Haarausfall betrifft nicht nur Männer, sondern auch zunehmend Frauen. Stress spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Doch was steckt wirklich dahinter, wenn die Haare ausfallen? Dieser Artikel beleuchtet die spirituelle Bedeutung von Haarausfall und seine vielfältigen Ursachen, um Ihnen einen ganzheitlichen Überblick zu bieten.
Haare stehen symbolisch für die Vergangenheit eines Menschen. Alles Wichtige hinterlässt in den Haaren seine Spuren. Darum ist Haarausfall primär ein Signal, dass das Körperbewusstsein dabei ist, Vergangenheit loszulassen, beziehungsweise konkreter, das Belastende unserer Vergangenheit. In vielen buddhistischen Richtungen scheren sich darum die Mönche sogar absichtlich die Haare, um dem eigenen Unterbewusstsein zu signalisieren: Ich will meine Vergangenheit loslassen.
Auf der Körperebene findet über die Kopfhaut viel Entgiftung statt, aber natürlich nur wenn der Mensch zum Beispiel aufgrund seiner Vergangenheit sauer ist, also im Körper übersäuert ist. Diese viele Säure auf der Kopfhaut verursacht dann den Haarausfall. Das ist aber an sich natürlich ein gutes Zeichen, weil der Mensch dann mehr im Hier und Jetzt leben kann.
Wer keine Haare mehr auf dem Kopf hat, bei dem funktioniert die Entgiftung über die Kopfhaut besser, weil die über die Haut ausgearbeiteten Säuren nicht vom Haar festgehalten werden. Die direkte Entsprechung ist: Wer die Vergangenheit loslässt kann auch das übersäuerte Denken, welches aus ihr resultierte, leichter loslassen.
Viele Menschen ziehen ihre Lebenskraft aus ihrer Vergangenheit. Man erkennt sie daran, dass sie ständig von vergangenen Ereignissen oder Erfolgen erzählen. Ihr Bewusstseinsfokus liegt viel zu oft in der Vergangenheit, statt im JETZT. Nur wenn zwischen dem Fokus auf Vergangenheit und Zukunft Harmonie herrscht, ist der Mensch in seiner JETZT und HIER Mitte.
Bezüglich dem Yin und Yang gilt:
Auf das Säure-Base Gleichgewicht bezogen (Säure = Yang, Base = Yin), wird also ein vergangenheitsorientierter Mensch zumeist im Säureüberschuss leben. Dazu passt dass in der Tat einige Naturmediziner der Meinung sind, Übersäuerung im Körper sei schuld am Haarausfall. Jedoch, das ist nicht genügend ganzheitlich gedacht. Die wahren Ursachen liegen im Thema: Loslassen der Vergangenheit, beziehungsweise dem Loslassen der negativen Bewertung der Vergangenheit.
Haare sind auch Antennen, wie übrigens jede andere Körperzelle auch. Allerdings gehen die Signale, welche über die Haare empfangen werden direkter ins "Gehirn". Da die Haare einen vergangenen Teil von uns symbolisieren (die Zeit, als sie gewachsen sind), sind sie auch immer besonders mit unserer Vergangenheit in Resonanz. Das heißt, ganz einfach ausgedrückt: Wer lange Haare hat und mit seiner Vergangenheit in Harmonie ist, für den sind seine Haare eine Quelle der Kraft.
Andere Menschen, die mit ihrer Vergangenheit Probleme haben, sind automatisch auch mit ihren Haaren auf Kriegsfuß. Man sieht dies äußerlich oft daran, dass sie sich ihre Haare mit chemischen Keulen verunstalten indem sie verzweifelt versuchen ihre Haare "schöner" zu machen. Dass dies natürlich nie gelingt, ist logisch, denn zum Beispiel durch das Haare färben hat man eben noch lange nicht seinen Frieden mit der eigenen Vergangenheit geschlossen. Dies ist der Grund, warum Menschen mit gefärbten Haaren praktisch immer schlechter aussehen als zuvor.
Will man nun seinen Fokus aus der Vergangenheit in das Hier und Jetzt verschieben, kann es darum eine nützliche Handlung sein, sich die Haare zu schneiden. Man legt dadurch symbolisch das Alte und die Resonanzen zum Alten (Haare als Antennen) ab. Buddhisten machen das ganz bewusst, aber auch viele Frauen legen sich oft einen neuen Haarschnitt zu, wenn sie eine neue Lebensphase beginnen. Auch der Volksmund kennt dieses Wissen, wenn zum Beispiel davon die Rede ist, "sich von alten Zöpfen zu trennen".
