Haarausfall kann viele Ursachen haben. Neben genetischer Veranlagung, Stress und falscher Ernährung können auch Drogen eine Rolle spielen. In diesem Artikel werden die verschiedenen Arten von Haarausfall, die durch Drogen verursacht werden können, sowie mögliche Behandlungen erläutert.
Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die unterschiedliche Ursachen haben können. Hier sind einige der häufigsten:
Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können. Doch bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist noch normal. Erst wenn es mehr werden, spricht man in der Medizin von krankhaftem Haarausfall (Effluvium).
Allgemein belastend am Verlust der Haare ist, dass fehlende Haare oft mit Alt sein, fehlender Dynamik und Energie gleichgesetzt werden.
Die häufigste Form des Haarverlusts, die androgenetische Alopezie (Alopecia androgenetica), wird durch männliche Sexualhormone, die Androgene, ausgelöst, und ist erblich bedingt. Im Gegensatz zum kreisrunden Haarausfall sind Frauen hiervon weniger stark betroffen.
Die genauen Ursachen sind für diese Form des Haarverlustes nicht geklärt, Forschende gehen von genetischen und Umweltfaktoren aus. Außerdem wird vermutet, dass die Haarfollikel von einer Autoimmunreaktion betroffen sind.
Zusätzlich zu genetischen Ursachen werden äußere Einflüsse wie Umweltfaktoren (unter anderem Infektionen) und psychischer Stress als Auslöser in Betracht gezogen.
Kreisrunder Haarausfall ist eine eher seltenere Form des Haarverlusts, bei dem auf dem Kopf (seltener auch im Bartbereich oder anderen Stellen des Körpers) kleinere, anfangs nur münzgroße runde kahle Stellen entstehen. Die Haut zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Elfenbeinfarbe aus.
Da die unregelmäßig auftretenden kahlen Stellen des kreisrunden Haarausfalls deutlich sichtbar sind, belastet er die Psyche und das Wohlbefinden der Betroffenen stark.
Der kreisrunde Haarausfall tritt selten allein, sondern meistens zusammen mit anderen Grunderkrankungen auf. Zudem erkrankt jeder 10. Dadurch kommt das Haarwachstum zum Stillstand und die Haare fallen aus, ohne allerdings zu vernarben. Das bedeutet, dass die Haarfollikel prinzipiell erhalten bleiben, weshalb für viele Betroffene eine gute Prognose besteht.
Die Ausprägung des kreisrunden Haarausfalls ist recht unterschiedlich. Bleiben die Areale rund und abgegrenzt, sprechen Experten von der mildesten Form, der Alopecia reticularis.
Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen bildet sich der Haarausfall nach sechs bis zwölf Monaten von selbst wieder zurück. Daher ist es sinnvoll, mit einer aktiven Behandlung abzuwarten.
Der zeitliche Verlauf ist unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen fallen über einen kurzen oder einen längeren Zeitraum nur wenige Haare aus. Bei anderen Menschen werden schon nach wenigen Wochen deutliche Lücken sichtbar.
Bei mehr als der Hälfte der Patientinnen und Patienten wachsen die Haare innerhalb von sechs bis zwölf Monaten wieder nach. Insbesondere wenn nicht der Haaransatz betroffen ist und die kahlen Stellen in der Mitte der Kopfhaut liegen, sind die Chancen für eine spontane Heilung gut.
Sind die Haare wieder nachgewachsen, hinterlässt die Erkrankung keine Narben auf der Haut. In der Regel dauert das vollständige Nachwachsen der Haare mehrere Monate.
Mitunter weist das nachgewachsene Haar eine veränderte Pigmentierung auf, die Haarfarbe hat sich also verändert. In einigen Fällen haben Betroffene zusätzliche Veränderungen der Fingernägel mit Dellen, Rillen oder schleifpapierartigen rauen Stellen.
Der stellenweise auftretende Haarverlust kann auch erneut vorkommen oder einen chronischen Verlauf nehmen, sodass die Haare nicht mehr vollständig nachwachsen. Bei kreisrundem Haarausfall, der länger als ein Jahr andauert, vor der Pubertät einsetzt oder sehr stark ausgebreitet ist, sind die Aussichten auf eine Besserung geringer.
