Eisenmangel als Ursache für Haarausfall: Ursachen, Symptome und Behandlung

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das Männer und Frauen gleichermaßen betrifft. Er kann sehr belastend sein und das Selbstwertgefühl sowie das persönliche Wohlbefinden stark beeinträchtigen.

Volles, gesundes Haar gilt als äusseres Zeichen von Schönheit und Gesundheit. Doch was tun, wenn die volle Haarpracht schwindet? Eine oft unterschätzte, aber bedeutende Ursache für diffusen Haarausfall ist Eisenmangel. Untersuchungen zeigen, dass es einen grösseren Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Haarausfall geben könnte, als bislang angenommen wurde.

In diesem Artikel beleuchten wir die Ursachen für den Haarausfall durch Eisenmangel, wen es häufig betrifft und was dagegen getan werden kann.

Was ist Eisenmangel und wie beeinflusst er das Haarwachstum?

Eisen ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der in zahlreichen biologischen Prozessen eine wichtige Rolle spielt. Das Spurenelement ist für den Sauerstofftransport zu den Haarfollikeln verantwortlich, es stärkt und nährt die Haarwurzeln.

Eisen ist ein essentielles Spurenelement. Es muss also regelmässig mit der Nahrung aufgenommen werden. Frauen benötigen etwa 15 mg Eisen, Männer zirka 10 mg Eisen pro Tag.

Eisen ist ein unverzichtbares Spurenelement. Der Körper benötigt es, um Hämoglobin zu bilden - ein Protein, das Sauerstoff durch den Blutkreislauf transportiert. Eine gute Sauerstoffversorgung der Haarfollikel über die feinen Blutgefäße der Kopfhaut ist entscheidend für gesundes Haarwachstum.

Ohne ausreichend Eisen ist die Sauerstoffversorgung der Haarfollikel beeinträchtigt. Das wirkt sich negativ auf den Zellstoffwechsel aus, was dazu führen kann, dass die Haarwurzeln geschwächt werden. Die Folge: Die Haare werden brüchig, dünner und fallen vermehrt aus.

Ein niedriger Hämoglobinwert bedeutet, dass die Haarwurzeln schlechter mit Sauerstoff versorgt werden. Das kann die Haarproduktion verlangsamen und zu vermehrtem Ausfall führen.

Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen einer Blutarmut. Von einer Eisenmangelanämie ist nach Schätzungen knapp ein Drittel der Weltbevölkerung betroffen. Aufgrund des Mangels an Eisen kann das Knochenmark nicht ausreichend roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) herstellen.

Bei Blutarmut werden die Organe unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Typische Symptome sind Müdigkeit, Blässe und ein allgemeines Schwächegefühl, weil die Organe unzureichend mit Sauerstoff versorgt werden.

Haarausfall durch Eisenmangel bezeichnet einen Zustand, in dem der Körper nicht genügend Eisen zur Verfügung hat, um die für das Haarwachstum notwendigen Prozesse aufrechtzuerhalten. Wenn dem Körper Eisen fehlt, werden auch die Haarwurzeln nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Dieser Form des Haarverlusts liegt kein genetisches Muster zugrunde, wie etwa bei androgenetischer Alopezie. Stattdessen handelt es sich um eine systemisch bedingte Reaktion des Körpers auf einen Nährstoffmangel.

Aktuelle Studien empfehlen einen Ferritin-Zielwert von mindestens 70 ng/ml, um den Haarzyklus zu normalisieren. Dieser Wert sollte im Verlauf regelmäßig kontrolliert werden.

Der Haarzyklus

Der Haarzyklus besteht aus drei Phasen:

  • Anagenphase (Wachstumsphase): In dieser Phase wächst das Haar aktiv und wird länger und dicker. Diese dauert zwei bis acht Jahre und stellt die Wachstumsphase dar. Wenn dem Körper Eisen fehlt, haben die Haarzellen nicht genug Energie, um sich zu teilen und neues Haar zu bilden.
  • Katagenphase (Übergangsphase): Nach dieser Zeit geht das Haar in die Katagen- oder Übergangsphase über, die lediglich wenige Wochen andauert. In der Haarwurzel findet keine Zellteilung mehr statt, sie wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und das Haarwachstum endet.
  • Telogenphase (Ruhephase): Jetzt beginnt die Telogen- oder Ruhephase. Diese endet nach zwei bis vier Monaten und führt zum Verlust des Haares. Gleichzeitig tritt der Haarfollikel erneut in die Anagenphase ein.

