Naturkosmetik Shampoo gegen Haarausfall: Ursachen und Lösungen

Haare in der Bürste oder im Abfluss der Dusche sind ein bekanntes Problem. Es stellt sich aber die Frage: Wann spricht man von Haarausfall und was sind die Ursachen dafür? Gesunde Menschen verlieren täglich Haare, da der Lebenszyklus eines Haares etwa sieben Jahre beträgt. Erst bei mehr als 100 Haaren täglich über mehrere Wochen spricht man von Haarausfall oder Alopezie.

Shampoos gegen Haarausfall

Es ist normal, 30 bis 150 Haarsträhnen pro Tag zu verlieren. Ein Haarverlust von 50 bis 100 Haaren pro Tag ist normal.

Ursachen für Haarausfall

Man unterscheidet verschiedene Typen von Haarausfall mit unterschiedlichen Ursachen.

Die Ursachen von Haarausfall sind verschieden. Neben genetischen Faktoren - anlagebedingter Haarausfall ist ein häufiger Auslöser für zunehmenden Haarverlust - können Stress, ein geschwächtes Immunsystem, Eisenmangel, Hormonschwankungen, Erkrankungen oder bestimmte Substanzen (etwa in Shampoos) den Haaren zusetzen.

Hier sind einige häufige Formen des Haarausfalls:

  1. Erblich bedingter Haarausfall: Dies ist die häufigste Form des Haarausfalls. Bei Männern spielt das Hormon DHT eine Rolle, während bei Frauen hormonelle Veränderungen wie ein sinkender Östrogenspiegel eine Ursache sein können.
  2. Kreisrunder Haarausfall: Hierbei handelt es sich vermutlich um eine Autoimmunerkrankung, bei der weiße Blutkörperchen die Haarwurzeln angreifen.
  3. Diffuser Haarausfall: Hier fallen die Haare auf dem ganzen Kopf aus. Ursachen können Stress, Mangelernährung, hormonelle Umstellungen oder Schilddrüsenerkrankungen sein.

Erblich bedingter Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall ist die häufigste Form des Haarausfalls: 80 % aller Männer ab siebzig Jahren und 40 % aller Frauen derselben Altersklasse sind davon betroffen.

Für die Entstehung von erblich bedingtem Haarausfall bei Männern ist das männliche Geschlechtshormon DHT maßgeblich: Die Haarwurzeln Betroffener reagieren besonders empfindlich auf dieses Hormon. Die Folge: Die Wachstumsdauer der Haare verkürzt sich und das Haar fällt früher aus.

Neben dem DHT verursachen bei Frauen noch andere Hormone erblich bedingten Haarausfall. Verringert sich mit dem Älterwerden zum Beispiel der Spiegel von Östrogen, das das Haarwachstum unterstützt, steigt das Risiko für einen Haarverlust.

Kreisrunder Haarausfall

Die zweithäufigste Form ist der kreisrunde Haarausfall. Dabei werden einzelne runde oder ovale Bereiche der Kopfhaut kahl: Meistens bilden sich nur einzelne Inseln, es gibt jedoch auch eine Form, bei der die kahlen Stellen größer werden und sich miteinander verbinden.

Sowohl Männer als auch Frauen sind vom kreisrunden Haarausfall betroffen. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handelt: Weiße Blutkörperchen greifen die Haarwurzeln an und lösen dort Entzündungsreaktionen aus, die einen Haarverlust zur Folge haben.

Diffuser Haarausfall

Wenn Haare auf dem ganzen Kopf ausfallen und das Haar immer dünner wird, spricht man von einem diffusen Haarausfall. Auch diese Form des Haarausfalls kommt bei Frauen und Männern vor.

Dafür kann es verschiedene Ursachen geben - besonders häufig sind Stress, eine mangelhafte Ernährung, hormonelle Umstellungen oder auch Erkrankungen der Schilddrüse. Haarausfall kann auch durch verschiedene Medikamente ausgelöst werden. Häufig werden hier Blutverdünner, Mittel gegen Bluthochdruck oder Cholesterinsenker genannt.

