haare besser umschließen und die Methode soll weniger schmerzhaft sein. Die Anwendung ist jedoch aufwändiger in der Umsetzung.
Bei der Warmwachsmethode muss das Wachs zuerst geschmolzen werden. Kleine Wachskügelchen werden im Wasserbad verflüssigt und das Wachs anschließend auf die zu enthaarenden Stellen aufgetragen. Doch Vorsicht: Vor dem Auftragen immer zunächst die Temperatur prüfen, damit kein zu heißes Wachs mit der Haut in Berührung kommt. Das Wachs sollte sich gut mit den Haaren verbinden. Bereits vor dem Auftragen sollten die Baumwollstreifen vorbereitet werden und griffbereit sein. Diese dann auf das noch warme Wachs auflegen, so dass sie ebenfalls mit dem Wachs verkleben. Nun braucht es noch ein wenig Geduld, bis die Masse erkaltet ist. Anschließend können die Baumwollstreifen mit dem fest gewordenen Wachs und den daran klebenden Härchen abgezogen werden.
Halawa wird ähnlich angewendet wie Wachspräparate. Die Substanz war schon im alten Ägypten bekannt. Hergestellt wird Halawa aus Zucker oder Honig zu gleichen Teilen gemischt mit Zitronensaft oder Ölen. Die Mischung wird gekocht, so dass sich eine dicke kaugummiähnliche Masse entwickelt (Vorsicht: sehr heiß, Verbrennungsgefahr!). Diese kann nach einer längeren Abkühlphase(!) wie Wachs aufgetragen und mit einem Vlies entfernt werden. Eine weitere Technik formt Halawa-Kügelchen und rollt diese über die Beine. Halawa haftet im Vergleich zu Wachs weniger stark an der Haut.
Auch danach kann man mit etwa drei haarfreien Wochen rechnen, bis die Haare - etwas weicher und schwächer - wieder nachwachsen.
Auch die Fadenepilation, eine traditionelle Methode der Haarentfernung aus dem Orient, verspricht glatte Haut. Dabei werden Fäden zwischen den Fingern beider Hände schnell gedreht und gleichzeitig über den Körper geführt, so dass sich die Härchen zwischen ihnen verfangen und entfernt werden. Diese Art Körperhaare zu entfernen sei, so ist zu lesen, weniger schmerzhaft, als andere Epilationsverfahren. Auch würden die Haare mit der Zeit immer feiner, der Haarwuchs zunehmend schwächer. In orientalischen Ländern findet die Fadenepilation daher großen Zuspruch. Dort wird sie sogar im Gesichtsbereich angewendet.
Die Fadenepilation ist jedoch nichts für Ungeübte. Die Technik will zunächst von erfahrenen Anwenderinnen gelernt sein, und sie erfordert ein wenig Geschick. Sollen größere Hautareale enthaart werden, wie etwa an den Beinen, dann ist die Fadenepilation recht zeitaufwendig.
Das Zupfen mittels Pinzette ist eine Methode, die sich vor allen Dingen zur Entfernung einzelner Haare wie z. B. Augenbrauen oder Härchen im Oberlippenbereich eignet. Dabei brechen die Haare innerhalb des Follikels ab, die Wurzel bleibt jedoch unbeschädigt, so dass das Haar wieder nachwachsen kann. Haare aus Muttermalen und Leberflecken grundsätzlich nicht auszupfen, sondern abschneiden oder rasieren.
Im Folgenden werden die dauerhaften Haarentfernungsmethoden mit Licht- und Lasertechnologien vorgestellt.
Die Laser-Epilation ist eine Methode der Haarentfernung, bei der ein starker Lichtstrahl (Laser) auf die Haarwurzel gerichtet wird, um das Haar auf Dauer zu entfernen. Diese Methode ist besonders effektiv bei dunklen und kräftigen Haaren, da der Laser das Pigment (Melanin) in den Haaren anvisiert und so die Wurzel zerstört.
Wie läuft die Laser-Epilation ab?
Welche Nebenwirkungen können bei Laser-Epilation auftreten?
Es ist wichtig, dass Sie sich vor der Behandlung von einem erfahrenen Fachperson beraten lassen, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Ist eine Laser-Epilation bei jedem möglich?
