Haare Durcheinander bei Männern: Ursachen, Phasen und Lösungen

Viele Männer erleben im Laufe ihres Lebens Phasen, in denen ihr Haar dünner wird, vermehrt ausfällt oder sogar kahle Stellen entstehen. Es ist wichtig zu verstehen, dass unser Haarwachstum durch verschiedene Hormone gesteuert wird, um einen gleichmäßigen Haarbestand zu erhalten.

Der Haarzyklus: Ein Überblick

Der Haarzyklus gilt nicht nur für Kopfhaare, sondern verläuft bei allen anderen Körperhaaren auf die gleiche Weise. Der Zyklus der einzelnen Haare verläuft nicht synchron, sodass zu jeder Zeit Haare in unterschiedlichen Zyklusphasen vorhanden sind. Dadurch bleibt der Haarbestand immer gleichmäßig. Der Haarzyklus besteht aus drei Hauptphasen:

  • Anagenphase (Wachstumsphase): Sie dauert etwa zwei bis sechs Jahre. In dieser Zeit wachsen die Haare 0,3 bis 0,5 Millimeter pro Tag, was ungefähr 15 Zentimetern pro Jahr entspricht. Während der Wachstumsphase der Haare ist die Zellteilung in der Haarwurzel sehr aktiv. Es werden laufend neue Zellen der Haarsubstanz gebildet, die dann aushärten und sich von unten an das Haar kleben. Dadurch schieben sie das wachsende Haar nach oben Richtung Kopfhaut. Die Anagenphase ist die am längsten dauernde Phase im Haarzyklus. Der genaue Zeitraum ist bei jedem Menschen individuell und bestimmt, wie lang die Haare insgesamt werden können. Auf dem Kopf eines Menschen befinden sich zwischen 90.000 und 150.000 Haare. Während der sichtbare Teil des Haars Haarschaft genannt wird, befinden sich die für das Wachstum wichtigen Bestandteile unter der Haut, von der Lederhaut (Dermis) bis in die Unterhaut (Subcutis) reichend. Der Haarschaft mündet in die Haarwurzel, die vom Haarfollikel umgeben ist. Am unteren Ende ist das Haar knotig verdickt - dieser Teil wird Haarzwiebel genannt. Von unten reicht die Haarpapille in die Haarzwiebel hinein. In der Haarpapille befinden sich Blutgefäße, über die das Haar mit Nährstoffen versorgt wird. In dieser Region sitzen auch die Keratinozyten, also die Zellen, die neue Haarsubstanz produzieren. Die Melanozyten, die den Farbstoff der Haare herstellen, geben diesen hier in die Haarzwiebel ab. Damit das Haar gut wachsen kann, benötigt es in der Wachstumsphase viele Vitamine und Spurenelemente, Mineralien und Makronährstoffe wie Proteine und Fette. Zu den wichtigsten Stoffen gehören zum Beispiel Eisen, Biotin, Zink und Selen.
  • Katagenphase (Übergangsphase): Sie dauert etwa zwei Wochen. In dieser Phase des Haarzyklus befinden sich etwa ein Prozent der Haare. In der Übergangsphase schrumpft die Haarwurzel und die Zellteilung kommt zum Erliegen. Die Haarwurzel wird nun nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und stellt deshalb die Zellteilung und das Haarwachstum ein. Sie schrumpft und verhornt schließlich. Das Haar wird von der Haarpapille abgestoßen.
  • Telogenphase (Ruhephase): Sie dauert rund drei Monate an. In der Telogenphase befinden sich etwa 14 Prozent aller Haare auf dem Kopf. Das Haar ist nun nicht mehr fest in der Kopfhaut verankert und fällt innerhalb dieser drei Monate aus, zum Beispiel beim Kämmen oder Waschen. Das Haarwachstum kommt in dieser Zeit vollständig zum erliegen. Die Haarzwiebel regeneriert sich und bereitet sich darauf vor, wieder ein neues Haar bilden zu können. Durch die Telogenphase fallen jeden Tag bis zu 100 Kopfhaare aus.

Wie lange genau die einzelnen Phasen dauern und wie oft ein Haarfollikel einen Haarzyklus durchlaufen kann (normalerweise etwa 10 bis 30 Mal), ist genetisch bedingt und dadurch individuell unterschiedlich.

Die WAHRHEIT über LOCKIGE HAARE ● HAARSTYLING TIPPS für MÄNNER

Ursachen für Haarausfall bei Männern

Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können. Doch bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist noch normal. Erst wenn es mehr werden, spricht man in der Medizin von krankhaftem Haarausfall (Effluvium). Er sollte behandelt werden, bevor noch mehr Haare verloren gehen. Denn Haarausfall, dessen Ursache in einer anderen Krankheit, Medikamenten oder etwa Stress liegt, ist relativ gut therapierbar.

