Haartransplantation bei Frauen: Wiederherstellung von Haaransatz und Selbstbewusstsein

Auch Haarausfall bei Frauen ist ein Thema - denn auch sie leiden unter dünnem Haar und kahlen Stellen. Zu den Folgen gehört beispielsweise eine hohe Stirn. Das lässt das Selbstbewusstsein sinken und erhöht den Leidensdruck.

Viele wissen nicht, dass eine Haartransplantation nicht immer notwendig ist, um Haarausfall effektiv zu behandeln. Haarausfall betrifft Frauen und Männer gleichermaßen - oft mit großem emotionalem Druck, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Viele versuchen es mit frei verkäuflichen Mitteln oder kosmetischen Lösungen, die jedoch selten langfristige Ergebnisse bringen.

Wir bieten unseren Patientinnen schonende Methoden zur Haartransplantation an, welche das Haar wieder in voller Pracht erscheinen lassen.

Mit vollem Haar kann das Selbstwertgefühl und ein Teil der Lebensqualität wiederhergestellt werden. Denn die weibliche Haarpracht ist ein wichtiges Schönheitsmerkmal und steht als Symbol für Weiblichkeit, Beauty und Life-style.

Ursachen von Haarausfall bei Frauen

Der Haarausfall bei Frauen kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, die es vorab zu diagnostizieren gilt.

Es gibt mehrere Formen von Haarausfall, die unterschiedliche Ursachen haben und verschieden behandelt werden können:

  • Medikamentös oder hormonell bedingter Haarausfall: Wenn etwa die Pille, eine Chemotherapie, eine Schwangerschaft oder andere Medikamente die Ursache sind.
  • Diffuser Haarausfall: Das bedeutet, dass größere Flächen am Kopf betroffen sind und die Kopfhaut sichtbar ist.
  • Androgene Alopezie: In diesem Fall spricht man auch von erblich bedingtem Haarausfall.
  • Traktionsalopezie: Hier führt zu starker Zug an den Haarwurzeln zu Haarausfall. Das kann zum Beispiel bei zu festen Zöpfen passieren.
  • Haarausfall aufgrund von Unfällen, Verbrennungen oder chronischen Erkrankungen: Eine mögliche chronische Erkrankung ist eine überschießende Talgproduktion der Haarwurzeln.
  • Androgenetische Alopezie (Erblich bedingter Haarausfall): Dies ist die häufigste Form des Haarausfalls und betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Bei Männern zeigt sich diese Form häufig als zurückweichender Haaransatz oder als Glatzenbildung am Oberkopf. Frauen bemerken oft eine Ausdünnung des Haares im Scheitelbereich.
  • Alopecia Areata (Kreisrunder Haarausfall): Diese Autoimmunerkrankung führt zu plötzlichen, runden kahlen Stellen auf der Kopfhaut oder anderen Körperstellen. Die genaue Ursache ist nicht vollständig verstanden, aber Stress und genetische Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen.
  • Narbenbildung Alopezie: Diese Form des Haarausfalls tritt auf, wenn Haarfollikel durch Entzündungen, Infektionen oder Verletzungen dauerhaft geschädigt werden.

Hormone beeinflussen maßgeblich viele Prozesse im Körper, darunter auch das Haarwachstum. Veränderungen im Hormonspiegel können verschiedene Arten von Haarausfall hervorrufen, ein Problem, das Frauen jeden Alters betreffen kann. Die Effekte hormoneller Schwankungen auf das Haarwachstum variieren stark und sind von Frau zu Frau verschieden.

Traktionsalopezie entsteht durch ständige Spannung auf die Haare, etwa durch zu enge Zöpfe, straffe Hochsteckfrisuren oder schweres Einweben. Besonders Frauen mit lockigem oder krausem Haar sind betroffen, oft an Stirn, Schläfen oder im Nackenbereich.

Dünnes, brüchiges und weniger voluminöses Haar betrifft viele Frauen und hat oft unterschiedliche Ursachen: Alterung, Nährstoffmangel (z. B. Ein Besuch beim Dermatologen hilft, die Ursache zu klären.

