Haarausfall durch Maske: Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

Ein Mund-Nasen-Schutz ist inzwischen ein ständiger Begleiter im Alltag geworden. Doch auf Dauer bedeuten diese Maßnahmen oftmals einen regelrechten Ausnahmezustand für unsere Haut. Haarausfall Ursachen sind vielfältig und können genetische Veranlagungen, hormonelle Veränderungen, Stress oder Nährstoffmangel umfassen.

Haarausfall betrifft Menschen jeden Alters und Geschlechts, wobei die genauen Ursachen und der Verlauf stark variieren können. Um Haarausfall effektiv zu behandeln, ist es unerlässlich, die Ursachen für Haarausfall in Betracht zu ziehen.

In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Ursachen von Haarausfall im Zusammenhang mit dem Tragen von Masken untersuchen und Ihnen Tipps geben, wie Sie diesem Problem vorbeugen und es behandeln können.

Die besten Tipps gegen Haarausfall | Dr. Johannes Wimmer

Wie das Tragen einer Maske die Haut und das Haar beeinflussen kann

Wie die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Journal of the American Academy of Dermatology“ bereits im Mai zitierte, litten laut einer chinesischen Studie rund 97 Prozent des Ärzte- und Pflegepersonals aus der Covid-Provinz Hubei unter Hautproblemen im Gesicht, wie trockene und spannende Hautstellen, Schürfungen und Blasen. Als Auslöser hierfür ist das Tragen von Masken festzumachen, die dicht und stramm über Nase und Mund anliegen - und das meist länger als zwölf Stunden, Tag für Tag.

Für Normalverbraucher ist das Risiko solch extremer Hautveränderung dagegen gering. So haben wir in Verbindung der Maskenpflicht bei uns im dermatologischen Praxisalltag vielmehr mit einer allgemeinen Verschlechterung des Hautbilds zu tun. Dies ist auf die sogenannte Feuchtkammer zurückzuführen, die beim Tragen eines Mund-Nase-Schutzes durch das Atmen entsteht.

Unter dem MNS sammelt sich die feuchtwarme Ausatemluft, wodurch die bedeckten Hautstellen schneller schwitzen und die oberen Hautzellen durchfeuchtet werden. Die Keratinozyten in der obersten Hornhautschicht nehmen die Flüssigkeit auf. Dadurch quillt die schützende Hornschicht auf und der Abfluss von Sebum (öliges Sekret) wird verhindert. Es entsteht ein perfekter Nährboden für die ansonst harmlosen Bakterien, die sich aber dann vermehren und die Fette in diesem abgeschlossenen Milieu spalten.

An den Stellen im Gesicht, an denen die Maske eng aufliegt, kann es zu Druck und Reibung kommen. Vor allem Menschen, die den Mund-Nasen-Schutz über mehrere Stunden tragen, leiden oft unter Maskne. Hier können jedoch ein regelmäßiger Maskenwechsel und die richtige Hautpflege helfen, weiß Prof. Dr.

Zusätzlich zu den direkten Auswirkungen des Maskentragens können auch Stress und hormonelle Veränderungen, die durch die Pandemie verursacht werden, zu Haarausfall führen. Stress kann zu einer übermäßigen Anregung der Talgproduktion führen, weshalb die Haarwurzeln ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Bei starkem Stress können die Haare in Büscheln ausfallen.

Die Rolle von Stress und hormonellen Veränderungen

Haarausfall kann auch hormonelle Ursachen haben - in diesem Fall ist er vorübergehend und wird beispielsweise durch eine Schwangerschaft oder durch einen Jahreszeitenwechsel ausgelöst. Schlafapnoe setzt den Körper unter Stress. Dieser reagiert darauf, indem er die Haarwurzeln in eine Art Ruhemodus versetzt. Viele Schlafapnoe-Patienten entwickeln auch eine stressbedingte Trichotillomanie.

