Haare am Bauch in der Schwangerschaft: Ursachen und Behandlung

Etwa ab dem vierten Schwangerschaftsmonat verändern sich bei den meisten Schwangeren Haut und Haare. Mit dem Beginn der Schwangerschaft bereitet sich Ihr Körper auf die Bedürfnisse des Embryos und auf die Geburt vor. Er produziert vermehrt die Schwangerschaftshormone Progesteron, Östrogen und das Hormon HCG, die für eine Veränderung des Energiestoffwechsels sorgen.

Doch nicht jede körperliche Veränderung während der Schwangerschaft ist negativ. Im Gegenteil: Vielen schwangeren Frauen bekommt die Schwangerschaft sichtlich gut. Beispielsweise kann sich Ihr Hautbild verbessern - oder Ihre Haare werden glänzend.

Viele Schwangere unterhalten sich gern über die offensichtlichen Veränderungen, die sie plagen. Von der immer größer werdenden Kugel, die man mit geschwollenen Füßen vor sich herträgt, bis hin zu Schlaflosigkeit oder morgendlicher Übelkeit. Eher selten wird hingegen über die kleineren, unangenehmen Nebeneffekte der Schwangerschaft geredet.

Eine dieser Veränderungen kann das Auftreten von Haaren am Bauch sein. Viele Frauen erleben in der Schwangerschaft Haarwuchs an verschiedensten Stellen. Klar, während einer Schwangerschaft verändert sich dein Körper grundlegend, um dein heranwachsendes Baby bestens zu versorgen und in seiner Entwicklung zu unterstützen. Mitunter hat das aber - nennen wir es - spannende Nebeneffekte.

GALA erklärt vier Nebeneffekte der Schwangerschaft und welche Ursachen sie haben:

  • Schwangerschaftsbart: Plötzlich entdecken sie dicke Haare um die Brustwarzen herum, auf dem Bauch und eben auch an der Oberlippe.
  • Dunkle Linie auf dem Bauch: Ungefähr in der 18. Schwangerschaftswoche bildet sich eine dunkle Linie auf dem Bauch, die vom Bauchnabel aus Richtung Schambein führt.
  • Schnarchen: Etwa ein Drittel der Schwangeren schnarcht gegen Ende der Schwangerschaft.
  • Zahnfleischbluten: Gerade am Anfang der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Zahnfleischbluten.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Mediziner*innen geprüft. Doch nicht alle Frauen haben das Glück, dass sich die Schwangerschaft positiv auf Haut und Haare auswirkt. Haut und Haare benötigen daher in der Schwangerschaft eine besondere Pflege.

Haar und Haarpflege bereiten den wenigsten Schwangeren Probleme. Durch die erhöhte Östrogenausschüttung werden die Haare während der Schwangerschaft meist besonders schön und füllig. Das Östrogen sorgt zudem für eine längere Lebensdauer - und oft wächst das Haar in dieser Zeit sogar schneller. Nur bei wenigen Frauen wird das Haar während der Schwangerschaft fettiger oder leblos. In diesem Fall können Sie die Haare mit einem milden Shampoo pflegen.

Allerdings erleben einige Frauen auch unerwünschten Haarwuchs. Daniela Katzenberger hat ihn und Adele hat ihm sogar einen Namen gegeben: Der Schwangerschaftsbart. Gerade Frauen, die zu einer pfirsichflaum-artigen Körperbehaarung neigen, wenn sie nicht schwanger sind, stellen entsetzt fest, dass ihnen Haare wachsen, wo vorher keine Haare waren.

Wie bei so vielen Nebeneffekten einer Schwangerschaft sind auch hier die Hormone schuld. Genauer gesagt, sorgt der erhöhte Östrogenspiegel für die ungewollten Haare am Bauch. Das Haarwachstum wird in erster Linie durch Hormone gesteuert. Das Verhältnis und die Verteilung der Hormone verändern sich in der Schwangerschaft. Wenn der Körper vermehrt männliche Hormone ausschüttet, sprießen mehr und dickere Haare. Und das überall.

