Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Normalerweise verliert man am Tag etwa 70 bis 100 Haare. Allerdings wird das Haar mit zunehmendem Alter bei fast jedem lichter. Verliert man jedoch täglich mehr als 100 Haare und das über einen längeren Zeitraum, kann dies auf Haarausfall deuten.
Für den Ausfall der Kopfhaare können verschieden Auslöser verantwortlich sein. Neben genetischen Faktoren, Hormonumstellungen und Erkrankungen gibt es auch äußere Einflüsse, die Haarausfall begünstigen können. In diesem Artikel werden wir uns speziell mit dem Thema Haarausfall durch Zugluft beschäftigen.
Von Haarausfall spricht man, wenn Haare kontinuierlich ausgehen und nicht wieder nachwachsen. Normalerweise verliert man am Tag etwa 70 bis 100 Haare. Sie wachsen üblicherweise wieder nach.
Sichtbar wird Haarausfall zunächst an einigen haarlosen Stellen, die mit der Zeit größer werden. Die Ursache dieser sogenannten Alopezie lässt sich meist durch den Hautarzt feststellen.
Man unterscheidet verschiedene Arten von Haarausfall. Dies sind die häufigsten Formen:
Zu den häufigsten Ursachen, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, zählt der anlagebedingte Haarausfall. Betroffen sind beinahe zwei Drittel der Männer und etwa jede zweite Frau. Bei Männern schrumpfen allmählich die Kopfhaarwurzeln. Sie reagieren überempfindlich auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron), so dass sich keine kräftigen Haare mehr entwickeln. Warum Frauen an anlagebedingtem Haarausfall leiden, ist bislang noch nicht geklärt. Vermutet wird eine ebenfalls ererbte hohe Androgen-Empfindlichkeit der Haarwurzeln.
Von kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) sind deutschlandweit rund eine Million Menschen betroffen. Vor allem Kinder und junge Erwachsene (bis etwa 30 Jahre) leiden daran. Diese Art des Haarausfalls ist eine Autoimmunerkrankung, bei der körpereigenes Gewebe angegriffen wird. Das sind entweder die Haarwurzeln an der Kopfhaut oder an einer anderen Stelle des Körpers. Bei Frauen jeden Alters tritt die Krankheit deutlich häufiger in Erscheinung als bei Männern.
Für diffusen Haarausfall (Alopecia diffusa) kommen unterschiedliche Auslöser infrage. Zum einen zählen eine Funktionsstörung der Schilddrüse und Eisenmangel dazu, aber auch einige Medikamente und Stress lassen das Haar dünner werden. Ebenfalls ist bekannt, dass Hormonbehandlungen wie etwa eine Hormontherapie während der Wechseljahre oder die Einnahme der Antibabypille Einfluss auf das Abnehmen der Haardichte haben können. Frauen sind viel häufiger betroffen als Männer. Auch Kinder können diffusen Haarausfall bekommen.
Weitere Ursachen für Haarausfall können sein:
Je nach spezifischer Art des Haarausfalls zeigen sich unterschiedliche Symptome:
Ist der Verlust des Kopfhaares erblich bedingt, stellen sich die Symptome bei Frauen und Männern jeweils anders dar. Männer verlieren ihr Haar zuerst im Bereich der Stirn (Geheimratsecken) und in der oberen Schläfenregion. Das Haar am Oberkopf dünnt aus. Auf Dauer kann sich an Stirn und Hinterkopf eine Glatze bilden, so dass lediglich ein Haarkranz bleibt. Je früher der erblich bedingte Haarausfall beginnt, desto stärker prägen sich die Symptome mit fortschreitendem Alter aus. Häufig sind bereits Jugendliche betroffen.
Bei Frauen äußert sich der anlagebedingte Haarausfall besonders im Scheitelbereich, kann sich aber auch nach hinten oder zu den Seiten fortsetzen. Selten führt dies zu kahlen Stellen wie beim Mann. Die Kopfhaut kann aber sichtbar werden. Dieser sogenannte androgenetische Haarausfall prägt sich in der Regel erst nach den Wechseljahren deutlich aus.
Die Symptome sind bei Frauen und Männern gleich ausgeprägt. Allerdings sind Frauen jeden Alters von der sogenannten Alopecia areata häufiger betroffen als Männer. Kreisrunder Haarausfall setzt meist plötzlich ein. Am Kopf, manchmal auch an Augenbrauen, Wimpern oder Bart, bilden sich dann innerhalb kurzer Zeit kahle Stellen. Diese runden oder ovalen Kahl-Stellen wirken dann wie ausgestanzt. Meist beginnt der kreisrunde Haarausfall schon im Kindes- und Jugendalter.