Androgenetische Alopezie kann beide Geschlechter betreffen, ist jedoch in Häufigkeit und Haarausfallmuster geschlechtsspezifisch. Bei Frauen zeigt sich vermehrter Haarverlust im Mittelscheitelbereich mit Haarausdünnung als kahlere, lichtere Stelle mit geringerer Haardichte.

Hormonschwankungen sind natürlicher Bestandteil im Lebenszyklus jeder Frau. Mangelerscheinungen durch Fehlernährung (z.B. Eisenmangel, Zinkmangel) treten vermehrt bei Vegetariern und Veganern auf und können ggf. Chemotherapie und Bestrahlung, wie sie zur therapeutischen Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden, schädigen die Haarfollikel und führen zum Haarausfall. Sobald die Bestrahlung eingestellt wird, erholen sich die Haarfollikel wieder.

Methoden zur Haartransplantation

In Bezug auf die Methoden der Haartransplantation unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Verfahren der Eigenhaartransplantation:

  • FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation): Bei der FUT-Methode wird ein Hautstreifen aus dem Spenderbereich entnommen, aus dem die Haarfollikel extrahiert werden. Diese werden dann in die Empfängerbereiche eingesetzt. Die FUT-Methode kann zu einer linearen Narbe im Spenderbereich führen, die jedoch von Haaren verdeckt wird.
  • FUE-Methode (Follicular Unit Extraction): Bei der FUE-Methode werden einzelne Haarfollikel aus dem Spenderbereich (meistens der Hinterkopf) entnommen und in die kahlen oder dünner werdenden Bereiche transplantiert. Diese Methode ist minimalinvasiv, hinterlässt keine sichtbaren Narben und erfordert eine präzise Handarbeit.
  • DHI-Methode (Direct Hair Implantation): Diese Methode ist eine Weiterentwicklung der FUE-Technik. Bei DHI werden die entnommenen Haarfollikel direkt mit einem speziellen Implanter in den Empfängerbereich eingesetzt, ohne dass vorher Kanäle geöffnet werden müssen. Dies kann die Genauigkeit und das ästhetische Ergebnis verbessern.
  • Roboter-assistierte Haartransplantation: Diese Methode nutzt fortschrittliche Technologien, um die Genauigkeit der Haarfollikelentnahme und -platzierung zu erhöhen. Roboter-assistierte Systeme helfen Chirurgen, präzisere und effizientere Ergebnisse zu erzielen.

Die erste ist die FUT-Methode, welche auch Streifenmethode genannt wird. Diese hat den Vorteil, dass nach dem Eingriff kaum noch etwas davon zu sehen ist, weil nicht viele Haare abrasiert werden müssen und die Narbe leicht zu verstecken ist. Bei dem Eingriff wird ein Hautstreifen am Hinterkopf entfernt und die zu transplantierenden Haare werden entnommen. Daraufhin werden diese an der entsprechenden Stelle eingesetzt.

Die andere Methode ist eine Einzelhaarentnahme aus rasierter Haut des Hinterkopfes. Nach der Entnahme werden diese in Nahtlösung aufbereitet und einzeln eingesetzt. Das ist die sogenannte FUE-Methode.

Bei beiden Methoden werden die Haare des Hinterkopfes genommen, weil diese besonders widerstandsfähig sind, sie zum Köperhaar gezählt werden und somit nicht ausfallen. Wenn die Haarfollikel vom Hinterkopf an die betroffenen Stellen gesetzt werden, bleiben diese in der Regel auch dort dauerhaft erhalten.

Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, und die Wahl der richtigen Technik hängt von individuellen Faktoren ab, wie dem Ausmaß des Haarausfalls, den Wünschen des Patienten und den Empfehlungen des Facharztes.

Im Aesthetic Centrum Bamberg setzen wir auf die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction), weil sie zahlreiche Vorteile für unsere Patienten bietet. Diese minimalinvasive Technik ermöglicht es uns, Haarfollikel einzeln aus dem Spenderbereich zu entnehmen und präzise in die gewünschten Bereiche zu transplantieren, ohne sichtbare Narben zu hinterlassen.

