Jodmangel und Haarausfall: Ursachen, Symptome und Lösungen

Volles und kräftiges Haar gilt für viele als Symbol für Jugend, Schönheit und Vitalität. Doch wenn der natürliche Haarwachstumszyklus aus dem Takt gerät und es zu vermehrtem Haarausfall kommt, leiden viele Betroffene stark. Die Sorge um das eigene Erscheinungsbild und vor dauerhaftem Haarverlust ist groß. Da die Schilddrüse mit ihren Hormonen das Haarwachstum beeinflusst, gehören auch Schilddrüsenfunktionsstörungen zu den möglichen Auslösern für Haarausfall.

Ein Jodmangel stellt sich meist schleichend ein. In ausgeprägter Form kann er sich negativ auf den ganzen Körper auswirken, denn Jod ist ein wichtiger Baustein der Schilddrüsenhormone. Schwere Mangelerscheinungen sind heute zwar selten, doch ein Teil der Bevölkerung ist nach wie vor nicht ausreichend mit Jod versorgt.

Im Folgenden werden die Ursachen und Symptome von Jodmangel im Zusammenhang mit Haarausfall erläutert, sowie Möglichkeiten zur Behandlung und Vorbeugung aufgezeigt.

Hashimoto: Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion erkennen | Dr. Julia Fischer | ARD Gesund

Was ist Jodmangel?

Bei einem Jodmangel wird die Schilddrüse nicht ausreichend mit Jod versorgt. Das passiert, wenn nicht genug Jod über die Nahrung aufgenommen wird. Die Schilddrüse hält jedoch eine gewisse Jodreserve vor. So kann der Körper den Bedarf für einige Monate überbrücken. Daher tritt ein Jodmangel nicht spontan auf, sondern entwickelt sich über einen längeren Zeitraum.

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das für die Produktion der Schilddrüsenhormone T3 (Triiodthyronin) und T4 (Thyroxin) unverzichtbar ist. Diese Hormone spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und beeinflussen nahezu alle Körperfunktionen.

Jodiertes Speisesalz ist die wichtigste Strategie, um eine ausreichende Jodversorgung sicherzustellen. Es findet heute breite Anwendung in Privathaushalten, der Lebensmittelindustrie und Gastronomie.

Dennoch sind manche Menschen mit Jod unterversorgt, auch in Europa. Vielerorts nimmt die Unterversorgung mit Jod sogar zu. Ein Grund dafür ist die wachsende Beliebtheit und Verfügbarkeit von pflanzlichen Alternativen zu wichtigen Jodquellen wie Milch, Milchprodukten und Fisch. Darauf weist unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hin.

In den menschlichen Haarfollikelzellen wird das Haar gebildet und dort ist auch die Haarwurzel verankert. Diese Zellen besitzen Rezeptoren, an die die Schilddrüsenhormone binden können. Die dadurch ausgelösten Signale und Prozesse wirken sich direkt auf das natürliche Haarwachstum aus. Ebenso beeinflussen die Regelhormone der Schilddrüse - genauer das Thyreotropin-Releasing Hormon (TRH) und Thyreoidea-stimulierende Hormon (TSH) - wichtige Prozesse im Haarwachstumszyklus.

Gerät die Schilddrüse aus dem Takt, sind die Schilddrüsenhormone in der Folge meist übermäßig viel oder zu gering im Blut vorhanden.

Ursachen für Jodmangel

  • Unzureichende Jodaufnahme: In Gebieten, in denen der Jodgehalt im Boden niedrig ist, kann es schwierig sein, genügend Jod durch die Ernährung aufzunehmen.
  • Fehlernährung: Eine unausgewogene Ernährung, die arm an jodhaltigen Lebensmitteln ist, kann zu einem Mangel führen.
  • Bestimmte Erkrankungen: Einige Erkrankungen können die Jodaufnahme beeinträchtigen.

Wie äußert sich Jodmangel?

Die Schilddrüse benötigt Jod, um die Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) herzustellen. Abhängig davon, wie ausgeprägt ein Hormondefizit ist und wie lange die Unterversorgung bereits andauert, entwickeln sich unterschiedlich ausgeprägte Symptome.

Ein (beginnender) Jodmangel bewirkt zunächst eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose).

Das äußert sich häufig in unspezifischen Symptomen wie:

  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit oder gesteigertes Schlafbedürfnis
  • Konzentrationsstörungen
  • erhöhte Kälteempfindlichkeit
  • veränderter Hautton (blasse, trockene Haut)
  • Wassereinlagerungen
  • Heisere Stimme
  • Haarausfall

Bei einer Unterfunktion fallen die Haare zunehmend aus, da sich die Haarzellen vermehrt in einer Ruhephase befinden und das Haarwachstum verlangsamt ist. Darüber hinaus werden die Haare spröde und brüchig.

Dünner werdendes und diffus ausfallendes Haar deutet hingegen auf eine Schilddrüsenüberfunktion hin. Vorübergehend kommt es nämlich zu einer Wachstumsbeschleunigung der Haarzellen mit einem verkürzten Lebenszyklus der Haare.

Nicht nur der eigentliche Haarverlust, sondern auch Veränderungen der Kopfhaut und Haarstruktur können Hinweise auf eine Schilddrüsenstörung sein. Ist die Hormonproduktion gestört, geraten auch die von ihr gesteuerten Vorgänge durcheinander.

Langfristige Folgen von Jodmangel

Bei einer jodbedingten Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone. Bleibt die Unterversorgung längere Zeit bestehen, hat das vielfältige Auswirkungen auf den Körper. Dazu zählen:

  • Die Schilddrüse beginnt zu wachsen, um den Mangel an Jod durch eine Zunahme des Schilddrüsengewebes auszugleichen - es bildet sich ein Kropf (Struma).
  • Eine anhaltende (jodbedingte) Schilddrüsenunterfunktion kann mittelfristig die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
  • Auch eine Gewichtszunahme kann Folge längerfristigen Jodmangels sein.
  • Vergrößertes Schilddrüsengewebe ist anfällig für krankhafte Veränderungen - das Risiko für Knoten (autonome Adenome) und Schilddrüsenkrebs steigt.

Haare fallen täglich aus - das ist ganz normal. Alter und Genetik bestimmen dabei maßgeblich, wie dicht, kräftig oder farbstabil unser Haar ist. Doch nicht immer ist der Haarverlust ein unveränderbares Schicksal. Denn unser Haarwachstum wird entscheidend von Hormonen gesteuert. Kommt es zu einer Störung der Schilddrüse, kann Haarausfall oft schon Monate vor anderen Beschwerden auftreten.

Jodmangel in Schwangerschaft und Kindesalter

Jodmangel bei (Klein-)Kindern hemmt deren Entwicklung. Besonders folgenreich ist Jodmangel in der Schwangerschaft. Er muss unbedingt vermieden werden, denn er beeinträchtigt das Wachstum und die Entwicklung des Fötus. Ein schwerer Jodmangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Fehlbildungen beim Kind, für Fehlgeburt und Totgeburt.

Früher verursachte Jodmangel in der Schwangerschaft oft Kretinismus bei Kindern - geistige Entwicklungsstörungen, die sich selbst bei frühzeitigem Behandlungsbeginn mit Schilddrüsenhormonen nach der Geburt in der Regel nicht mehr völlig zurückbilden.

Wie lässt sich Jodmangel beheben?

Einen Jodmangel können Sie problemlos ausgleichen.

Bei milder Unterversorgung können Sie Ihre Jodaufnahme meist durch eine angepasste Ernährung verbessern. Seefisch, Krustentiere und Meeresfrüchte enthalten viel Jod. Vor allem aber hilft es, mit jodiertem Speisesalz zu würzen.

