Eine eigene Haarbürste zu gestalten, ist nicht nur ein kreatives Projekt, sondern auch eine Möglichkeit, ein individuelles und nachhaltiges Pflegeprodukt zu schaffen. Ob für den täglichen Gebrauch oder als praktisches Werkzeug für Outdoor-Abenteuer - hier finden Sie verschiedene Anleitungen und Ideen, um Ihre persönliche Bürste selbst herzustellen.
Kinder Bushcraft zeigt Euch, wie Ihr eine Bürste aus einem Stück Bambus basteln könnt. Eine Bürste können Outdoorer immer gebrauchen. Damit lassen sich Teller, Tassen, Töpfe, Kannen und Pfannen reinigen. Am besten Ihr bastelt Euch mit den Kindern am Lagerfeuer diese praktische Outdoorbürste.
Der Bambus ist ein typisches Gewächs aus Ostasien. In Taiwan, Japan und China gibt es Bambuswälder. Dort haben Menschen diese Pflanze auch kultiviert.
Jenny postete Fotos von ihren selbstverschönerten Putzbürsten mit Einhorn-Motiv. Der Einhorn Trend ist nicht mehr wegzudenken und so löste auch der Post große Begeisterung aus.
Jenny hat auch noch einen wichtigen Tipp: "Die Pinsel sollten eine gute Qualität haben, da man sonst andauernd Pinselhaare in der Farbe oder im Lack hat. Also, an den Pinsel fertig los. Wir freuen uns auf eure Bastel-Ergebnisse.
Die Dry-Brush Technik eignet sich für alle möglichen Untergründe. Hier wird die Dry-Brush-Technik Schritt für Schritt gezeigt.
Die Wahl des richtigen Besatzmaterials ist entscheidend für die Funktionalität und Langlebigkeit einer Bürste oder eines Besens. Hier ein Überblick über gängige Materialien:
| Material | Eigenschaften | Verwendung |
|---|---|---|
| Wildschweinborsten | Dick an den Wurzeln, weich an den Spitzen | Haarbürsten, Nagelbürsten, Kleiderbürsten, Pinsel |
| Ziegenhaar | Weich, zieht Staub an | Staubwedel, Kosmetikpinsel, Babyhaarbürsten |
| Dachshaar | Weich, sanft zur Haut | Rasierpinsel |
| Rosshaar | Weich (Mähne), kräftig (Schweif) | Staubbürsten, Schuh-Glanzbürsten, Spinnfeger, Besen, Handfeger |
| Schweineborste | Robust | Haushaltsbürsten |
| Arenga | Zäh, elastisch, nässeunempfindlich | Werkstatt- und Hofbesen |
| Union | Robust | Scheuerbürsten, Wischern, Schrubbern |
| Fibre | Robust, hitzebeständig | Scheuer- und Küchenbürsten, Badebürsten |
| Kokosfaser | Zäh, nassfest, leicht | Besen, Bürsten, Handfeger |
Auch ohne Bürste und Kamm kannst du dir deine Haare bürsten. Wenn du beispielsweise verreist und den Kamm oder die Bürste zu Hause vergisst, musst du nicht extra neue Hilfsmittel kaufen. Zwischendrin reicht es, die Haare ohne Bürste zu kämmen. Haare kämmen ohne Bürste gelingt bei feinem Haar mit einer Gabel.
Anstatt mit Kamm oder Bürste kannst du dich mit einer oder mehreren Gabeln gleichzeitig kämmen. Führe dabei die Zinken einer sauberen Gabel vorsichtig durch die Haare. Ist dir das Kämmen mit nur einer Gabel zu mühsam, kannst du zwei bis drei weitere in die Zinken der ersten Gabel stecken und dir so die Haare kämmen. Je nach Gabelmodell funktioniert das Ineinanderstecken eventuell nicht. In diesem Fall kannst du zwei Gabeln gleichzeitig in einer Hand halten und so die Haare ohne Bürste kämmen. Vor allem feineres Haar bekommst du so wieder in Form, es ist allerdings auch unangenehmer als mit einer Bürste - ziehe daher nicht zu stark, wenn es Knoten gibt.
Gehe dabei einfach mit Zeige-, Mittel-, Ring- und kleinem Finger behutsam und ohne zu reißen durch dein Haar. Am besten ist es, wenn du unten an den Spitzen beginnst, das vermeidet größeres Ziepen. Befinden sich kleine Knoten im Haar, kannst du diese vorsichtig mit den Fingern auseinanderzupfen.
Gehe dabei mit einem oder mehreren Stiften gleichzeitig vorsichtig durchs Haar. So löst du die Knoten und kämmst deine Haare auch ohne Bürste oder Kamm.
Hinweis: Wenn sich die Haare so stark verknotet haben, dass du weder mit der Gabel noch mit Stiften oder Fingern durch die Haare gleiten kannst, dann hilft nur das mühsame Auseinanderfädeln mit den Händen. Suche das Haarnest und ziehe immer wieder vorsichtig einzelne Haare aus dem Knoten heraus. Sobald du alle Haare gelöst hast, kannst du eine der oben genannten Methoden anwenden, um deine Haare ohne Bürste zu kämmen.
Im Handel findest du eine große Auswahl an Trockenbürsten. Generell kannst du zunächst zwischen zwei Formen unterscheiden: Die gängigste Variante ist eine Bürste mit Handschlaufe. Sie liegt direkt in der Hand und du kannst damit gut kontrollieren, wie viel Druck du ausübst. Außerdem gibt es Trockenbürsten mit einem langen Griff. Mit ihnen gelangst du ganz bequem an Stellen deines Körpers, die du vielleicht nicht so gut mit den Händen erreichst - wie zum Beispiel deinen Rücken.
Hast du dich für eine Form entschieden, kannst du nun noch zwischen unterschiedlichen Borsten wählen. Die meisten Trockenbürsten nutzen Naturfasern aus Pflanzenstoffen wie etwa Sisal - oder aber auch aus Tierhaaren wie Schweineborsten. Beide Borstenarten sind langlebig und robust, sie geben also nicht direkt nach, wenn du Druck ausübst - und das ist für deine Bürstenmassage wichtig.
Achte bei der Auswahl vor allem auf die Borstenstärke. Sie ist auf der jeweiligen Verpackung angegeben. Hast du empfindliche Haut, wähle unbedingt eine weiche Bürste. Sie ist schonender zur Haut. Auch etwas sanftere Partien wie etwa das Dekolletee lassen sich mit weichen Bürsten am besten massieren.
Tipp: Lege dir für den Anfang eine weiche Bürste zu und beobachte, wie deine Haut reagiert. Verblasst die Rötung nach einigen Minuten und fühlen sich die gebürsteten Körperpartien angenehm an, kannst du mit der Borstenstärke variieren. Erhöhe da wo es angenehm ist die Intensität der Massage und arbeite, wenn nötig, auch mit unterschiedlichen Bürsten.
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