Eine Störung im Haarzyklus kann zu übermäßigem Haarausfall führen. Die Haarwurzeln können nur dann ein neues Haar produzieren und wachsen lassen, wenn dazu ausreichend Nährstoffe zu Verfügung stehen.

Hier sind einige der häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Männern:

  1. Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie): Diese Form von starkem Haarausfall ist die häufigste Art von Haarausfall bei Männern, die aber auch bei Frauen, wenn auch deutlich seltener, vorkommt. Die Ursache für den androgenetischen Haarausfall ist eine erblich bedingte Überempfindlichkeit an den Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Hormon Dihydrotestosteron (DHT). DHT beeinträchtigt die Funktion der für die Nährstoffversorgung zuständigen Rezeptoren an den Haarwurzeln. Als Reaktion wird die Nährstoffversorgung der Haarwurzel eingeschränkt, sodass sich die Wachstumsphasen der einzelnen Haarwurzeln verkürzen und die Haare früher ausfallen. Um das zu verstehen, muss man wissen, dass die Menge an Haarwurzeln begrenzt ist und jede einzelne Haarwurzel nur eine bestimmte Anzahl von Wachstumsphasen durchläuft (12 bis 14), während der Haare gebildet werden und während der sie wachsen können. Wenn die letzte dieser Phasen erreicht und abgeschlossen ist, stellt die Haarwurzel ihre Produktion für immer ein. Beim androgenetischen Haarausfall kommt es, ausgelöst durch das Hormon DHT, zum gleichen Effekt. Durch die Verringerung der Nährstoffversorgung wird die Wachstumsphase verkürzt und das Haar fällt aus. Erblich bedingter Haarausfall ist eingeschränkt medikamentös behandelbar. Dazu setzen die Hormonpräparate Finasterid oder Minoxidil an den Rezeptoren der Haarwurzel an, um sie vor den hormonellen Einflüssen des DHT zu schützen und so die Wachstumsphasen zu verlängern. Es dient der Verlaufsklassifikation und Dokumentation des Haarausfalls. Erst später lichtet sich das Haar am oberen Hinterkopf, wie in den Stadien IV bis VI zu sehen (Abbildungen oberste Reihe und mittlere Köpfe der mittleren Reihe).
  2. Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata): Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist eine eher seltenere Form des Haarverlusts, bei dem auf dem Kopf (seltener auch im Bartbereich oder anderen Stellen des Körpers) kleinere, anfangs nur münzgroße runde kahle Stellen entstehen. Die Haut zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Elfenbeinfarbe aus. Im Randbereich dieser kahlen Stellen findet man häufig sogenannte Kolbenhaare, die wegen ihres Aussehens auch „Ausrufezeichen-Haare“ genannt werden. Da die unregelmäßig auftretenden kahlen Stellen des kreisrunden Haarausfalls deutlich sichtbar sind, belastet er die Psyche und das Wohlbefinden der Betroffenen stark. Viele Patienten schildern uns, dass sie subjektiv mit jedem Haar an Attraktivität und damit an Selbstvertrauen einbüßen. Viele Patienten ziehen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurück und erleben psychisches Leiden bis hin zu einer Depression, bevor sie sich in eine professionelle Behandlung trauen. Oft handelt es sich dabei um jüngere Menschen, denn der kreisrunde Haarausfall, der in der Regel schon vor dem 40. Zudem erkrankt jeder 10. Dadurch kommt das Haarwachstum zum Stillstand und die Haare fallen aus, ohne allerdings zu vernarben. Das bedeutet, dass die Haarfollikel prinzipiell erhalten bleiben, weshalb für viele Betroffene eine gute Prognose besteht. In ca. 80 % der Fälle kommt das Haar nach ca. Trotzdem ist es notwendig, sich in die Hände von Haarexperten zu begeben, die die Betroffenen über die am besten geeigneten Produkte oder Therapien beraten, um die Erkrankung zu behandeln und die Heilung zu fördern.
  3. Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa): Im Ergebnis schimmert immer mehr Kopfhaut zwischen den weniger gewordenen Haaren hindurch. Etliche Faktoren könnten für diffusen Haarausfall verantwortlich gemacht werden. Einige dieser Auslöser kann man selbst kontrollieren und feststellen, ob das Haarwachstum wieder einsetzt, wenn man die Ursache, etwa Stress, reduziert oder eine Mangelernährung behoben hat. Für andere ist der Gang zum Arzt empfehlenswert, der z. B. Arzneimittel, z. B. Insgesamt ist diffuser Haarausfall gut, wenn auch nicht in allen Fällen behandelbar.
  4. Vernarbender Haarausfall (Alopecia cicatricalis): Die vernarbende Alopezie ist selten und für Laien relativ schwer eindeutig zu erkennen. Es handelt sich hierbei um einen meistens langsam voranschreitenden Haarausfall, der zu asymmetrischen kahlen Stellen am Kopf führt. Neben dem Haarausfall kommt es zu Entzündungen und einer verstärkten Narbenbildung an den betroffenen Hautstellen. Trotz dieser Begleitsymptome ist es selbst für Ärzte nicht einfach, einen vernarbenden Haarausfall zu diagnostizieren. Weil an den bereits vernarbten Stellen keine Haare mehr wachsen können, sollte man bei Verdacht auf eine vernarbende Alopezie einen Arzt zur Abklärung und Behandlung hinzuziehen. Die vernarbende Alopezie tritt meist ohne erkennbaren Grund und gleichermaßen bei Männern und Frauen auf. Hierbei sollte man sich möglichst schnell medizinisch versorgen lassen, denn diese Form der Alopezie zerstört die Haarfollikel unwiederbringlich. Es gibt verschiedene Ursachen, die den vernarbenden Haarausfall zur Folge haben können. Je früher die Erkrankung und ihre Ursache festgestellt werden, umso höher sind die Chancen, sie durch eine passende Behandlung in den Griff zu bekommen. Oft kann die vernarbende Alopezie mit entzündungshemmenden Mitteln, Kortikosteroiden oder Antibiotika bekämpft werden. So kann verhindert werden, dass die betroffenen schädlichen Zellen weitere Haarfollikel zerstören. Nach der Behandlung der Ursache und dem Stoppen des Haarausfalls kann eine medizinische Haartransplantation sinnvoll sein, um entsprechende kahle Stellen wieder zu decken.