Eine Studie an Tieren aus dem Jahr 2014 zum Beispiel hat den direkten Zusammenhang zwischen einem beständigen Schlaf-Wach-Rhythmus und dem Regenerationsprozess von Stammzellengewebe bewiesen: Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus der Tiere lösten bei ihnen ein vermehrtes Ausfallen von Haarwurzeln aus.

Die Symptome von Haarausfall können unterschiedlich sein und hängen von der Ursache sowie der Art des Haarausfalls ab.

Haarausfall kann in verschiedenen Formen auftreten, jede mit unterschiedlichen Ursachen und Erscheinungsbildern. Eine häufige Form ist die androgenetische Alopezie, die durch genetische Veranlagung und hormonelle Veränderungen verursacht wird. Telogenes Effluvium ist eine temporäre Form, bei der eine große Menge von Haaren in die Ruhephase übergehen und somit ausfallen. Traktionsalopezie entsteht durch wiederholtes Ziehen oder straffes Binden der Haare, häufig durch bestimmte Frisuren oder Haarstylings.

Haarausfall wird durch eine gründliche körperliche Untersuchung und die Bewertung der Krankengeschichte durch einen Dermatologen diagnostiziert. Der Arzt untersucht die Kopfhaut sorgfältig, um die Art und das Ausmaß des Haarausfalls festzustellen.

Falls erforderlich, können zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden, um die Ursachen von Haarausfall genauer zu ermitteln. Dazu gehören Blutuntersuchungen, ein Haarausfalltest (Traktionstest), eine Biopsie der Kopfhaut und weitere dermatologische Tests.

Haarausfall kann je nach Ursache und Schweregrad mit unterschiedlichen Ansätzen verhindert werden.

Tipps zur Vorbeugung von Haarausfall

Verschiedene Maßnahmen können dazu beitragen, diffusem Haarausfall vorzubeugen und das Wachstum der Haare begünstigen. Dazu zählen folgende Tipps:

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung liefert wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Eisen, Zink und Biotin, die für gesundes Haarwachstum unerlässlich sind. Lebensmittel wie mageres Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und grünes Gemüse sollten regelmäßig verzehrt werden. Vitamin C kann helfen, die Eisenaufnahme zu verbessern, was einem Eisenmangel vorbeugen kann. Bei Verdacht auf einen Nährstoffmangel kann eine Blutuntersuchung Klarheit schaffen.
  • Stress reduzieren: Stress kann Haarausfall begünstigen, da Stresshormone den Haarzyklus stören. Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation oder regelmäßige Bewegung helfen dabei, den Stresspegel zu senken und die Gesundheit der Haare zu fördern.
  • Richtige Haarpflege: Verwenden Sie milde Shampoos ohne aggressive Inhaltsstoffe und vermeiden Sie übermäßige Hitzeeinwirkung durch Föhnen oder Glätten.

Indem man eine übermäßige Belastung des Haars vermeidet! Verzichten Sie auf aggressive Produkte oder überlassen Sie Colorationen und Haarglättungsbehandlungen lieber dem Fachmann. Ziehen Sie nicht zu stark an den Haaren (Vorsicht bei Haarbändern, Haargummis, usw.) und verwenden Sie geeignete Bürsten. Wenn Sie sich die Haare gerne glätten oder föhnen, vermeiden Sie zu hohe Temperaturen!

Tragen Sie nährende Öle auf, um die Haarfaser zu schützen und zu reparieren, tauschen Sie Ihr klassisches Shampoo gegen eine Waschcreme zur Bekämpfung von Haarspliss ein.

Auch die richtige Maskenhygiene und Hautpflege können helfen, Hautprobleme und potenziellen Haarausfall zu reduzieren:

  • Wechseln Sie Ihre Maske regelmäßig, um die Ansammlung von Bakterien und Schmutz zu vermeiden.
  • Reinigen Sie Ihre Haut vor und nach dem Tragen der Maske mit lauwarmem Wasser oder mildem Gesichtswasser ohne Alkohol.
  • Verwenden Sie leichte Cremes, die zu Ihrem Hauttyp passen. Cremes mit Ceramiden oder Hyaluronsäure unterstützen die natürliche Schutzfunktion der Haut.
  • Verzichten Sie, wenn möglich, auf Make-up unter der Maske, um verstopfte Poren zu vermeiden.

