Das Haarewaschen ist eine Kunst für sich. Einige schwören auf mehrfaches Shampoonieren, andere auf Spülung in den gesamten Haaren, und wieder andere setzen auf das Ausspülen mit Apfelessig. Doch was hilft wirklich dabei, mehr Volumen zu zaubern, ohne die Länge auszutrocknen und dabei noch den fettigen Ansatz unter Kontrolle zu halten?
Viele von uns waschen ihre Haare fast täglich. Prinzipiell ist das kein Problem, dabei ist es nur wichtig zu beachten, die Haare ausgiebig zu pflegen, sodass diese nicht austrocknen. Beim Haarewaschen kann außerdem auch viel falsch gemacht werden. Beispielweise die Richtung, in die wir unsere Haare ausspülen.
Eine Expertin erklärt, was hinter dem viralen Haarphänomen steckt und ob es tatsächlich gut für Ihre Haare ist.
Jetzt waschen wir Haare über Kopf. Klingt erstmal ziemlich unentspannt, hat aber einen wichtigen Grund. Wer sich zum Auswaschen des Shampoos kopfüber beugt, kann unschöne Pickel und Unreinheiten am Rücken und den Schultern vermeiden. Wäscht man die Haare normal nach hinten aus, so läuft das Shampoo über den Rücken. Das schmutzige Wasser in Kombination mit dem Shampoo kann die Poren leicht verstopfen und die Haut sich dadurch entzünden.
Nicht nur das richtige Shampoo, sondern auch das richtige Auswaschen sorgt für glänzende Haare. Aufgepasst: Ab jetzt solltest du dein Shampoo nicht mehr wie gewohnt nach hinten über den Rücken auswaschen, sondern kopfüber. Das klingt vielleicht nicht wie die bequemste Option, doch beugt Pickel und Unreinheiten an Rücken und Po aktiv vor. Wäscht man die Haare nämlich normal nach hinten aus, können die Pflegerückstände und das schmutzige Wasser die Poren verstopfen und die Haut so entzünden.
Eine zusätzliche Möglichkeit, um Pickeln am Rücken oder "Buttne" vorzuwirken, ist das Duschgel als letzten Schritt in deiner Duschroutine einzuplanen. Denn auch wenn du deine Haare kopfüber ausgewaschen hast, können sich vom Einshampoonieren oder durch den Conditioner immer noch Pflegerückstände auf deine Haut festsetzen. Indem du die Körperreinigung als letzten Schritt erledigst, wäschst du so nochmal gründlich alles ab und verminderst so das Risiko für Unreinheiten.
Experten behaupten sogar, dass es die Durchblutung fördert und Haarwurzel stärkt, kopfüber zu waschen.
Täglich, alle zwei Tage oder zweimal pro Woche: Haare waschen gehört fest zu unserem Alltag. Je nach Haarstruktur unterscheidet sich die Waschroutine dabei bei jedem von uns, doch eine Sache machen wir wohl alle: Die Haar einshampoonieren und ausspülen. Doch vor allem bei letzterem machen viele einen Fehler, der dafür sorgt, dass nicht nur die Haare, sondern vor allem auch die Haut an unserem Körper darunter leiden.
Viele von uns waschen ihre Haare fast täglich. Prinzipiell ist das kein Problem - du solltest nur darauf achten, die Haare ausgiebig zu pflegen, damit sie nicht austrocknen.
Beim Haarewaschen gibt es noch einige weitere Tipps für noch mehr Glanz, weniger Talg und vieles mehr.
Das steckt hinter dem Ausspül-TrickTatsächlich spülen wir unsere Haare jetzt kopfüber. Klingt ganz schön unentspannt, hat aber einen wichtigen Grund. Wenn du dich zum Auswaschen des Shampoos kopfüber beugst, kannst du unschöne Pickel und Unreinheiten am Rücken und an den Schultern vermeiden. Wäscht du die Haare normal nach hinten aus, läuft das Shampoo über deinen Rücken. Das schmutzige Wasser in Kombination mit dem Shampoo kann die Poren leicht verstopfen. In der Folge kann sich die Haut entzünden.
Wäschst du deine Haare kopfüber aus, läuft das schmutzige Wasser direkt in den Abfluss und kommt mit der Haut nicht in Berührung.
