In den letzten Jahren haben sich Fade-Haarschnitte zu einer der beliebtesten Optionen für Männer entwickelt. Sie ermöglichen es, verschiedene Stile zu kombinieren und individuelle Akzente zu setzen. Männerfrisuren mit Übergang sind die ideale Lösung für alle, die ihre Haare wachsen lassen und dabei stets stilvoll aussehen möchten. Sie verbinden kurze und längere Partien geschickt und kreieren so einen modernen Look.
Ryan Gosling mit einem eleganten Ivy League Cut. (Photo by Mike Marsland/WireImage)
Bei einer Männerfrisur mit Übergang sorgt der Friseur für einen sanften Übergang zwischen den unterschiedlichen Haarlängen. Die Haare werden von unten nach oben um jeweils wenige Millimeter länger. Ein Haarschnitt ohne Übergang erzeugt deutlich härtere Konturen.
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Nicht jede Gesichtsform harmoniert gleich gut mit jeder Art von Fade, und auch die Haarstruktur spielt eine wichtige Rolle.
Ein Low Fade Cut betont herzförmige und ovale Gesichter besonders vorteilhaft, während der High Fade Cut gerade bei runden oder eckigen Gesichtszügen für mehr Kontur sorgt. Der Medium Fade Cut wiederum ist universell und eignet sich für nahezu alle Männer.
Männer mit sehr feinem Haar profitieren von einem weich auslaufenden Fade, da er optisch mehr Volumen erzeugt. Dickes oder lockiges Haar kommt besonders bei einem Burst Fade oder Drop Fade gut zur Geltung. Glattes Haar wiederum wirkt bei einem klassischen Taper Fade gepflegt und elegant.
Ein Undercut kommt in der Regel ohne Übergang aus, dafür mit einem harten Wechsel zwischen kurzem Seitenhaar und langem Deckhaar. Der Unterschied zwischen den beiden Haarlängen ist meistens deutlich sichtbar. Bei einem Fade Cut sind die Übergänge zwischen den verschiedenen Haarlängen deutlich fließender. Männerfrisuren mit Übergang wirken im Gesamtbild weicher. Umgangssprachlich verwenden viele auch den Begriff "Seiten auf 0 mit Übergang", wenn sie beim Friseur ihres Vertrauens einen Fade Cut bestellen. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie "verblassender Schnitt". Dabei gibt es auch die Sidecut-Alternative.
Meistens arbeiten Friseure oder Barbiere beim Schneiden einer Frisur mit Übergang mit einem Rasierer. Mithilfe verschiedener Aufsätze für den Trimmer können sie die Haare professionell verblenden, sodass sich zwischen den verschiedenen Haarlängen ein fließender Übergang bildet.
Der Fade Cut bildet die Basis aller Männerfrisuren, mit einem Übergang von kurzen Seiten auf oben lang. Die Haare werden dabei von oben nach unten hin immer kürzer. Es wirkt so, als würden die Haare nach und nach verblassen.
Der Low Fade Cut ist der zurückhaltende Haarschnitt unter den Fade Cuts. Die Übergangslinie befindet sich hier circa auf Höhe der Ohren, also ziemlich weit unten. Dieser Haarschnitt passt gut zu herzförmigen und ovalen Gesichtsformen.
Der Medium Fade Cut oder auch Mid Fade Cut ist ein echter Klassiker unter den Männerfrisuren mit Übergang. Der Fade beginnt bei diesem Haarschnitt meistens auf halber Höhe zwischen Ohren und Oberkopf.
Setzt der Friseur den Übergang eher hoch oben am Kopf an, handelt es sich um einen High Fade Cut. Die Haarlängen an den Seiten und am Hinterkopf sind in der Regel sehr kurz, der Fade findet im Bereich der Schläfen statt. Geeignet für Männer mit runden und eckigen Gesichtsformen.
Bei einem Drop Fade Cut macht die Fade-Linie eine Art Bogen rund um den Kopf. Am Hinterkopf ist der Übergang niedriger angesetzt als an den Seiten. Der Fade wird bei dieser Männerfrisur also abgesenkt, sozusagen gedroppt. Theoretisch für alle Gesichtsformen geeignet.