Nein, eine Laserepilation ist nicht für alle Haut- und Haartypen geeignet. Die Behandlung funktioniert am besten bei Menschen mit dunklen Haaren und heller Haut, da der Laserstrahl auf das Melanin im Haarfollikel abzielt und dunklere Haare mehr Melanin enthalten als hellere Haare.
Die Laserepilation kann bei Menschen mit sehr hellen oder grauen Haaren oder bei Menschen mit sehr dunkler Haut weniger effektiv sein. In diesen Fällen kann ein Laser mit einer anderen Wellenlänge verwendet werden, der speziell für den Haut- und Haartyp des Patienten geeignet ist.
Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, bestimmte medizinische Bedingungen haben oder schwanger sind, sollten sich nicht einer Laserepilation unterziehen.
Hautschonendes Kristallgel, kombiniert mit neuester Photoepilationstechnik - Das ist die, exklusiv erhältliche, XENOgel® Technology. Der Farbstoff Melanin, welcher sich im Haar befindet, leitet den Lichtimpuls an die Haarwurzel weiter. Diese wird durch die Energie des Lichts erhitzt und dauerhaft* zerstört.
Störende Körperbehaarung kann mit dieser Methode dauerhaft* und schonend entfernt werden, da die behandelten Haarwurzel keine neuen Haare mehr bilden können. Bei sehr hellen und roten Haaren stoßen viele Haarentfernungs-Methoden an ihre Grenzen. Die XENOgel® Technology ermöglicht auch die Entfernung dieser Haare ohne Probleme.
Vor der Behandlung sollten die Haare mit einem Nass- oder Trockenrasierer entfernt werden.
IPL bezeichnet eine Form der dauerhaften* Haarentfernung mit reinem Licht. Die Abkürzung steht dabei für „Intense Pulsed Light“. Das Licht wird dabei mittels variierender Wellenlänge in die Tiefe der Haarwurzel geleitet, wo es diese versengt. Verglichen mit einer herkömmlichen Laserbehandlung können mit der IPL Methode größere Hautareale schneller behandelt werden, da mehrere Lichtspektren zum Einsatz kommen.
Es gelten die gleichen Tipps wie bei der XENOgel® Technology. Sie sollten die Haare am Vortag mit einem Nass- oder Trockenrasierer entfernen und alle Depilationsmethoden (Waxing, Sugaring, Epilieren) 4 Wochen vor Behandlungsbeginn beenden.
SHR ist eine der modernsten Methoden zur dauerhaften* Haarentfernung und arbeitet wie die IPL Methode auch mit nicht gebündeltem Licht. Sie ist damit keine klassische Laserentfernung. Die Besonderheit liegt in dem mit entspiegeltem Saphirglas ausgestatteten Applikator. Durch diese Technik wird ca. 50% weniger Energie benötigt als bei vergleichbaren Enthaarungsmethoden.
Die Energie wirkt nichtmehr nur über das im Haar enthaltene Melanin, sondern auch über die Stammzellen, welche die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgen. Eine Einschränkung gibt es bei tätowierten Körperstellen. Diese können nicht behandelt werden, da die bei der Tätowierung eingesetzten Farben auf die Behandlung reagieren könnten.
Eine der bekanntesten und wirksamsten Haarentfernungsmethoden ist die Laserenthaarung. Durch das gebündelte Licht wird jedes einzelne Haar gezielt behandelt und sorgt somit für ein dauerhaftes* und effektives Ergebnis.
Eine gründliche Rasur am Vortag Ihrer Behandlung schafft optimale Voraussetzungen. Die Haut hat ausreichend Zeit, sich zu beruhigen, was nicht nur die Effektivität, sondern auch die Hautverträglichkeit der Behandlung verbessert.
Der Alexandritlaser ist vielfältig einsetzbar. Neben seinem Anwendungsbereich in der dauerhaften* Haarentfernung können außerdem Tattoos entfernt und Pigmentstörungen behandelt werden.
Der Alexandritlaser verfügt über eine innovative Kühltechnik wodurch die Behandlung nicht nur dauerhaft sondern auch vollkommen schmerzfrei ist. Helle Haut und dunkle Haare sind optimale Vorraussetzungen für die Behandlung mittels Alexandritlaser. Die Laser Energie wirkt dabei über den Farbstoff Melanin, der sowohl in der Haut, als auch in den Haaren enthalten ist.