Bei einem schweren Jodmangel kann Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin auch Jodtabletten (in Form von Kaliumiodid) in der passenden Dosierung verordnen.

Es gibt auch jodhaltige Nahrungsergänzungsmittel - beispielsweise auf Basis von Meeresalgen oder Seetang. Allerdings haben Algen manchmal so viel von dem Spurenelement eingelagert, dass schon geringe Verzehrmengen eine gefährlich hohe Jodzufuhr bedeuten. Halten Sie vor der Einnahme von Algenpräparaten (und anderen jodhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln) daher zuerst Rücksprache mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Apotheke.

Mit der Einnahme von Jodtabletten in Schwangerschaft und Stillzeit lässt sich der erhöhte Bedarf in diesen Lebensphasen decken. Frauenärztinnen und Frauenärzte empfehlen geeignete Präparate (Jod plus Folsäure oder Jod allein) und informieren über die richtige Dosierung sowie über mögliche Folgen einer Überdosierung.

Ernährungstipps zur Behebung von Jodmangel

  • Jodreiche Lebensmittel: Integrieren Sie regelmäßig jodreiche Lebensmittel in Ihre Ernährung, wie Seefisch, Meeresfrüchte, jodiertes Salz und Milchprodukte.
  • Jodiertes Speisesalz: Verwenden Sie jodiertes Speisesalz in Ihrer Küche, um sicherzustellen, dass Sie ausreichend Jod aufnehmen.

Wie wird ein Jodmangel festgestellt?

Mithilfe einer Urinuntersuchung lässt sich die Jodversorgung eines Menschen überprüfen. Wertvolle Hinweise liefern auch ein Schilddrüsenfunktionstest und bildgebende Verfahren.

Nachweis von Jod im Urin

Wie gut oder schlecht ein Mensch mit Jod versorgt ist, lässt sich durch eine Urinprobe prüfen. Denn der überwiegende Teil des aufgenommenen Jods wird innerhalb von 24 Stunden mit dem Urin wieder ausgeschieden. Das bedeutet: Je besser und höher die Jodversorgung, desto größer auch die Jodmenge im Urin.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO klassifiziert den Jodgehalt im Urin nach folgenden Werten (ab einem Alter von sechs Jahren):

  • schwerer Jodmangel: weniger als 20 Mikrogramm pro Liter Urin
  • moderater Jodmangel: 20-49 Mikrogramm pro Liter
  • milder Jodmangel: 50-99 Mikrogramm pro Liter
  • ausreichende Jodversorgung*: 100-199 Mikrogramm pro Liter
  • Jodüberversorgung*: 200-299 Mikrogramm pro Liter
  • Jodüberschuss: mehr als 300 Mikrogramm pro Liter

* Ausnahmen: schwangere und stillende Frauen (hier gelten andere Referenzwerte)

Schilddrüsenfunktionstest

Für einen Schilddrüsenfunktionstest wird eine Blutprobe abgenommen. Ein Labor bestimmt dann unter anderem die Konzentration des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH, „thyroid-stimulating hormone“) sowie der beiden Schilddrüsenhormone T3 und T4.

Bei einer (primären) Schilddrüsenunterfunktion aufgrund eines schweren Jodmangels ist der TSH-Wert erhöht. Die Blutspiegel der Schilddrüsenhormone sind noch normal oder bereits erniedrigt.

Bildgebende Verfahren

Bei auffälligen Werten überprüfen Ärzte und Ärztinnen routinemäßig mittels bildgebender Verfahren, ob ungewöhnliche Veränderungen im Gewebe der Schilddrüse vorliegen.

Hat sich bei Erwachsenen bereits ein (sichtbarer) Kropf gebildet, lässt sich mittels Ultraschalluntersuchung oder Schilddrüsenszintigraphie die Größe dieser sogenannten Struma bestimmen und prüfen, ob sich innerhalb der vergrößerten Schilddrüse bereits Knoten gebildet haben.