In den meisten Fällen ist extra Haarwuchs am Bauch während der Schwangerschaft aber lediglich ein Anzeichen dafür, dass der Östrogenspiegel erhöht ist. Und somit absolut kein Grund zur Sorge!

Durch die erhöhte Melaninproduktion während der Schwangerschaft können sich neben neuen Sommersprossen auch neue Muttermale bilden. Muttermale sind an sich gutartig, jedoch können sich auch während der Schwangerschaft gutartige Male zu bösartigen entwickeln.

Ursachen für Haare am Bauch während der Schwangerschaft

Die hormonelle Veränderung während der Schwangerschaft bringt viele körperliche Veränderungen mit sich.

Die häufigsten Ursachen für verstärkten Haarwuchs sind:

  • Erhöhter Östrogenspiegel
  • Hormonelle Umstellung
  • Veränderung des Haarwachstumszyklus

Glücklicherweise treten die ungewollten Haare bei den meisten Frauen zumindest nicht an allen diesen Stellen auf.

Es gibt den Mythos, dass Haare am Bauch an Anzeichen dafür sind, dass du mit einem Jungen schwanger bist. Der ist tatsächlich genau das: ein wissenschaftlich unbestätigter Mythos. Das Geschlecht deines ungeborenen Babys erfährst du durch einen Bluttest oder eine Ultraschall-Untersuchung.

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Hirsutismus

Unter Hirsutismus versteht man einen sehr starken Haarwuchs bei Frauen, der eher dem männlichen Behaarungsmuster entspricht. Charakteristisch sind etwa ein „Damenbart“ oder Haare an Brust und Rücken.

Frauen mit Hirsutismus haben einen sehr starken Haarwuchs, der eher der typischen männlichen Körperbehaarung entspricht. Zum Beispiel wachsen vermehrt dicke und dunkle Haare am Kinn und auf der Oberlippe, am Oberkörper oder Po. Zudem ist die Behaarung unter den Achseln und im Genitalbereich oft stark ausgeprägt - ähnlich wie bei Männern.

Dieser sehr starke Haarwuchs kann nach der Pubertät bei Frauen auftreten, deren Körper zu viele männliche Geschlechtshormone bildet.

Die Menge an Androgenen beeinflusst, wo welcher Haartyp wächst. Bei Jungen in der Pubertät werden dadurch die Haare im Gesicht dicker und dunkler, der Bartwuchs beginnt. Auch am restlichen Körper verändert sich die Behaarung.

Nimmt der Anteil an Androgenen im Körper der Frau zu, kann es zu einer solchen eher für Männer typischen Ausprägung der Körperbehaarung kommen.

Mit bis zu 80 Prozent ist das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) die häufigste Ursache für einen ausgeprägten Hirsutismus. Andere Ursachen für Hirsutismus sind seltener.

Weitere Ursachen für Hirsutismus

  • Hyperandrogenämie (eine hormonelle Störung, konkret eine Überproduktion von Testosteron)
  • Cushing Syndrom (eine Stoffwechselerkrankung)
  • Tumor(e) in der Nähe der Eierstöcke oder der Nebennieren
  • Akromegalie (eine seltene Hormonstörung, die durch einen Überschuss an Wachstumshormonen bedingt wird)

Falls die ungewollten Haare also über einen längeren Zeitraum (auch nach der Schwangerschaft) mehr und dicker werden und du dir Sorgen machst, dann sprich am besten mit deinem behandelnden Arzt. Er kann dann einen Bluttest machen, um die oben genannten Krankheitsbilder auszuschließen.

Hautveränderungen in der Schwangerschaft

Durch die hormonelle Umstellung, vermehrte Wassereinlagerungen und ein erhöhtes Blutvolumen erscheint die Haut in der Schwangerschaft meist straffer und rosiger. Fältchen verschwinden in dieser Zeit oft vorübergehend. Die Beschaffenheit der Haut ist jedoch auch bei Schwangeren sehr unterschiedlich. Bei manchen Frauen wird die Haut in der Schwangerschaft trockener, bei anderen fettiger. Neurodermitis kann sich während der Schwangerschaft verschlimmern. Passen Sie daher Ihre Pflegeprodukte (vorübergehend) dem neuen Hauttyp an.

Besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft kann die Haut öfter jucken - besonders am Bauch. Auch das ist hormonell bedingt und wird durch die zunehmende Dehnung der Haut verstärkt. Nur selten ist der Juckreiz ein Zeichen für eine Leberstörung.

Während der Schwangerschaft ist Ihre Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlung. Es kann zu Hautreizungen und übermäßigen Pigmentflecken kommen oder Sie entwickeln eine Sonnenallergie. Sie können auch in der Schwangerschaft bedenkenlos Kosmetika verwenden.

Der Östrogenschub während der Schwangerschaft kann zu verschiedenen Hautveränderungen führen. Durch das erhöhte Blutvolumen im Körper bekommen viele Frauen einen zarten, vitaleren Teint sowie straffere und glattere Haut. Das Gewebe an Brust, Bauch und Schenkeln dehnt sich, während der Babybauch und die Brust an Umfang zulegen. Zudem kommt es während der Schwangerschaft manchmal zu Juckreiz, trockener Haut und Pickeln. Grund ist der erhöhte Östrogenspiegel, der die Aktivität der Talgdrüsen drosselt.

Cremen Sie sich bei juckender Haut mit einer parfümfreien Lotion ein - sie spendet der gereizten Haut Feuchtigkeit. Gegen den Juckreiz helfen ebenfalls Bäder mit Lavendel-, Mandel- oder Jojobaöl im Badewasser. Sollten Sie unter trockener Haut leiden, helfen wöchentliche Gesichtsmasken aus Früchten und Gemüse. Bei Pickeln kann auch der Saft einer Zitrone Abhilfe schaffen: Ihre Fruchtsäure tötet Bakterien ab, die ätherischen Öle straffen das Gewebe. Optimal für die Reinigung trockener oder unreiner Haut sind außerdem Reinigungsgele oder ph-neutrale, milde Gesichtsseifen. Sie enthalten rückfettende Stoffe, die helfen, den natürlichen Schutzmantel Ihrer Haut zu erhalten.

Während der Schwangerschaft regen die Hormone Östrogen und Progesteron die Hautzellen im Gesicht an, mehr Pigmente zu bilden. Da nicht alle Zellen die gleiche Anzahl an Pigmenten bilden, können auf Hals, Nase und Wangen Pigmentansammlungen - sogenannte Chloasma oder „Mutterflecken" - auftreten. Zu diesen harmlosen braunen Flecken neigen vor allem Frauen mit dunkler Haut. Diese Flecken verschwinden wenige Wochen nach der Geburt wieder, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen.

Dunkle Flecken können aber auch eine Antwort der Haut auf Sonnenbäder oder Solarien sein. Am besten, Sie vermeiden während der Schwangerschaft ausgiebiges Bräunen in Solarien - nicht zuletzt, da die Auswirkung künstlicher UV-Strahlung auf Schwangere nicht hinreichend geklärt ist. Auf ausgedehnte Spaziergänge an der Sonne müssen Sie deswegen nicht verzichten.

Auch die Brustwarzen verändern sich während der Schwangerschaft: Häufig werden sie nicht nur größer, sondern auch dunkler.

Um die 15. Schwangerschaftswoche herum bemerken manche Schwangere außerdem einen dunklen Streifen auf ihrem Bauch, der sich vom Nabel bis hin zum Schambein zieht. Diese sogenannte Linea Negra (lat. Durch die erhöhte Melaninproduktion während der Schwangerschaft können sich neben neuen Sommersprossen auch neue Muttermale bilden.

In der Mitte des Bauches verläuft ein Bindegewebsstreifen senkrecht vom Brustbein zum Schambein, die Linea alba („weiße Linie“). Bei 80 Prozent der Schwangeren verdunkelt sie sich und wird als Linea nigra („schwarze Linie“) sichtbar, meist ab dem dritten Trimester. Die Linea nigra kann wenige Millimeter, aber auch bis zu anderthalb Zentimeter breit sein. Sie reicht manchmal nur vom Schambereich bis zum Bauchnabel, manchmal bis zur Brust. Sie ist je nach Hauttyp mehr oder weniger auffällig, auf keinen Fall aber ein Krankheitszeichen oder Grund zur Sorge. Es gibt keine Möglichkeit, einer Linea nigra vorzubeugen oder sie zu behandeln. Wenn sich der Hormonspiegel nach der Schwangerschaft normalisiert, verblasst sie von selbst. Dies dauert in der Regel mehrere Wochen oder Monate. In seltenen Fällen bildet sie sich erst nach längerer Zeit oder nur unvollständig zurück.

Eine erhöhte Melaninproduktion kann zu Pigmentansammlungen an verschiedenen weiteren Hautpartien, vor allem im Gesicht, führen. Dies äußert sich in unregelmäßigen, gelblich-braunen Hautflecken, die ab dem zweiten Trimester meist beidseitig auf Stirn, Wangen und Kinn auftreten. Bis zu 90 Prozent der Schwangeren haben Melasmen, weshalb sie im Gesicht auch als Schwangerschaftsmaske bezeichnet werden.

Melasmen, die in der Schwangerschaft entstehen, gehen wie die Linea nigra nach der Entbindung meist wieder zurück. Es ist daher selten notwendig, Schwangerschaftsmelasmen zu behandeln. Sie können aber vorbeugen: Um eine Verstärkung von Melasmen zu vermeiden, ist ein konsequenter Sonnenschutz wichtig.

In der Schwangerschaft erweitert sich der Bauchumfang um bis zu 40 Zentimeter. Das strapaziert Haut und Bindegewebe und hat oft deutlich sichtbare Folgen: Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum). Durch die Überdehnung kommt es vor allem ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat zu feinen Rissen in der Unterhaut, die als rosafarbene, rötliche oder blau-violette Dehnungsstreifen sichtbar sind. Außer am Bauch können Schwangerschaftsstreifen auch im Hüftbereich oder an den Brüsten auftreten. Rund 90 Prozent aller Schwangeren bekommen Schwangerschaftsstreifen. Sie lassen sich nicht durch gezielte Hautpflege vorbeugen. Zur Linderung von Spannungsgefühlen und zur Pflege der Haut kann während der Schwangerschaft eine Creme oder ein Öl verwenden werden.

Nach der Geburt verblassen die meisten Dehnungsstreifen und werden kleiner, wenn sich das Gewebe wieder zusammenzieht. In der Regel verschwinden sie aber nicht vollständig. Wenn Sie die Reste Ihrer Schwangerschaftstreifen stören, so lassen sich diese durch kosmetische Behandlungen abmildern, zum Beispiel durch Kälte-, Laser- und Lichtbehandlungen. Allerdings werden die Behandlungskosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, da es sich bei Schwangerschaftsstreifen um ein rein kosmetisches Problem handelt.

Die stärkere Durchblutung in der Schwangerschaft kann sich auf das äußere Erscheinungsbild der Haut auswirken.

Durch die Erweiterung kleiner Blutgefäße können in der Schwangerschaft sogenannte Teleangiektasien entstehen: kleine sichtbare Äderchen, die direkt unter der Haut liegen. Auch sogenannte Spider-Naevi kommen vor. Hier gehen von einem hellrot erscheinenden zentralen Punkt auf der Haut spinnenbeinartige Äderchen aus. Teleangiektasien und Spider-Nävi treten in der Schwangerschaft vor allem im Gesicht, am Hals, am Brustkorb und an den Armen auf, sind aber nicht gefährlich. Die stärkere Durchblutung begünstigt außerdem eine flächige Rötung der Handinnenflächen, das sogenannte Palmarerythem. Alle drei Phänomene sind im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft meistens harmlos. Trotzdem sollten Sie diese mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin besprechen. Unabhängig von einer Schwangerschaft können sie nämlich Hinweis auf eine Erkrankung der Leber sein.