Nur wer mit den Ereignissen seiner Vergangenheit in Frieden ist, kann seine Vergangenheit loslassen und im Hier und Jetzt gut verwurzelt sein. Diese Verwurzelung eines Menschen spiegelt sich im Zustand seines Wurzelchakras, aber auch in der Verwurzelung seiner Haare in der Haut. So ist auch hier wieder der Haarausfall der direkte Spiegel des Seelenthemas: Loslassen der Vergangenheit.
Man kann sich das so vorstellen: Wer mit einem Konfliktthema aus seiner Vergangenheit im Unfrieden ist, der rauft sich da sozusagen die Haare darüber. Das ist körpersprachlich der Versuch das Thema doch noch (im Scheitelchakra) zu transformieren, also umzuwandeln, eine höhere und friedlichere Sichtweise zu finden.
Eine konkrete Übung bei Haarausfall ist darum: Finde ein Thema bei dem du dir sozusagen im übertragenen Sinne die Haare raufen könntest (es aber nicht tust weil du es ja verdrängst oder aus anderen Gründen) und befriede dieses Thema aus deiner Vergangenheit, damit dein Geist dieses unsichtbare Ziehen an den eigenen Haaren endlich stoppen kann.
Wenn es etwas aus der Vergangenheit gibt mit dem man nicht im Frieden ist, dann zieht dieses Thema im übertragenen Sinne ständig an einem, und auch an den Haaren, weil sie ja für die Vergangenheit stehen. So kommt es zu dem übermäßigen Haarausfall und man ist aber dadurch auch nicht im Hier und Jetzt, sondern es gibt immer etwas was einen "wegzieht".
Um seinem eigenen Unterbewusstsein zu signalisieren dass man besser verwurzelt sein möchte eigenet sich natürlich am besten wenn man regelmäßig Wurzelchakrameditationen macht, also zb dass man täglich ein paar Minuten über das Wurzelchakra Energie in die Erde atmet und wieder zurück.
Ein anderes Muster welches die eigene Verwurzelung im eigenen Leben enorm schädigt ist wenn man sich zu sehr in fremde Angelegenheiten einmischt, also zb sich zu sehr um andere Familienmitglieder kümmert. Das verschlechtert die eigene Verwurzelung (symbolisch auch der eigenen Haare). Man hat dann sozusagen viel zu oft Gedanken über andere Menschen oder andere Familienmitglieder im Kopf und der Haarausfall ist dann die direkte Botschaft diese anderen, bzw die Fremdgedanken an sie so loszulassen wie die Haare sich loslassen.
Viele Menschen verstecken sich regelrecht hinter ihrer Vergangenheit. Haare verbergen auch immer etwas. Darum hat der Mensch hauptsächlich an zwei Körperstellen Haare:
Haare machen ja körpersprachlich betrachtet größer, nicht nur nach oben, auch zur Seite, also links und rechts vom Kopf. Deswegen beinhalten Haare auch immer den Aspekt eines Statussymbols. Wer jedoch seine Kraft nur aus seinem Statussymbol zieht, also aus dem Status den er seiner Umwelt vorgaukelt, der kann dann aber schnell zusammenbrechen wenn die Haarpracht schwindet, weil man ist dann im eigenen Denken oft nur noch ein Nichts.
Um so länger ein Mensch seine Haare hat, um so mehr Aufwand und Pflege fordern sie von ihm, desto mehr behindern sie ihn. Selbst sein Sichtfeld kann von langen Haaren eingeschränkt werden, genau so wie die unverarbeitete Vergangenheit eines Menschen ihn zumindest unbewusst immer beschäftigt und seinen Weg in die Zukunft versperrt. Desto weniger ein Mensch seine Vergangenheit loslässt, desto mehr beschäftigt sie ihn.
Genau so die Entsprechung der Verdeckung der eigenen Gedanken mithilfe von Haaren. Desto mehr ein Mensch seine Gedanken verstecken will, desto mehr Energie raubt ihm dies.
Es spiegelt einen Anteil in dir der mit seiner Vergangenheit brechen will. Es fehlen harmonische Gefühle bezüglich deiner Vergangenheit, sondern im Gegenteil du brichst...
Stress spielt eine entscheidende Rolle bei Haarausfall. Zum einen schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus, welches das Haarwachstum hemmt. Zum anderen erhöht sich die Anzahl der Nervenfasern, die jeden Haarfollikel umgeben. Über diese Nervenfasern werden verschiedene Botenstoffe, zum Beispiel Neuropeptide, freigesetzt. Diese Stoffe reizen Abwehrzellen (unter anderem die sogenannten Mastzellen).
Es kommt zu einer neurogenen Entzündung und Zellen sterben vermehrt ab. Die Folge: Haarausfall. Diese entzündliche Reaktion kann sich auch als Juckreiz bemerkbar machen.
