Die Wahl der richtigen Haarbürste ist entscheidend für die Gesundheit und das Aussehen Ihrer Haare. Die Auswahl an Haarbürsten ist enorm: Angefangen von der Rundbürste über die Skelettbürste bis hin zum Tangle Teezer. Für jede Haarstruktur gibt es das richtige Modell, für jedwedes Styling-Problem ebenso. Die neuen Brushes sollen Ziepen verhindern, für viel Volumen sorgen und das Haar sanft entwirren. Dieser Artikel vergleicht die Vor- und Nachteile von Mason Pearson Bürsten und herkömmlichen Wildschweinborstenbürsten, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen.
Unser Haar braucht mindestens genauso viel Pflege wie ein luxuriöser Kaschmirpullover. Daher macht es Sinn, in eine hochwertige Haarbürste zu investieren. Wir zeigen, welche Haarbürste für welchen Haartyp passt, stellen die besten Bürsten 2025 im Test vor und geben Reinigungstipps, um möglichst lange etwas von der Bürste zu haben.
Die Haarbürste ist ein wichtiger Teil der Haarpflege und des Stylings. Weshalb die Haarbürste mit Wildschweinborsten weiterhin zu den besten zählt und welche Modelle außerdem in Ihre Haarroutine für Glanz und Haargesundheit sorgen, sagen wir Ihnen hier
Hauptsächlich bürsten wir unsere Haare, um sie zu entwirren - doch tatsächlich werden durch das Bürsten auch Schmutz, Staub und Rückstände von Stylingprodukten zumindest teilweise entfernt. Dazu verteilt das Bürsten die natürlichen Öle der Kopfhaut bis in die Spitzen der Haare, was für eine natürliche Pflege sorgt, die das Haar vor Trockenheit und Spliss schützt. Regelmäßiges Bürsten schließt außerdem die Schuppenschicht des Haares, was zu einem glatteren, glänzenderen und gesünderen Erscheinungsbild führt. Wenn Sie beim Bürsten auch die Kopfhaut sanft massieren, regt das die Durchblutung an, was die Haarfollikel stimuliert und das Haarwachstum unterstützen kann.
Eine Mason Pearson Bürste ist sozusagen „Premiummarke“ unter den Wildschweinborstenbürsten. Mason Pearson Bürsten werden in Handarbeit produziert und sind keine industriellen Massenprodukte. Nur die besten Materialien werden verwendet. Diese unschlagbare Qualität gibt den Bürsten des englischen Herstellern mit Sitz in London ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Etwa 60 Mitarbeiter arbeiten an einer Bürste bis zur perfekten Vollendung.
Die Wildschweinborsten werden in ein pneumatisches Gummikissen eingesetzt und befestigt. Auf diese Idee kam der Erfinder Mason Pearson im Jahr 1885.
So ziemlich jede:r Hairstylist:in, den:die ich in meiner Laufbahn als Beauty-Redakteur bisher interviewt habe, schwört auf eine Bürste. Chris Appleton zum Beispiel, seines Zeichens der Stammfriseur von Kim Kardashian und Jennifer Lopez. "Für mich ist diese Bürste ein Klassiker. Ich habe sie immer in meinem Kit", so Chris Appleton. Und anscheinend hat der Hairstylist auch seine Stammkundin Kim Kardashian von der Bürste überzeugt, die sie kürzlich in ihrer Instagram-Story zeigte.
Ich habe jahrelang überlegt, ob auch ich mir eine "Mason Pearson"-Bürste kaufen soll. Was mich lange Zeit davon abgehalten hat? Der Preis. "Mason Pearson"-Bürsten kosten gut 200 Euro und lange Zeit dachte ich: "Niemals gebe ich so viel Geld für eine Bürste aus. Ich kaufe eine für 10 Euro in der Drogerie." Kürzlich war ich dann doch so angefixt, dass ich mir ein Exemplar zugelegt habe. Ich muss schließlich ausprobieren, ob sie wirklich so gut ist. Und lassen Sie mich sagen: Sie ist sogar noch besser!
