Haar-Vitamine und Mittel gegen Haarausfall im Test: Was hilft wirklich?

Viele Menschen leiden unter Haarausfall, der oft erblich bedingt ist. Entsprechende Produkte gibt es viele, aber nur wenige können erwiesenermaßen Abhilfe schaffen. Wenn das Haar an Dichte und Fülle verliert, kann das am Selbstbewusstsein nagen. Auch deshalb greifen viele zu Mitteln gegen den Haarausfall.

Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Etwa hundert Haare verlieren wir täglich, das ist ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung. Gegen den Kahlschlag auf dem Kopf versprechen viele Mittel Abhilfe. Doch wirklich hilfreich sind nur wenige.

Stiftung Warentest hat für stern.de die freiverkäuflichen Präparate unter die Lupe genommen und bewertet. Das ernüchternde Ergebnis: Ohne Einschränkung ist kein Wirkstoff zu empfehlen. Täglich fallen Haare aus. Wenn es aber über längere Zeit mehr als hundert pro Tag sind, kann es sich um androgenetische Alopezie handeln. Die Haarfollikel reagieren empfindlich auf ein Hormon, doch manche Wirkstoffe sollen den Verlauf ausbremsen. Allerdings bergen Haarwuchsmittel laut Stiftung Warentest zum Teil ernste gesundheitliche Risiken.

Stiftung Warentest hat zehn Präparate für Frauen und Männer mithilfe von Arzneimittel-Experten untersucht. Das Ergebnis: Nur die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid zeigen einen Effekt. Doch es gibt erhebliche Risiken.

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Ursachen von Haarausfall

Haarverlust ist häufig erblich bedingt: Nach Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit sind bis zu 70 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen davon betroffen, wobei das Risiko mit dem Alter steigt.

Bis zu 100 Haare verlieren wir pro Tag, die Kopfhaare sind zu dem Zeitpunkt oft mehrere Jahre alt. Nach dem Ausfall wachsen neue Haare in den Follikeln heran. Die Haarfollikel umspannen die Haarwurzel und sorgen dafür, dass das Haar fest in der Kopfhaut verankert ist. Wenn jedoch mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen und weniger neue nachwachsen, deutet das auf ein tieferliegendes Problem hin.

Mögliche Ursachen können Stress, Hormonschwankungen (in den Wechseljahren), Medikamente oder Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Nach Angaben des Deutschen Endokrinologischen Versorgungszentrums handelt es sich sowohl bei Männern als auch Frauen in 95 Prozent der Fälle um eine androgenetische Alopezie, also einen erblich bedingten Haarausfall. Dahinter steckt eine Überempfindlichkeit des Haarfollikels auf Dihydrotestosteron (DHT), eine aktive Form des männlichen Sexualhormons Testosteron. DHT lässt den Follikel und die darunterliegenden Blutgefäße verkümmern und verschlechtert so die Nährstoffversorgung der Haare.

In der Folge verkürzt sich die Wachstumsdauer: Die Haare fallen schneller aus und werden dünner. Schließlich stirbt der Follikel ganz ab - Haare wachsen dort nicht mehr nach und es entsteht eine kahle Stelle. Wer über längere Zeit mehr Haare als gewöhnlich verliert, sollte dies rasch ärztlich abklären lassen, denn es gibt kein Mittel zur Regeneration abgestorbenen Follikel. Bestimmte Wirkstoffe können aber dabei helfen, den Haarverlust auszubremsen oder ganz zu stoppen. Bei Haarausfall liegt die Ursache meist in den Hormonen.

Mittel gegen Haarausfall im Test: Was hilft wirklich?

„Lichtet sich der Schopf erblich bedingt, können zwei Wirkstoffe den Kahlschlag aufhalten“, heißt es im Testbericht von Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hat zehn Mittel gegen Haarausfall für Männer und Frauen untersucht. Dazu gehören sowohl rezeptfreie Lösungen und Schäume zur äußerlichen Anwendung als auch rezeptpflichtige Tabletten.

