Viele Menschen genießen den Sommer und die damit verbundene Sonne, aber wussten Sie, dass übermäßige Sonneneinstrahlung und Solarium-Besuche zu Haarausfall führen können? In diesem Artikel werden die Ursachen von Haarausfall im Zusammenhang mit Solarien erläutert und Tipps zur Vorbeugung gegeben.
Eine Erklärung, warum Menschen im Sommer mehr Haare verlieren, sind die längeren Tage und somit auch die höhere Sonneneinwirkung auf Haare und Kopfhaut. Dies sorgt dafür, dass mehr Haare von der Wachstumsphase in die Ruhephase wechseln.
UV-Strahlung kann die Haarstruktur schädigen und die Kopfhaut austrocknen, was Haarausfall fördern kann. Die Dauer der Sonneneinstrahlung kann den Haarausfall verstärken.
Haarschäden können entstehen, weil Salz- und Chlorwasser die Haare spröder und stumpfer machen. Dadurch sind sie anfälliger für Reibung. Salzkristalle können zudem die Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas verstärken.
Um festzustellen, ob Sie unter saisonalem Sommer-Haarausfall leiden, zählen Sie mindestens eine Woche lang ihre ausgefallenen Haare, die Sie in der Bürste, im Waschbecken oder auf dem Fußboden finden können.
Gerade bei längeren Haaren scheint es oft nur so, als würden viele Haare ausfallen. Wenn man über einige Tage nachzählt, bekommt man Gewissheit.
Sommerliche Temperaturen, UV-Strahlung und vermehrtes Schwitzen können das Haar belasten und Haarausfall im Sommer begünstigen. Hier sind einige Tipps, wie Sie dem entgegenwirken können:
Viele glauben, dass Solarium-Besuche die Vitamin-D-Produktion ankurbeln können. Unsere Haut kann Vitamin D selbst bilden - doch dafür braucht sie die UV-Strahlung der Sonne.
Unter der Sonnenbank trifft häufig vor allem UV-A-Strahlung auf die Haut. Der Grund: „UV-A kann sogar nach einmaliger Bestrahlung kurzzeitig zu einer vorübergehenden Bräunung führen, da die Melanin-Vorstufen ‚ausreifen‘“, erklärt der Dermatologe Peter Weisenseel.
Allerdings hat der Gang ins Solarium keinen Effekt auf unsere Vitamin-D-Reserven: „UV-B wird zur Bildung von Vitamin D in der Haut benötigt. UV-A alleine hat keinen Einfluss darauf“, erklärt Weisenseel.
Es gibt zwar Solarium-Geräte, die auch UV-B-Strahlung produzieren, doch um einen Vitamin-D-Mangel auszugleichen oder ihm vorzubeugen, seien Sonnenbänke alles andere als empfehlenswert.
Ein Übermaß an UV-B- oder UV-A-Belastung kann zu Hautkrebs führen. Die UV-bedingten Zellschäden verursachen diesen nicht sofort, sondern erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten. UV-Strahlen richten innerhalb von Sekunden Schäden an der DNA an und fördern so das Wachstum bösartiger Tumore.
Regelmäßige Sonnenbäder und Solariumgänge gehen daher mit einem erheblichen Hautkrebsrisiko einher. Bei Menschen, die vor ihrem 35. Lebensjahr häufig auf die Sonnenbank gehen, ist dieses laut BfS sogar doppelt so hoch.
Hinzu kommt, dass UV-A-Strahlen die Haut vorzeitig altern lassen: „UV-A dringt tiefer in die Haut ein und führt bei wiederholter, jahrelanger Einwirkung über die Zerstörung der Elastin- und Kollagenfasern zur vermehrten Hautalterung, zur Faltenbildung und zu Pigmentflecken“, erklärt Weisenseel.
Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Es gibt verschiedene Arten und Ursachen von Haarausfall, die eine individuelle Behandlung erfordern.
Je nach Art und Ursache des Haarausfalls gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:
| Behandlungsmethode | Erfolgsrate | Zeitrahmen | Dauerhaftigkeit |
|---|---|---|---|
| PRP-Therapie | 70-80% | 3-6 Monate | Auffrischung nötig |
| Minoxidil | 60-65% | 4-6 Monate | Nur bei Anwendung |
| Haartransplantation | 95-98% | Sofort sichtbar | Dauerhaft |
Auch wenn Haarausfall oft genetisch bedingt ist, gibt es Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihr Haar gesund zu halten und weiteren Haarausfall zu minimieren:
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