Außerdem erleben insgesamt etwa 30 bis 50 Prozent der zunächst geheilten Personen einen Rückfall. Mitunter haben einige Betroffene für mehrere Jahre haarlose Stellen.
Gleichzeitig zum kreisrunden Haarausfall leiden manche Menschen unter anderen an Autoimmunerkrankungen wie einem erblich bedingt gestörten Zuckerstoffwechsel (Diabetes mellitus Typ 1), der Weißfleckenkrankheit Vitiligo (pigmentlosen Hautflecken) oder autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen.
Diffuser Haarausfall, medizinisch als "alopecia diffusa" bezeichnet, beschreibt einen Haarverlust, der gleichmäßig über die gesamte Kopfhaut verteilt auftritt. Dies unterscheidet ihn klar von anderen Formen wie dem erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) oder dem kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata), bei denen der Verlust lokal begrenzt auftritt.
Ein täglicher Verlust von 70 bis 100 Haaren gilt als normal, da die Haare kontinuierlich nachwachsen. Diffuser Haarausfall ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein mögliches Symptom. Die Ursachen weisen also meist auf ein anderes gesundheitliches Problem oder eine äußere Belastung hin.
Die Liste der Auslöser ist lang und umfasst unter anderem:
Das Hauptmerkmal des diffusen Haarausfalls ist eine generelle Ausdünnung der Haare über den gesamten Kopf. Oft tritt dieses Symptom erst zwei bis vier Monate nach dem auslösenden Ereignis auf, wie etwa einer Erkrankung oder hormonellen Veränderung.
Mit fortschreitendem Haarausfall beginnt die Kopfhaut immer mehr durchzuschimmern.
Der Verlauf des diffusen Haarausfalls hängt maßgeblich von der zugrundeliegenden Ursache ab. In vielen Fällen wachsen die Haare nach erfolgreicher Behandlung der Ursache innerhalb von sechs Monaten wieder nach.
Für viele Betroffene ist der psychische Druck jedoch erheblich. Dann kann möglicherweise eine unterstützende Therapie mit Wirkstoffen wie Minoxidil in Betracht gezogen werden. Die auslösenden Faktoren bleiben jedoch bestehen.
Bei diagnostizierten Mangelzuständen (z. B. Eisenmangel oder Zinkmangel) kann eine gezielte Supplementierung den Haarausfall positiv beeinflussen. Ein allgemeiner Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln ohne ärztliche Absprache wird jedoch nicht empfohlen.
Hierbei wird Eigenblut aufbereitet und als konzentriertes Plasma mit Blutplättchen in die Kopfhaut injiziert. Dadurch sollen die Haarwurzeln stimuliert werden. Die Therapie kommt aber vorwiegend beim androgenetischen und kreisrundem Haarausfall zum Einsatz.
Betroffene können sich an eine hausärztliche Praxis oder direkt an eine*n Dermatologin*Dermatologen wenden. Um die Ursache des Haarausfalls zu identifizieren, erfolgt zunächst eine gründliche Anamnese. Der*die Arzt*Ärztin wird nach der Dauer und dem Ausmaß des Haarausfalls, möglichen Begleitbeschwerden sowie nach der Einnahme von Medikamenten oder kürzlichen Veränderungen im Lebensstil fragen.
Zusätzlich zur körperlichen Untersuchung, bei der Haardichte, Haarstruktur und die Festigkeit der Verankerung der Haare geprüft werden, können Laborwerte wie Hormon- oder Eisenkonzentrationen im Blut zur weiteren Diagnosestellung beitragen.
Verschiedene Maßnahmen können dazu beitragen, diffusem Haarausfall vorzubeugen und das Wachstum der Haare begünstigen. Dazu zählen folgende Tipps:
Ein normaler, gesunder Haarwuchs setzt voraus, dass die Haarwurzeln mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Ist diese Zufuhr gestört, können sie ausfallen.
Auch bestimmte Medikamente können als Nebenwirkung Haare ausfallen lassen.
Die vernarbende Alopezie ist selten und für Laien relativ schwer eindeutig zu erkennen. Es handelt sich hierbei um einen meistens langsam voranschreitenden Haarausfall, der zu asymmetrischen kahlen Stellen am Kopf führt. Neben dem Haarausfall kommt es zu Entzündungen und einer verstärkten Narbenbildung an den betroffenen Hautstellen.