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Wenn die Schilddrüse übermäßig arbeitet und zu viele Schilddrüsenhormone produziert, hinzu noch unerklärlicher Gewichtsverlust und Schweißausbrüche kommen, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Schilddrüsenüberfunktion vor.

Die Schilddrüsenüberfunktion, in der Medizin Hyperthyreose genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung, die den menschlichen Stoffwechsel aufgrund der überschüssigen Hormonausschüttung beschleunigt.

Im Rahmen einer Schilddrüsenüberfunktion, wenn also zu viele dieser Schilddrüsenhormone produziert werden, können sämtliche Stoffwechselvorgänge aus den Fugen geraten. Aus diesem Grund kann das klinische Beschwerdebild der Hyperthyreose sehr vielfältig sein, sodass in vielen Fällen auch unspezifische Symptome auftreten, die auf den ersten Blick nicht an eine Schilddrüsenüberfunktion denken lassen.

Klassische Erstanzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion sind jedoch:

  • vermehrtes Schwitzen
  • Intoleranz gegenüber hohen Temperaturen
  • gesteigerter Appetit bei gleichzeitiger Gewichtsabnahme
  • plötzlicher Haarausfall

Darüber hinaus kann sich die Hyperthyreose auch durch Herz-Kreislaufstörungen wie Bluthochdruck und Herzrasen bemerkbar machen. Jüngere Menschen leiden zudem häufiger unter psychosomatischen Beschwerden wie Gereiztheit, Depressionen, Angstzuständen und Schlafstörungen, darüber hinaus kann im Rahmen einer Schilddrüsenüberfunktion auch das Aggressionspotenzial steigen, da der Organismus eine Überempfindlichkeit gegenüber den Stresshormonen Adrenalin und Noradrenalin entwickelt.

Bei einer Hyperthyreose können weitere Beschwerden auftreten, die zunächst nicht an eine Überfunktion der Schilddrüse denken lassen. Dazu gehören vor allem:

  • Muskelschmerzen und -krämpfe
  • Durchfall
  • Zyklusstörungen
  • Bewegungsunruhe
  • Müdigkeit
  • brüchige Haare und Fingernägel
  • eventuell Kropfbildung, die aber auch unabhängig von einer Funktionsstörung auftreten kann

Die Schilddrüsenüberfunktion kann unterschiedlichste Ursachen haben, in der Regel basiert sie jedoch auf der Basedow´schen Krankheit oder einer sogenannten Schilddrüsenautonomie.

In der Wirkung wird das Schilddrüsengewebe zerstört. Die hohe Strahlenbelastung, die bei der Behandlung auftritt, macht es in Deutschland notwendig, stationär und isoliert therapiert zu werden. Die Dauer hängt von der verabreichten Menge des Jods-131 ab. Die Entwicklung dieser Technologie ist so weit gediehen, dass nicht mehr von einer Schädigung anderer Organe ausgegangen wird. Auch Krebsfälle, die von der Behandlung mit Jod-131 ausgelöst wurden, sind nicht bekannt.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Von Haarausfall sind etliche Männer und Frauen in Deutschland betroffen. Die Ursachen sind meist vielfältig. Hierzu zählen die Einnahme von Medikamenten, psychische Stressbelastungen, Pilzinfektionen oder schwere chronische Erkrankungen.

Vorbeugung von Jodmangel

Wer ausreichend Jod zu sich nimmt, kann einer Schilddrüsenunterfunktion wirksam vorbeugen. Basis für volles Haar und einen gesunden Körper ist und bleibt eine ausgewogene Ernährung.

