Wird die Haarpracht immer dünner, sind viele Menschen besorgt, besonders Frauen. Die Ursachen können vielfältig sein, und unter Umständen trägt das falsche Shampoo zum Haarverlust bei.
Shampoos sollen die Haare reinigen und im besten Fall die Haarstruktur schützen und die Kopfhaut pflegen. Doch nicht alle Shampoos tun den Haaren gut, manche können Haarbruch fördern und Entzündungen der Kopfhaut begünstigen. Es lohnt sich allerdings auch ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe des Shampoos, das du verwendest.
Es kann an deinem Shampoo liegen, wenn es z.B. zu viele Duftstoffe enthält oder dein Körper allergisch darauf reagiert. Am Besten du nimmst die Verpackung mit dir zum Arzt oder Apotheker und fragst, ob es für dich schädlich sein kann.
Bestimmte Inhaltsstoffe im Shampoo können den Haaren und der Kopfhaut zusetzen. Hier sind einige Inhaltsstoffe, auf die Sie achten sollten:
Auch aggressive Tenside können Haare und Kopfhaut schwächen. Je stärker ein Shampoo schäumt, desto intensiver sind die Tenside und die Reinigungswirkung. Tenside helfen, Fett und Schuppen von der Kopfhaut zu lösen und die Haare zu reinigen. Sind sie zu aggressiv, können sie Haare und Kopfhaut austrocknen.
Besonders Menschen mit einer empfindlichen, trockenen Kopfhaut reagieren häufig mit Reizungen, Juckreiz und trockenen Schuppen auf Tenside wie Sodium Laureth Sulfate (SLES) und Sodium Lauryl Sulfate (SLS). Sind die Haare trocken, steigt das Risiko für Haarbruch und Frizz. Die Haare verlieren an Glanz und Elastizität.
Bei einer gereizten und entzündeten Kopfhaut ist das Risiko für Haarausfall größer als bei gesunder Kopfhaut. Wer sich mit Silikonen unwohl fühlt, kann Produkte wählen, die frei von dem Kunststoff sind.
Die Ursachen von Haarausfall sind verschieden. Neben genetischen Faktoren können Stress, ein geschwächtes Immunsystem, Eisenmangel, Hormonschwankungen, Erkrankungen oder bestimmte Substanzen (etwa in Shampoos) den Haaren zusetzen.
Wie so oft im Leben gibt es nicht die eine Ursache - und auch beim diffusen Haarausfall können vielfältige Gründe für vermehrten Haarausfall sorgen: Hormonstörungen, ein möglicher Nährstoffmangel sowie Krankheiten (z.B. fieberhafte Infektionen) und Stress.
Eine der Haupt-Ursachen für die diffuse Alopezie sind Hormonstörungen bzw. -schwankungen. Wenn Sie also einen vermehrten Ausfall Ihrer Haare bemerken, können die folgenden hormonellen Veränderungen mögliche Ursachen sein:
Auch Stress kann eine mögliche Ursache für den diffusen Haarverlust sein, da der Körper aufgrund der Belastung vermehrt Hormone ausschüttet. Diese Hormone können den normalen Haarzyklus stören und zu einem vermehrten Haarausfall führen bzw. dafür sorgen, dass Haare brüchiger und dünner werden.
Wenn Sie vermehrten Haarausfall bemerken und Stress als Ursache vermuten, können Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training helfen, die Stressbelastung zu reduzieren. Auch regelmäßiger Sport und ausreichend Schlaf können dazu beitragen, den Körper zu entspannen und das Haarwachstum zu fördern.
Ein Nährstoffmangel kann ebenfalls oftmals die Ursache für diffusen Haarausfall sein. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um dem Körper die benötigten Nährstoffe für ein gesundes Haarwachstum zu liefern. Fehlen dem Körper diese wichtigen Bausteine, kann dies das Haarwachstum negativ beeinflussen und zu Haarausfall führen.
Besonders wichtig für eine normale Funktion der Haarwurzeln ist eine Versorgung mit Nährstoffen wie Eiweißen (Aminosäuren), B-Vitaminen und Mineralstoffen. Auch ein Eisenmangel kann sich auf das Haarwachstum auswirken, da Eisen für die Bildung von Hämoglobin notwendig ist.
Zink und Biotin sind ebenfalls wichtige Nährstoffe für das Haarwachstum. Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Keratin, dem Hauptbestandteil der Haare. Biotin unterstützt die Bildung von gesunden Hautzellen und Haaren.
Diverse Krankheiten sorgen ebenfalls häufig für diffusen Haarausfall. Hier ist der Haarausfall eine Begleiterscheinung und für die Betroffenen in vielen Fällen eine zusätzliche Belastung. Wird die Erkrankung behandelt, kann in vielen Fällen auch der Haarausfall zurückgehen bzw. sogar ganz verschwinden.
Oftmals liegt der diffuse Haarausfall auch an der Einnahme von bestimmten Medikamenten. Insbesondere Chemotherapeutika, die bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden, können zu Haarausfall führen. Aber auch andere Medikamente, wie beispielsweise Antidepressiva, Blutdrucksenker oder Hormonpräparate können den Haarzyklus beeinflussen und Haarausfall verursachen.
Bei Verdacht auf eine medikamentöse Ursache für den diffusen Haarausfall ist es wichtig, Ihren behandelnden Arzt zu konsultieren. Gegebenenfalls kann die Medikation angepasst oder ein alternatives Medikament verschrieben werden, um den Haarausfall zu reduzieren.
Eine tendenziell leicht zu behebende Ursache für Haarausfall oder brüchiges Haar kann in der allgemeinen Pflege der Haare gefunden werden: Eine falsche Pflege, wie beispielsweise zu häufiges oder zu aggressives Waschen oder Bürsten der Haare, kann zu einer Überbeanspruchung der Haare führen. Auch das Stylen mit zu großer Hitze kann die Haare schädigen und zu Haarbruch führen.
Besonders wichtig ist es, bei der Pflege der Haare auf die richtige Dosierung und Anwendung der Produkte zu achten. Eine Überdosierung von Shampoo oder Conditioner kann die Kopfhaut reizen.
Ganz gleich, wo die Gründe liegen, es gibt viele gute Tipps gegen Haarausfall:
Viele Menschen waschen ihre Haare täglich - oft mit der Absicht, sie sauber, frisch und gepflegt zu halten. Doch falsche Gewohnheiten können unbeabsichtigt Schaden anrichten und im schlimmsten Fall sogar zu Haarausfall beim Haare waschen führen.
Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Haare richtig waschen:
Eine gesunde Kopfhaut ist die Grundlage für gesundes Haarwachstum. Obwohl häufig davor gewarnt wird, Haare täglich zu waschen, ist dies nicht grundsätzlich schädlich - sofern man einige Regeln beachtet. Wer ein mildes Shampoo verwendet und die Kopfhaut nicht reizt, kann seine Haare auch täglich reinigen, ohne die natürliche Talgschicht zu zerstören.
Besonders bei Sportlern oder bei schweißtreibenden Berufen ist tägliches Waschen sogar hygienisch sinnvoll. Viele Menschen machen sich Sorgen, wenn sie beim Duschen vermehrt Haare verlieren - doch das bedeutet nicht automatisch, dass tägliches Waschen der Auslöser ist.
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