Bei der sekundär vernarbenden Alopezie ist der Haarfollikel nicht das eigentliche Ziel des entzündlichen Prozesses. Hierbei sollte man sich möglichst schnell medizinisch versorgen lassen, denn diese Form der Alopezie zerstört die Haarfollikel unwiederbringlich.
Oft kann die vernarbende Alopezie mit entzündungshemmenden Mitteln, Kortikosteroiden oder Antibiotika bekämpft werden. So kann verhindert werden, dass die betroffenen schädlichen Zellen weitere Haarfollikel zerstören.
Nach der Behandlung der Ursache und dem Stoppen des Haarausfalls kann eine medizinische Haartransplantation sinnvoll sein, um entsprechende kahle Stellen wieder zu decken.
Unter dem Begriff Drogen versteht man vor allem stark wirksame psychoaktive Substanzen. Aufgrund des großen Abhängigkeitspotenzials bei gleichzeitig starkem finanziellen Aufwand ist mittlerweile neben den seit Jahrzehnten bekannten Drogen eine Vielzahl an synthetischen Drogen auf dem Markt, viele davon nicht klassifizierbar.
Die Frage, ob eine durch Drogenkonsum verursachte Erkrankung durch den Wirkstoff selbst oder durch Beimischungen verursacht wird, ist häufig nicht einfach zu beantworten, da sich kontrollierte Studien darüber verbieten. Vielfach werden die Erkenntnisse nur aus Beobachtungen an Drogensüchtigen gewonnen.
Bei injizierbaren Drogen kommt es aufgrund der ständig wiederholten Injektionen mit mehrfach verwendeten Nadeln (und unter zweifelhaften hygienischen Bedingungen) zu rezidivierenden Thrombophlebitiden und Vernarbungen.
Bei zunehmend verschlechterten Venenbedingungen kommt es vermehrt zur absichtlichen oder akzidentellen Injektion der Drogen in die Subkutis (skin popping). Manchmal werden die Substanzen auch über kleine Schnitte in die Kutis eingerieben. Hierbei entstehen nicht selten zunächst oberflächliche Erosionen, die sich jedoch zu tiefen, schlecht heilenden Ulzerationen weiterentwickeln können (Abb. 1). Die langsame Abheilung führt zu unregelmäßig strukturierten atrophen Narben (skin popping scars).
Eine über die Jahre zunehmende Auswirkung der Drogen ist die fortschreitende Auszehrung des Körpers. Es kommt hierbei durch direkte Wirkung der Drogen, aber auch durch eine zunehmende Fehl- und Mangelernährung, zu einer Abnahme des Körpergewichts, Reduktion des subkutanen Fettgewebes und somit zu den manchmal eindrucksvollen eingefallenen Wangen und halonierten Augen.
Eine der häufigsten Komplikationen bei i.v.-Drogenabhängigen besteht in Weichteilinfektionen wie Erysipele, Phlegmone und Abszesse (Abb. 2). Ursächlich sind zum einen unhygienische Verhältnisse beim Spritzen selbst sowie die Verwendung von unsterilen Nadeln und Spritzen. Zumeist finden sich Gram-positive Keime (Staphylokokken und Streptokokken) aus der residenten Flora des Patienten, bei bereits vorhandenen Ulzerationen kommt es aber auch leicht zu Infektionen mit Gram-negativen Keimen.
Ein besonders hohes Risiko für einen Weichteilinfekt besteht bei der Injektion oder dem Einreiben der Drogen in die Subkutis (skin popping), Aufziehen von Blut in die Spritze (booting) und die Injektion sogenannter Speed balls. Vielfach finden sich an Armen und Beinen multiple Ulzerationen, die auch ein Ekthymata-artiges Aussehen haben können und aufzeigen, an welchen Stellen die Drogen verabreicht wurden.
Bei einem geschwächten Immunsystem kommen auch gehäuft systemische Pilzinfektionen vor.
Typisch für Heroinabhängige sind daher die Stigmata der i.v.-Drogenabhängigen. Das Heroin kann Clostridium botulinum enthalten, welche durch das Erhitzen und Verflüssigen des Heroins zwar abgetötet, dessen Toxin jedoch nicht inaktiviert wird.