Weitere Ursachen und Einflussfaktoren

Neben den genannten Hauptursachen gibt es weitere Faktoren, die den Haarzyklus und das Haarwachstum beeinflussen können:

  • Nährstoffmangel: Manche Menschen haben eine unzureichende Nährstoffzufuhr durch chronische Erkrankungen oder mangelnde Aufnahme über die Ernährung. Gefährdete Personen sind zum Beispiel Patienten mit chronischen Magen- oder Darmkrankheiten, Menschen mit erhöhtem Nährstoffbedarf wie Sportler oder Schwangere oder Menschen mit bestimmten Ernährungsgewohnheiten oder -störungen wie Vegetarier, Veganer und Patienten mit Magersucht oder Bulimie. Die für das Haarwachstum benötigten Nährstoffe sind zum Beispiel Vitamine wie Vitamin A, C, D, E und verschiedene B-Vitamine, Mikronährstoffe wie Eisen, Zink, Selen und Kupfer und Mineralien wie Calcium und Magnesium. Da die Haare zu über 90 Prozent aus der Eiweißverbindung Keratin bestehen, ist auch eine ausreichende Versorgung mit Proteinen wichtig, die sich vor allem aus Fisch, magerem Fleisch, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten aufnehmen lassen.
  • Schlechte Durchblutung der Kopfhaut: Damit die Nährstoffe auch bis zum Haar gelangen können, ist eine gute Durchblutung der Kopfhaut wichtig. Sie kann zum Beispiel durch Kopfhautmassagen verbessert werden.
  • Stress: Auch Stress kann den Haarzyklus stören und für vermehrten Haarausfall sorgen. Dafür verantwortlich sind vermutlich Stresshormone wie Adrenalin oder Cortisol.
  • Hormonelle Schwankungen: Auch verschiedene Hormone haben Einfluss auf den Haarzyklus. Dazu gehören die männlichen und weiblichen Geschlechtshormone. Insbesondere das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT), eine biologisch hoch aktive Form von Testosteron, sorgt besonders häufig für einen gestörten Haarzyklus. Die weiblichen Östrogene beeinflussen den Haarzyklus und damit das Haarwachstum positiv. Dadurch können sich jedoch Schwankungen des Östrogenspiegels ebenfalls auswirken, zum Beispiel im Rahmen der Pubertät, Schwangerschaft und Stillzeit oder der Menopause. Auch andere Hormonstörungen wie zum Beispiel eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse können Haarausfall begünstigen, jedoch durch eine medikamentöse Einstellung meist gut behandelt werden. Die verschiedenen Phasen des Haarzyklus werden durch Hormone gesteuert. Das Wachstumshormon IGF-1 (Insulin like Growth Factor 1) zum Beispiel verlängert die Wachstumsphase der Haare und aktiviert die Zellteilung in der Haarwurzel. Durch das Hormon TGF-beta2 (Transforming Growth Factor Beta 2) wird die Zellteilung an den Haarwurzeln gehemmt - dieser Hormonspiegel kann durch DHT nochmals erhöht werden. Zu den weiteren Hormonen, die den Haarzyklus beeinflussen, gehören FGF-5 (Fibroblast Growth Factor 5), KGF (Keratinocyte Growth Factor) und EGF (Epidermal Growth Factor).
  • Schädigende Einflüsse: Vermeiden sollte man alles, was die Haare schädigen kann. Dazu gehören zum Beispiel aggressive Shampoos oder Spülungen, häufiges Haarefärben, Dauerwelle, Lockenstab und Glätteisen. Wer Haare färbt, sollte dies von einem Profi durchführen lassen, damit möglichst wenig Farbe auf die Kopfhaut gelangt und diese schädigt. Die verwendeten Haarpflegemittel sollten frei sein von Silikonen, Parabenen und künstlichen Duftstoffen.
  • Medikamente und Erkrankungen: Ein normaler, gesunder Haarwuchs setzt voraus, dass die Haarwurzeln mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Ist diese Zufuhr gestört, können sie ausfallen. Deshalb kann auch eine ganze Reihe anderer Erkrankungen oder Störungen im Körper der Auslöser für den Verlust von Haaren sein. Diese indirekten Zusammenhänge sind mitunter nur schwer zu erkennen und erfordern Erfahrung. Auch bestimmte Medikamente können als Nebenwirkung Haare ausfallen lassen: Allgemein bekannt ist dies von der Chemotherapie, aber auch andere Immunsupressoren (Tamoxifen, Methotrexat) können einen deutlichen Haarverlust bedingen. Weniger bekannte, aber mögliche Verursacher sind auch einige Antibiotika wie Nitrofurantoin und Erythromycin, Allopurinol, Fibrate und Statine, ACE-Hemmer, Betablocker, Phenprocoumon, Heparine und Methylphenidat. Um dies herauszufinden, ist es wichtig, den untersuchenden Arzt über die Einnahme von Medikamenten zu informieren. In der Regel wachsen die Haare nach Absetzen des Medikaments nach.

