Haarausfall bei Mädchen im Alter von 16 Jahren: Ursachen und Lösungen

Haarausfall gilt dennoch nach wie vor als Männersache. Dabei wird unter den Teppich gekehrt, dass auch zahlreiche Frauen von dieser Problematik betroffen sind. Auch Mädchen und junge Frauen zwischen 16 und 20 können unter diffusem Haarausfall leiden. Es gibt für junge Mädchen wohl kaum etwas Schlimmeres. Fallen die Haare aus, bricht für sie eine Welt zusammen - das Selbstvertrauen löst sich auf.

Viele Menschen assoziieren Haarausfall vor allem mit älteren Männern. Tatsache ist jedoch, dass Haarverlust im Erwachsenenalter bei beiden Geschlechtern in fast jedem Alter einsetzen kann. Haarausfall kann bereits in sehr jungen Jahren, mit 15 oder 16 beginnen. In diesen Fällen ist es besonders wichtig, sich Hilfe durch eine Haarfachklinik zu suchen, um die Ursachen dieses sehr frühen Haarausfalls zu bestimmen.

Immer wieder kommen besorgte Eltern mit der Frage in unsere Praxis: „Warum verliert mein Kind plötzlich Haare?“ Gerade in den letzten Wochen haben wir das vermehrt erlebt. Kinder können aus verschiedenen Gründen Haare verlieren.

Haarausfall bei Mädchen kann verschiedene Ursachen haben und sollte untersucht werden.

Ursachen von Haarausfall bei Mädchen im Alter von 16 Jahren

Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Haarausfall bei Mädchen im Alter von 16 Jahren führen können. Hier sind einige der häufigsten:

Hormonelle Veränderungen

Die Medizin spricht von hormonell bedingtem Haarausfall, wenn die Haarprobleme durch Veränderungen des Hormonspiegels ausgelöst werden. Das kann mehrere Ursachen haben. Insbesondere in den verschiedenen Lebensphasen von Frauen kommt es immer wieder zu Hormonschwankungen. Während der Pubertät macht der Körper viele Veränderungen durch, darunter Hormonschwankungen und Wachstumsschübe, die sich auch auf den Haarzyklus auswirken können.

Die hormonelle Umstellung in der Pubertät ist sehr oft Ursache von Haarausfall. Unser Haarwuchs hängt von unserem Hormonzyklus ab, dem wir als Frau schlichtweg unterworfen sind. In der Pubertät findet eine große Veränderung dieses Zyklus statt, die bei jedem andere Auswirkungen mit sich bringt.

Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Einnahme der Anti-Baby-Pille sowie Hormonrückstände in Lebensmitteln und Trinkwasser mögliche Faktoren sein könnten. Zudem wurde beobachtet, dass Haarausfall bei Mädchen und jungen Frauen zwischen 16 und 20 Jahren auftreten kann, oft ausgelöst durch Hormonschwankungen nach der Pubertät. Bei Frauen tritt Haarausfall gehäuft während der Pubertät, nach der Schwangerschaft und in den Wechseljahren auf.

Ernährung

Auch auf die richtige Ernährung kann Haarausfall beeinflussen. Eine unausgewogene Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen, die sich auf das Haarwachstum auswirken können (Eisenmangel, Vitaminmangel etc.).

Daneben könne ein Nährstoffmangel der Auslöser für Haarausfall sein. Ein großes Problem: Viele junge Mädchen streben nach einer schlanken Figur, nehmen sich Magermodels als Vorbild und hungern sich dünn. Dieser Wahn kann akute gesundheitliche Folgen mit sich bringen und ist unter anderem ein Grund dafür, dass die Haare dünn, kraftlos und matt werden oder sogar ausfallen. Insbesondere zu wenig Eisen oder Zink im Körper können das Haarwachstum beeinträchtigen und für Haarausfall bei Kindern sorgen.

Stress

Auch Stress, ein Nährstoffmangel (z. B. Eisenmangel) oder hormonelle Veränderungen (z. B. in den allermeisten Fällen ist keine aufwendige Diagnostik nötig. Solltest du jedoch mehr als 100 Haare verlieren empfehlen wir dir, einen Hautarzt aufzusuchen, damit er der Sache auf den Grund gehen kann. Mit der richtigen Nahrung kannst du deine Kopfhaut gesund halten und deine Haare pflegen.

Anders als bei einer Mangelernährung sei für Stress hingegen nicht erwiesen, dass dieser zu Haarausfall führe. Ist man gestresst, hat man unter Umständen weniger Hunger - Folge: Man isst weniger und dies führt wiederum zu einem Mangel, ein Kreislauf.

Weitere Ursachen

  • Reaktion auf Medikamente, unter anderem auf die Anti-Baby-Pille
  • Stoffwechselstörungen der Schilddrüse
  • Eisenmangel
  • Pilzerkrankung des Kopfes (Tinea capitis)
  • Autoimmunphänomene
  • Zu fester Zug (Traktionsalopezie)
  • Trichotillomanie
  • Genetische Veranlagung

Haarausfall bei Frauen: Welche Medikamente und Behandlungen helfen? | ARD GESUND

Verschiedene Faktoren können Haarausfall bei Frauen verursachen.

Was tun bei Haarausfall?

Um dem Problem Herr zu werden, sei es zunächst wichtig, täglich zu beobachten, bestenfalls zu zählen, wie viele Haare circa ausfallen. Sind es mehr als 100 Haare, muss man nicht sofort zum Arzt rennen. Man kann sich selbst im Internet auf seriösen Webseiten informieren, wie man dagegen vorgehen kann. Ändere sich nach drei Wochen allerdings nichts und will man auf Nummer sicher gehen, sollte man sich von einem Arzt auf seine Nährstoffwerte und seine Schilddrüsenfunktion untersuchen lassen.

Entscheidend ist, die genauen Ursachen des Haarausfalls zu kennen. Um die Ursachen Ihres Haarausfalls zu ermitteln, empfehlen wir Ihnen einen Beratungstermin bei KÖ-HAIR. In diesem persönlichen Gespräch können unsere erfahrenen Haarexperten Ihre Haarsituation analysieren und Ihnen die bestmögliche Therapie zusammenstellen.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Medikamente: Bei hormonell bedingtem Haarausfall kann eine Hormontherapie in Betracht gezogen werden.
  • Haartransplantation: Bei genetisch bedingtem Haarausfall bietet sich eine Haartransplantation als dauerhafte Lösung gegen den Haarverlust an.
  • Haarwurzelbehandlung: Eine Haarwurzelbehandlung mit konzentriertem Blutplasma und Wachstumsfaktoren kann helfen.
  • Mesohair-Therapie: Bei der Haarwurzelbehandlung und der Mesohair-Therapie handelt es sich um besonders schonende Verfahren.
  • Ernährungsumstellung: Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßig Bewegung sind wichtig. Nahrungsergänzungsmittel können bei Akutfällen die Aufnahme der Mikronährstoffe unterstützen.

Wenn Sie unter hormonell bedingtem Haarausfall leiden, empfiehlt sich zunächst eine genaue Untersuchung von Haaren und Kopfhaut. Die Haarexperten von S-thetic Hair beraten Sie jederzeit gern und beantworten alle Ihre Fragen rund um mögliche Therapien. Vorab versorgen wir Sie gern auch mit weiteren Informationen zum Thema Haarausfall.

Hausmittel und Heilpflanzen

Die Schulmedizin hat bei hormonell bedingtem Haarausfall meist nur Hormontherapien zu bieten. Doch immer mehr Frauen besinnen sich auf alte Heilmittel und wagen den Blick über den kulturellen Tellerrand. Zu den wichtigsten Hormonpflanzen zählen Yamswurzel, Mönchspfeffer, Bockshornklee, Nachtkerze, Schafgarbe, Frauenmantel, Rotklee, Passionsblume, Hopfen und Traubensilberkerze.

Die Heilpflanzen können als Tee getrunken oder als Tinktur bzw. Sud in die Kopfhaut einmassiert werden. Auf diese Weise kann die Durchblutung gefördert und das Haarwachstum angeregt werden. Wird der Körper über die Ernährung ausreichend mit Nährstoffen versorgt, werden die Haarwurzeln zusätzlich gestärkt.

Es gibt verschiedene Therapieansätze bei Haarausfall.

Wichtige Hinweise

Haarverlust bei Kindern erfordert besondere Aufmerksamkeit. Wir ermitteln die Ursachen und beraten Sie zu Behandlungsmöglichkeiten bei Ihrem Kind. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind unter Haarausfall leidet, ist das sicherlich beunruhigend. Es gibt jedoch viele Ursachen für Haarausfall bei Kindern und Jugendlichen, von denen viele harmlos und leicht zu behandeln sind.

In den allermeisten Fällen wachsen die Haare bei Kindern wieder nach, wenn die Ursache des Haarausfalls behandelt wird. Wenn es zu einer Narbenbildung oder dauerhafte Schädigung der Haarfollikel kommt, können dort keine Haare mehr ausgebildet werden. Daher ist es wichtig, frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und die Ursache des Haarausfalls so schnell wie möglich abzuklären.

Es ist zudem wichtig, dass Eltern ihr Kind in dieser schwierigen Phase unterstützen, indem sie ihm helfen, gesunde Gewohnheiten beizubehalten, ihm Mut zusprechen und das Selbstbewusstsein stärken.

Tabelle: Prozentsatz der Männer mit spürbarem Haarausfall in verschiedenen Altersgruppen

Altersgruppe Prozentsatz mit spürbarem Haarausfall
20-29 20%
30-39 30%
40-49 40%
50+ 50%

tags: #Haarausfall #Ursachen #Mädchen #16

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