Amphetamin (Speed) wird in der Regel geschnupft und kann daher zu trockenen und gereizten Nasenschleimhäuten führen. Amphetamin wie Methamphetamin können Parästhesien mit Dermatozoenwahn-ähnlichen Symptomen wie dem Skin-picking-Syndrom auslösen.
Durch das Schnupfen des Kokains kann es zur Schädigung der Nasenschleimhaut bis zu Nasenseptumdefekten kommen. Wird Kokain intravenös gespritzt, können sich aufgrund der starken vasokonstriktorischen Wirkung Nekrosen entwickeln.
Kokain kann eine ausgeprägte generalisierte Vaskulitis auslösen, welche durch das häufig eingesetzt Streckmittel Levamisol noch potenziert wird. Zudem kann Levamisol bei Kokainabhängigen eine schwere Agranulozytose auslösen. Die Entwicklung einer Wegener-Granulomatose durch Kokain ist mehrfach beschrieben. Diese kann sich nach Beendigung des Kokain-Konsums deutlich bessern.
Längerer Konsum von Cannabis-Produkten kann zu Raynaud-Symptomen und einer Claudicatio führen. Bei der Maximalvariante kommt es zu einer Cannabis-Arteriitis mit konsekutiven Nekrosen an den distalen Extremitäten, die in den Formenkreis der Thrombangiitis obliterans eingeordnet werden kann. Bei nicht erklärbaren Nekrosen und Vaskulitiden der unteren Extremität bei jungen Menschen sollte immer an eine durch Cannabis induzierte Vaskulitis gedacht werden.
Gerade die foudroyant verlaufenden Infektionen oder großflächigen Ulzerationen führen immer wieder zu einer notwendigen stationären Behandlung mit der Notwendigkeit der Gabe von intravenös zu verabreichenden Antibiotika.
Bei der Gabe von Medikamenten ist zu beachten, dass gerade bei polytoxikomanen Patienten die Abbauwege für viele Medikamente hochreguliert sind, sodass deren Wirkung abgeschwächt ist und schneller abnimmt.
Auswirkung des Rauchens auf die Haut
Der Zigarettenrauch enthält Tausende von Substanzen, deren Wirkung auf die Haut nur in Ansätzen verstanden ist. Am bekanntesten sind die mutagenen Eigenschaften, welche neben dem Nikotin polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Nitrosamine und heterozyklische aromatische Amine haben.
Der Zigarettenrauch verursacht Änderungen in der Hautphysiologie der Epidermis wie Änderung des pH-Wertes und Verminderung der Hydratation des Stratum corneums.
Durch Rauchen wird die Expression von Matrixmetalloproteinasen (MMPs) hochreguliert, während gleichzeitig die Konzentration ihrer Inhibitoren (TIMPs) abnimmt. Dieses führt zu einem vermehrten Abbau extrazellulärer Strukturproteine wie Kollagenfasern aber auch elastischer Fasern.
Die sozial vielleicht am stärksten auffällige Hautveränderung durch Rauchen betrifft die vorzeitige Hautalterung. Die verminderten wasserbindenden Faktoren in der Epidermis führen zu einer verringerten Hydratation, welche sich in feinen Fältchen äußert. Diverse Zwillingsstudien zeigen, dass Rauchen gerade an den Augenlidern (Blepharochalasis), Nasolabialfalten und in der perioralen Region zu verstärkten Falten führt. Zudem kommt es zu einer beschleunigten Atrophie der Haut, die zu einem bleichen, gräulichen Kolorit neigt. Diese Veränderungen verstärken sich unter dem Einfluss von UV-Strahlung massiv. Diese Hautalterung ist bei Frauen ausgeprägter als bei Männern.
Ebenfalls nicht pathologisch, aber kosmetisch auffallend sind die Teerflecken auf den Zähnen, gelbliche Verfärbungen der Finger, Nägel und Barthaare und die raucherbedingten Melanosen an Mundschleimhaut und Gingiva.
Obwohl dem Nikotin und anderen Toxinen eine direkte Wirkung auf die Talgdrüse nachgesagt wird, ist eine fördernde Wirkung des Rauchens auf die Acne vulgaris umstritten. Ein klarer Zusammenhang existiert sicherlich nicht. Unumstritten ist hingegen der Zusammenhang zwischen Rauchen und der Entwicklung einer Acne inversa (Abb. 4). 89 % aller Acne-inversa-Patienten sind aktive Raucher. Das relative Risiko für eine Acne inversa ist durch Rauchen um den Faktor 12,5 erhöht. Inwieweit das Beenden des Rauchens auch zu einer Verbesserung der Acne inversa führt, ist bislang kaum untersucht.