Dies führt dazu, dass mehr Haare in die Telogenphase übergehen, was als Telogenes Effluvium bekannt ist.

Normalerweise fallen jeden Tag bis zu 100 Haare aus. Hat man den Eindruck, ungewöhnlich viele Haare zu verlieren, kann ein Trichogramm Aufschluss geben.

Ist der Haarzyklus gestört, zum Beispiel durch eine verkürzte Wachstumsphase, kann es zu Haarausfall kommen.

Ursachen für Eisenmangel

Ursachen für einen Eisenmangel können vielfältig sein: Eine einseitige Ernährung, starke Menstruationsblutungen, chronische Blutverluste oder eine Schwangerschaft zählen zu den häufigsten Auslösern.

Eisenmangel entsteht, wenn der Eisenbedarf höher ist als die Eisenaufnahme. In Europa ist ein chronischer Blutverlust die häufigste Ursache.

Eine zu geringe Eisenzufuhr liegt meistens an einer vegetarischen oder veganen Ernährung. Eisen ist vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch enthalten. Der menschliche Magen-Darm-Trakt kann das Eisen daraus jedoch schlechter aufnehmen als aus tierischen Nahrungsmitteln.

Ein zu hoher Verlust von Eisen liegt meistens an einem Blutverlust. Insbesondere Frauen mit einer langen, häufigen oder sehr starken Regelblutung können relevante Mengen an Eisen verlieren. Aber auch über einen chronischen Blutverlust, zum Beispiel durch Tumore im Magen oder Darm, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder einem Magengeschwür kann viel Eisen verloren gehen.

Für eine verminderte Eisenaufnahme können verschiedene Medikamente, Nahrungsmittel und Erkrankungen sorgen. Sowohl Tee, Kaffee und Milch vermindern die Eisenresorption im Darm als auch manche Medikamente gegen Sodbrennen oder Parkinson. Bei Krankheiten der Darmschleimhaut wie Zöliakie oder chronischem Durchfall kann die Eisenaufnahme ebenfalls vermindert sein.

Weitere Ursachen:

  • Menstruation: Der Verlust von Eisen mit der Regelblutung (Menstruation) ist die häufigste Ursache für einen Eisenmangel bei Frauen im gebärfähigen Alter.
  • Blutungen im Magen-Darm-Trakt: Sie gehören zu den häufigsten Ursachen einer Eisenmangelanämie bei Männern und bei Frauen nach den Wechseljahren. Sie können sich aufgrund einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis), von Magen-Darm-Geschwüren (Ulkuskrankheit) oder Hämorrhoiden entwickeln.
  • Dialyse: Von Nierenerkrankungen Betroffene verlieren durch die Dialyse knapp 2,5 Liter Blut pro Jahr.

Symptome von Eisenmangel

Ein Eisenmangel kann sich schleichend entwickeln und bleibt oft lange unentdeckt. Ein Mangel kann sich über Monate oder Jahre entwickeln. Haarausfall ist nur eines von vielen möglichen Symptomen.

Es dauert meist eine Weile, bis ein Eisenmangel symptomatisch wird. Solange nur das Speichereisen abnimmt, aber noch genügend Eisen für den akuten Verbrauch zu Verfügung steht, merkt man nichts davon.

Typische Symptome:

  • Haarausfall
  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Trockene Haut
  • Juckreiz
  • Schmerzen auf der Zunge
  • Schmerzen beim Schlucken
  • Rissige Mundwinkel

Charakteristisch für Haarausfall durch Eisenmangel ist, dass das Haar diffus und gleichmäßig dünner wird. Es treten keine kahlen Stellen auf, sondern das gesamte Haarbild wirkt lichter. Besonders beim Bürsten oder Duschen fällt vermehrt Haar auf.

Diagnose von Eisenmangel

Wenn du Haarausfall durch Eisenmangel vermutest, ist ein Bluttest zur Bestimmung des Ferritinwertes sinnvoll.