Tabelle: Jodversorgung und empfohlene Tagesdosis

Personengruppe Empfohlene Tagesdosis (Mikrogramm)
Erwachsene 150
Schwangere und Stillende 200
Kinder (bis 10 Jahre) 100-120

Jodiertes Speisesalz ist eine gute Jodquelle. Der Jodgehalt in frischem Gemüse schwankt sehr, weil er vom Mineralgehalt des Bodens, auf dem die Frucht gewachsen ist, abhängig ist. Gemüse, das in Meeresnähe angebaut wurde, weist einen vergleichsweise hohen Anteil an Jod auf. Algen wie beispielsweise Spirulina, Kombu, Wakame oder die aus der japanischen Küche bekannte Nori-Alge liefern viel bioverfügbares Jod.

Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeingültige Informationen. Bei einem Eingriff an der Schilddrüse wird am Klinikum Memmingen mit einer Lupenbrille operiert (im Bild Chefarzt Professor Dr. Dr. h.c. Carsten N. Gutt). Diese spezielle Brille vergrößert das Operationsfeld um das 2,5- bis 3-fache. Dadurch können die feinen Strukturen in dem Organ besser sichtbar gemacht werden.

„Kleine Drüse mit großen Auswirkungen“, nennt Chefarzt Professor Gutt vom Klinikum Memmingen die Schilddrüse. Denn das schmetterlingsförmige Organ verantworte vieles: „Nervosität, Übergewicht, Haarausfall oder unerfüllter Kinderwunsch - Hier kann die Schilddrüse eine Rolle spielen.“

Bei jedem dritten Erwachsenen sei die Schilddrüse krank oder verändert, erklärte Oberarzt Dr. Günther Bechtner von der Medizinischen Klinik II am Klinikum Memmingen. Ein Jodmangel könne die Ursache sein.

Die Weltgesundheitsorganisation empfehle eine Jodzufuhr von rund 200 Mikrogramm am Tag. „Tatsächlich nehmen aber die meisten Deutschen nur zwischen 100 und 120 Mikrogramm zu sich.“ Jod sei zwar zum Teil in Speisesalz, Milchprodukten, Back, Fleisch- oder Wurstwaren zu finden, das reiche aber nicht aus, um eine optimale Jodversorgung zu gewährleisten.

Die Folge eines Jodmangels könne eine Schilddrüsenvergrößerung sein.

„Bei den Knoten unterscheiden wir zwischen aktiven heißen und inaktive kalten Knoten“, so der Oberarzt. Bei heißen Knoten liege oft eine gesteigerte Hormonbildung und damit eine Schilddrüsenüberfunktion vor, die zu Reizbarkeit, Haarausfall, hohem Blutdruck oder Gewichtsabnahme führen könne.

„Heiße Knoten können wir durch eine Operation oder eine Radiojod-Therapie ausschalten. Bei letzterer wird der Knoten durch radioaktives Jod zerstört“, so Bechtner.

Kalte Knoten produzieren laut dem Oberarzt keine Hormone. „Sie entarten in etwa fünf Prozent der Fälle. Allerdings verzeichnen wir bei Schilddrüsenkrebs beste Heilungschancen“, so Bechtner.

„Falls ein kalter Knoten eine deutliche Wachstumstendenz aufweist, beim Ultraschall oder in einer Feinnadelbiopsie verdächtig erscheint, ist die vollständige operative Entfernung des betroffenen Schilddrüsenlappens die Therapie der Wahl“, so Krampulz.

Mit Hilfe eines sogenannten Neuromonitorings messe und überwache der Operateur die Funktion der Stimmbandnerven, um das Risiko einer Stimmbandschädigung so gering wie möglich zu halten.

Auch werde jeder Eingriff an der Schilddrüse mit einer Lupenbrille operiert, die das Operationsfeld um das 2,5- bis 3-fache vergrößere: „Dadurch können wir die feinen Strukturen in dem Organ besser sehen und schützen“, erklärte Krampulz.

„Und natürlich verwenden wir höchste Sorgfalt darauf, ein schönes kosmetisches Ergebnis zu erzielen“, ergänzte Chefarzt Professor Dr. Dr. h.c. Carsten N. Gutt.

tags: #Jodmangel #Haarausfall #Ursachen

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