Naturheilkundliche Behandlung von Haarausfall bei Männern

Haare gelten als Schönheitssymbol und spiegeln in den Augen vieler Menschen Gesundheit und Vitalität wider. Dennoch ist es normal, dass wir täglich 60-100 Haare verlieren. Jahreszeitlich bedingt kann der Haarverlust im Herbst und/oder Frühjahr kurzzeitig höher sein. Der saisonale Haarwechsel ist aber kein Grund zur Sorge, da die Haare dabei immer wieder nachwachsen. Wenn jedoch auf einmal büschelweise Haare beim Duschen ausfallen oder morgens auf dem Kopfkissen liegen, ist der Schock groß. Auch wenn die Haare mit zunehmendem Alter immer dünner werden und schließlich endgültig ausfallen, ist der Leidensdruck gerade bei Frauen immens.

Haarausfall kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und behandelt werden. In diesem Beitrag steht zunächst die westliche schul- und komplementärmedizinische Sicht im Fokus. Anschließend sind einige Aspekte aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) aufgegriffen.

Das Angebot an Mitteln gegen Haarausfall ist fast unüberschaubar: Shampoos, Medikamente, Ernährung, Hausmittel, Haartransplantation. Dabei den Überblick zu behalten, kann schwierig werden. Woher weiß ich, welches für mich die richtige Therapie ist? Welche Mittel wirken gegen welche Art von Haarausfall? Ob ein Haarausfall-Mittel wirksam ist, liegt maßgeblich daran, ob es an der richtigen Ursache ansetzt. Es ist auch nicht immer ratsam irgendwelche Wirkstoffe einzunehmen.

Schon kleine Maßnahmen im Alltag können der Haargesundheit zuträglich sein und das Haar kräftigen. Wird der Haarausfall stärker, können Medikamente oder spezielle Therapien helfen.

Als wichtigsten Punkt lässt sich festhalten: Ob ein Mittel gegen Haarausfall wirkt, hängt davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde. Jedes Medikament und jede Therapie kann nur wirksam sein, wenn es für die vorgesehene Ursache eingesetzt wird. So lässt sich zum Beispiel eine Pilzinfektion der Kopfhaut nicht mit Antibiotika behandeln, ein Medikament gegen kreisrunden Haarausfall wird in der Regel nicht gegen erblich bedingten Haarausfall helfen. Auch das beste Mittel gegen Haarausfall hilft nicht, wenn es für die falsche Indikation eingesetzt wird. Teilweise gibt es sogar verschiedene Kombinationen an Ursachen eines Haarverlusts. Das macht die Behandlung nochmals komplexer und sollte nur gemeinsam mit einem Experten angegangen werden.

Neben der spezifischen Therapie ist es immer empfehlenswert, allgemeine Maßnahmen wie gesunde Ernährung, Sport oder eine sanfte Haarpflege zu berücksichtigen, um die Haargesundheit weiter zu unterstützen. Ein Wundermittel, das jede Form von Haarverlust zuverlässig behebt, gibt es leider noch nicht. Das Wichtigste für eine erfolgversprechende Therapie gegen Haarausfall ist es, die richtige Ursache zu finden und diese spezifisch zu therapieren. Dabei kann Ihnen zum Beispiel der Hausarzt, Dermatologe oder Haarchirurg helfen.

Die mit Abstand häufigste Ursache für Haarausfall ist der erblich bedingte Haarausfall, der durch eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Geschlechtshormonen bedingt ist.

Für Sie als Patient ist es fast unmöglich, den Überblick über alle Therapieoptionen und Mittel gegen Haarausfall zu behalten. Deshalb wenden Sie sich frühzeitig an einen Experten für Haarausfall-Behandlungen.

Ursachen und Formen von Haarausfall

Je nachdem, in welcher Form sich der Haarausfall zeigt, liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde. Erblich bedingter Haarausfall beispielsweise folgt einem ganz spezifischen Muster. Demnach bilden sich erst Geheimratsecken aus, bis letztlich nur noch der typische Haarkranz steht. Kommt es jedoch zu einem plötzlichen und meist diffusen Haarverlust auf dem gesamten Kopf, sind Hormone oder Stress ganz typische Ursachen.