Um einen Eisenmangel festzustellen, reicht eine Blutabnahme aus. Darin werden verschiedene Parameter bestimmt, die ein Abbild des Eisenhaushalts geben. Man bestimmt die Anzahl und Größe der roten Blutkörperchen und deren Gehalt am Blutfarbstoff Hämoglobin.

Bei Verdacht auf Eisenmangel wird die Hausärztin oder der Hausarzt eine Klärung der Ursachen einleiten. Wichtig ist vor allem die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) mit Dokumentation der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme.

Wichtige Blutwerte:

  • Ferritin: Zeigt den Eisenspeicher im Körper an. Ferritin ist die Speicherform des Eisens. Nur dieser Wert kann auch einen schleichenden, also versteckten Eisenmangel aufdecken. Experten empfehlen, dass der Ferritinwert bei mindestens 70 ng/ml liegen sollte, um das Haar optimal zu versorgen.
  • Hämoglobin: Ein erniedrigter Hämoglobinspiegel bedeutet, dass weniger Sauerstoff transportiert wird, was zu einer schlechteren Versorgung der Haarwurzeln führen kann.
  • Transferrinsättigung: Zeigt die Verfügbarkeit von Eisen für den Stoffwechsel an. Liegt eine niedrige Sättigung vor, ist nicht genügend Eisen für die Zellteilung und Energieproduktion verfügbar.

Eine ganzheitliche Diagnose berücksichtigt auch die Ernährung, Lebensgewohnheiten und Begleiterkrankungen.

Behandlung von Haarausfall durch Eisenmangel

Haarausfall durch Eisenmangel ist reversibel - vorausgesetzt, der Mangel wird rechtzeitig erkannt und behandelt.

Die Behandlung von Haarausfall durch Eisenmangel hängt stark vom individuellen Eisenstatus ab. Die gute Nachricht: Haarausfall durch Eisenmangel ist in den meisten Fällen nicht dauerhaft. Allerdings ist Geduld gefragt. Der Körper benötigt zunächst ausreichend Eisen und andere Nährstoffe, um die Haarfollikel zu regenerieren.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, doch in den meisten Fällen lässt der Haarverlust nach 8-12 Wochen gezielter Therapie deutlich nach.

Die Behandlung umfasst in der Regel folgende Maßnahmen:

  1. Eisensupplementierung:

    Die effektivste Methode zur Behandlung eines Eisenmangels ist die Einnahme von Eisenpräparaten - meist in Tabletten- oder Tropfenform. Bei schwerem Mangel oder schlechter Verträglichkeit kann auch eine intravenöse Therapie notwendig sein. Wichtig: Die Einnahme sollte immer in Absprache mit dem Arzt erfolgen, da eine Überdosierung Nebenwirkungen verursachen kann.

  2. Ernährungsumstellung:

    Eine eisenreiche Ernährung ist essenziell. Besonders empfehlenswert sind rotes Fleisch, Leber, Linsen, Kichererbsen, Kürbiskerne, Hirse und grünes Blattgemüse. Die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C (z. B. durch Zitrusfrüchte oder Paprika) fördert die Eisenresorption.

  3. Vermeidung von Eisenräubern:

    Tee, Kaffee, Milchprodukte und kalziumreiche Nahrung können die Eisenaufnahme hemmen. Deshalb sollten eisenreiche Mahlzeiten möglichst getrennt von diesen Lebensmitteln eingenommen werden.

  4. Haarpflege:

    Pflegende Produkte mit Koffein, Rosmarin oder Niacin fördern die Durchblutung der Kopfhaut und aktivieren die Haarfollikel. Auch regelmäßige Kopfhautmassagen (z. B. mit Rosmarinöl) verbessern die Versorgung der Haarwurzeln.

    Das ANAPHASE+ Shampoo hilft zusätzlich bei Haarausfall. Es kräftigt feines und brüchiges Haar, spendet Volumen und ergänzt andere Behandlungen optimal. Bei temporärem Haarausfall kann die CREASTIM REACTIV Lotion helfen. Sie reduziert den Haarverlust und sorgt bereits ab dem 1. Monat* für 82 Prozent dichteres Haar**. Zudem zieht die Lotion schnell ein und fettet nicht.