Diagnose und Behandlung

Wer Probleme im Haarzyklus hat, stellt meistens einen übermäßigen Haarverlust oder eine schlechtere Qualität der Haare fest. Es gehen statt den üblichen 60 bis 100 Haaren pro Tag über einen längeren Zeitraum deutlich mehr Haare verloren. Damit kommt es zu einer Ausdünnung der Frisur oder lichten Stellen im Haar. Um den Haarverlust medizinisch zu objektivieren, kann ein spezialisierter Arzt, zum Beispiel ein Hautarzt, ein sogenanntes Trichogramm durchführen. Dabei werden die Haarwurzeln unter dem Mikroskop untersucht. Man kann erkennen, wie viele Haare sich in welcher Phase des Haarzyklus befinden und ob sich diesbezüglich Auffälligkeiten ergeben.

Um übermäßigen Haarverlust zu beheben, ist es essenziell, die Ursache zu finden. Nur dann kann eine passende Therapie eingeleitet werden und unnötige, zeitraubende blinde Therapieversuche vermieden werden. Es ist deshalb wichtig, einen Experten für Haarausfallbehandlungen aufzusuchen - je früher, desto besser, denn je länger der Haarzyklus gestört ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Haarwurzeln irreversibel geschädigt werden.

Ist die Ursache des Haarausfalls gefunden, können die Haarwurzeln durch eine entsprechende Behandlung wieder aktiviert werden. Dazu kann zum Beispiel eine Infusionstherapie infrage kommen, bei der gezielt die fehlenden Nährstoffe in die Blutbahn gegeben werden. Auch bioregenerative Therapien sind begleitend möglich, beispielsweise eine PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma oder Plättchenreiches Plasma). Die möglichen Therapieoptionen sind bei jedem Patienten individuell und können durch ein persönliches Beratungsgespräch ermittelt und geklärt werden.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Medikamentöse Behandlung: Hormonpräparate wie Finasterid oder Minoxidil können eingesetzt werden, um die Haarwurzeln vor den Einflüssen von DHT zu schützen und die Wachstumsphasen zu verlängern.
  • Haartransplantation: Robuste Haare vom Haarkranz am Hinterkopf können an kahle Stellen transplantiert werden, wo sie dauerhaft weiterwachsen.
  • Regenera Activa: Dieses Verfahren basiert auf der autologen Zelltransplantation, bei der aktive Haarwurzelzellen entnommen und in die Kopfhaut injiziert werden, um vorhandene Haarfollikel zu aktivieren und das Wachstum zu stimulieren.