Haare über Kopf waschen - die zwei Vorteile"Das ist ein wirklich guter Tipp, vor allem für Leute, die Volumen wollen oder Locken haben", applaudiert Helen Reavy den Trend, sich die Haare über Kopf zu waschen. Reavy ist Friseurin, Trichologin und Gründerin der pflanzlichen Haarpflegelinie Act + Acre. Warum sie von dieser Technik begeistert ist? "Wenn man unter der Dusche steht, übt der Duschkopf so viel Druck aus, dass der Scheitelbereich und die Struktur des Haares plattgedrückt werden", erklärt sie. "Wenn man das Haar kopfüber wäscht, hebt man den Ansatz ein wenig an und lässt das Produkt viel leichter verteilen, was zu einer besseren Reinigung führt."
Wenn Sie Leave-in-Behandlungen oder Stylingprodukte verwenden, sollten Sie diese Technik, welche die Kopfhaut gründlicher reinigt, nicht unterschätzen: "Wenn es um die Kopfhaut geht, ist das häufigste Problem der fettige Haaransatz. In neun von zehn Fällen aber ist das nicht auf Öl im Haar zurückzuführen, sondern auf Produktablagerungen und eine unzureichende Reinigung des Haars."
Was im ersten Moment etwas komisch klingt, entpuppt sich tatsächlich als absoluter Vorteil für die Haare.
Darum wasche ich meine Haare nur noch kopfüberWie ich auf die Idee gekommen bin, meine Haare nur noch kopfüber zu waschen?
Trichologin Taylor Rose, eine Expertin für Haargesundheit, erklärt auf Instagram, dass das Waschen der Haare über Kopf einige Vorteile haben kann.
Hier sind die 3 größten Benefits:
Kopfüber - so und nicht anders wasche ich seit einiger Zeit meine Haare. Und möchte nicht mehr zurück. Was genau es bringt und warum ich darauf schwöre, verrate ich Ihnen in meinem Artikel. Wie waschen Sie Ihre Haare? Vermutlich unter der Dusche - wie der Großteil der deutschen Bevölkerung. So und nicht anders kennen wir es.
Eine Expertin, erklärt was hinter dem viralen Haarphänomen steckt und ob es tatsächlich gut für Ihre Haare ist.
Haare über Kopf waschen und shampoonieren - die AnleitungReavy betont, wie wichtig eine sanfte und sorgfältige Doppelreinigung ist, wenn das Haar kopfüber gewaschen wird. Greifen Sie zunächst mit lauwarmem Wasser zu einem pflegenden, nicht abfärbenden Shampoo. Drehen Sie dann den Kopf kopfüber und massieren Sie es in den gesamten Kopf ein, beginnend im Nacken bis hin zum Haaransatz. Dann wiederholen Sie die Prozedur, denn: Die zweite Haarwäsche erzeugt einen besseren Schaum als die erste, entfernt die restlichen Ablagerungen und versorgt die Kopfhaut mit Nährstoffen", sagt Reavy.
Wer sich das Haar sozusagen verkehrt herum wäscht, sollte das Eingeben des Shampoos bewusst als Kopfmassage nutzen.
Das Ergebnis: Die Kopfhaut ist blitzsauber, der Ansatz voluminöser und Locken voll und schwerelos. Gerade im Sommer und bei Sport lagern sich überschüssiger Schweiß und Produktreste ein. Das Waschen der Haare kopfüber ist zwar etwas anstrengender für den Nacken, aber das ist es allemal wert.
Haare kopfüber waschen - so geht'sWer eine Badewanne hat, ist bei der Kopfüber-Haarwäsche klar im Vorteil. Doch auch ohne klappt's. In diesem Absatz erkläre ich Ihnen, wie es mit und ohne Badewanne gelingt.
Haare in der Badewanne kopfüber waschenUm Ihre Haare in der Badewanne kopfüber zu waschen, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:
Nach der Wäsche können Sie auch noch Conditioner und Spülung in die Haare geben. Verteilen Sie die Produkte aber nur in den Längen, sonst werden die Haare platt und das Volumen geht flöten.
Haare ohne Badewanne kopfüber waschenAuch wenn Sie keine Badewanne haben, können Sie Ihre Haare kopfüber waschen. Es ist ganz einfach und klappt auch ganz ohne Nackenschmerzen. Und zwar so:
Wenn Ihre Dusche sehr klein ist, dann können Sie auch probieren, den Kopf seitlich zu neigen und dann die Haare zu shampoonieren. Dann aber am besten zweimal shampoonieren, damit die Haare auch wirklich richtig sauber werden.