Fünf hilfreiche Tipps, um maskenbedingten Hautproblemen vorzubeugen:

  • Tipp 1: Die Haut gründlich reinigen: Um das potenzielle Risiko von Unreinheiten und Pickeln zu reduzieren, ist eine regelmäßige, gründliche Reinigung essenziell. Hierfür morgens und abends ein mildes, hautverträgliches Reinigungsprodukt verwenden. Ideal ist ein pH-neutrales, duftstofffreies Produkt, das in Verbindung mit lauwarmem Wasser Make-up-Rückstände, Schmutz und Bakterien schonend entfernt. Verzichtet werden sollte dagegen besser auf aggressive Reinigungsprodukte oder Tonics mit Alkohol.
  • Tipp 2: Pflegeprodukte anpassen: Damit die Haut unter der Maske bestmöglich atmen kann, ist eine leichte, möglichst sparsam aufgetragene Feuchtigkeitspflege ideal. Das Gleiche gilt für Make-up. Besser noch: die Foundation im Maskenbereich komplett weglassen. Ansonsten klebt die Make-up-Schicht nicht nur an der Maske, sondern begünstigt durch das verstärkte Schwitzen auch das Milieu für Hautinfektionen. Wer ohnehin zu sensibler, empfindlicher Haut neigt, kann außerdem auf entzündungshemmende Wirkstoffe achten, z. B. Kamille, Aloe Vera oder Panthenol.
  • Tipp 3: Masken regelmäßig wechseln: Verunreinigte Masken zählen zu den häufigsten Ursache für Hautprobleme. Um Unreinheiten und Pickeln vorzubeugen, empfiehlt es sich, den Mund-Nase-Schutz nach dem Tragen zu reinigen bzw. täglich (gegebenenfalls sogar mehrfach täglich) zu wechseln oder zu erneuern. Noch ein Grund, es nicht zu tun: Durch die Schleimhäute an Augen, Nase und Mund können Keime in den Körper gelangen und Infektionen auslösen.
  • Tipp 4: Sonnenschutz nicht vergessen: Man könnte denken, ein Mund-Nase-Schutz bietet der Haut darunter auch Schutz vor UV-Strahlung. Dies stimmt jedoch nur bedingt. Egal, ob eine Maske aus Baumwolle, Vlies oder einem Hightech-Stoff getragen wird: Ein möglichst hoher Sonnenschutz ist dennoch unerlässlich - und zwar täglich (Sommer und Winter). Einfach und simple ist z. B. ein Moisturizer mit integriertem Lichtschutzfaktor, den es für ölige Hauttypen auch in leichten Geltexturen gibt.
  • Tipp 5: Pflege der Hände ebenfalls anpassen: Regelmäßiges Waschen und Desinfizieren beansprucht und strapaziert auch die Hände. Sie greifen den natürlichen Säureschutzmantel an und machen die Haut spröde. Die Pflege mit einer rückfettenden Handpflege gibt der Haut verlorene Feuchtigkeit zurück und beugt rissigen Stellen vor (insbesondere jetzt im Herbst und dem bevorstehenden Winter). Für eine Extraportion Pflege sorgt eine Handmaske. Hierfür gibt es spezielle Produkte auf dem Markt. Alternativ abends einfach eine dicke Schicht Handcreme auftragen und über Nacht (am besten unter dünnen Baumwollhandschuhen) wirken lassen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall

Haarausfall kann je nach Ursache und Schweregrad mit unterschiedlichen Ansätzen behandelt werden. Vorbeugende Maßnahmen reichen von pflanzlichen Methoden über chirurgische Eingriffe bis hin zu medizinischen Behandlungen.