Welcher Arzt kann bei Haarausfall helfen?

Wenn ein vermehrter Haarverlust offensichtlich ist, ist es ratsam, eine Arztpraxis aufzusuchen. Der Hausarzt kann Betroffene dann an einen Facharzt überweisen - je nach vermuteter Ursache zum Beispiel an einen Dermatologen oder einen Endokrinologen.

Eine ausführliche Anamnese und Blutuntersuchungen, Epilationstests, Haaranalysen oder eine Untersuchung der behaarten Kopfhaut gehören zu den Verfahren, die zur Ursachenermittlung angewendet werden.

Was hilft bei Haarausfall?

Ob und wie Haarausfall therapiert wird, hängt maßgeblich von seiner Ursache ab. Da Haarverlust häufig vorübergehend auftritt oder auch zum natürlichen Alterungsprozess gehört, ist eine Behandlung oft gar nicht notwendig. Liegt eine Krankheit vor, steht deren Behandlung im Vordergrund.

Auch erblich bedingter Haarausfall muss aus medizinischer Sicht nicht behandelt werden. Ist er für die Betroffenen allerdings eine Belastung, können verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen. Kreisrunder Haarausfall wird häufig mit Cremes und Lotionen therapiert, die Glukokortikoide enthalten. Erfolg ist allerdings nicht garantiert: In weniger als 50 % aller Fälle wächst an so behandelten Stellen das Haar wieder nach.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind zum Beispiel systemische Kortisontherapien, lokale Immuntherapien oder photochemische Behandlungen.

Welche Vitamine fehlen dem Körper bei Haarausfall?

Das Risiko für die Entstehung einiger Formen von Haarausfall kann durch eine bewusste Ernährung mit allen essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen gesenkt werden. Auch ausreichend Schlaf und die Vermeidung von Stress kann zu widerstandsfähigem und kräftigem Haar beitragen. Außerdem kann eine schonende Haarpflege die Gefahr von Haarverlust mindern.

Für gesundes und kräftiges Haar braucht der Körper:

  • Zink, das beispielsweise in Vollkornprodukten, Milchprodukten, Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch enthalten ist
  • Kupfer, das in Nüssen, Hülsenfrüchten, Innereien oder Getreide steckt
  • Selen, das in Fisch und Fleisch, Pilzen und Nüssen vorhanden ist
  • Biotin, das sich zum Beispiel in Innereien, Sojabohnen, Milchprodukten oder Haferflocken findet
  • Eisen, das ebenfalls in Fleisch, aber auch in einigen Obst- und Gemüsesorten, Getreide und Hülsenfrüchten vorkommt

Eine unausgewogene Ernährung führt oft zu einem Mangel an wichtigen Mikronährstoffen, die das Haar benötigt.

Haarausfall-Auslöser im Shampoo erkennen

Bestimmte Inhaltsstoffe im Shampoo können den Haaren und der Kopfhaut zusetzen.

Shampoos sollen die Haare reinigen und im besten Fall die Haarstruktur schützen und die Kopfhaut pflegen. Doch nicht alle Shampoos tun den Haaren gut. Manche können Haarbruch fördern und Entzündungen der Kopfhaut begünstigen. Bei welchen Inhaltsstoffen man vorsichtig sein sollte.

Shampoos gibt es in allen möglichen Varianten: gegen fettige, trockene, glanzlose, strohige und brüchige Haare. Sogar an die Kopfhaut wird gedacht: Gegen Juckreiz, Spannungsgefühle und Schuppen findet sich eine breite Auswahl verschiedener Hersteller.

Viele Shampoos enthalten Silikone. Erkennbar sind sie an der Endung "-one" und "-ane", etwa Dimethicone und Polysiloxane. Die Kunststoffe umhüllen das Haar, erhöhen deren Glanz, erleichtern die Kämmbarkeit und verhindern fliegende Haare. Doch Silikone stehen immer wieder in der Kritik. Denn neben ihren Vorteilen bergen sie auch mögliche Risiken für Haare und Kopfhaut.