Haare kopfüber waschen wie ein ProfiIhnen ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung noch nicht genug? Wenn Sie die Kopfüber-Methode selbst ausprobieren möchten, verrate ich Ihnen jetzt noch meine absoluten Lieblingsprodukte dafür.
Allerdings ist die Methode nicht für jeden geeignet, denn sie ist relativ unbequem - vor allem, wenn du Probleme mit dem Rücken hast. Auch bei empfindlichen Augen oder Ohren ist die Über-Kopf-Wäsche nicht sehr angenehm, denn es lässt sich kaum vermeiden, dass Wasser und Shampoo über das Gesicht laufen.
Für Menschen mit sehr langen Haaren kann das über-Kopf-Waschen noch einmal extra umständlich sein. Außerdem können sich die Haare dabei stark verknoten. Greife hier also unbedingt zu einem guten Conditioner.
Möchtest du deine Haare lieber nicht über Kopf waschen, haben wir einen Tipp, wie du deine Produkte dennoch sehr gut einarbeiten kannst: Eine Kopfhaut-Massagebürste aus Silikon ist optimal, um Produkte im Haar zu verteilen und dabei wirklich jede Strähne zu erreichen.
Besonders Menschen mit dünneren Haaren werden es kennen: Selbst frisch gewaschene Haare verlieren schnell ihr Volumen und sehen bereits innerhalb kürzester Zeit fettig aus - doch wenn man dann auf zusätzliche Öle in der Spülung verzichtet, leiden die Längen und Ende der Haare. Es ist ein Teufelskreis.
Eine Lösung, die im letzten Jahr besonders populär war, war das Reverse Washing, bei dem erst eine Spülung verwendet wird und dann ein Shampoo. Das hilft zwar, überschüssige Öle aus dem Produkt aus den Haaren zu entfernen, was sie länger frisch aussehen lässt und die Haare nicht zusätzlich beschwert, doch so ist die Spülung auch sehr viel weniger effektiv. Denn eigentlich hilft sie dabei, Feuchtigkeit in den Haaren einzuschließen und sie zu bändigen, was aber verloren geht, wenn man sie mehr oder weniger wieder auswäscht.
Und hier ist es erneut die Sandwich-Methode, die Abhilfe verspricht und das Beste aus einer klassischen und einer umgekehrten Wäsche herausholt.
Wichtig, damit nicht zu viel Spülung ausgewaschen wird: Nur wenige Tropfen Shampoo direkt am Ansatz in die Kopfhaut einmassieren. So bleibt der Ansatz frisch und voll, während die Enden gut gepflegt und glänzend bleiben.
Nach der Sandwich-Wäsche die Haare wie gewohnt pflegen und stylen und dabei den lange anhaltenden Glanz und das Volumen ohne fettigen Ansatz genießen!
Um auch nach dem Trocknen die Traumresultate zu behalten, sollten Sie Ihre Haare auf keinen Fall mit einem Handtuch trocken rubbeln. Dieser Haarfehler schädigt die Haare und sorgt für Frizz. Besser: Streichen Sie das Wasser bereits in der Dusche aus ihren Haaren und tupfen Sie sie danach vorsichtig trocken. Danach können Sie die Haare entweder sanft an der Luft trockenen lassen oder greifen zum Föhn.
Das hilft für zusätzliches Volumen zu sorgen, doch es gibt einige wichtige Hinweise, die Sie beachten sollten: Verwenden Sie einen Hitzeschutz. Föhnen Sie Ihre Haare auf mittlerer Stufe und niemals zu heiß, das schädigt nicht nur die Längen, es kann auch die Talgproduktion der Kopfhaut anregen und das macht die Haare schneller fettig - das Gegenteil von dem, was die Sandwich-Methode bewirken sollen. Zum Föhnen sollten Sie Ihre Haare kopfüber und von unten nach oben föhnen, da Sie so automatisch für mehr Volumen sorgen. Für einen eleganten Blowout-Look sollten Sie zusätzlich zu einer Rundbürste greifen.
Auch die beste Waschmethode hilft nicht mehr, wenn nach einigen Tagen die Haare dann doch fettiger werden. Das ist ganz normal, doch ausgesprochen unpraktisch, wenn man nicht die Zeit zum Waschen hat. Doch zum Glück gibt es einige einfache Tricks, um die Haare dennoch gut aussehen zu lassen:
tags: #Haare #kopfüber #waschen #Vorteile #Nachteile
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