Pflanzliche Methoden

Pflanzliche Methoden sind weit verbreitete Ansätze zur natürlichen Vorbeugung von Haarausfall und können gezielt auf die Ursachen für Haarausfall wie Stress, Nährstoffmangel und Kopfhautprobleme eingehen. Aloe Vera kann die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgen und die Haarwurzeln stärken. Natürliche Öle wie Kokosöl und Rosmarinöl nähren die Haarwurzeln und können den Haarausfall reduzieren. Solche pflanzlichen Öle gelten als effektive Mittel gegen Haarausfall und können bei regelmäßiger Anwendung dazu beitragen, den Haarausfall zu verlangsamen.

Chirurgische Methoden

Chirurgische Methoden bieten insbesondere für Personen mit dauerhaftem Haarausfall eine effektive Lösung. Besonders hervorzuheben ist die Haartransplantation, die häufig bei genetisch bedingtem Haarausfall eingesetzt wird, der auf medizinische Behandlungen nicht anspricht. Im Rahmen der Haartransplantation werden gesunde Haarfollikel des Patienten aus Bereichen entnommen, in denen kein Haarausfall auftritt, und in die ausgedünnten oder vollständig kahlen Bereiche verpflanzt. Dieses Verfahren erzielt besonders gute Ergebnisse bei Personen mit androgenetischer Alopezie, einer der häufigsten Ursachen von Haarausfall.

Medikamentöse Behandlungen

Medikamentöse Behandlungen bieten eine Vielzahl von Therapieoptionen, die je nach Ursache und Schweregrad des Haarausfalls variieren. Zu den gängigsten Behandlungsmethoden gehören Medikamente wie Minoxidil und Finasterid, die darauf abzielen, den Haarausfall zu stoppen und das Nachwachsen neuer Haare zu unterstützen.

Darüber hinaus kommen Behandlungen wie Kortikosteroide und Platelet Rich Plasma (PRP) zum Einsatz, wenn Haarausfall durch Probleme mit dem Immunsystem verursacht wird.

Ergänzende Therapien wie Mesotherapie, Laserbehandlung sowie eine ausgewogene Ernährung können das Haarwachstum unterstützen.

Zur Aufrechterhaltung einer guten Haargesundheit und zur Prävention von Haarausfall spielen neben anderen Faktoren auch Haarpflege, hormonelle Therapien und effektive Stressbewältigung eine wichtige Rolle.

Diese Behandlungen werden je nach individuellen Bedürfnissen und den zugrunde liegenden Ursachen für Haarausfall ausgewählt und angewendet.

Einige spezifische medikamentöse Behandlungen umfassen:

  • Minoxidil: Eine topische Lösung, die die Durchblutung der Haarfollikel verbessert und das Haarwachstum fördert.
  • Finasterid: Ein orales Medikament, das den Hormonspiegel des Dihydrotestosterons (DHT) senkt, welches als wesentlicher Faktor für Haarausfall gilt.
  • Spironolacton: Ein Medikament, das insbesondere bei Frauen zur Behandlung von Haarausfall eingesetzt wird, wenn hormonelle Ungleichgewichte zu den Ursachen für Haarausfall zählen.
  • Ketoconazol-Shampoo: Ein unterstützendes Produkt zur Behandlung von Haarausfall, das besonders bei Pilzinfektionen der Kopfhaut wirksam ist.
  • Kortikosteroide: Potente, entzündungshemmende Medikamente, die insbesondere bei autoimmunbedingtem Haarausfall eingesetzt werden.
  • PRP-Therapie: Hierbei wird Eigenblut aufbereitet und als konzentriertes Plasma mit Blutplättchen in die Kopfhaut injiziert. Dadurch sollen die Haarwurzeln stimuliert werden.
  • Mesotherapie: Diese Methode umfasst die direkte Injektion einer Mischung aus Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und anderen aktiven Inhaltsstoffen in die Kopfhaut.
  • Lasertherapie: Eine fortschrittliche Methode zur Bekämpfung von Haarausfall und zur Stimulierung des Haarwachstums, bei der niedrige Dosen von Laserstrahlen (Low-Level Laser Therapy, LLLT) verwendet werden.

Was tun gegen dünne Haare?