Als „wenig geeignet“ stuft Stiftung Warentest (Kombi-)Präparate mit dem weiblichen Sexualhormon Estradiol ein. Lösungen für die Kopfhaut wie Pantostin oder Crinohermal fem sollen Entzündungen auf der Kopfhaut entgegenwirken und dadurch die Haardichte erhöhen. Ihre therapeutische Wirksamkeit sei bislang aber nicht ausreichend belegt, erklären die Tester.

Einer der beiden von Stiftung Warentest empfohlenen Wirkstoffe ist Minoxidil. Es ist sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet und wurde ursprünglich als Blutdrucksenker entwickelt. Gegen Haarausfall ist das Mittel als Lösung oder als Schaum erhältlich und frei verkäuflich. Regaine enthält Minoxidil, das für Frauen und Männer jeweils unterschiedlich stark konzentriert ist.

Stiftung Warentest testete unter anderem die Mittel von Regaine, dem bekanntesten Hersteller für Haarwuchs-Produkte mit Minoxidil. Die Produkte werden ein- bis zweimal täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen, nach zwölf Wochen sollten erste Ergebnisse sichtbar sein. Die Schaumvariante ist laut Test leichter in der Anwendung und enthält im Gegensatz zur Lösung keine Propylenglykol-Verbindungen. Diese können bei empfindlicher Haut zu Irritationen führen. Dadurch ist der Schaum oft besser verträglich. Allerdings enthält das Mittel für Frauen eine höhere Minoxidil-Konzentration (5 Prozent) und damit eine potenziell stärkere Wirkung. Zwar ist noch nicht abschließend geklärt, wie genau Minoxidil den Haarverlust ausbremst. Forscher vermuten aber, dass der Wirkstoff die Durchblutung der Kopfhaut verbessert.

Neben Minoxidil kann Stiftung Warentest auch Finasterid gegen Haarausfall empfehlen. Der Wirkstoff ist nur für Männer zugelassen, bei Frauen zeigt er keinen Effekt. In höherer Dosierung wird er auch in Medikamenten gegen Prostatabeschwerden eingesetzt. Mittel mit diesem Wirkstoff sind rezeptpflichtig, etwa Finasterid Aurobindo oder Propecia. Die Tabletten wirken gegen Haarausfall, indem sie ein Enzym hemmen, das Testosteron in Dihydrotestosteron umwandelt. So bewirkt Finasterid, dass das Hormon nicht in die Haarfollikel eindringt und diese schrumpfen lässt. Indem es bestehende Follikel stabilisiert, soll das Mittel den Haarausfall verlangsamen und zudem den Haarwuchs anregen - allerdings erst nach mehreren Monaten der Anwendung.

Minoxidil: Wirkung und Nebenwirkungen

Der Wirkmechanismus von Minoxidil bei Haarausfall ist nicht genau bekannt. Möglicherweise wird die Haarwurzel besser durchblutet. Denkbar ist auch, dass die Neubildung von Blutgefäßen gefördert wird, wodurch diese durchlässiger werden und mehr Wachstums-Faktoren im Gewebe vorhanden sind. Beides kommt auch dem Wachstum der Haarwurzel zugute. Frauen sprechen nach diesen Ergebnissen besser auf den Wirkstoff an, bei ihnen genügen schon geringere Mengen an Minoxidil.

Minoxidil kann den Haarausfall verlangsamen, sodass sich eine Glatze nur verzögert ausbildet und regt zudem den Haarwuchs wieder an. Ein kosmetisch akzeptables Ergebnis findet sich allerdings nur bei etwa 10 bis 20 von 100 Behandelten. Wird das Mittel weggelassen, setzt der Haarausfall unvermindert wieder ein. Über eine Langzeitbehandlung (Zeiträume von mehr als einem Jahr) liegen keine aussagekräftigen Daten vor.