Welche Methode eignet sich für welche Art von Haarausfall?

Beide Methoden eignen sich für nahezu alle Arten des Haarausfalls. Die FUE-Methode eignet sich zur Kopfhaartransplantation und Augenbrauentransplantation. Die FUT-Haartransplantation wird am häufigsten bei dem anlagebedingten Haarausfall, der diffusen Alopezie und der narbigen Alopezie angewendet. Allerdings gilt, dass genügend eigenes Haar zur Verfügung stehen muss, welches an anderen Stellen eingesetzt werden kann. Denn nur so können die kahlen Stellen kaschiert werden.

Alternativen zur Haartransplantation

Eine Alternative zur Haartransplantation ist die medikamentöse Behandlung. Es gibt nur zwei Wirkstoffe, bei denen es medizinisch nachgewiesen ist, dass sie gegen Haarausfall helfen. Allerdings haben diese sehr starke Nebenwirkungen, sodass die Einnahme häufig von den Frauen abgebrochen werden muss.

Eine weitere Methode ist die Haarwurzelbehandlung. Dabei wird das Haarwachstum ohne Operation gefördert. Dafür wird zunächst etwas eigenes Blut entnommen, welches in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet wird und anschließend in die Kopfhaut injiziert wird. Die damit in die Kopfhaut gegebenen Nährstoffe fördern das Haarwachstum, wenn die Haarwurzeln nicht bereits abgestorben sind.

Dennoch wird die Haartransplantation von uns bevorzugt, weil diese dauerhaft ist und nicht mehrmals wiederholt werden muss.

Des Weiteren gibt es viele „Wundermittel“, die aber nicht das halten, was sie versprechen und dazu auch noch sehr teuer sind.

Viele Frauen haben von Natur aus jedoch nur sehr spärlichen oder hellen Augenbrauenwuchs, bei anderen werden die Härchen oberhalb der Augen mit fortschreitendem Alter immer geringer.

Das Mesohair-Verfahren, das wir bei S-thetic Hair anbieten, nutzt ebenfalls Injektionen in die Kopfhaut. Allerdings kommt hier kein Eigenblut zum Einsatz. Stattdessen geben wir mit einer hochmodernen Mesopistole wichtige Nährstoffe und Medikamente.

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Vorteile der Haartransplantation für Frauen

Welche Vorteile hat die Haartransplantation für Frauen?

  • Dauerhafte Ergebnisse: Im Gegensatz zu medikamentösen Therapien, die nur temporär wirken, bietet eine Haartransplantation bei Frauen eine langfristige Lösung. Die verpflanzten Haare wachsen ein Leben lang weiter und fallen nicht wieder aus.
  • Natürliche Schönheit: Ein dichteres Haarbild und ein natürlicher Haaransatz tragen erheblich zur Steigerung des Selbstbewusstseins und der Lebensqualität bei. Frauen fühlen sich attraktiver und wohler mit ihrem Aussehen.
  • Mehr Lebensqualität: Dichtes, natürliches Haar schenkt Ihnen neue Freiheit und Selbstbewusstsein. Endlich können Sie die Frisuren tragen, die Sie sich wünschen, und genießen es, selbstbewusst unter Menschen zu sein. Neben der Wiederherstellung natürlicher Haarfülle bringt die Behandlung ein gesteigertes Selbstbewusstsein und mehr Lebensqualität.

Neben der Wiederherstellung natürlicher Haarfülle bringt die Behandlung ein gesteigertes Selbstbewusstsein und mehr Lebensqualität.

Wann ist eine Haartransplantation nicht möglich?

Nicht jede Form von Haarverlust kann mit einer Haarverpflanzung behandelt werden. Auch bestimmte Krankheiten machen die Eigenhaarverpflanzung unmöglich.

Nicht jeder Patient ist ein geeigneter Kandidat für eine Haartransplantation. Es gibt bestimmte Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, um festzustellen, ob eine Haartransplantation geeignet ist. Dazu gehören die Ursache des Haarausfalls, das Alter des Patienten, die Haarstruktur und die Gesundheit des Patienten.