Der erste Schritt in der Behandlung dünner Haare besteht darin, die Ursachen zu identifizieren. Vorübergehender Haarausfall, der nach Stress oder Krankheit auftritt, verbessert sich oft von selbst bzw. sobald die Ursache behoben ist.

Wenn der Haarverlust von Dauer ist, kommen eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten infrage:

Medikamentöse Behandlungsoptionen

Bei dünner werdendem Haar durch genetisch bedingte Formen des Haarausfalls zielen Behandlungen darauf ab, die Haarfollikel zu stärken, um das Haar insgesamt dichter erscheinen zu lassen. Auf der Kopfhaut angewendete Mittel können das Haarwachstum fördern und die Haarfollikel verdicken. Für Personen, die von äußerlichen Anwendungen nicht ausreichend profitieren oder die mit Hautirritationen zu kämpfen haben, kann die orale Einnahme eines Mittels gegen dünnes Haar eine Alternative sein.

Mittel gegen dünnes Haar: Priorin® Kapseln und Maske

Für Frauen, die mit dünner werdendem Haar zu kämpfen haben, bieten die speziell formulierten Priorin® Kapseln eine effektive Lösung. Bei hormonell oder erblich bedingter Alopezie versorgt die enthaltene Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und L-Cystin das Haar von innen heraus mit wichtigen Nährstoffen, die nach regelmäßiger Einnahme zu sichtbar vollerem und kräftigerem Haar führen können. Der Hirseextrakt liefert wichtige Vitamine und natürliche Siliziumverbindungen, die für eine gesunde Haarstruktur unerlässlich sind. Vitamin B5, auch bekannt als Pantothensäure, unterstützt die Widerstandsfähigkeit des Haares, während L-Cystin, ein Baustein des Haarproteins Keratin, dazu beiträgt, die Haarfaser zu stärken und das Erscheinungsbild des Haares insgesamt zu verbessern.

Um die Behandlung mit den Priorin® Kapseln durch eine geeignete Pflege zu ergänzen, bietet sich die Priorin® Haarmaske an. Diese setzt auf den Wirkstoffkomplex Baicapil®, der ein gesundes Haarwachstum unterstützt. Zugleich beschwert die Maske nicht und sorgt für bis zu 60 % mehr Volumen*(im Vergleich zu unbehandeltem Haar). Das Haar wirkt dadurch schon ab der ersten Anwendung weniger dünn.

Damit die Behandlung gegen hormonell erblich bedingten Haarausfall erfolgreich ist, empfiehlt es sich, diese so früh wie möglich zu beginnen.

LED-Lichttherapie gegen Haarausfall

Im Frühling 2025 gibt es jetzt noch eine weitere Alternative, die den Beauty-Trend zu innovativen Tech-Gadgets aufgreift: Lichttherapie mit rotem LED-Licht, das effektiv gegen Haarausfall wirken und das Haarwachstum optimieren soll. Wir haben die Methode analysiert, erklären, welche Vorteile diese wirklich bringt und wie man das LED-Treatement für mehr Volumen richtig anwendet.

Die Wellenlängen des roten Lichts versprechen zum Beispiel, die körpereigene Kollagen-Produktion anzuregen, die Haut dadurch zu straffen und elastischer zu machen, wirken Unreinheiten entgegen, fördern einen frischen Glow und beruhigen Irritationen.

Doch auch für das Haar - oder genauer genommen, für die Kopfhaut, die die Basis für starkes und gesundes Haar bildet - hat eine Lichttherapie Vorteile. Diese wird mit speziellen Geräten wie Kämmen, Helmen oder Bürsten durchgeführt, die mit LED-Lichtern ausgestattet sind und regelmäßig für mehrere Minuten angewandt werden. Das rote Licht dringt währenddessen tief in die Hautschichten ein und entfaltet dort den positiven Effekt, der das Haarwachstum unterstützen und für mehr Volumen sorgen kann.