Die Symptome stellen sich bei beiden Geschlechtern gleich dar. Frauen bekommen die sogenannte diffuse Alopezie jedoch deutlich öfter als Männer. Auch Kinder sind betroffen. - Die Haare fallen hier häufig gleichzeitig aus. Sie stellen erst ihr Wachstum ein, wechseln in einen Ruhezustand, um anschließend auszugehen. Bestimmte Stellen sind nicht betroffen, vielmehr wird das Kopfhaar insgesamt dünner. Zu diffus ausgebreiteter Vernarbung kommt es dabei selten.
Wenn man bei sich sehr starken Haarverlust feststellt, sollte recht bald ein Dermatologe (Hautarzt) aufgesucht werden. Bei einigen Formen des Haarausfalls steigt der Erfolg der Behandlung nämlich mit einer frühen Diagnose. Auch einige Krankenhäuser bieten spezielle Haarsprechstunden an. Haarausfall ist erst dann bedenklich, wenn täglich mehr als 100 Haare ausgehen. Der regelmäßige Verlust von Kopfhaar ist normal. Üblicherweise beschränkt sich dies jedoch auf rund 70 bis 100 Haare pro Tag. Das heißt nicht, dass man sein ausgefallenes Haar nun zählen muss. Man bemerkt in der Regel von alleine, wenn das Kopfhaar lichter wird.
Um Haarausfall behandeln zu können, muss der Hautarzt erst einmal die Ursache bestimmen. Dazu wird ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten geführt (Anamnese). Der behandelnde Arzt wird unter anderem folgende Fragen stellen:
Weibliche Patienten werden zudem nach ihrem Mentruationszyklus befragt, nach der Einnahme von Verhütungsmitteln, nach Schwangerschaft und Geburten sowie ggf. nach Einsetzen der Wechseljahre.
Im Anschluss an das ausführliche Diagnose-Gespräch folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt wird sich die von Haarausfall betroffene Stelle ansehen. Eventuell nimmt er dabei ein Dermatoskop (beleuchtete Lupe) zu Hilfe. Das Muster, das das ausgefallene Haar hinterlassen hat, gibt oft schon Aufschluss über den Grund des Kopfhaarverlustes. Gegebenenfalls sind zusätzliche Untersuchungen, wie eine Blut- oder Haaranalyse nötig. Besteht der Verdacht auf eine Pilzerkrankung der Kopfhaut, kann es nötig sein, einen Abstrich vom Haar oder den Haarstümpfen zu nehmen und eine Erregerkultur anzulegen. In seltenen Fällen nimmt der Dermatologe auch eine Gewebeprobe der Kopfhaut (mitsamt Haarfollikel).
Auch ein Zupftest ist möglich. Der Hautarzt testet so, wie viele Haare sich schon durch leichtes Ziehen entfernen lassen.
Auf den kahlen Stellen wird der Arzt prüfen, ob noch Poren der Haarbälge (Haarfollikel) zu finden sind. Ist das der Fall, hat noch keine Vernarbung stattgefunden und die Haare könnten daher prinzipiell nachwachsen.
Die Behandlung von Haarausfall richtet sich nach deren spezifischer Ursache.
Haarausfall adé: Effektive Wege, um Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern!
Frauen sind von kreisrundem Haarausfall deutlich öfter als Männer betroffen. Die Therapieansätze unterscheiden sich nicht in Bezug auf das jeweilige Geschlecht.
Kreisrunder Haarausfall wird meist mit entzündungshemmenden Medikamenten, wie Kortison, behandelt. Auch die gezielte Reizung der Kopfhaut zur besseren Durchblutung ist bei vielen wirksam. Häufig setzt danach das Haarwachstum wieder ein. Das Ergebnis hält aber nur so lange an, wie die Behandlung dauert. Wird sie eingestellt, gehen die Haare erneut aus.
Zur Stärkung der Haarwurzeln setzt man auch auf die sogenannte Topische Immuntherapie sowie auf Lichttherapie. Beides kann helfen, den Haarverlust zu stoppen.
Diffuser Haarausfall kann auf zahlreiche Ursachen zurückgeführt werden. Ist eine Krankheit der Auslöser, gilt es die diese zuerst zu behandeln. Tritt diffuser Haarausfall als Nebenwirkung eines Medikamentes auf, sollte nach Möglichkeit der Wirkstoff gewechselt werden. Aber auch Mangelzustände, wie zum Beispiel Eisenmangel, können verantwortlich sein. Dann kann man bereits mit einer Ernährungsumstellung dem Haarausfall Einhalt gebieten. Positiv wirken sich meist auch die Einschränkung des Nikotin- und Alkoholkonsums aus. Häufig wird zusätzlich eine 2%-ige Minoxidil-Lösung zum Einreiben der Kopfhaut empfohlen. Frauen sind von diffusem Haarausfall häufiger betroffen als Männer. Hormonbehandlungen, Anti-Baby-Pille und Wechseljahre haben Einfluss auf diese Form des Haarverlustes. Sind Hormonveränderungen dafür verantwortlich, kann gemeinsam mit dem behandelnden Gynäkologen oder Endokrinologen nach einer Lösung gesucht werden.
Laut Traditioneller chinesischer Medizin (TCM) sind bei Erkrankungen bestimmte Energieflüsse im Körper blockiert. Mithilfe von Akupunktur lassen sich diese Stauungen lösen. Wie ein erfahrener Akupunkteur das Haarwachstum stimuliert, hängt ganz von der Ursache des Haarausfalls ab. Gerade bei kreisrundem Haarausfall werden gute Behandlungsergebnisse in Aussicht gestellt.
Für Haarausfall können unterschiedliche Faktoren verantwortlich sein. Bei einigen Formen von Alopezie (Haarausfall) finden auch homöopathische Mittel Einsatz. Zum Beispiel:
Bei der Auswahl des zur individuellen Symptomatik passenden Wirkstoffs, lässt man sich am besten von einem erfahrenen Homöopathen beraten.
Etwa jede zweite Frau leidet an anlagebedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie). Er kann bereits bei Teenagern auftreten, prägt sich in der Regel aber erst nach den Wechseljahren deutlich aus. Das schüttere Haar stellt sich vor allem im Scheitelbereich dar, aber auch an den Seiten und am hinteren Kopf. Zur Glatzenbildung kommt es üblicherweise nicht. Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) tritt bei Frauen deutlich häufiger auf als bei Männern. Auch Kinder können schon an dieser Autoimmunerkrankung leiden. Oft bessert sich die Krankheit auch ohne Behandlung wieder.
Diffuser Haarausfall kommt bei Frauen ebenfalls öfter vor als bei Männern. Dabei wird das Haar zunehmend lichter, so dass die Kopfhaut durchscheint. Auftreten kann diese Form des Haarverlustes durch Hormonumstellungen, zum Beispiel nach einer Geburt. Das legt sich dann aber bald von alleine wieder. Andere Ursachen sind unter anderem Stoffwechselerkrankungen, Nebenwirkungen durch die Einnahme von Medikamenten, Mangelernährung oder Strahlentherapie bei einer Krebserkrankung.
Rund zwei Drittel aller Männer leidet an erblich bedingtem Haarausfall. Typisch ist das Zurückweichen der Stirn-Haar-Grenze an den Schläfen (Geheimratsecken), das Haar am Oberkopf kann zusätzlich ausdünnen. Mit der Zeit bildet sich häufig eine Glatze an Stirn und Hinterkopf, so dass nur noch ein Haarkranz stehen bleibt. Der Haarverlust kann bereits im Teenageralter beginnen. Kreisrunder Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Gewebe (speziell die Haarwurzel) angegriffen wird. An Augenbrauen, Wimpern und Bart kann es innerhalb kurzer Zeit zu kahlen Stellen kommen, die wie ausgestanzt aussehen. Auch kompletter Haarverlust ist möglich. Bei mehr als 80 Prozent aller Betroffenen schließen sich die kahlen Stellen im Laufe der Zeit wieder.
Diffuser Haarausfall betrifft Männer deutlich seltener als Frauen.
Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Zugluft direkt Haarausfall verursacht. Haarausfall ist ein komplexes Problem, das von vielen Faktoren beeinflusst wird. Allerdings kann Zugluft indirekt zu Problemen führen, die Haarausfall begünstigen können.
Obwohl Zugluft nicht direkt Haarausfall verursacht, ist es dennoch ratsam, sich vor den negativen Auswirkungen zu schützen. Hier sind einige Tipps:
Wenn Sie unter Haarausfall leiden, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung zu beginnen. Es gibt verschiedene Behandlungsoptionen, die je nach Art des Haarausfalls und individuellen Bedürfnissen in Frage kommen.
Haarausfall ist ein komplexes Problem, das viele Ursachen haben kann. Obwohl Zugluft nicht direkt Haarausfall verursacht, kann sie indirekt zu Problemen führen, die Haarausfall begünstigen können. Schützen Sie sich vor den negativen Auswirkungen von Zugluft und suchen Sie bei Haarausfall einen Arzt auf, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung zu beginnen.
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