Es gibt verschiedene Formen von Haarausfall:

  • Erblich bedingter bzw. androgenetischer Haarausfall: Bei Frauen zeigt sich erblich bedingter (androgenetischer) Haarausfall vor allem durch schütteres Haar im Mittelscheitelbereich, bei Männern durch Geheimratsecken und Haarverlust im Bereich der Tonsur.
  • Diffuser Haarausfall: Bei diffusem Haarausfall lichten sich die Haare gleichmäßig auf dem ganzen Kopf. Man unterteilt den diffusen Haarausfall in telogenes und anagenes Effluvium entsprechend der physiologischen Haarwachstumszyklen.
  • Alopezia areata (kreisrunder Haarausfall): Der kreisrunde Haarausfall ist nach der androgenetischen und diffusen Alopezie die dritthäufigste Form des Haarausfalls. Hierbei entstehen oft plötzlich kreisförmige, kahle Stellen an Kopfhaut, Augenbrauen, im Bartbereich oder am ganzen Körper.

Typische Ursachen für Haarausfall:

  • Genetik
  • Stress
  • Schwangerschaft / Geburt
  • Absetzen der Pille
  • Wechseljahre
  • Andauernde Müdigkeit
  • Autoimmunerkrankungen
  • Medikamente
  • Mangelernährung
  • Krankheit
  • Schilddrüsenfehlfunktion
  • Jahreszeitenwechsel
  • Physischer Stress

Vor allem Frauen durchlaufen in ihrem Leben mit einer Schwangerschaft, Geburt, den Wechseljahren und mit der Einnahme der Pille ganz verschiedene hormonelle Phasen, in denen es immer wieder zu Haarausfall kommen kann. Glücklicherweise sind diese Phasen oft zeitlich begrenzt und das Haar erholt sich meist von allein.

Als eine weitere Ursache für eine bestimmte Form von Haarausfall wird eine Autoimmunerkrankung vermutet. In diesem Fall greift der eigene Körper die Haarfollikel so stark an, dass nur an einigen Stellen auf dem Kopf das Haar kreisrund ausfällt.

Neigt die Kopfhaut zu Schuppenbildung und Juckreiz in Verbindung mit einem fettigen Haaransatz, kann beispielsweise ein Pilz die Ursache sein. Haarausfall ist in diesem Fall nicht immer gegeben, ein Zusammenhang ist jedoch möglich. Wird die Kopfhaut durch einen Pilz oder häufiges Kratzen irritiert und geschwächt, kann dies das Haarwachstum negativ beeinflussen. Hier gilt es also in erster Linie, die Kopfhaut zu beruhigen und für eine normale, ausgeglichene Schuppenbildung zu sorgen.

Haarausfall bei Männern: Häufigkeit, Arten, Ursachen

Diagnostik bei Haarausfall

Wenn Patienten in die Praxis kommen, die über verstärkten Haarausfall klagen, befragt man diese bei der Anamnese insbesondere zur familiären Vorbelastung, Ernährungsgewohnheiten, chronischen Erkrankungen sowie Medikamenten. Darüber hinaus sucht man nach einem Zusammenhang zu weiteren möglichen Ursachen, zum Beispiel psychische Belastungen, Trauer, Stress, fieberhafte Infekte, Operationen, Impfungen oder haarschädigenden Einflüssen wie Haarfärbungen oder Umformungen.

Merke: Fallen über mehrere Wochen mehr als 100 Haare täglich aus, spricht man von Effluvium, dem krankhaften Haarausfall.

Bei der Kopfhautinspektion untersucht man, ob eine sichtbare Haarverminderung und ein bestimmtes Haarlichtungsmuster vorliegen. Hierbei achtet man insbesondere auf entzündliche Rötungen und Schuppungen, da Schuppenbildung, Hautpilzbefall und Ekzeme Haarausfall begünstigen können.

Die Diagnostik kann bei entsprechender Ausstattung und Fachkenntnis ohne Probleme in der Heilpraktikerpraxis durchgeführt werden.

Der Haarzugtest bietet eine erste Orientierung im Hinblick auf die Diagnosestellung. Dazu nimmt man an verschiedenen Stellen des Kopfes einige Haarsträhnen zwischen Daumen und Zeigefinger und lässt die Haare mit leichtem Zug durch die Finger gleiten. Hierdurch kann man feststellen, wie fest die Haare in der Kopfhaut verankert sind. Lösen sich vermehrt Haare, so kann dies auf eine akute Haar- und Kopfhauterkrankung hindeuten.

Zur Routinediagnostik zählt mittlerweile die auflichtmikroskopische Untersuchung (Trichoskopie). Sie hat in der Haardiagnostik das schmerzhafte und aufwendige Trichogramm, bei dem etwa 20 Haare mit einer gummiarmierten Arterienklemme epiliert werden, nahezu vollständig verdrängt.

Für die Trichoskopie ist in der Regel ein einfaches Handdermatoskop mit 10-facher Vergrößerung ausreichend. Die Videodermatoskopie ermöglicht durch stärkere Vergrößerung (bis 140-fach) eine bessere Beurteilung von Blutgefäßen und Haarschaftveränderungen und unterstützt vor allem die Dokumentation und Verlaufskontrolle von Haarerkrankungen während der Therapie.

Physiologisch finden sich auf der Kopfhaut gleichmäßig verteilte Haarfollikelöffnungen, aus denen üblicherweise 2-3 Terminalhaare austreten. Die Haarschaftdicke ist im Bereich der gesamten Kopfhaut weitgehend konstant. Vellushaare treten nur vereinzelt auf. Bei einem positiven Haarausfallbefund variiert die Haarschaftdicke deutlich. Es überwiegen Follikelöffnungen, aus denen nur ein Terminalhaar austritt und es gibt vermehrt Bereiche mit Vellushaaren oder kahlen Stellen.

Nicht jedem Mann ist solch volles Haupthaar vergönnt. Bei Männern mit erblich bedingtem Haarausfall beginnt die Problematik nicht selten im Tonsurbereich und in den Geheimratsecken (Symbolbild).

Schulmedizinische und komplementäre Therapien

Bei Männern mit androgenetischem Haarausfall wird vom Arzt häufig Finasterid eingesetzt, das die Umwandlung von Testosteron in DHT hemmt. Die Erfolgsquote wird bei ca. 90 % angegeben. Allerdings ist der Wirkstoff aufgrund von häufigen Nebenwirkungen (Libidomangel, Impotenz, Depressionen) umstrittenen. Alternativ können Männer und Frauen Minoxidil (verschreibungsfrei) topisch anwenden. Die Wirkung beruht wahrscheinlich auf einer verbesserten Kopfhautdurchblutung. Nach Absetzen des Mittels, kommt es allerdings zu erneutem Haarausfall. Daher ist eine lebenslange Anwendung notwendig (2 × tgl.).

Mesotherapie

Bei der Mesotherapie werden spezielle Wirkstoffkomplexe (zum Beispiel Vitamin A, B-Vitamine, Q 10, Aminosäuren, bioidentische Wachstumsfaktoren) mit sehr feinen Kanülen in die Kopfhaut injiziert. Anwendungsbeobachtungen zeigen, dass bei etwa 80 % der Patienten der Haarausfall ab der dritten Behandlung nachlässt und nach zwei bis drei Monaten volleres Haar nachwächst. Wichtig ist der rechtzeitige Beginn der Behandlung. Wenn bereits eine Glatze vorhanden ist und die Haarfollikel abgestorben sind, kann durch die Mesotherapie keine Regeneration des Haarwuchses erwartet werden.

Lasertherapie

Bei der Low-Level-Laser-Behandlung wird die Kopfhaut mit einem speziellen Laserlicht im nahen Infrarotbereich (optimale Wellenlänge 700-800 nm) bestrahlt. Die niederenergetischen Laserstrahlen regen den Stoffwechsel und die lokale Durchblutung an und wirken abschwellend und entzündungshemmend. Auf dieser Grundlage basiert auch die Möglichkeit, die Laserbestrahlung bei Haarausfall oder Minderwuchs einzusetzen. Das Laserlicht sollte durch einen Lichtleiter direkt auf die Kopfhaut appliziert werden. Ideal ist daher der Einsatz eines Laserkamms. Die Behandlung sollte mindestens 2-mal wöchentlich für etwa 2-3 Monate erfolgen.

Pflanzliche Unterstützung

5α-Reduktase ist das Enzym, welches Testosteron in die aktive Form DHT umsetzt. So werden 5α-Reduktase-Hemmer bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, die mit der Wirkung von DHT zusammenhängen, zum Beispiel bei gutartigen Prostatavergrößerungen, aber auch bei androgenetischen Haarausfall. Zu den pflanzlichen 5α-Reduktase-Hemmern gehört zum Beispiel Kürbiskernöl. In einer koreanischen Studie konnte mit der täglichen Einnahme von 400 mg Kürbiskernöl der Haarwuchs bei androgenetischem Haarausfall innerhalb von 6 Monaten um 30 % im Vergleich zur Placebogruppe gesteigert werden. Auch Sägepalmextrakt erwies sich in einigen Studien als wirksamer 5α-Reduktase-Hemmer.

Über die 5α-Reduktase-Hemmer hinaus gibt es weitere pflanzliche Wirkstoffe, welche DHT beeinflussen.

Senfölglykoside (Sulforaphane) unterstützen den Abbau von DHT im Blut. Sie sind beispielsweise ist in allen Kohlgemüsen, Meerrettich, Rucola und Kresse enthalten. Für die Pflege der Kopfhaut und Haarlängen eignet sich das senfölglykosidreiche Brokkolisamenöl.

Die Wirkstoffe Trigonellin und Diosgenin in den Samen des Bockshornklees sollen die Bildung von DHT hemmen (zum Beispiel als Aktivierter Bockshornklee Kapseln, Fa. Dr. Pandalis, erhältlich).

In den Randschichten von Leinsamen befinden sich sogenannte Lignane. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Gruppe der Phytoöstrogene gehören und unter anderem DHT hemmen sollen.

Mit Rosmarin kann eine weitere Wirkung erzielt werden: Er fördert die Durchblutung und ist in vielen Haarwässern (zum Beispiel Belebendes Haar-Tonikum, Fa. Weleda) zur Anregung des Haarwuchses enthalten. In einer Studie hatte Rosmarinöl die gleiche haarwuchsanregende Wirkung wie Minoxidil. Hier ist eine kurmäßige Anwendung 1 × tgl. über 6 Monate angezeigt.

Behandlung nach Ursache

Um die Ursache des Haarausfalls einzugrenzen und entsprechend behandeln zu können, sollten verschiedene Blutwerte überprüft werden.

Zum einen sind einige Mikronährstoffe wichtig für ein gesundes Haarwachstum. Insbesondere zu überprüfen - und entsprechend zu supplementieren oder ausreichend in die Ernährung einzubinden - sind: Eisen (diagnostisch: Ferritin, Hämoglobin, Transferrin), Zink, Biotin, Silizium, Omega-3-Fettsäuren, Selen, Magnesium und Vitamin D.

Zum anderen beeinflussen verschiedene Hormone das Haarwachstum. Hier sollten die TSH-, T3-, T4- und Schilddrüsenantikörper (TPO, TRAK)-Werte ermittelt werden. Sowohl eine Schilddrüsenüberfunktion als auch eine -unterfunktion kann zu Haarausfall führen. Insbesondere Patienten mit Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis klagen begleitend über vermehrten Haarausfall. Vitamin D, Jod, Eisen, Selen und Zink sind für die Bildung der Schilddrüsenhormone und zur Regulation des Immunsystems wichtig.

Bei Frauen vor oder während der Menopause sollte man die Spiegel des Luteotropen Hormons (LH), des Follikelstimulierenden Hormons (FSH), des Östradiols (E2) und Progesterons ermitteln:

  • LH: Ein zu hoher Wert kann ein Hinweis auf das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) sein; diese Erkrankung geht häufig mit Haarausfall einher.
  • FSH: Ist der Quotient LH/FSH > 1,5, kann dies auch auf PCOS hinweisen.
  • Progesteron: Ein niedriger Wert zum Beispiel durch einen zu hohen Prolaktinwert oder die Menopause kann mit Haarausfall in Verbindung stehen.
  • Östrogen: Die Menopause oder sonstige Hormonbildungsstörungen können durch einen Östrogenmangel Haarausfall auslösen.

Individuelle Kräuterteemischungen können die körpereigene Hormonproduktion anregen. Angelikawurzel, Schafgarbe, Beifuß, Holunderblüten, Himbeerblätter und Rosmarin können die Eizellreifung und den Eisprung in der ersten Zyklushälfte unterstützen - hier werden therapeutisch die Östrogene angesprochen. Bei einem Progesteronmangel kann ab dem Eisprung Mönchspfeffer (Agnolyt®, Fa. Madaus, morgens 40 Tr.) oder Frauenmantel (Alchemilla Urtinktur, Fa. Ceres, 3 × tgl. 5 Tr.) die Gelbkörperhormonbildung anregen.