Bei etwa einem von hundert Behandelten kann die Haut an der Stelle, an der das Mittel aufgetragen wurde, jucken, schuppen, sich röten oder entzünden. Minoxidil kann sich eventuell nachteilig auf Herz und Kreislauf auswirken, was insbesondere bei einer Langzeitbehandlung bedeutsam ist. Wenn das Mittel den Blutdruck senkt und Brustschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl auftreten oder sich der Herzschlag beschleunigt, sollte die Behandlung abgebrochen werden. Bei bis zu einem von 1000 Behandelten können sich auch an anderen Körperstellen vermehrt Haare bilden (zum Beispiel im Gesicht).

Minoxidil darf bei Männern nur im Alter zwischen 18 und 49 Jahren angewendet werden. Minoxidil wird auch als blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt. Wenn Sie es dafür bereits angewendet und nicht vertragen haben, sollten Sie es auch als Haarwasser nicht einsetzen.

17-alpha-Estradiol: Wirkung und Nutzen

Wie wirkt der Wirkstoff? 17-alpha-Estradiol gehört zu den Östrogenen, wirkt aber nur sehr schwach hormonell. Es hemmt vielmehr das Enzym 5-alpha-Reduktase. Durch dieses entsteht aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron das wirksamere Dihydrotestosteron. Dieses ist bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden und kann den Haarwuchs an den Haarwurzeln behindern und so Haarausfall fördern. Bisher ist die therapeutische Wirksamkeit von 17-alpha-Estradiol bei Haarausfall aber nicht ausreichend nachgewiesen. Die Mittel mit diesem Wirkstoff sind deshalb wenig geeignet. Der Alkoholanteil in dem Haarwasser kann dazu führen, dass die Kopfhaut sich rötet und brennt. Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre sollten Sie die Mittel nicht anwenden.

Finasterid: Risiken und Nebenwirkungen

Stiftung Warentest betont, dass sowohl Finasterid als auch Minoxidil lediglich „mit Einschränkungen geeignet“ seien, um Haarausfall zu bekämpfen. Zudem könne aufgrund fehlender Daten noch nicht abschließend beurteilt werden, ob eine Langzeitanwendung gesundheitliche Risiken berge.

Inzwischen weiß man, dass Finasterid eine Reihe von Nebenwirkungen hervorrufen kann. Zu den häufigsten gehören sexuelle Störungen wie Libidoverlust und Erektionsprobleme, besonders in der Anfangszeit der Anwendung. Bei einer von hundert Personen kann es zudem zu einer Brustvergrößerung und Ejakulationsstörungen kommen. Selbst auf die Psyche kann sich Finasterid auswirken: Eine Untersuchung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat ergeben, dass Anwender der Tabletten Depressionen und suizidale Gedanken entwickeln können. Von den über 300 registrierten Fällen hat den Angaben nach ein Großteil der Betroffenen eine Tagesdosis von einem Milligramm eingenommen. Die EMA ist jedoch der Ansicht, dass der Nutzen des Wirkstoffs die möglichen Risiken überwiegt - allerdings nur bei einer korrekten Einnahme und ausreichenden ärztlichen Aufklärung.

Minoxidil: Mögliche Nebenwirkungen

Ärztlicher Rat ist auch vor der Anwendung von Minoxidil notwendig, denn auch hier drohen Nebenwirkungen. Das gilt insbesondere für Menschen, die Blutdrucksenker einnehmen oder an einer Herzerkrankung leiden. So sind Herz-Kreislauf-Probleme wie ein erhöhter Herzschlag oder Schwindel möglich, insbesondere bei höheren Dosierungen. Zu Beginn kann es zu einem vorübergehenden Haarausfall kommen, bekannt als „Shedding“. Dabei fallen bestehende Haare aus, bevor neue nachwachsen. Auch Juckreiz oder Schuppenbildung an der Kopfhaut können auftreten. Zudem können bei einer unsachgemäßen Anwendung Haare an unerwünschten Stellen wachsen, etwa auf der Stirn.

Haar-Vitamine: Unterstützung für gesundes Haarwachstum

Schöne und gesunde Haare zählen für viele Personen zu einem wichtigen Schönheitsmerkmal. Haar-Vitamine können eine unterstützende Rolle bei der Förderung des Haarwachstums und der Verbesserung der Haargesundheit spielen. Wählen Sie jetzt aus unserer Vergleichstabelle Haar-Vitamine mit besonders vielen Nährstoffen, damit Ihre Haare lange und gesund wachsen können.

Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien Menge, Biotin, Selen und Ohne Magnesiumsalze gelegt.

Auf einen Blick: Top Haar-Vitamine und aktuelle Angebote.

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Biotin, auch bekannt als Vitamin B7 oder „Vitamin H“, geistert als Wundermittel gegen Haarausfall durchs Netz - gepusht von Influencern und Influencerinnen und den Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Aber was genau ist eigentlich Biotin? Wie häufig ist ein Biotinmangel und kann das Vitamin wirklich bei Haarausfall helfen?

Was ist Biotin und welche Wirkung hat es im Körper?

Die Idee, Biotin als Vitamin H - „H“ wie „Haare“ - zu bezeichnen, kommt nicht von ungefähr. Der Körper braucht das wasserlösliche Vitamin, um Keratin zu produzieren. Das ist ein Protein, aus dem Haare, Haut und Nägel bestehen. Biotin gilt daher auch als „Schönheitsvitamin“ - doch das wird diesem vielseitigen Vitamin nicht gerecht. Denn: Biotin ist in zahlreiche weitere Stoffwechselprozesse im Körper eingebunden, etwa in die Bereitstellung von Energie aus Kohlenhydraten und die Reparatur von DNA-Schäden. Darüber hinaus trägt Biotin auch zu einer normalen psychischen Funktion bei.

In welchen Lebensmitteln ist Biotin enthalten?

40 Mikrogramm: So viel Biotin sollten Erwachsene laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich zu sich nehmen. Ernähren sich Personen ausgewogen, erfüllen sie dieses Soll problemlos, denn Biotin ist in sehr vielen verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Zu den Lebensmitteln mit besonders hohem Biotingehalt gehören Innereien, Fisch, Fleisch, Samen, Nüsse, bestimmte Gemüsesorten (wie Spinat, grüne Bohnen, Erbsen, Pilze, Süßkartoffeln) und gegarte Eier (insbesondere das Eigelb). Getreide (etwa Reis und Hafer) sowie Milch und Milchprodukte tragen ebenfalls zu einer guten Versorgung mit Biotin bei.

Gut zu wissen: In rohem Eiklar (dem durchsichtigen, gallertartigen Teil des Eis) findet sich das Eiweiß Avidin, das Biotin bindet. Das führt dazu, dass das Vitamin nicht vom Körper aufgenommen werden kann. Aber keine Sorge. Beim Erhitzen eines Eis wird das Avidin unschädlich gemacht, dadurch kann der Körper das Biotin problemlos aufnehmen. Für einen gesunden Biotinspiegel kann der regelmäßige Verzehr von rohem Eiweiß hinderlich sein.

Wann kommt es zu Biotinmangel und was sind die Symptome?

Ein Biotinmangel ist aus den obigen Gründen selten. Verschiedene Faktoren können aber dazu führen, dass unser Körper nicht ausreichend mit dem Vitamin versorgt wird. Dazu zählen:

  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Mangelernährung
  • Übermäßiger Verzehr von rohem Eiweiß
  • Schwangerschaft
  • Längere Antibiotikaeinnahme
  • Einnahme bestimmter Medikamente (etwa zur Therapie epileptischer Anfälle)
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn
  • Seltene, genetisch bedingte Enzymdefekte

Fehlt es dem Körper an Biotin, zeigt sich das zunächst oft an der Haut. Schuppiger, roter Ausschlag an Augen, Nase und Mund, aber auch Hautinfektionen und Bindehautentzündungen sind möglich. Betroffene können zudem über körperliche Schwäche sowie Übelkeit klagen. Und: Besteht ein Mangel an Biotin, kann das tatsächlich auch die Haargesundheit beeinträchtigen oder Haarausfall begünstigen. Besteht der Verdacht auf einen Biotinmangel, können Ärztinnen und Ärzte ihm über Urin- und Blutuntersuchungen auf die Spur kommen.