Die Nadel- oder Elektroepilation hat den Vorteil, dass jede Haarfarbe optimal behandelt werden kann.
Bei der SHR Technik wird der Weg zum Haarfollikel nur zu 50 % über das Melanin genutzt. Die restlichen 50 % nehmen Einfluss über die Haut direkt in die Stammzellen. Diese sind verantwortlich für die Reproduktion von Haaren. Somit unterscheidet sich die SHR Technologie von anderen herkömmlichen Lasern, denn diese wirken nur an dem Melanin entlang in die Stammzelle. Dadurch kann ein weitaus hautschonenderes und effektiveres Verfahren für eine dauerhafte* Haarentfernung geboten werden.
Denn dank der hohen Effizienz kann mit weniger Intensität gearbeitet werden, was dazu führt, dass das Verbrennungsrisiko deutlich verringert ist. Außerdem führt dies zu einer völlig schmerzfreien Behandlung, anders als bei IPL und Laser. Durch die länger anhaltende Erwärmung, wie es bei der SHR Technologie der Fall ist, kann eine effizientere Behandlung stattfinden. Dabei wird die Haarwurzel nur noch zu 50% über das Melanin bis zu einer hautschonenden und moderaten Temperatur von ungefähr 45° Celsius erwärmt. Dies erfolgt dabei langsam, für längere Zeit (d.h. bis 90 Sekunden) und mit viel niedrigerer Energie.
Somit können mit der Technologie auch sehr helle Haare behandelt werden, denn hierbei ist das Melanin im Haar nur noch an zweiter Stelle ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung. Ein weiterer Vorteil ist, dass die SHR Technik auch für Menschen mit einem dunklen Hauttyp geeignet ist. Dies ist bei der IPL oder Laser Technik nicht immer der Fall.
Bei herkömmlichen Lasern oder IPL (Blitzlampengeräte) werden andauernde aber sehr kurze, ca. 2-300 Millisekunden, Impulse verwendet, welche mit 12-120 Joule pro cm² eine enorme Energie aufweisen. Diese leiten, über das Melanin im Haar, die Energie direkt an die Haarwurzel weiter und erhitzen sich, dass somit eine Wärme von ca. 65-72° Celsius entsteht. Dabei wird die Energie ausschließlich über das Melanin zur Haarwurzel, bzw.
Der Nachteil daran ist, dass die Haut und ebenso rote Blutgefäße Melanin enthalten und ebenso einen gleichartigen Absorptionskoeffizienten haben wie das im Haar enthaltene Melanin. Dadurch können die hohen Energiespitzen des IPL oder Lasers aufgenommen werden. Folglich können mehrere Tage lang Schwellungen auftreten und im schlimmsten Fall kann dies zu Verbrennungen 3. Grades führen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die optimale Behandlungsintesität auszuwählen.
Sie haben vielleicht schon von Technologien wie der XENOgel Technology, IPL, SHR oder dem Alexandritlaser gehört und fragen sich, welche Methode für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist? Die Antwort darauf ist individuell und hängt von Ihrem Haut- und Haartyp ab, denn jede Technologie hat besondere Stärken für spezifische Gegebenheiten. So ist die IPL-Methode ideal für großflächige und feinere Haare, während der Alexandritlaser besonders auf helleren Hauttypen mit dunklen Haaren beeindruckende Ergebnisse erzielt. Die SHR-Technologie hingegen kann bei verschiedenen Hauttönen eine schonende und effektive Lösung sein.
Faktoren wie Ihre Haarfarbe, Haardichte und Hautempfindlichkeit spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der passenden Technologie. Um sicherzustellen, dass Sie die optimale Behandlung erhalten, bieten wir an allen unseren Standorten eine kostenlose Beratung an. Unser geschultes Fachpersonal analysiert dabei Ihren Haut- und Haartyp genau und empfiehlt Ihnen die passende Technologie, die sowohl effektiv als auch hautschonend ist. Zögern Sie nicht und vereinbaren Sie noch heute einen Termin an Ihrem bevorzugten Standort.
Die dauerhafte* Haarentfernung mit Licht und Laser gehört zu den beliebtesten Anwendungen im Bereich der Ästhetik.
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