Ich habe das Modell "BN1 Popular". Das "B" im Namen steht dabei für "Boar Bristles" und das "N" für "Nylon-Pins", weil die Bürste aus einem Mix gefertigt ist. Die Borsten sind deutlich dichter angeordnet und härter als von anderen Naturborsten-Bürsten gewohnt. Weil sie extrem stabil sind, arbeiten sich die Borsten mühelos durch richtig verfilzte Haarpartien - auch durch die richtig fiesen, die durch einen Rollkragen oder den Schal immer wieder im Nacken entstehen. Dank der feinen Nylonpins zwischen den Borsten lassen sich auch festere Knoten lösen.
Außerdem sorgen die Pins dafür, dass die Bürste die Haare selbst unter Föhnluft gut festhalten kann. So glatt wie mit der "Mason Pearson"-Bürste konnte ich meine Haare bisher mit noch keiner Bürste föhnen. Mein Glätteisen brauche ich maximal noch zum Finish, wenn ich die Haare super sleek tragen möchte. Wenn ich meine Haare wellig style, kann ich die Waves mit der Bürste für einen natürlicheren Look ausbürsten, ohne zu viel Schwung einzubüßen. Nichts plustert auf, es ziept nicht und die Wellen bleiben in Form. Was zudem auffällt: Seit ich die Bürste benutze, werden meine Haare nicht mehr so schnell fettig. Reinigen können Sie die Bürste übrigens auch ganz einfach: im Bad mit einem Spritzer Shampoo oder mit Apfelessig im Waschbecken. Durch das integrierte Abflussloch im Bürstenkopf fließt überschüssiges Wasser danach einfach heraus und die Bürste trocknet ruckzuck.
Bürsten aus Wildschweinborsten gibt es viele. Um herauszufinden, was die "Mason Pearson Brush" von anderen Naturbürsten unterscheidet, habe ich einen Experten gefragt, der es wissen muss: Der Kopenhagener Hairstylist Cim Mahony kreiert während der Fashion Weeks Looks für die Models auf dem Laufsteg, stylt sie für Fotostrecken und Magazin-Cover. "Wildschweinborsten an sich sind nichts Besonderes, Sie können eine Bürste damit für 10 Euro in der Drogerie kaufen. Der Unterschied zu "Mason Pearson" besteht allerdings darin, dass günstige Bürsten mit den Borsten aus dem Deckhaar der Tiere besetzt sind."
Der Experte fährt fort: "Das Deckhaar, mit dem das gesamte Tier überzogen ist, hat in der Natur die Aufgabe, Wasser und Schmutz abzuweisen. Wohingegen das Unterfell, aus dem die "Mason Pearson"-Bürste gefertigt ist, sich nur an einigen wenigen, strategischen Stellen des Tieres befindet. Es dient dazu, alles, was durch das Oberfell dringt, zu absorbieren, bevor es die Haut erreicht. Es agiert also komplett konträr, weil es nicht abweist, sondern aufnimmt."
Der Grund, warum das so gut für die Haare ist, liegt laut Cim Mahony darin, dass die Borsten beim Bürsten der Haare überschüssiges Öl von der Kopfhaut und aus dem Haaransatz aufnehmen und in die Haarlängen und -spitzen transportieren. "Das ist gleich doppelt gut. Schließlich will keine:r einen fettigen, platten Ansatz haben. Die Bürste schafft mehr Volumen am Ansatz. Und sorgt dafür, dass das Öl von der Kopfhaut in den Längen verteilt wird, wo man mehr Glanz haben möchte. Und das beste Haaröl ist das, das Sie selbst herstellen."
Laut Cim Mahony gibt es weltweit nur eine Handvoll Unternehmen, die Bürsten aus diesen Borsten herstellen, weil sie extrem teuer sind. Was auch den Preis der "Mason Pearson"-Bürste erklärt. Angesichts der Tatsache, dass sie aber extrem lange halten, lohnt sich die Anschaffung. Cim Mahony schwärmt: "Ich nutze noch immer die Bürste, die ich 1989 gekauft habe, als ich meine Ausbildung zum Hairstylisten begonnen habe." Bedenkt man, wie viele Bürsten man in dieser Zeit sonst kaufen würde, lohnt sich der Preis. Übrigens: Für 123 Euro bekommen Sie ein etwas kleineres Modell, das dem Klassiker in nichts nachsteht.