Silikone sollen die Haare umschließen, sodass Feuchtigkeit nicht mehr ins Haar gelangt. Die Haare sollen in der Folge trocken und spröde werden - und schließlich leichter brechen. Der pflegende Effekt der Silikone sei daher oberflächlich. Unter der Kunststoffschicht sei das Haar strapaziert - sagen Silikon-Kritiker.

Bestimmte Silikone können sich auf der Kopfhaut ablagern und eine dünne Schicht bilden. Diese kann unter Umständen Juckreiz, Schuppen und Kopfhautreizungen begünstigen.

Bei einer gereizten und entzündeten Kopfhaut ist das Risiko für Haarausfall größer als bei gesunder Kopfhaut. Wer sich mit Silikonen unwohl fühlt, kann Produkte wählen, die frei von dem Kunststoff sind.

Auch aggressive Tenside können Haare und Kopfhaut schwächen. Je stärker ein Shampoo schäumt, desto intensiver sind die Tenside und die Reinigungswirkung. Tenside helfen, Fett und Schuppen von der Kopfhaut zu lösen und die Haare zu reinigen. Sind sie zu aggressiv, können sie Haare und Kopfhaut austrocknen.

Besonders Menschen mit einer empfindlichen, trockenen Kopfhaut reagieren häufig mit Reizungen, Juckreiz und trockenen Schuppen auf Tenside wie Sodium Laureth Sulfate (SLES) und Sodium Lauryl Sulfate (SLS). Sind die Haare trocken, steigt das Risiko für Haarbruch und Frizz. Die Haare verlieren an Glanz und Elastizität.

Bei vielen Menschen sind Haarausfall und dünner werdendes Haar auf den natürlichen Alterungsprozess oder einen Proteinmangel in der Ernährung zurückzuführen - aber auch auf falsche Entscheidungen bei der Haarpflege.

Inhaltsstoffe, die Haarausfall begünstigen können

Du hast auch mit dünner werdendem Haar zu kämpfen und hast das Gefühl, die Haare fallen schneller aus als sie wachsen? Dann möchten wir dich erst einmal beruhigen: Im Schnitt verlieren wir zwischen 50 und 100 Haare am Tag. Hast du das Gefühl, es werden kontinuierlich mehr oder es bilden sich erste kahlen Stellen am Kopf, ist es durchaus ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen.

Es lohnt sich allerdings auch ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe des Shampoos, das du verwendest. Wer ohnehin schon dünnes Haar hat, der sollte beim Shampoo-Kauf darauf achten, dass folgende Inhaltsstoffe nicht enthalten sind:

  • Sulfate: Sulfate sind Tenside, die in vielen Shampoos als Reinigungsmittel verwendet werden, da sie Schmutz und überschüssiges Fett effektiv entfernen. Allerdings können sie auch das Haar austrocknen und die natürlichen Öle der Kopfhaut stören, was zu Haarausfall führen kann, insbesondere bei Menschen mit empfindlicher Haut.
  • Parabene: Parabene sind künstliche Konservierungsmittel, die in einigen Kosmetikprodukten, einschließlich Shampoos, vorkommen. Sie können die Kopfhaut reizen und austrocknen und somit auch Haarausfall begünstigen.
  • Silikone: Silikone werden oft in Shampoos zur Verbesserung der Textur und des Glanzes verwendet. Obwohl sie vorübergehend tolle Ergebnisse liefern können, neigen sie dazu, das Haar zu beschweren, da sie sich auf der Kopfhaut ansammeln. Die Folge: Die Poren verstopfen und das Haarwachstum wird behindert.

Was hilft laut Expert*innen gegen dünner werdendes Haar

Einige Expertinnen und Experten empfehlen, dass Menschen mit dünner werdendem oder feinem Haar für optimale Ergebnisse nur von Dermatolog*innen empfohlene Produkte verwenden sollten. So rät die Hairstylistin Lauren Holland, sich für sulfatfreie Shampoos zu entscheiden, da diese Kopfhaut und Haar weniger reizen und schädigen.