Hilft Biotin bei Haarausfall?

Biotinmangel kann zu Haarausfall führen. Aber bedeutet eine Extradosis Biotin umgekehrt automatisch, dass lichter werdende Haare ein Ende haben? So einfach ist es leider nicht. Ein Blick auf die Studienlage zeigt: Bislang gibt es keine Hinweise dafür, dass Präparate mit Biotin das Haarwachstum fördern, wenn kein Biotinmangel vorliegt. Anders bei einem bestehenden Biotinmangel, etwa aufgrund von genetischen Besonderheiten oder der Einnahme bestimmter Medikamente: Dann kann eine zusätzliche Zufuhr von Biotin dem Haarverlust entgegenwirken.

Wichtig: Haarausfall kann zahlreiche Ursachen haben. Dazu zählen Faktoren wie Eisenmangel, Stress, schwere Infektionen und eine Schilddrüsenerkrankung. Sollten Sie übermäßigen Haarverlust bemerken, ist ein Arztbesuch ratsam, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Hat Biotin Nebenwirkungen und was passiert bei einer Überdosierung?

Normalerweise ist es unproblematisch, größere Mengen Biotin durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Selten kommt es zu einer Magenverstimmung. Als wasserlösliches Vitamin wird überschüssiges Biotin vom Körper über den Urin ausgeschieden. Daher hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auch keine Höchstmenge für Biotin in Nahrungsergänzungsmitteln festgelegt. Anzeichen dafür, dass Biotin krebserregend sein könnte, gibt es keine.

Doch Vorsicht: Eine übermäßige Zufuhr von Biotin ist trotzdem nicht immer unproblematisch, da ein sehr hoher Biotinspiegel im Blut bestimmte Labortests beeinflussen kann. Besonders bei Untersuchungen der Schilddrüsen- und Sexualhormone könnten ungenaue Ergebnisse und womöglich falsche Diagnosen die Folge sein. Expertinnen und Experten raten daher von übermäßigen Tagesdosen ab. Nehmen Sie Biotinpräparate ein und steht eine Laboruntersuchung bevor? Dann sollten Sie Ihr Behandlungsteam vorab darüber informieren.

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Testosteron, ein Hormon, das sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorkommt, kann bei einem Ungleichgewicht Einfluss auf den Haarwuchs haben. Ein erhöhter oder unausgeglichener Testosteronspiegel wird oft mit erblich bedingtem Haarausfall in Verbindung gebracht.

Deine Schilddrüse spielt eine zentrale Rolle bei vielen Prozessen in Deinem Körper, einschließlich des Haarwachstums. Sowohl eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) als auch eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) können diffusen Haarausfall verursachen, da die Hormone, die von der Schilddrüse produziert werden, entscheidend für die Funktion der Haarfollikel sind.

Ein Eisenmangel ist eine häufige Ursache für Haarausfall, insbesondere bei Frauen. Eisen spielt eine entscheidende Rolle bei der Sauerstoffversorgung der Haarfollikel und unterstützt das Zellwachstum. Wenn Du nicht genügend Eisen in Deinem Körper hast, kann dies zu schwächerem Haar und vermehrtem Haarausfall führen.

Vitamin D ist nicht nur für die Knochengesundheit wichtig, sondern auch für den Haarwachstumszyklus. Ein Mangel an Vitamin D kann dazu führen, dass die Haarfollikel nicht mehr richtig funktionieren und in eine Ruhephase übergehen, was den Haarverlust beschleunigt.

Hohe CRP-Werte können auf entzündliche Erkrankungen hinweisen, die Haarausfall verursachen können, wie Autoimmunerkrankungen oder Infektionen.

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Weitere Fakten zum Thema Haarausfall

Haarausfall kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, darunter genetische Veranlagung (androgenetische Alopezie), hormonelle Veränderungen (wie bei der Menopause oder Schwangerschaft), Nährstoffmängel (z.B. Eisen- oder Vitamin-D-Mangel), Stress oder Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme.