Allgemein belastend am Verlust der Haare ist, dass fehlende Haare oft mit Alt sein, fehlender Dynamik und Energie gleichgesetzt werden. Deshalb möchten wir, Ihnen dabei helfen, Ihren Haarausfall wirksam zu bekämpfen.

Arten von Haarausfall und ihre Ursachen
Art des Haarausfalls Ursachen
Androgenetische Alopezie Erbliche Überempfindlichkeit gegenüber DHT
Alopecia areata Autoimmunreaktion, oft stressbedingt
Alopecia diffusa Stress, Mangelernährung, Medikamente, hormonelle Veränderungen
Alopecia cicatricalis Entzündungen, Narbenbildung

Tipps zur Vorbeugung und Pflege

Um den Haarwurzeln ihre optimale Arbeit zu ermöglichen, sollte die Versorgung und Pflege der Haare gesichert sein. Dazu gehören eine ausreichende Nährstoffversorgung der Haare sowie der Verzicht auf schädigende Einflüsse wie Rauchen, Färben oder starken Stress.

Hier sind einige zusätzliche Tipps, um Ihre Haare gesund und kräftig zu halten:

  • Richtig waschen: Bürste deine Haare vor der Wäsche einmal gründlich durch. Stimme das Shampoo auf deine Bedürfnisse ab - denn deine Pflegeroutine beginnt bereits hier. Bei trockenen, strapazierten Haaren solltest du die Haare schon während des Shampoonierens mit Feuchtigkeit und wertvollen Ölen versorgen. Bei Locken ist ein spezielles Lockenshampoo essentiell, da es die Haare bis in die trockenen Spitzen mit Nährstoffen versorgen kann. Türme die Haare beim Shampoonieren nie auf dem Kopf auf, sondern versuche nur den Kopf einzuschäumen - die Längen werden durch das Auswaschen ohnehin sauber. Auf diese Weise bleiben die Haare mehr oder weniger geordnet und das Knötchen-Risiko sinkt.
  • Ausreichend pflegen: Verwende nach jeder Haarwäsche einen Conditioner, einmal pro Woche eine Kur. Beide können die Schuppenschicht der Haare versiegeln und Frizz und Knötchen-Bildung nachhaltig verhindern. Auch Leave-in-Produkte oder spezielle Entwirr-Sprays sind tolle Pflegebooster, mit deren Hilfe du deine Haare kämmbarer machen kannst. Verwende sie im handtuchtrockenen Haar. Falls du danach föhnst, achte auf einen zusätzlichen Hitzeschutz.
  • Nasses Haar schonend entwirren: Nasses Haar ist besonders empfindlich, du solltest es in diesem Zustand nur kämmen, wenn es wirklich nötig ist. Kämme es maximal nur mit den Fingern durch oder verwende einen breitzinkigen Kamm ohne scharfe Pressnähte.
  • Hitzestyling-Sessions minimieren: Reduziere den Einsatz von Glätteisen & Co - du brauchst sie nicht täglich und deine Haare werden es dir danken. Außerdem ist gar nicht immer Hitze nötig, um dein Haar in Form zu bringen: Locken etwa gelingen mit den richtigen Methoden auch ohne Hitze, genau wie coole Beach Waves.
  • Behutsam kämmen: Starte dabei immer in den Spitzen und arbeite dich Strähne für Strähne nach oben zum Ansatz. Ideal um verfilztes Haar zu entwirren, sind Bürsten mit einer Borstenmischung aus Nylon- und Naturborsten ideal. Die Nylonborsten entwirren und die Naturborsten glätten gleichzeitig die Haaroberfläche.
  • Auf Seide schlafen: Tausche deinen Kissenbezug gegen einen Bezug aus Seide. Der glatte Stoff kann die Reibung zwischen Haar und Kissen minimieren und damit verfilzten Haaren, Haarbruch und Frizz vorbeugen Frizz vorbeugen.
  • Regelmäßig schneiden: Alle sechs bis acht Wochen solltest du deinem Haar einen Cut gönnen und die Spitzen schneiden lassen.
  • Auf Ionen-Technologie setzen: Ein Föhn mit Ionen-Technologie kann mithilfe von negativ geladenen Ionen die Schuppenschicht im Haar schließen und die Haare glatter erscheinen lassen.

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