Die Spezialistin rät aber allgemein zu natürlichen Inhaltsstoffen. Schonende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Kamille, grüner Tee oder auch Biotin können das Haar stärken und das Haarwachstum fördern.

Holland sagt außerdem: „Gönne deiner Kopfhaut zwischen den Haarwäschen eine Pause. Ihre natürlichen Öle werden aus einem bestimmten Grund produziert, also gebe ihnen eine Chance, ihre Arbeit zu tun.“

Shampoos gegen Haarausfall: Was können sie wirklich?

Haarausfall betrifft extrem viele Menschen - entsprechend groß ist der Markt an Produkten, die den Haarverlust stoppen sollen. Beliebt, weil leicht verfügbar und nahezu ohne Nebenwirkungen, sind Shampoos gegen Haarausfall. Sie versprechen, das Haar wieder voller und schneller wachsen zu lassen. Aber nicht auf alle Versprechen der Shampoo-Hersteller kann man sich verlassen.

Nur wenige Shampoos helfen wirklich gegen einige Formen von Haarausfall, sie enthalten antientzündliche oder antimykotische Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis.

Hersteller von Haarausfall-Shampoos versprechen viele große Wirkungen bei der Anwendung ihrer Produkte. Doch was ist wirklich dran?

Beim erblich bedingten Haarausfall beispielsweise sind in fortgeschrittenen Stadien die Haarwurzeln zugrunde gegangen, sodass sie keine neuen Haare mehr produzieren können. Hingegen gibt es andere Formen des Haarverlusts, die prinzipiell reversibel sind. Meistens handelt es sich bei den reversiblen Formen um einen diffusen Haarausfall, zum Beispiel durch Nährstoffmangel (bspw. Eisenmangel oder Vitaminmangel) oder eine Chemotherapie. Wird die Ursache behoben, kommt das Haarwachstum von alleine wieder.

Die häufigste Ursache von Haarausfall ist der erblich bedingte Haarverlust, auch androgenetische Alopezie genannt. Das Werbeversprechen ist, dass die Wirksamkeit in in-vitro-Studien belegt wurde. Das ist auch so: Werden Zellkulturen im Labor mit einer koffeinhaltigen Lösung zusammengebracht, ist das Zellwachstum verbessert. "In-vitro" bedeutet, dass es im Reagenzglas funktioniert.

Kaputtes, brüchiges Haar und Spliss entstehen durch negative Einflüsse von außen. Wird das Haar regelmäßig gefärbt oder geglättet, falsch gebürstet oder mit dem Handtuch zu fest trocken gerubbelt, reißen die Haarschuppen auf. Shampoos, die eine "Haarreparatur" versprechen, wirken auf zwei unterschiedliche Arten. Entweder enthält das Shampoo Silikone, die sich als feine Tröpfchen auf dem Haar ablagern und dadurch eine Schutzschicht bilden. Beides besteht aber nur bis zur nächsten Wäsche. Das gesunde Haar muss von der Wurzel aus nachwachsen.

Wirkstoffe in Haarausfall-Shampoos

Es gibt verschiedene Wirkstoffe, die in Haarausfall-Shampoos enthalten sind. Aber welches Mittel gegen Haarausfall ist wirksam?

Der Hauptbestandteil von Haaren ist das Eiweiß Keratin. Es gehört zu den Faserproteinen und umspinnt den Haarkern. Durch Keratin bekommt das Haar seine Struktur und wird elastisch und geschmeidig. Ein wichtiger Baustein, der zur Herstellung von Keratin benötigt wird, ist das Vitamin Biotin. Durch zu wenig Keratin kann das Haar glanzlos und brüchig werden.