  5. Geduld:

    Die Regeneration der Haarwurzeln braucht Zeit. Auch bei optimaler Behandlung kann es 3 bis 6 Monate dauern, bis sich sichtbare Veränderungen zeigen. Entscheidend ist Kontinuität.

  6. Weitere Mikronährstoffe:

    Biotin, Vitamin B12, Folsäure und Zink sind weitere Mikronährstoffe, die das Haarwachstum unterstützen. Eine Kombination mit Eisen kann die Gesamtwirkung verbessern.

  7. Behandlung der Grunderkrankung:

    Bei chronischem Eisenmangel sollte die Grunderkrankung (z. B. Magen-Darm-Erkrankung, starke Monatsblutung) unbedingt behandelt werden - andernfalls kommt es wiederholt zu Haarausfall.

  8. Ausschluss anderer Ursachen:

    Wenn trotz ausreichender Eisenzufuhr weiterhin Haarausfall besteht, kann eine andere Ursache vorliegen - etwa hormonelle Störungen oder genetisch bedingte Alopezie.

  9. Stressmanagement:

    Chronischer Stress und Schlafmangel stören die Hormonregulation und beeinträchtigen die Zellregeneration - auch an der Kopfhaut. Achtsamkeit, Bewegung und bewusste Pausen helfen, den Haarzyklus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Es ist wichtig, eine frühzeitige Abklärung kann verhindern, dass aus einem reversiblen Nährstoffmangel ein chronisches Haarproblem wird.

Eisenreiche Ernährung: Was sollte man essen?

Ein ausgewogener Speiseplan mit einem hohen Eisengehalt ist entscheidend für gesunde, kräftige Haare. Besonders bei Haarausfall durch Eisenmangel. Eisen spielt eine wichtige Rolle für die Sauerstoffversorgung der Haarfollikel. Fehlt es, werden die Haare dünn, spröde und fallen vermehrt aus.

Der Mensch muss Eisen mit der Nahrung aufnehmen. Eine ausgewogene Ernährung enthält meistens ausreichend Eisen, um den Tagesbedarf von 10 bis 15 Milligramm zu decken. Doch der Körper kann über die Zellen im Darm nur fünf bis zehn Prozent des Eisens aus der Nahrung resorbieren. Der Rest wird mit dem Stuhl ausgeschieden.

Eisenhaltige Lebensmittel:

  • Rotes Fleisch (Hämeisen, gut bioverfügbar)
  • Innereien (Leber, Niere)
  • Geflügel
  • Fisch
  • Grünes Blattgemüse (Spinat, Mangold, Feldsalat)
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen)
  • Vollkornprodukte (Haferflocken, Weizenkleie)
  • Nüsse und Samen (Kürbiskerne)
  • Eier

Das im Fleisch enthaltene Häm-Eisen kann der Körper dabei besser aufnehmen als Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Gemüse, Kräuter und Obst enthalten insgesamt weniger Eisen.

Tabelle: Eisengehalt einiger Lebensmittel (ungefähre Werte pro 100g):

Lebensmittel Eisengehalt (mg)
Entenleber 30
Rinderleber 6.5
Spinat 4.1
Linsen 8
Kichererbsen 6.2
Kürbiskerne 11.2
Rindfleisch 2-3
Tofu ca. 5.4
Brokkoli ca. 0.7

Es gibt Inhaltsstoffe, die die Eisenaufnahme fördern, und andere, die sie erschweren. Phytinsäure, die beispielsweise in den Randschichten von rohem Getreide oder in unverarbeiteten Sojabohnen vorkommt, und Oxalsäure (etwa in Rhabarber, aber auch in vielen eisenreichen Lebensmitteln wie Mangold, Mandeln, Spinat, Weizenkleie) können das Eisen so stark binden, dass es kaum vom Körper aufgenommen werden kann.

Vitamin C hingegen verbessert die Aufnahme von Eisen. Daher ist die Kombination z. B. mit Vitamin C reichen Lebensmitteln (z.B. Paprika, Zitrusfrüchte, Tomaten) wichtig.

Hingegen hemmen koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder schwarzer Tee die Eisenaufnahme im Dünndarm. Auch große Mengen an Kalzium (z. B. in Milchprodukten) können die Eisenaufnahme beeinträchtigen. Achte hier auf einen ausreichenden Abstand (ca. 2 Stunden) zwischen den Mahlzeiten.

