Wenn die Sonne scheint, achten die meisten von uns fleißig darauf, Gesicht und Körper mit Sonnenschutz zu versorgen und so vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Doch eine Körperstelle vergessen wir dabei oft: die Kopfhaut. Die empfindliche Haut auf unserem Kopf ist besonders anfällig für Sonnenbrand, da sie mehr Sonne abbekommt als jeder andere Körperteil - die Strahlen treffen hier direkt auf die Haut. Ein Sonnenbrand auf der Kopfhaut ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern durch Brennen, Juckreiz und Rötungen auch sehr unangenehm.
Unsere Kopfhaut ist den ganzen Tag über verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Auch bei sehr vollem Haar bleibt meistens der Scheitel frei und ist so anfällig für Sonnenbrand und sonnenbedingte Hautschäden. Die Ursache für den Sonnenbrand auf der Haut sind die UVB-Strahlen des Sonnenlichts. Sie sorgen für kurzfristige Schäden wie Sonnenbrand, Rötungen und Juckreiz. Weitaus schädlicher sind allerdings die UVA-Strahlen, da diese tiefer in die Lederhaut eindringen.
Neben Menschen mit Glatze oder feinem Haar sind vor allem Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Haarausfall und lichten Stellen besonders anfällig für Sonnenbrand auf der Kopfhaut. Hier solltest Du auf spezielle Produkte setzen, wie etwa eine Sonnencreme für Babys oder einen besonders langanhaltenden Sonnenschutz für Kinder. Ein ebenfalls hohes Risiko besteht bei Aktivitäten, bei denen Du viel Zeit draußen in der Sonne verbringst.
Wer seine Haare streng scheitelt, besonders kurz trägt oder dessen Haarpracht sich zunehmend lichtet, muss daran denken, seine Kopfhaut vor der UV-Strahlung der Sonne zu schützen. Geheimratsecken, Halbglatze und Glatze lassen das Gesicht nicht nur markanter erscheinen, sondern erhöhen gleichzeitig das Risiko, sich einen schmerzhaften Sonnenbrand auf dem Kopf zuzuziehen. In besonderer Weise anfällig für einen Sonnenbrand ist die sensible Kopfhaut von Babys, die in den ersten Lebensmonaten oft nur von wenigen Haaren bedeckt ist.
Im Grunde wie einen Sonnenbrand, den man auch so vom Körper kennt. Das heißt, es kommt zu Rötungen und, je nach Ausprägung, auch zu Schuppung, Blasenbildung und Schmerzen. Die Kopfhaut kann sich so verhalten, wie man es von einem Sonnenbrand auf dem Körper kennt. Bei leichtem Sonnenbrand gehen die Anzeichen meist innerhalb weniger Tage langsam wieder zurück. Währenddessen kann sich die Kopfhaut pellen, wodurch es zur Bildung von Schuppen kommt.
Generell gilt: Je weniger die Kopfhaut von Haaren bedeckt ist, desto größer ist das Risiko für einen Sonnenbrand. Bei einem stärker ausgeprägten Sonnenbrand kann die Kopfhaut schließlich spannen, jucken und brennen. Bilden sich zudem Bläschen und ist der Sonnenbrand sehr schmerzhaft, solle ärztlicher Rat eingeholt werden.
Intensive Sonneneinstrahlung auf den Kopf begünstigt nicht nur Sonnenbrand, sondern auch einen Sonnenstich. Dabei werden die Hirnhäute durch den Wärmestau gereizt, was sich in schweren Fällen auch auf das Gehirn auswirken kann. Typische Anzeichen für einen Sonnenstich sind ein geröteter Kopf, starke Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Übelkeit und Fieber. Insbesondere Kinder und ältere Menschen sollten dann umgehend einem Arzt vorgestellt werden.
Anschließend geht es an die Behandlung des Sonnenbrands. Hier helfen sowohl verschiedene Hausmittel als auch die richtigen Pflegeprodukte.
Neben bewährten Hausmitteln gibt es auch bestimmte Produkte, die gegen Sonnenbrand auf der Kopfhaut helfen. Anschließend ist es wichtig, die Kopfhaut bei jeder Haarwäsche mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das Garnier Fructis Feuchtigkeits Aloe Vera Hair Food Shampoo spendet nicht nur bis zu 100 Stunden intensive Feuchtigkeit für die Haare, sondern beruhigt die Kopfhaut auch dank enthaltenem Aloe Vera. Eine pflegende Alternative ist das Fructis Aloe Hydra Bomb Feuchtigkeitsshampoo - hier wird die Kopfhaut nicht nur mit Aloe Vera, sondern auch mit Hyaluronsäure gepflegt.