Für jeden individuellen Haartyp gibt es spezielle Bürsten. Als Zusatz bietet Mason Pearson die „sensitive“ Variante an. Diese ist für Menschen gemacht, die sehr dünnes oder gar ausfallendes Haar besitzen. Die Bürste massiert sehr behutsam die Kopfhaut, ohne dabei die empfindliche Schuppenschicht des Haars zu beschädigen. Weiterhin gibt es je nach Geschmack die Bürsten in verschiedenen Farben.
Jede Haarbeschaffenheit ist unterschiedlich und hat deshalb auch verschiedene Bedürfnisse.
Sie kennen die geeignete Haarbürste für Ihren Haartyp, wissen aber noch nicht, welchen Hersteller Sie wählen sollen und wo sie die perfekte Haarbürste kaufen können? Kein Problem, wir haben die besten Haarbürsten 2025 für Sie getestet und mit einem Klick landet sie in Ihrem Warenkorb.
Im Vergleich zur Reinigung konventioneller Wildschweinborstenbürsten gibt es hierbei einige Besonderheiten. Reinige die Bürste regelmäßig in erster Linie trocken. Nimm einen Kamm oder eine Reinigungsbürste und entferne die Ablagerungen wie Schuppen und Haare. In größeren Abständen kann die Bürste auch nass gereinigt werden. Nimm dafür lauwarmes Seifenwasser, aber bitte kein Shampoo, da darin meistens Öle und Ammoniak enthalten sind. Die Bürste nicht direkt unter das Wasser halten, sondern mit dem lauwarmen Seifenwasser die Reinigungsbürste befeuchten und dann damit reinigen. Zum Trocknen einfach die Bürste an einen Ort stellen, an der das Wasser gut abtropfen kann. Ein Abrubbeln mit dem Handtuch solltest du vermeiden, weil die Borsten kaputt gehen können. Bei zusätzlichen Nylonborsten besteht die Gefahr, dass sie durch die Feuchtigkeit weich werden.
Tagtäglich sammeln sich Staub, Schmutzpartikel sowie auch eigene Hautschuppen und Talg der Kopfhaut zwischen den Borsten. Deshalb sollte die Haarbürste regelmäßig gereinigt werden. Je nach Zustand kann es ausreichen, wenn man die Bürste alle ein bis zwei Monate reinigt. Wer viele Stylingprodukte verwendet, sollte vielleicht auch häufiger die Bürste reinigen. Trauen Sie dabei einfach Ihrem eigenen Urteil!
Die Technik des Bürstens spielt eine entscheidende Rolle. Beginnen Sie immer an den Spitzen und arbeiten Sie sich langsam nach oben vor. Das hilft, Knoten zu lösen, ohne das Haar unnötig zu strapazieren. Bürsten Sie sanft und vermeiden Sie hektische Bewegungen, um Ziepen und schlimmstenfalls das Reißen der Haare zu vermeiden. Regelmäßigkeit ist ebenfalls wichtig: Bürsten Sie Ihr Haar idealerweise morgens und abends. Das verteilt die natürlichen Öle der Kopfhaut und hält das Haar gesund und glänzend.
Der Experte empfiehlt, die Haare niemals nass zu bürsten. Denn im feuchten Zustand quillt die Cuticula, also die Schuppenschicht der Haare, auf. Die Haare werden dadurch empfindlich und können durch die Zugkraft beim Bürsten schnell brechen - egal, wie sanft die Borsten sind. Viel besser ist es laut Cim Mahony, die Haare vor dem Waschen zu bürsten. "Am besten mindestens eine Stunde vorher oder die Nacht davor, bevor Sie schlafen gehen. So verteilen Sie das Öl von der Kopfhaut in den Haarlängen.
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