Merke:

  • Vitamin C (z. B. in Zitrusfrüchten, Paprika) fördert die Eisenaufnahme.
  • Kaffee, Tee und Milchprodukte hemmen die Eisenaufnahme.

Pflanzliches Eisen benötigt zur besseren Verwertung Vitamin C.

Eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln versorgt meist mit genügend Eisen (dunkelgrüne Salate und Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kürbiskerne u. a.).

Wann sind Eisenpräparate sinnvoll?

Reicht eine Umstellung der Ernährung nicht aus und liegt bereits eine Anämie vor, muss eine Behandlung mit Eisendragees oder Eisentabletten erfolgen.

Bei einem starken, nachgewiesenen Mangel können Eisenpräparate notwendig sein. Typische Dosierungen liegen hier bei 30-60 mg elementarem Eisen, also tatsächlich im Präparat verfügbares Eisen pro Tag. Im Alltag, bei leichtem Mangel, reichen meist schon niedrigere Dosierungen aus, um einen guten Eisenspiegel zu erreichen oder zu halten. Achte also immer auch präventiv auf deine Eisenzufuhr.

Eisenpräparate sind frei verkäuflich. Trotzdem sollten größere Mengen Eisen auf keinen Fall in Eigenregie ohne Abklärung und ärztlichen Rat eingenommen werden, denn der Körper kann überschüssiges Eisen nicht ausscheiden und speichert es in den Organen.

Die prophylaktische Einnahme von Eisen ist nicht sinnvoll, um einem Haarausfall durch Eisenmangel vorzubeugen.

Zu viel Eisen im Körper kann schädlich sein: Der Körper hat kaum Möglichkeiten, überschüssiges Eisen wieder abzugeben. Es lagert sich in vielen Organen wie Herz oder Leber ein und kann diese schädigen. Damit erhöht sich zum Beispiel das Risiko für einen Herzinfarkt oder Leberkrebs.

Nebenwirkungen der Eisenpräparate:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Durchfälle
  • Schwarzfärbung des Stuhls

Bei schweren Nebenwirkungen oder einer Unverträglichkeit gegenüber oralen Eisenpräparaten kann Eisen auch über die Vene (intravenös) verabreicht werden.

Regelmäßige Blutuntersuchungen können helfen, Defizite frühzeitig zu erkennen und Überdosierungen zu vermeiden.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Eisenmangelsymptome bei sich bemerken, scheuen Sie sich nicht, einen Arzt aufzusuchen. Schon ein einfaches Blutbild kann Aufschluss geben und ermöglicht Ihnen, den Symptomen entgegenzuwirken. Eisenmangel ist leicht behandelbar - so können Sie sich schnell wieder wohl und schön fühlen.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben und ist oft ein Anzeichen dafür, dass dem Körper bestimmte Nährstoffe fehlen oder die Hormone aus dem Gleichgewicht geraten sind. Um dem Haarverlust erfolgreich entgegenzuwirken, ist es wichtig, gezielt die Ursachen zu erforschen.

Es gibt viele andere und häufigere Gründe für Haarausfall wie eine genetische Veranlagung, hormonelle Störungen, Stress, Vitaminmangel oder fehlerhafte Schilddrüsenfunktion. Ob ein Eisenmangel für den Haarausfall verantwortlich sein kann, sollte man zunächst durch eine Blutuntersuchung ärztlich abklären lassen.

Weitere mögliche Ursachen für Haarausfall:

  • Hormonelles Ungleichgewicht (Schilddrüse, Östrogen)
  • Zinkmangel
  • Biotinmangel
  • Vitaminmangel (B12, Vitamin C, Vitamin D)
  • Stress
  • Medikamente
  • Erkrankungen der Kopfhaut

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Wichtiger Hinweis: Bei LeicesterHaar.de unterstützen wir Sie mit individueller Beratung, ganzheitlicher Diagnostik und einem maßgeschneiderten Therapieplan.

Fazit

Haarausfall durch Eisenmangel ist eine häufige, aber behandelbare Ursache für diffusen Haarverlust. Wer seine Blutwerte kennt, auf seinen Körper hört und gezielt gegensteuert, kann seine Haare stärken und regenerieren.

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