Kosten einer Haartransplantation für Frauen

Die Kosten für eine Haartransplantation sind von mehreren Faktoren abhängig:

  • Menge an Haaren
  • verwendete Methode
  • Zeitaufwand

Die Kosten für eine FUE Haartransplantation in Düsseldorf hängen stark vom medizinischen Befund ab. D.h. je größer der bisherige Haarverlust ist, um so mehr Haarwurzeln (Grafts) werden benötigt, um alle Bereiche, wie z.B. Oberkopf, Stirnbereich etc. zu implantieren.

Behandlung Anzahl der Grafts Kosten
Auffüllen des Mittelscheitels 500-1000 individuell
Korrektur einer hohen Stirn 1000-2000 individuell

In der Regel bewegt man sich in einer Preisspanne von 4.000 bis 8.000 Euro.

Ablauf einer Haartransplantation bei Frauen

Bei der Haartransplantation für Frauen werden genauso wie bei den Männern die Haare vom Hinterkopf entnommen. Anschließend werden diese in die vom Haarausfall betroffenen Areale gepflanzt.

Sie können den Eingriff in jedem Alter durchführen, solange Sie volljährig sind.

Nein, die Unterschiede zum Eingriff beim Mann sind minimal.

FUE steht für Follicular Unit Extraction und bezeichnet die Entnahme einzelner Haarwurzelgruppen für eine Haartransplantation mit Eigenhaar.

Nachsorge und Heilungsprozess

Leichte Rötungen und Schwellungen in den ersten Tagen sind normal und klingen schnell ab.

Ab Tag 12 erkennen Sie bereits keinen Unterschied mehr zwischen Ihrem Haupthaar und Ihrem Empfängerbereich.

Die Genesungsdauer variiert je nach Methode und individuellem Heilungsprozess des Patienten.

In den ersten 7 Nächten sollte die Frau lediglich auf dem Rücken bzw. Hinterkopf schlafen. Frau verwendet hierfür gerne ein Hörnchenkissen.

Die Entnahmestelle kann am ersten postoperativen Tag mit Shampoo gewaschen werden.

Nein, das transplantierte Areale sollte bis zum endgültigen Wachstum aller Haare nicht mit PRP behandelt werden.

Wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Eine Haartransplantation ist dann sinnvoll, wenn der Haarausfall fortgeschritten und stabilisiert ist, das heißt, wenn sich der Haarverlust über einen längeren Zeitraum nicht mehr verschlimmert hat. Besonders bei androgenetischer Alopezie kann eine Haartransplantation eine effektive Lösung sein, um kahle oder stark ausgedünnte Bereiche wieder mit eigenem Haar zu füllen.

Eine Haartransplantation ist bei Frauen sinnvoll, wenn Haare auf dem ausgedünnten Haarschopf trotz konservativer Behandlung einfach nicht mehr wachsen wollen.

Wie lange halten implantierte Haare?

In der Regel ist das Ergebnis einer Haartransplantation dauerhaft. Das bedeutet, dass die transplantierten Haare bis zum Lebensende erhalten bleiben.

In welchem Alter sollte eine Haartransplantation durchgeführt werden?

Eine Haartransplantation sollte erst durchgeführt werden, wenn der Haarausfall nicht mehr weiter voranschreitet. Meistens ist dies frühstens ab einem Alter von 30 bis 35 Jahren der Fall.

Spezialisten für Haartransplantation

Dr. med. Christian Merkel ist erfahrener Dermatologe, Allergologe und Ernährungsmediziner in München. Besonders spezialisiert ist er auf die Behandlung von Haarausfall mit innovativen Methoden wie Mesotherapie, Platelet Rich Plasma (PRP) und der DHI-Haartransplantation, für die er seit 2015 zertifiziert ist. Dr. Merkel ist Geschäftsführer des MVZ HAUT- UND LASERZENTRUMS AN DER OPER sowie Mitbegründer des HAARZENTRUMS AN DER OPER, wo er gemeinsam mit seinen Kollegen modernste dermatologische und haarmedizinische Standards setzt.

tags: #Haartransplantation #bei #Frauen #Haaransatz

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