Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das Menschen jeden Alters betrifft. Viele denken, Haarverlust betrifft eher Menschen im gesetzten Alter. Doch Haarausfall kann schon mit 18 Jahren beginnen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Gerade bei jungen Heranwachsenden, bei denen sich das Selbstwertgefühl erst noch entwickeln muss, bedeutet die Ausdünnung der Haarpracht ein emotionales Trauma.
Wie so oft im Leben gibt es nicht die eine Ursache - und auch beim diffusen Haarausfall können vielfältige Gründe für vermehrten Haarausfall sorgen: Hormonstörungen, ein möglicher Nährstoffmangel sowie Krankheiten (z.B. fieberhafte Infektionen) und Stress. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf die verschiedenen möglichen Ursachen des diffusen Haarausfalls.
Gerade in der Pubertät finden bei Teenagern erhebliche Veränderungen statt. Diese körperliche, geistige und emotionale Umstellung werden unter anderem durch Hormonschübe verursacht, um die Entwicklung voranzutreiben.
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die zu berücksichtigen sind, z. B. Letztendlich wäre es am besten, wenn Sie Ihren Arzt oder Haarpflegespezialisten aufsuchen, um eine offizielle Diagnose zu erhalten.
Eine der Haupt-Ursachen für die diffuse Alopezie sind Hormonstörungen bzw. -schwankungen. Wenn Sie also einen vermehrten Ausfall Ihrer Haare bemerken, können die folgenden hormonellen Veränderungen mögliche Ursachen sein:
Auch Stress kann eine mögliche Ursache für den diffusen Haarverlust sein, da der Körper aufgrund der Belastung vermehrt Hormone ausschüttet. Diese Hormone können den normalen Haarzyklus stören und zu einem vermehrten Haarausfall führen bzw. dafür sorgen, dass Haare brüchiger und dünner werden.
Wenn Sie vermehrten Haarausfall bemerken und Stress als Ursache vermuten, können Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training helfen, die Stressbelastung zu reduzieren. Auch regelmäßiger Sport und ausreichend Schlaf können dazu beitragen, den Körper zu entspannen und das Haarwachstum zu fördern.
Ein Nährstoffmangel kann ebenfalls oftmals die Ursache für diffusen Haarausfall sein. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um dem Körper die benötigten Nährstoffe für ein gesundes Haarwachstum zu liefern. Fehlen dem Körper diese wichtigen Bausteine, kann dies das Haarwachstum negativ beeinflussen und zu Haarausfall führen.
Besonders wichtig für eine normale Funktion der Haarwurzeln ist eine Versorgung mit Nährstoffen wie Eiweißen (Aminosäuren), B-Vitaminen und Mineralstoffen. Auch ein Eisenmangel kann sich auf das Haarwachstum auswirken, da Eisen für die Bildung von Hämoglobin - ein Bestandteil der roten Blutkörperchen - notwendig ist.
Zink und Biotin sind ebenfalls wichtige Nährstoffe für das Haarwachstum. Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Keratin, dem Hauptbestandteil der Haare. Biotin unterstützt die Bildung von gesunden Hautzellen und Haaren.
Eine gesonderter Fokus beim Thema Mangelernährung liegt auf Essstörungen wie beispielsweise Magersucht oder Bulimie. Bei diesen Störungen wird der Körper nicht ausreichend mit den essenziellen Nährstoffen versorgt, die für das Haarwachstum wichtig sind. Es kommt zu einem Mangel an Eiweiß, B-Vitaminen, Eisen, Zink und anderen wichtigen Nährstoffen, die für das Haarwachstum benötigt werden. Dieser Mangel kann dazu führen, dass die Haarfollikel geschwächt werden und die Haare ausfallen.
Diverse Krankheiten sorgen ebenfalls häufig für diffusen Haarausfall. Hier ist der Haarausfall eine Begleiterscheinung und für die Betroffenen in vielen Fällen eine zusätzliche Belastung. Wird die Erkrankung behandelt, kann in vielen Fällen auch der Haarausfall zurückgehen bzw. sogar ganz verschwinden.
Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache des Haarausfalls festzustellen. Eine adäquate ärztliche Untersuchung beim Symptom Haarausfall umfasst folgende Aspekte:
Ob eine Therapie notwendig ist, entscheidet die Art und die Ursache des Haarausfalls. Es gibt drei Hauptformen, zwischen denen die Medizin unterscheidet:
Es gibt wenige wirksame Mittel, die Männer bei Haarausfall anwenden können. Die evidenzbasierte (S3)-Leitlinie zur Behandlung der androgenetischen Alopezie bei Männern empfiehlt die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid. Nebenwirkungen wie Kopfhautreizungen oder Verlust des sexuellen Antriebs sind je nach Wirkstoff ebenfalls möglich.
Betroffene können dem Haarverlust mit Selbstbewusstsein entgegentreten. Viele Männer entscheiden sich dazu, die Haare rundum kürzer zu rasieren, damit sich Geheimratsecken oder kahle Stellen nicht so deutlich abzeichnen. Eine Haartransplantation kann dann eine Lösung sein.
Dem anlagebedingten Haarausfall können Männer weder mithilfe von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln noch Shampoos oder Tinkturen auf Kräuterbasis vorbeugen - schließlich bestimmt die Genetik darüber, wann das Haar ausfällt. Eine gesunde Ernährung ist aber in jedem Fall empfehlenswert, um der Haarwurzel genügend Nährstoffe für ein gutes Wachstum zu liefern.
Hier ist eine Tabelle, die einige der wichtigsten Nährstoffe für die Haargesundheit zusammenfasst:
| Nährstoff | Funktion | Lebensmittelquellen |
|---|---|---|
| Eisen | Transportiert Sauerstoff zu den Haarfollikeln | Rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse |
| Zink | Wichtig für das Immunsystem und die Wundheilung | Fleisch, Fisch, Nüsse, Samen |
| Biotin | Unterstützt die Bildung gesunder Hautzellen und Haare | Eier, Nüsse, Samen, Süßkartoffeln |
| Vitamin D | Spielt eine wichtige Rolle während der Wachstumsphase der Haare | Fetter Fisch, Eier, angereicherte Lebensmittel |
| Vitamin C | Wichtig für die Kollagensynthese und ein starkes Antioxidans | Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika |
Denken Sie daran, dass Haarausfall viele Ursachen haben kann und es wichtig ist, einen Arzt aufzusuchen, um die richtige Diagnose und Behandlung zu erhalten.
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