Alle Vorteile von LED-Tools für das Haar und die Kopfhaut erklären wir hier im Überblick:

  • Angeregte Durchblutung: Das LED-Licht verbessert die Blutzirkulation der Kopfhaut. Das optimiert gleichzeitig den Sauer- und Nährstofftransport zu den Haarfollikeln, was neue Härchen wiederum schneller und kräftiger nachwachsen lässt.
  • Stimulation der Haarfollikel: Einige Studien deuten darauf hin, dass die Lichttherapie die Follikelaktivität anregen kann, wodurch das Wachstum neuer Haare stimuliert wird.
  • Hemmt Entzündungen: Rotes Licht lindert Entzündungen der Kopfhaut. Diese können Ursache und Multiplikator für Haarausfall sein. Werden Entzündungsreaktionen gemildert, kann das Haar wieder ungestört wachsen.
  • Reguliert Hormone: Spezielle Wellenlängen von rotem Licht können den Dihydrotestosteron-Spiegel senken. Ein Hormon, das für Haarausfall und das Dünnerwerden der Haare verantwortlich ist.
  • Zellregeneration: Das rote Licht unterstützt die Regeneration der Kopfhautzellen und schafft damit eine gesunde Basis - für fülliges und kraftvolles Haar.

Es gibt bereits zahlreiche Studien und klinische Tests, die die Wirkung von rotem Licht gegen Haarausfall bestätigen. Damit handelt es sich nicht einfach nur um einen spannenden Beauty-Trend, sondern um eine neue, innovative Methode für gesundes Haar, die wirklich den Unterschied machen kann.

Das sind die 3 besten LED-Tools mit rotem Licht gegen Haarausfall:

  • LED-Helm von CurrentBody: Dieser ist mit LED-Lichtern ausgestattet, die auf rotem Licht zwischen 620 und 660 Nanometern basieren. Diese klinisch erwiesenen Wellenlängen aktivieren die Haarfollikel, reduzieren Entzündungen, senken den DHT-Hormonspiegel und verbessern die Blutzirkulation der Kopfhaut.
  • LED-Kopfmassagegerät von Foreo FAQ: Dieses Tool ist ein 2-in-1-Gerät: Es bestrahlt die Kopfhaut mit konzentriertem, roten Licht, was den Haarwuchs unterstützt, die Haarfasern stärkt und so dem Ausdünnen der Härchen vorbeugt. Gleichzeitig sorgen sanfte Pulsationen für eine Massage der Kopfhaut.
  • LED-Bürste von Ikeener: Dieses Tool kombiniert rotes und blaues Licht - für ein optimiertes Treatment. Während rote Lichtwellen tiefer in die Hautschichten eindringen, wirkt blaues Licht durch seine kurze Wellenlänge an der Oberfläche.
Zusammenfassung der Behandlungsmethoden bei Haarausfall
Behandlungsmethode Beschreibung Anwendung
Pflanzliche Methoden Verwendung von natürlichen Ölen und Extrakten zur Stärkung der Haarwurzeln und Förderung des Haarwachstums Regelmäßige Anwendung von Ölen wie Kokosöl und Rosmarinöl
Chirurgische Methoden Haartransplantation zur Verpflanzung gesunder Haarfollikel in kahle Bereiche Einmaliger Eingriff mit langfristigen Ergebnissen
Medikamentöse Behandlungen Verwendung von Medikamenten wie Minoxidil und Finasterid zur Förderung des Haarwachstums und Reduzierung des Haarausfalls Regelmäßige Anwendung nach ärztlicher Anweisung
LED-Lichttherapie Bestrahlung der Kopfhaut mit rotem LED-Licht zur Anregung der Haarfollikel und Verbesserung der Durchblutung Regelmäßige Anwendung mit speziellen Geräten wie Helmen oder Bürsten

Indem Sie diese Tipps befolgen und die richtige Behandlung wählen, können Sie Haarausfall durch Masken und andere Faktoren effektiv bekämpfen und Ihre Haargesundheit verbessern.

Quelle: Hautarzt Trier

tags: #Haarausfall #durch #Maske #Ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen