Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien der Gruppe Borrelia burgdorferi sensu lato hervorgerufen wird. Sie wird am häufigsten durch Zecken übertragen, aber auch Stechmücken und Pferdebremsen können Borreliose übertragen. In Deutschland kommt es Schätzungen zufolge jährlich zu 60.000 bis über 200.000 Infektionsfällen. Nur etwa 1 Prozent der betroffenen Personen entwickelt nach der Infektion auch Symptome.
Borreliose-Infektionen können mit einer Vielzahl an akuten Symptomen einhergehen. Am Anfang einer Borreliose fühlt man sich so ähnlich, als hätte man eine Grippe. Typisch ist, dass die Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Fieber, Muskelschmerzen und Unwohlsein mit der Zeit schwanken. Mal geht es einige Wochen besser, mal schlechter. Im Laufe der Zeit wird man immer müder und erschöpfter und durch Erholung oder Schlaf verbessern sich diese Symptome kaum.
Es gibt drei Stadien der Borreliose, wobei die Symptome je nach Stadium variieren können:
Die Einteilung in drei Stadien sollte nicht als zwingend angesehen werden, da der Verlauf einer Borreliose von Patient zu Patient unterschiedlich verlaufen kann.
Eine Borreliose-Erkrankung kann gefährlich werden, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und nicht mit Antibiotika behandelt wird. Dann kommt es häufig zu Symptomen des zweiten Stadiums, die das Gehirn und die Nerven, das Herz oder die Gelenke betreffen. Spätfolgen sind beispielsweise wiederkehrende Entzündungen der Gelenke oder der Haut sowie Herzprobleme (Rhythmusstörungen).
Neben Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Hirnhautentzündung kann auch die Haut und damit das Haar erkranken. Auch wenn dieser Moment vielleicht viele Jahre zurückliegt, darf der Einfluss der Borreliose auf den Haarwuchs nicht unterschätzt.
Stumpf werdendes und diffus oder kreisrund ausfallendes Haar ist ein weiteres Indiz für eine Infektion. Viele Patienten stellen weder Hautrötungen noch Entzündungen oder Gelenkschmerzen und Müdigkeit fest. Dennoch lichtet sich der Haarwuchs und auf dem Oberkopf schimmert die Haut durch.
Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die im Zusammenhang mit Borreliose auftreten können:
Es sollte so beispielweise nach Mikornährstoffstörungen gescreent werden (z. B. Zink, Eisen, Vit D3 usw.) und ggf. Da der Haarausfall in der Regel reversibel ist, positiv bleiben, Ruhe bewahren und nicht in ein Gedankenkreisen rund ums Haar geraten.
Die Eigenhaarimplantation hat sich als einzige wirkungsvolle Behandlungsmethode bei Haarausfall durch den Biss einer Zecke erwiesen.
In den Medien wird hauptsächlich über die neuronalen und körperlichen Symptome bei Borreliose berichtet. Beim Kontakt mit Ihrem Blut verbreitet sich der Erreger in Ihrem Körper, wodurch die Stelle des Zeckenbisses keinen Einfluss auf die Symptome nimmt.
Beachtenswert ist auch, dass nicht jeder Kontakt mit einem infizierten Blutsauger bemerkt wird. Auch bei unerklärlichen Gelenkschmerzen, Problemen mit der Konzentration oder Knötchenbildung auf der Haut können Borrelien als Auslöser in Frage kommen.
Bei diffusem und auch bei kreisrundem Haarschwund ohne bekannten und klaren Grund kann es helfen, wenn Sie sich auf Borrelien untersuchen lassen.
Ungeklärter Haarausfall bedarf einer umfassenden Untersuchung des Blutes. Die Diagnose der Borreliose gestaltet sich im Früh- und Spätstadium oftmals schwierig. Laboruntersuchungen des Blutes (Serologie) helfen in schwierigen Fällen die Diagnose zu sichern, sind jedoch aus verschiedenen Gründen nicht hundertprozentig sicher.
Wird die Borreliose mit Antibiotika behandelt, ist sie in der Regel nach etwa zwei bis drei Wochen überstanden. Manchmal ist eine Behandlung über mehrere Wochen notwendig, zum Beispiel wenn das erste Antibiotikum nicht richtig anschlägt.
Manchmal klingen die Beschwerden der Borreliose von allein ab. Allerdings erhöht sich ohne Antibiotika-Therapie das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit Komplikationen und Spätfolgen.
Bei Haarschwund durch die Infektion handelt es sich in den meisten Fällen um eine nicht reversible Ausprägung. Dementsprechend wird eine Behandlung empfohlen, die zur Wiederherstellung Ihrer Attraktivität auch eine Haartransplantation beinhalten kann. Ebenso besteht die Möglichkeit, durch eine PRP Therapie oder Stammzellentherapie gegen die Kahlköpfigkeit vorzugehen und neues Haar verpflanzen zu lassen.
Warten Sie nach dem Kontakt mit dem Kauwerkzeug einer Zecke nicht, bis und ob die Erkrankung ausbricht und ob es sich um ein infiziertes Insekt handelte. Je früher die Diagnose erfolgt, umso sicherer lassen sich die Folgen vermeiden.
Die Therapie erfolgen stadien- und symptomgerecht mit wirksamen Antibiotika. Dabei gilt: Je früher therapiert wird, umso größer sind die Chancen auf eine vollständige Heilung.
Eine einfache Methode, das Infektionsrisiko nach einem Zeckenstich zu verringern, ist, die Zecke so früh wie möglich zu entfernen. Je früher die Zecke entfernt wird, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Infektion kommt.
Ein Arztbesuch ist nach einem Zeckenstich immer sinnvoll, wenn Sie die Zecke nicht vollständig entfernen konnten, insbesondere wenn sich die Einstichstelle entzündet. Auch nach der Entfernung der Zecke ist es wichtig, weiterhin auf Symptome zu achten.
Einige Tipps zur Vorbeugung gegen Zeckenbisse:
| Faktor | Beschreibung |
|---|---|
| Erreger | Borrelia burgdorferi sensu lato |
| Übertragung | Zecken, seltener Mücken/Bremsen |
| Symptome | Wanderröte, grippeähnliche Beschwerden, Gelenkschmerzen, Haarausfall |
| Diagnose | Bluttest (Serologie) |
| Therapie | Antibiotika |
| Prognose | Heilbar bei frühzeitiger Behandlung |
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