Koffein hat auf Zellkulturen im Labor einen wachstumsfördernden Effekt und soll deshalb das Haarwachstum positiv beeinflussen. Dennoch ist die medizinische Wirkung von Koffein-Shampoos unklar. Zudem geht das Haarwachstum von der Haarwurzel aus, die unter der Kopfhaut liegt.

Arganöl wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen, der im südwestlichen Marokko wächst. Das Öl enthält viele wertvolle Antioxidantien und Fettsäuren. Sie können trockene und schuppige Kopfhaut beruhigen und Juckreiz lindern. Arganöl ist entweder in Shampoos enthalten, kann aber auch pur auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Es dient dazu, die Haarstruktur zu stärken und das Haar kräftig wachsen zu lassen.

Provitamin B5 wird im Körper zu Vitamin B5 umgewandelt. Es ist ein wichtiger Baustein für den Auf- und Abbau von Fettsäuren, Aminosäuren und Kohlenhydraten.

Taurin ist eine Aminosäure, die ein wichtiger Bestandteil von Keratin ist. Zusätzlich senkt Taurin den Cortisol-Spiegel. Cortisol ist ein Stresshormon.

Auch vielen weiteren pflanzlichen Produkten wie Haferflocken, Knoblauch, Apfelessig oder Brennnesselextrakt wird eine das Haarwachstum unterstützende Wirkung nachgesagt.

Bekannte Shampoos gegen Haarausfall

Zu den Bekanntesten gehört zum Beispiel Alpecin. Die Haarausfall-Shampoos von Alpecin enthalten den Wirkstoff Koffein. Der Anwender hat die Auswahl zwischen verschiedenen Düften. Zusätzlich gibt es Shampoos mit weiteren Inhaltsstoffen wie Taurin oder verschiedenen Mikronährstoffen.

Bekannt sind auch Shampoos von Ducray. Die Anti-Haarausfall-Produkte enthalten neben Vitamin B5 und Biotin den Inhaltsstoff Monolaurin. Das ist ein Stoff, der auch in Muttermilch und Kokosöl enthalten ist. Er hat antimikrobielle Eigenschaften und kann die Haare vor Infektionen, die mit Haarausfall einhergehen, schützen. Zusätzlich können haarschädliche freie Radikale gemindert werden. Auch durchblutungsfördernde Eigenschaften werden dem Monolaurin nachgesagt.

Weiterer Klassiker ist Plantur 21. Es gibt verschiedene Plantur-Shampoos, die jeweils den Wirkstoff Koffein enthalten. Plantur 21 ist primär für dünnes Haar und vermehrten Haarausfall durch Stress und Nährstoffmangel gedacht. Es enthält zusätzlich verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, die das Haar kräftig und widerstandsfähig machen sollen.

Anwendung von Anti-Haarausfall-Shampoos

Die meisten Produkte sollten ein- bis zweimal täglich benutzt werden. Je nach Haarlänge sollte eine etwa walnussgroße Portion Shampoo aufgetragen und im kompletten Haar verteilt werden.

Lauwarmes Wasser reicht aus, es sollte zum Schutz der Haare nicht zu heiß sein. Wer zusätzlich ein stärkendes Haarwasser verwenden möchte, kann dies nach dem Trocknen der Haare auftragen.

Das Shampoo öfter als empfohlen anzuwenden, kann potenzielle Nebenwirkungen wie Hautreizungen, Juckreiz und Trockenheit der Kopfhaut verstärken. Außerdem kann zu häufiges Waschen zum Austrocknen der Haare führen.

Ursachen ermitteln und gezielt behandeln

Das Wichtigste, um die richtige Therapie gegen Haarausfall zu finden, ist, dass die zugrundeliegende Ursache ermittelt wurde. Nur dann kann eine Therapie gezielt angreifen.

Es kann manchmal schwierig sein, die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren.

Ernüchterndes Ergebnis von Tests

Das ernüchternde Ergebnis der Tests: Uneingeschränkt zu empfehlen ist kein einziges Mittel, die meisten wirken überhaupt nicht oder enthalten sogar schädliche Zusätze.