Die Dauer hängt von der Ursache des Haarausfalls ab. Nach stressbedingtem Haarausfall oder einem Nährstoffmangel können die Haare innerhalb von 3 bis 6 Monaten nachwachsen, sobald die Ursache behoben ist.

Ja, es ist völlig normal, täglich etwa 50 bis 100 Haare zu verlieren. Das gehört zum natürlichen Haarwachstumszyklus, bei dem alte Haare ausfallen und neue nachwachsen.

Ja, Haarausfall kann plötzlich auftreten, insbesondere bei Stress oder nach einer physischen oder emotionalen Belastung. Diese Art von Haarausfall nennt man telogenes Effluvium, und er tritt oft einige Wochen nach dem auslösenden Ereignis auf.

Ja, Deine Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit Deiner Haare. Ein Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Zink, Biotin oder Omega-3-Fettsäuren kann Haarausfall fördern.

Haarausfall kann in jedem Alter auftreten, aber androgenetische Alopezie beginnt oft in den späten 20ern oder frühen 30ern. Bei Frauen tritt Haarausfall häufiger mit hormonellen Veränderungen, wie in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, auf.

Die besten Vitamine gegen Haarausfall im Überblick

Etwaige Nährstoffmängel können durch eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sowie durch Nahrungsergänzungsmittel nachhaltig harmonisiert werden.

  • Biotin-Tabletten schnelleres Wachstum: MyVitamins, 8€
  • Biotin-Gummies Wachstum + Vitamine: AH-Mazing, 26€
  • Haar-Vitamine dickeres Haar: The Nue Co., 73€
  • Mit Kollagen: Wellbel, 77€
  • Stressbedingter Haarausfall: Ogaenics, 50€
  • Bei Eisenmangel: Natural Elements, 22€
  • Mit Folsäure: Pure, 29 25€
  • Haar-Vitamine-Mix Haarausfall reifes Haar: Phyto, 31€
  • Haarwiederherstellung: Viviscal "Maximum Strength Hair Growth", 84€

Wenn es um die Dicke der Haare geht, darf die Macht von Proteinen nicht unterschätzt werden. Haare bestehen größtenteils aus Proteinen, und um eine gute Haarqualität zu gewährleisten, ist es wichtig, den Proteingehalt hochzuhalten, insbesondere den von Keratin. Ein Mangel an Keratin kann zu einer Verschlechterung des Haarschafts führen, wodurch das Haar anfällig für Trockenheit und Bruch wird.

Eine weitere Möglichkeit, die Dicke der Haare zu fördern, ist die Versorgung des Haarfollikels mit Nährstoffen, Zink und Vitamin B12.

Neben einem ausgewogenen Nährstoffhaushalt stoppt eine Stress-Reduzierung den Haarausfall: So gibt es Adaptogene wie den Reishi-Pilz und die Eleuthero-Wurzel, die den Cortisolspiegel, den der Körper bei Stress erzeugt, senken und regulieren sollen.

Sie sollten dann mehr Antioxidantien zu sich nehmen - also Vitamin C, Vitamin E, B-Vitamine, Vitamin B3 (Niacin), B1, B2, sowie Spurenelemente (Jod, Selen) und Vitamin B6, die zur Regulierung des hormonellen Ungleichgewichts beitragen, das ebenfalls eine Rolle bei Haarausfall spielen kann.

Wenn es um Vitamine zur Förderung von Haarwachstum geht, dreht sich alles um Biotin. Denn: Der Körper ist auf Biotin oder Vitamin B7 angewiesen, um Keratin, das wichtigste Protein im Haar, herzustellen. Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff ist Eisen.

Für gesundes Haar bzw. für ein gesundes Haarwachstum ist die Qualität der Haarwurzeln entscheidend. Vitamin A ist wichtig für Haarwachstum und den Schutz der Haarfollikel.

Probiere mich gerade durchs Test-Portfolio - sehr spannend! Ich habe den Skin Check gemacht, nachdem ich zuvor den Anti-Hairloss Test ausprobiert habe, und freue mich darauf, künftig weitere Bluttests zu machen. Die Ergebnisse waren klar, verständlich und sehr hilfreich.

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