Ätherische Öle gegen Haarausfall

Sie suchen nach einer natürlichen Pflege bei Haarausfall? Sie können auf ätherische Öle zurückgreifen. Diese Flüssigextrakte, die aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden, sind hochkonzentriert an Aktivstoffen und haben viele Eigenschaften. Einige ätherische Öle haben eine nützliche Wirkung bei der Vorbeugung und Pflege von Haarausfall. Hier sind einige Beispiele:

  • Ätherisches Grapefruitöl und ätherisches Ingweröl, bekannt für ihre tonisierende Wirkung.
  • Ätherisches Rosmarinöl mit Cineol, mit revitalisierenden und ausgleichenden Eigenschaften.
  • Ätherisches Öl aus der Bucht von St. Thomas, mit anregenden Eigenschaften.

Je nach Art des Haarausfalls sollten Sie tonisierende ätherische Öle wählen, um das Haarwachstum bei reaktionärem Haarausfall anzuregen, oder stimulierende ätherische Öle, um die Blutzirkulation bei androgenetischer Alopezie zu aktivieren. Bei Kahlheit können ätherische Öle das Haar nicht nachwachsen lassen, aber sie können das Fortschreiten der Krankheit eindämmen.

Pflanzliche Öle, die sich ideal zur Verdünnung von ätherischen Ölen eignen, die oft die Kopfhaut reizen, wirken in Synergie, um das Haar zu stimulieren, zu kräftigen und zu nähren. Rizinusöl wird manchmal zur Behandlung von Kahlheit empfohlen, aber hüten Sie sich vor falschen Versprechungen. Im Stadium der Kahlheit ist es nicht möglich, das Haar nachwachsen zu lassen. Rizinusöl, das reich an Fettsäuren und Antioxidantien ist, kann bei Alopezie wegen seiner nährenden und schützenden Wirkung verwendet werden.

Für eine optimale Anti-Haarausfall-Wirkung der ätherischen Öle verdünnen Sie 3 bis 5 Tropfen ätherisches Öl in einem Löffel Pflanzenöl (für eine Verdünnung von ca. 20 %) und tragen diese Mischung auf, indem Sie die Kopfhaut sanft mit leichten kreisenden Bewegungen vom Hinterkopf nach vorne massieren. Diese Massage wird am besten 1 Stunde vor dem Shampoonieren durchgeführt. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn Sie ätherische Öle bei bestimmten Personen anwenden: Sie werden nicht für schwangere Frauen und Kinder unter 6 Jahren empfohlen.

Weitere natürliche Mittel und Maßnahmen

Es gibt noch weitere natürliche Mittel und Maßnahmen, die bei Haarausfall helfen können:

  • Kopfhautmassage: Die Kopfhautmassage ist primär gut zur Entspannung und kann nützlich sein, wenn Stress eine der Ursachen für Haarausfall ist. Außerdem wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, wodurch die Haarwurzeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Das kann unterstützend zur Kräftigung der Haare beitragen.
  • Gesunde Ernährung: Durch die Ernährung nimmt der Körper Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente auf, die für ein gutes Haarwachstum wichtig sind. Fehlen diese Stoffe, wird das Haar schnell dünn, brüchig oder fällt aus. Besonders betroffen sind Menschen mit Essstörungen, Vegetarier oder Veganer. Insbesondere verschiedene Vitamine und Eisen sind wichtig für das Haarwachstum.
  • Sport: Die stressreduzierende Wirkung des Sports senkt den Spiegel an Stresshormonen im Blut, die das Haar dünn und spröde machen können. Außerdem wird neben dem restlichen Körper auch die Kopfhaut besser durchblutet, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe besser zu den Haarwurzeln gelangen können.

Zusammenfassung

Haarausfall bei Männern ist ein weitverbreitetes Problem, das verschiedene Ursachen haben kann, darunter genetische Faktoren, hormonelle Schwankungen sowie Umwelteinflüsse. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und sollten sich stets nach der diagnostizierten Ursache richten. In einigen Fällen kann es bereits reichen, den Lebensstil etwas anzupassen. In anderen Fällen können Medikamente oder spezifische Behandlungen wie die Lasertherapie oder auch eine Haartransplantation nötig werden.

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