Die meisten Hersteller haben auf Anfrage der Testanbieter keine seriösen Studien zur Wirksamkeit ihrer Produkte vorlegen können. Teilweise wird mit Ergebnissen von Laborstudien geworben, bei denen aber unklar ist, ob sie wirklich auf den Menschen übertragbar sind.

Was ist wirklich wichtig?

Da Haarausfall für viele Menschen ein wichtiges und emotionales Thema ist, ist es für die Shampoo-Hersteller ein großer Markt. Die Wirkung der Shampoos ist oft fraglich, es wird mit den Sorgen und Ängsten der Menschen gespielt.

Das Wichtigste, damit ein Shampoo überhaupt die Möglichkeit hat zu wirken, ist, dass die individuelle Ursache des Haarausfalls gefunden wurde. Bei Haarausfall ist es wie bei jedem anderen Symptom und jeder anderen Krankheit auch: Ein Medikament kann noch so gut sein - wenn es falsch eingesetzt wird, ist es wirkungslos.

Hausmittel und Tipps für gesundes Haar

Schon mit einfachen Hausmitteln kann man dem Haar etwas Gutes tun. Eine Spülung mit einem hochwertigen Öl wie Kokosöl, Arganöl oder Olivenöl kann das Haar geschmeidig machen. Eine Kopfmassage sorgt für eine gute Durchblutung, sodass Sauerstoff und Nährstoffe zur Haarwurzel gelangen können.

Oft ist bei der Haarpflege weniger mehr: Es gibt eine ganze Reihe Dinge, die dem Haar schaden können und auf die man daher verzichten sollte.

Wer alleine nicht weiterkommt, sollte sich frühzeitig an einen Experten für Haarausfall-Behandlungen wenden. Dort stehen verschiedene regenerative Therapien zur Verfügung, die helfen können, den Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum wieder anzuregen.

Was du noch tun kannst, um gesundes Haar zu fördern

Wann hast du das letzte Mal deine Kopfhaut gepeelt? Deine Kopfhaut ist schließlich Haut, also macht es Sinn, dass sie regelmäßig ein Peeling benötigt, um richtig zu funktionieren.

Eine Ansammlung von überschüssigem Talg, abgestorbenen Hautzellen und Haarprodukten auf der Kopfhaut die Haarfollikel verstopfen und ein gesundes Haarwachstum verhindern kann.

Eine spezielle topische Behandlung oder ein Serum mit wirksamen haarwuchsfördernden Inhaltsstoffen kann dazu beitragen, dass du mit deinem Shampoo gegen Haarausfall noch bessere Ergebnisse erzielst.

Eine weitere Möglichkeit, gesundes Haarwachstum zu fördern, besteht darin, die Durchblutung der Kopfhaut zu verbessern.

Deine Haarfollikel benötigen bestimmte Nährstoffe, um Haare wachsen zu lassen. Diese Nährstoffe werden von den roten Blutkörperchen geliefert.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Durchblutung der Kopfhaut zu fördern: manuelle Stimulation (besser gesagt eine Kopfhautmassage) und chemische Stimulation.

Deine Kopfhaut produziert natürliche Öle, die den Haarschaft hinunterwandern und dein Haar gesund und hydratisiert halten. Wenn du jedoch lange Haare hast, ist es für diese natürlichen Öle schwieriger, die Spitzen zu erreichen. Deshalb neigt langes Haar dazu, trockener zu sein, besonders an den Spitzen.

Selbst wenn dein Haarausfall nicht direkt mit Haarschäden und Brüchen zusammenhängt, ist Haarausfall aufgrund von Haarbruch sicherlich nicht hilfreich.

Das Haar ist in nassem Zustand am empfindlichsten, verwende daher entweder einen grobzinkigen Kamm beim Entwirren von nassem Haar.

Denke daran, dass das Haarwachstum ein langsamer Prozess ist, daher kann es bis zu vier Monate dauern, bevor du sicher sein kannst, ob ein Shampoo gegen Haarausfall bei dir wirkt oder nicht.

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