Bei Haarausfall denkt man häufig zuerst an eine Alterserscheinung. Aber auch junge Frauen sind häufig von magerem Haarwachstum oder vorzeitigem Haarausfall betroffen. Dafür kann es eine Reihe verschiedener Ursachen geben. Hier erfährst Du mehr über die Ursachen von Haarausfall bei jungen Frauen.
Ein häufiger Grund für vorzeitigen Haarausfall oder kraftloses Haarwachstum bei jungen Frauen ist eine nicht ausreichende Energieversorgung der Haarwurzel. Deine Haare befinden sich in einem ständigen Wachstumszyklus. Dadurch ist der Energiebedarf bei wachstumsaktiven Haarwurzeln extrem hoch. Kann dieser nicht gedeckt werden, sind kraftloses Haarwachstum und vorzeitiger Haarausfall mögliche Folgen.
Der Wachstumszyklus Deiner Haare ist in drei Phasen eingeteilt: die aktive Wachstumsphase, die Übergangsphase und die Ruhephase.
Anschließend folgt eine erneute aktive Wachstumsphase (Anagen): Der Kreis schließt sich und die aktive Wachstumsphase beginnt erneut - die Haarwurzel produziert ein neues Haar.
Kommt es zu einem Energiemangel und zu einer Unterversorgung mit Mikronährstoffen, pausieren die Haarwurzeln möglicherweise unfreiwillig - kraftloses Haarwachstum und Haarausfall sind die Folge. Die Produkte von Plantur 21 unterstützen das Haarwachstum und sorgen für ausreichend Energie an der Haarwurzel.
Junge Frauen sind häufig mit vielen Belastungen konfrontiert. Diese entziehen dem Körper Energie und wertvolle Mikronährstoffe (zum Beispiel Vitamine und Mineralien), die für ein gesundes Haarwachstum unerlässlich sind. Die Ursachen für kraftloses Haarwachstum und vorzeitigen Haarausfall können vielfältig sein:
Durch diese Stressfaktoren steigt der Energiebedarf im Körper. Die Energie gelangt dann nicht mehr an die Haarwurzeln, sondern wird vom Körper an anderer Stelle benötigt. Wird die Haarwurzel nicht mehr ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt, kommt es zu kraftlosem Haarwachstum und vorzeitigem Haarausfall.
Es gibt verschiedene Formen von Haarausfall, die unterschiedliche Ursachen haben können. Hier sind die wichtigsten:
In den meisten Fällen ist erblich bedingter Haarausfall bei Frauen (und Männern) der Grund dafür, dass sich das Kopfhaar lichtet. Lange glaubte man, dass bei den betroffenen Frauen eine übermäßige Produktion von Testosteron (wichtigstes männliches Sexualhormon) der Grund für den gesteigerten Haarverlust sei. Daher spricht man auch von einer androgenetischen Alopezie. Das ist aber nur gelegentlich der Fall, etwa bei einem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom).
Bei den meisten Frauen mit erblich bedingtem Haarausfall lassen sich jedoch keine erhöhten Spiegel an männlichen Sexualhormonen (Androgenen) nachweisen. Vielmehr scheinen bei ihnen eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase und eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen der Auslöser zu sein.
Bei den betroffenen Frauen äußert sich der Haarverlust in einem allgemeinen Ausdünnen der Kopfhaare, hauptsächlich im Scheitelbereich. Dadurch schimmert die Kopfhaut immer stärker hervor. Bei einigen Frauen betrifft der Haarverlust auch bevorzugt den vorderen Kopfbereich, sodass sich eine Stirnglatze entwickelt (wie bei Männern mit dieser Art von Haarausfall).
Manche Frauen bekommen stattdessen kreisrunde, kahle Stellen auf dem Kopf oder an anderen behaarten Körperstellen. Dann liegt ein kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) vor. Er hat andere Ursachen. Bei schwerer Ausprägung fallen auch komplett alle Körperhaare aus (Alopecia areata universalis).
Verschiedene Faktoren spielen bei der Entstehung von kreisrundem Haarausfall bei Frauen eine Rolle, beispielsweise eine Autoimmunreaktion: Dabei greifen Antikörper des Immunsystems fälschlicherweise körpereigenes, gesundes Gewebe an - in diesem Fall Zellen in den Haarwurzeln. Das stört das Haarwachstum und führt letztlich zum Haarausfall. Auch eine genetische Veranlagung und andere Faktoren tragen gegebenenfalls zur Krankheitsentstehung bei.
Besonders im 2. und 3. Lebensjahrzehnt manifestiert sich der kreisrunde Haarausfall. Wechseljahre, beziehungsweise generell das 5. Lebensjahrzehnt, werden ebenfalls oft von dieser Form von Haarverlust begleitet.
Beim diffusen Haarausfall kommt es gleichmäßig am ganzen Kopf zum Haarverlust. Die möglichen Ursachen dafür sind vielfältig. Hier sind die wichtigsten:
Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können. Doch bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist noch normal. Erst wenn es mehr werden, spricht man in der Medizin von krankhaftem Haarausfall (Effluvium). Er sollte behandelt werden, bevor noch mehr Haare verloren gehen. Denn Haarausfall, dessen Ursache in einer anderen Krankheit, Medikamenten oder etwa Stress liegt, ist relativ gut therapierbar.
Allgemein belastend am Verlust der Haare ist, dass fehlende Haare oft mit Alt sein, fehlender Dynamik und Energie gleichgesetzt werden.
Du möchtest wissen, ob Du an magerem Haarwachstum oder vorzeitigem Haarausfall durch Energiemangel leidest? Es gibt einen einfachen Test, um das herauszufinden. Zähle dazu einfach die Haare auf Deinem Kopfkissen.
Wir empfehlen Dir eine regelmäßige Anwendung der Plantur 21-Produkte, um Deine Haare wieder zu kräftigen.
Die Behandlung von Haarausfall bei Frauen richtet sich nach der Ursache.
Wenn zum Beispiel bestimmte Medikamente diffusen Haarausfall verursachen, ist es ratsam, ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt zu suchen. Möglicherweise lässt sich die Dosis reduzieren oder die Behandlung auf ein alternatives Präparat umstellen, das dem Haarwachstum weniger schadet. Wenn nicht, normalisiert sich der Haarverlust meist nach Beenden der medikamentösen Therapie von allein wieder. Zudem können Präparate aus der Apotheke helfen, den Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum anzuregen.
Sind Erkrankungen (wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder Tuberkulose) oder Vergiftungen der Auslöser für den Haarausfall, ist es entscheidend, dass diese fachgerecht therapiert werden. Das stoppt in der Folge dann meist auch den Haarausfall.
Die Therapie von vernarbendem Haarausfall gestaltet sich schwierig und langwierig. Bei Lupus erythematodes verschreibt der Arzt zur Behandlung der entzündeten Stellen auf der Kopfhaut häufig Kortison und andere Wirkstoffe, welche die Entzündungsprozesse und damit den Haarausfall stoppen. Bereits verloren gegangene Haare wachsen nicht nach, weil die Haarfollikel unwiederbringlich geschädigt sind.
Mechanisch bedingter Haarausfall bei Frauen lässt sich verhindern, indem die Haarwurzeln keinem übermäßigen Zug ausgesetzt werden. Das bedeutet zum Beispiel, einen Pferdeschwanz nur locker zu binden oder die Haare häufiger offen zu tragen.
Ein vorübergehender Haarausfall bei Frauen nach einer Geburt, nach Operationen oder Infektionen bedarf meist keiner Therapie, sondern normalisiert sich von allein wieder. Mit etwas Geduld und eine ausreichende Nährstoffzufuhr (vor allem bei stillenden Frauen) füllt sich das Haar nach und nach wieder.
Es gibt wirksame Mittel gegen Haarausfall bei Frauen - im Alter ebenso wie in jungen Jahren. Für die richtige Behandlung ist die Ursache des Haarausfalls grundlegend.
Ein Besuch beim Hausarzt oder Dermatologen ist wichtig, damit Sie die richtige Hilfe erhalten.
Folgende Behandlungen sind möglich:
Für die Therapie von kreisrundem Haarausfall bei Frauen (und Männern) stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Die Erfolgsaussichten der einzelnen Behandlungsmöglichkeiten von kreisrundem Haarausfall bei Frauen (und Männern) sind insgesamt eher bescheiden. Außerdem kommt es öfters zu Rückfällen.
In manchen Fällen heilt der kreisrunde Haarausfall bei Frauen (sowie Männern und Kindern) auch von allein wieder aus.
Kortison wird als Salbe oder Creme direkt auf die kahlen Stellen am Kopf aufgetragen.
Hilfe bei Haarausfall bei Frauen kann auch der Wirkstoff Dithranol leisten. Normalerweise verschreiben Ärzte es zur Behandlung einer Schuppenflechte.
Auf dieselbe Weise funktioniert die topische Immuntherapie mit Diphenylcyclopropenon (DCP) oder Quadratsäuredibutylester (SADBE; Squaric-Acid-Dibutylester).
Diffusen Haarausfall behandelt der Arzt abhängig von seiner Ursache. Sind Medikamente wie beispielsweise Lipidsenker oder Krebsmedikamente die Ursache, legt sich der Haarausfall nach Beenden der Therapie meist wieder.
Manchmal wird diffuser Haarausfall von Infektionen oder anderen Erkrankungen wie etwa Schilddrüsenerkrankungen verursacht.
B-Vitamine und bestimmte Aminosäuren (L-Cystein) stärken die Haarwurzeln und regen die Bildung neuer Haarzellen an.
Frauen können Hausmittel oder homöopathische Mittel neben den Medikamenten ausprobieren.
Einige schwören auf homöopathische Globuli gegen Haarausfall bei Frauen. Deren Wirkung ist aus wissenschaftlicher Sicht aber nicht belegt.
Daneben gibt es einige Hausmittel, die dabei helfen können, Ihre Haarpracht zu erhalten und zu stärken, zum Beispiel gelten Brennnessel, Apfelessig oder Zwiebelsaft als gut fürs Haar.
Auch gesunde, vitaminreiche Lebensmittel können gegen Haarausfall bei der Frau helfen. Zu solchen Nahrungsmitteln gehören unter anderem Vollkornprodukte (Zink), Nüsse und Pilze (Selen) oder Haferflocken (Biotin).
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.
Das Konzept der Homöopathie und ihre spezifische Wirksamkeit sind jedoch umstritten und durch Studien nicht eindeutig belegt.
| Ursache des Haarausfalls | Mögliche Behandlungen |
|---|---|
| Androgenetische Alopezie | Minoxidil, Antiandrogene, Haartransplantation |
| Kreisrunder Haarausfall | Kortison, Dithranol, Topische Immuntherapie |
| Diffuser Haarausfall | Behandlung der Grunderkrankung, B-Vitamine, Aminosäuren |
Es ist wichtig, die Ursache des Haarausfalls zu identifizieren, um die richtige Behandlung zu wählen. Ein Arztbesuch ist ratsam, um eine genaue Diagnose zu erhalten und die bestmögliche Therapie zu beginnen.
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