Es gibt keinen Schuh, der für alle passt. Wichtig ist, dass ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird - das machen zum Beispiel die Fachärzte der Psychosomatischen Medizin. Die Therapieoptionen reichen von dem Erlernen einer Entspannungstechnik über Konfliktbewältigungstechniken und Verhaltenstherapie bis hin zur tiefenpsychologischen Therapie und Psychoanalyse.
Es muss von Fall zu Fall geguckt werden, was denn das eigentliche Problem ist, und dann gibt es für das Problem in der Regel auch immer etwas, was es verbessert. Der Haarausfall ist ein Indikator, eine Aufforderung, nach der Ursache zu suchen und gegebenenfalls etwas gegen den Stress zu tun. Symptome sind immer dazu da, uns auf Baustellen aufmerksam zu machen.
Natürliche Mittel und Wege gegen Haarausfall bieten hier eine sehr gute Lösung. Sie sind frei von schädlichen Nebenwirkungen und konzentrieren sich nicht allein auf den Haarausfall, sondern auf den ganzen Menschen. Ideal ist es, wenn Sie diese Maßnahmen dann im Rahmen des ganzheitlichen Konzeptes gegen Haarausfall anwenden.
MSM steht für Methylsulfonylmethan oder organischen Schwefel. Schwefel ist ein Spurenelement, das für zarte Haut, feste Fingernägel und gesundes Haar sorgt. Das Haar besteht u. a. aus einem Protein namens Keratin. Will der Körper Keratin für gesundes und kräftiges Haar herstellen, dann braucht er dazu organischen Schwefel.
In den traditionellen chinesischen Heilverfahren, wird Haarausfall mit Leber- und Nierenproblemen in Zusammenhang gebracht. Die Goji-Beere wird teilweise als gesündeste Beere der Welt bezeichnet. Dong Quai (Angelica sinensis) hingegen hat einen sehr speziellen Einfluss, nämlich auf das Hormonsystem der Frau, weshalb Dong Quai auch "Ginseng der Frauen“ genannt wird.
Stress sowie seelische Belastungen und psychische Probleme haben bekanntlich einen enormen Einfluss auf den Körper. Dies zeigt sich meist in Verdauungsbeschwerden oder Schlafstörungen. Wie genau der Stress das Haar ausfallen lässt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet, dass Stresshormone wie z. B. das Noradrenalin dem Haarfollikel schaden, indem sie dort zu einer Entzündung führen.
Haut und damit Haar stehen im engen Zusammenhang mit dem seelischen Befinden. Das ist eine alte Erfahrung ("die Haut als Spiegel der Seele"). Dies betrifft sowohl psychiatrische Erkrankungen (vor allem Depressionen und Manie) als auch psychosomatisch interpretierbare dermatologische Störungen (Alopecia areata und ggf. diffuser Haarausfall).
Frauen haben in der Regel seltener und weniger starken Haarausfall als Männer. Doch wenn sie betroffen sind, leiden sie unter dem Problem besonders schwer. Denn zum einen ist für viele Frauen das Haar Symbol ihrer Weiblichkeit. Zum anderen ist ein kahler weiblicher Kopf - im Gegensatz zum männlichen - ungewöhnlich.
Haare sind Schlüsselreize des ersten Eindrucks, auch und vor allem heute noch. Sie lösen - je nachdem ob sie gepflegt oder ungepflegt wirken -, unmittelbare und eindeutige Sympathie- oder Antipathie-Bewertungen aus. Dies insbesondere beim weiblichen Geschlecht. Doch auch die Männer sind hier nicht ausgenommen.
Um die Ursachen von Haarausfall besser zu verstehen, können folgende Fragen hilfreich sein:
Haarausfall und Hautprobleme sind eine ganzheitliche Herausforderung. Die folgende Tabelle zeigt die fünf Heilungsebenen, die bei einer ganzheitlichen Betrachtung berücksichtigt werden sollten:
| Ebene | Aspekt | Beispiele |
|---|---|---|
| Körperlich | Ernährung, Verdauung, Mikronährstoffe | Stuhldiagnostik, Nahrungsumstellung, Mikronährstoff-Supplementierung |
| Emotional | Emotionale Blockaden, Stress | Gesprächstherapie, Entspannungstechniken |
| Mental | Glaubenssätze, Denkmuster | Kognitive Verhaltenstherapie |
| Energetisch | Energiefluss, Chakren | Energetische Haarschnitte, Wurzelchakra-Meditation |
| Spirituell | Lebenssinn, Verbindung zum höheren Selbst | Meditation, spirituelle Beratung |
Es ist wichtig, die individuellen Ursachen und Auslöser für Haarausfall auf allen Ebenen zu finden und zu behandeln. Nur so kann eine nachhaltige Heilung erreicht werden.
Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Der Verlust von Haaren kann ein Hinweis sein, dass eine Phase deines Lebens zu Ende geht und du alte Rollen, Vorstellungen oder Bindungen abstreifst.
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