Die Therapie von Haarausfall muss auf die Ursache abgestimmt sein.
Erblich bedingter Haarausfall kann nur medikamentös mit Wirkstoffen wie Finasterid oder Minoxidil behandelt werden.
Kreisrunder Haarausfall heilt häufig innerhalb von einigen Monaten von alleine wieder ab, bei Bedarf kann eine lokale Therapie mit Medikamenten durchgeführt werden, die das Immunsystem in der Kopfhaut unterdrücken.
Haarausfall, der auf Medikamentenwirkungen beruht, hört normalerweise von alleine auf, sobald die Medikamente nicht mehr eingenommen werden. Vor dem Absetzen der verursachenden Medikamente sollte aber immer zuerst der behandelnde Arzt konsultiert werden.
Stress sollte reduziert oder durch Entspannungstechniken gedämpft werden, eine Mangelernährung durch gezielte Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden. Ein Eisenmangel benötigt in jedem Fall ärztliche Abklärung und kann durch Eisentabletten therapiert werden.
Bei Haarausfall aufgrund von anderen Erkrankungen muss die zugrunde liegende Krankheit korrekt behandelt werden. Bei bakteriellen Infektionen beispielsweise sind womöglich Antibiotika notwendig.
Wenn bei kreisrundem Haarausfall die Autoimmunreaktion behandelt wird oder von selbst aufgehört hat, besteht eine hohe Chance, dass die Haare wieder normal anfangen zu wachsen. Auch Haare, die durch Infektionen, andere akute Erkrankungen, Medikamente oder Mangelernährung ausgefallen sind, wachsen meist wieder nach, wenn die auslösenden Ursachen beseitigt sind.
Genetisch bedingter Haarausfall sowie Haarausfall aufgrund von chronischen Krankheiten kann mit Medikamenten verringert und in manchen Fällen rückgängig gemacht werden, allerdings nur für die Dauer der Medikamenteneinnahme.
Wenn der Verdacht besteht, dass der Haarausfall auf falscher Haarpflege beruht, sollte probeweise auf Stylingprodukte verzichtet werden. Zusätzlich können schonende Shampoos wie Babyshampoos verwendet werden. Haarwäschen sollten zunächst höchstens einmal täglich oder nur jeden zweiten bis dritten Tag erfolgen.
Zur Prävention der Alopecia (Haarausfall) muss auf eine Reduktion individueller Risikofaktoren geachtet werden.
Stress ist nicht nur psychische Belastung. Falsche Ernährung, zu wenig Sport und frische Luft, sowie Rauchen, Alkohol und jede Form von Drogen sind letztlich auch Stress - und zwar Stress für den Körper.
Dann ist die Nährstoffzufuhr gesichert und Schadstoffe können abtransportiert werden und setzen sich nicht in den Gefäßen fest.
Befolgen Sie diese Ratschläge, können Sie die Gefahr der Alopezie vermindern.
| Art des Haarausfalls | Ursachen | Behandlung |
|---|---|---|
| Androgenetische Alopezie | Männliche Sexualhormone, erbliche Veranlagung | Medikamente (Finasterid, Minoxidil) |
| Kreisrunder Haarausfall | Autoimmunreaktion, genetische und Umweltfaktoren | Lokale Therapie mit Medikamenten, Abwarten (spontane Heilung möglich) |
| Diffuser Haarausfall | Erkrankungen, Nährstoffmangel, Stress, hormonelle Veränderungen, Medikamente | Behandlung der Ursache, Nahrungsergänzungsmittel, Stressreduktion |
| Vernarbender Haarausfall | Entzündungen, Narbenbildung | Entzündungshemmende Mittel, Kortikosteroide, Antibiotika, Haartransplantation |
| Haarausfall durch Drogen | Direkte Wirkung der Drogen, Fehl- und Mangelernährung, Infektionen | Behandlung der Sucht, ausgewogene Ernährung, Behandlung von Infektionen |
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