Etwa vier von zehn Schwangeren bekommen Krampfadern. Meist bilden sie sich schon im ersten Trimester. Das Blutvolumen nimmt in der Schwangerschaft um fast 20 Prozent zu. Dadurch steigt vor allem beim Stehen der Druck in den Beinvenen an. Außerdem drückt ungefähr ab Mitte der Schwangerschaft die Gebärmutter auf die große Bauchvene. Je größer und schwerer das Kind wird, desto größer ist der Druck auf die Bauchvene. Das erschwert den Rückfluss des Blutes aus den Venen. All dies führt zu einem Blutstau in der unteren Körperhälfte, was die Entstehung von Krampfadern begünstigt, am häufigsten an den Beinen, aber auch in der Leiste oder in der Scheide. Das Risiko für Krampfadern steigt mit jeder weiteren Schwangerschaft.

Informieren Sie Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin über Ihre Krampfadern und lassen Sie bei starken Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen die Venen untersuchen. Die sonst üblichen Maßnahmen gegen Krampfadern wie Verödung oder Operation sind bei Schwangeren nicht möglich. Bewegung, Wassertreten oder kalt-warme Wechselduschen lindern aber die Beschwerden. Langes Stehen und Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen sollten Sie vermeiden. Besser ist es, zu gehen und die Beine beim Sitzen hochzulegen. Oft bilden sich Krampfadern, die während einer Schwangerschaft entstanden sind, in den ersten Monaten nach der Geburt von selbst zurück. Eine Behandlung ist dann nicht notwendig.

Sichere Methoden zur Haarentfernung in der Schwangerschaft

Wenn dich die Haare während der Schwangerschaft ungemein stören, dann kannst du sie mit den gängigen Methoden entfernen.

Hier sind einige sichere Methoden zur Haarentfernung während der Schwangerschaft:

  • Rasur: Die einfachste und sicherste Methode.
  • Waxing oder Sugaring: Diese Methoden entfernen Haare samt Wurzel, sorgen für glatte Haut und haben eine länger anhaltende Wirkung.
  • Enthaarungscremes: Einige Frauen nutzen Enthaarungscremes, jedoch sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Haut die Inhaltsstoffe gut verträgt.

Kosmetische Anwendungen wie Laser, Bleaching oder verschreibungspflichtige Cremes zur Haarentfernung sind während der Schwangerschaft nicht zu empfehlen, da es bisher keine wissenschaftlichen Studien zu ihrer Sicherheit gibt.

Während der Schwangerschaft ist es am besten, auf dauerhafte Haarentfernungsmethoden wie IPL oder Laser zu verzichten.

Obwohl IPL- und Laserbehandlungen als sichere Methoden zur Haarentfernung gelten, raten Experten während der Schwangerschaft davon ab.

Es gibt bislang keine umfassenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die langfristige Auswirkungen von IPL- oder Laserbehandlungen auf das ungeborene Kind belegen oder ausschließen.

Es ist möglich, dass bei der Anwendung Hautreizungen auftreten.

Nach der Geburt können Sie dann ganz entspannt entscheiden, wann Sie wieder mit einer langfristigen Lösung starten möchten.

Ganz einfach: Dauerhafte Haarentfernung spart langfristig Zeit und Geld. Anders als bei vielen Anbietern setzen wir nicht auf pauschale Preise, sondern auf fair kalkulierte, individuelle Angebote. Unsere Kundinnen stellen immer wieder fest, dass eine professionelle IPL-Behandlung langfristig günstiger ist als ständiges Rasieren oder Waxing.

Haarpflege in der Schwangerschaft

Bei den meisten Schwangeren erscheinen die Haare voller und glänzender. Die Haare wachsen jetzt langsamer.

Oft kommt es zwar gerade in der ersten Schwangerschaftshälfte zu einem hormonell bedingten Haarausfall. In der Regel fallen in der Schwangerschaft insgesamt aber weniger Haare aus als gewöhnlich.

Dies kann dazu führen, dass die junge Mutter einen riesigen Schreck bekommt, wenn die Haare nach der Geburt vermehrt ausfallen.