Den Kopf kühlen und feuchte Tücher auf die betroffenen Stellen legen. Auch Umschläge können helfen, beispielsweise mit Wasser, Kamillentee, Schwarztee oder stark verdünntem Apfel- oder Weißweinessig. Alternativ kann es auch helfen, lauwarm - keinesfalls eiskalt - zu duschen und dabei sanft die Kopfhaut zu spülen. Und natürlich ist der erste Schritt: raus aus der Sonne!
Wenn Du Fieber bekommst, Deine Kopfhaut stark zu brennen beginnt oder sich Blasen auf Deinem Kopf bilden, solltest Du umgehend zum Arzt gehen und Dich medizinisch behandeln lassen. Bei einem Sonnenbrand braucht Deine Kopfhaut Erholung und Feuchtigkeit. Auch wenn es schwerfällt: Vermeide es, an der Kopfhaut zu kratzen oder die Haut mit den Fingern abzuschälen.
Die Dauer des Sonnenbrands auf dem Kopf ist abhängig von seiner Intensität. Um den Heilungsprozess nicht zu verlangsamen, solltest Du in dieser Zeit bei Deiner Haarpflege auf sanfte Produkte setzen und Deine Haare nicht färben oder mit Produkten stylen. Die Dauer, bis die sichtbaren Schädigungen der Kopfhaut vollständig abgeheilt sind, hängt von der Intensität des Sonnenbrandes ab. Ein leichter Sonnenbrand kann bereits nach einem Tag abgeklungen sein. Bei einem Sonnenbrand mit stärkeren Verbrennungen benötigt die Kopfhaut mehrere Tage bis eine Woche, um sich vollständig zu regenerieren. Bei einem besonders schweren Sonnenbrand mit Blasenbildung noch länger.
Ein Sonnenbrand auf der Kopfhaut kann weitreichendere Folgen haben, als man zunächst annimmt. Kurzfristig führt er zu vorübergehenden Beschwerden wie etwa Juckreiz und Schmerzen. Längerfristig kann die Kopfhaut jedoch empfindlicher werden, insbesondere bei wiederholten Sonnenbränden. So fördern die Sonnenschäden beispielsweise ein Austrocknen der Kopfhaut und damit anhaltende Schuppen. In einigen Fällen kann starker Sonnenbrand auf der Kopfhaut zu Haarausfall führen, da die Haarfollikel durch die Entzündung geschädigt werden. In diesem Fall ist dermatologischer Rat empfehlenswert.
Es ist möglich. Starker Sonnenbrand, der auch in tiefere Schichten geht, schädigt den Haarfollikel, da dieser von der Entzündungsreaktion etwas abbekommt. Bei einem Sonnenbrand - insbesondere zweiten Grades mit Entzündung oder Blasenbildung - wird der Haarfollikel geschädigt. Das führt zu diffusem, temporärem Haarausfall, ähnlich wie bei Stress oder Fieber. Solange der Sonnenbrand nicht zu einer tiefergehenden Narbenbildung führt, was sehr selten ist, wachsen die Haare nach einigen Wochen bis Monaten wieder nach.
Allgemein bekannt ist verstärkter Haarausfall im Herbst. Vermutet wird ein Einfluss der verstärkten Sonnenbestrahlung des Kopfes und der Kopfhaut im Sommer. Die Sonnenexposition bewirkt einen verstärkten Übertritt von wachsenden Haaren (Anagenstadium) in die Ruhephase (Telogen). Diese Haare fallen dann typischerweise nach 3-4 Monaten aus. Ein Zusammenhang zwischen dem Sonnenbrand und dem verstärkt beobachteten Haarausfall scheint somit möglich. Üblicherweise wachsen die ausgefallenen Haare wieder nach.
Die Kopfhaut dient den Haarwurzeln als Nährboden. Ist sie durch einen Sonnenbrand stark in Mitleidenschaft gezogen, kann Haarausfall die Folge sein.
Idealerweise kommt es erst gar nicht so weit, dass Du Dir die Kopfhaut verbrennst.
Um deine Kopfhaut effektiv zu schützen, solltest du die intensive Mittagssonne meiden und ausgedehnte Sonnenbäder nur im Schatten nehmen. Kopfbedeckungen bieten einen sicheren Schutz vor UV-Strahlung. Nicht rückfettende Sonnensprays sind ideal als Sonnenschutz für die Kopfhaut und hinterlassen keinen fettigen Film auf deinen Haaren. Vergiss nicht, regelmäßig nachzusprühen, um die volle Schutzwirkung bei einem längeren Aufenthalt im Freien aufrechtzuerhalten.
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