Das ist aber nicht nötig. Die Haare, die Sie nach der Geburt (meistens um den 6. Lebensmonat des Kindes herum) verlieren, sind die Haare, die während der Schwangerschaft nicht ausgefallen sind.

Es kann nötig sein, dass Sie in der Schwangerschaft ein anderes Pflegeprodukt für Ihre Haare verwenden müssen, da Sie plötzlich trockenes oder fettiges Haar bekommen können.

Kräftige Bürstenstriche regen die Kopfhautdurchblutung und die Talgdrüsen an. Außerdem verteilen Sie so den Talg in Längen und Spitzen und können sich über gesund glänzendes Haar freuen.

Pflegen Sie Ihr Haar zusätzlich mit einer wöchentlichen Sesamölkur: Massieren Sie drei Esslöffel Sesamöl in die Haarlängen ein und und wickeln Sie die Haare anschließend in ein vorgewärmtes Handtuch.

Benutzen Sie nicht zu oft den Haartrockner und vermeiden Sie heißes Waschwasser, da beides die Talgproduktion zusätzlich anregt.

Auch hier können Sie mit Naturpflegemitteln nachhelfen: Massieren Sie nach dem Waschen zwei Esslöffel Zitronensaft in die Kopfhaut ein.

Für das Haare färben in der Schwangerschaft gilt: Verzichten Sie lieber darauf!

Verwenden Sie in der Schwangerschaft keine Enthaarungscremes.

Schwangere, die ihre Haare färben möchten, sollten zumindest im ersten Drittel der Schwangerschaft auf chemische Haarfärbemittel verzichten. Zwar konnte bislang keine negative Auswirkung auf das Kind nachgewiesen werden.

Nach der Geburt kann sich der Zustand der Haare durch das Absinken des Östrogenspiegels vorübergehend verschlechtern - die Haare können weniger werden.

Sollten Sie zu Haarbruch, Spliss oder trockenen Haaren neigen, können Sie ganz einfach auf Pflegeprodukte für trockenes oder strapaziertes Haar zurückgreifen.

Zahnpflege in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft verändert Ihr Körper seinen Hormonhaushalt. Er produziert dabei plazentare Hormone (HCG, HPL, Östrogene, Progesteron) sowie mütterliche Hormone (Prolaktin, FSH, LH, Oxytocin, Vasopressin, Schilddrüsenhormone, Cortison und Cortisol, Aldosteron, Parathormon).

Diese Hormonumstellung macht sich auch im Mund und an den Zähnen bemerkbar. Das Zahnfleisch wird besser durchblutet und neigt stärker zu Zahnfleischbluten. Der pH-Wert des Speichels ist nun saurer als gewöhnlich - insbesondere bei häufigerem Erbrechen in der Frühschwangerschaft. Bakterien können sich dadurch leichter vermehren.

Reinigen Sie nach jedem Essen gründlich die Zähne - auch mit Zahnseide. Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt - alle drei Monate - sind ebenfalls sehr wichtig. Erzählen Sie Ihrem Zahnarzt von der Schwangerschaft. Nur so können Behandlungen vermieden werden, die für das Ungeborene schädlich sein könnten.

Gegen das Zahnfleischbluten können leichte Massagen mit einer weichen Bürste helfen. Spülungen oder Getränke mit Salbei oder Kamille wirken Entzündungen entgegen und desinfizieren den Mundraum.

Da die Magensäure den Zahnschmelz kurzfristig oberflächlich aufweicht, könnte das Zähneputzen im direkten Anschluss an das Erbrechen Ihren Zahnschmelz schädigen. Sollten Sie sich während Ihrer Schwangerschaft übergeben müssen, warten Sie lieber mit dem Zähneputzen und benutzen Sie zunächst nur eine Mundspüllösung.

Fazit

Haare am Bauch in der Schwangerschaft sind nichts Ungewöhnliches und auf einen erhöhten Östrogenspiegel zurückzuführen. Nach der Geburt fallen sie zumeist innerhalb eines Jahres von selbst wieder aus. Wenn dich die Haare während der Schwangerschaft ungemein stören, dann kannst du sie mit den gängigen Methoden entfernen.

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