Bei einem Taper Fade Cut schafft der Friseur beim Schneiden nur an zwei Stellen einen Übergang zwischen länger zu kürzer: im Nacken und an den Koteletten. Für alle Männer mit einer ovalen Gesichtsform.
Der Crew Cut ist einer der klassischsten Kurzhaarschnitte überhaupt - schlicht, maskulin und vielseitig. Charakteristisch sind die sehr kurzen Seiten, die durch einen Übergang sanft ins längere Deckhaar übergehen. Besonders für Männer mit markanten Gesichtszügen oder sportlichem Look.
Harris Dickinson mit einem klassischen Crew Cut. (Photo by Samir Hussein/WireImage)
Der Ivy League Cut ist eine längere Version des Crew Cuts. Das Deckhaar bleibt so lang, dass es mit Seitenscheitel oder nach hinten frisiert werden kann, während die Seiten über einen weichen Übergang verblendet werden. Ideal für alle mit feinem Haar, die mehr Volumen im Deckhaar möchten.
Der Pompadour ist der Inbegriff von Retro-Coolness. Das lange Deckhaar wird voluminös nach hinten gestylt, während die Seiten durch einen Fade oder soften Übergang Kontur erhalten. Für Männer mit dichterem Haar und einer Vorliebe für auffällige Styles.
Der French Crop besticht durch ein kurzes, strukturiertes Deckhaar, oft mit Pony nach vorne. Die Seiten und der Hinterkopf sind über einen Übergang sauber verblendet, was den Schnitt besonders pflegeleicht macht. Ideal für Männer mit geradem oder leicht gewelltem Haar, die wenig Aufwand ins Styling stecken wollen.
Cillian Murphy mit einem modernen French Crop. (Photo by Kate Green/Getty Images)
Der Buzz Cut gehört zu den unkompliziertesten Männerfrisuren - ultrakurz, maskulin und immer im Trend. Während der Schnitt früher oft komplett gleichmäßig rasiert wurde, setzen moderne Varianten auf einen Übergang an den Seiten, der für mehr Struktur sorgt. Besonders für Männer mit markanten Gesichtszügen oder kräftiger Kopfform. Außerdem ist er die perfekte Wahl für alle, die wenig Zeit ins Styling investieren möchten.
Damit ein Fade perfekt aussieht, reicht der Haarschnitt allein nicht aus. Stylingprodukte wie leichte Stylingcremes oder Pomaden sorgen für Halt und Struktur, ohne das Haar zu beschweren. Wenn Sie etwas längeres Haar haben, sollten Sie Produkte wählen, die für leichten Glanz und Flexibilität stehen. Waschen Sie regelmäßiges mit einem milden Shampoo sowie ein Feuchtigkeitsspray oder Haaröl, um die Haare gesund zu behalten.
Frisuren mit Übergang eignen sich auch hervorragend, wenn man die Haare wachsen lassen möchte. Wer beispielsweise vom Buzz Cut oder Fade Cut zu einem Surfer-Look oder Man Bun wechseln will, kann über den Übergang die Übergangsphase elegant kaschieren.
Wenn Sie Ihre Haare wachsen lassen wollen, sollten Sie trotzdem am besten regelmäßig zum Haareschneiden. Das klingt zwar im ersten Moment unlogisch, hilft Ihnen aber dabei, eine gesunde Haarstruktur zu erhalten. Lassen Sie sich beim Friseur alle vier bis sechs Wochen die Konturen anpassen. Das sorgt dafür, dass Ihre Frisur trotz Haare wachsen lassen, in Form bleibt und die Haare gesund nachwachsen. Ein Face Cut eignet sich perfekt dafür, Ihre Haare langsam in die gewünschte Länge zu bringen. Lassen Sie sich am besten vom Friseur oder Barbier Ihres Vertrauens beraten.
Viele machen beim Fade-Schnitt oder beim Styling ähnliche Fehler:
Wer seine Haare wachsen lassen möchte, muss Geduld beweisen. Hier sind die drei wesentlichen Schritte:
Die Ausgangslage: rundherum abrasierte Haare. Dein Haar ist zum "Igel" rundherum abrasiert. Für einen klassischen Herrenschnitt fehlen dir ca. 6 cm am Oberkopf und 2 bis 3 cm an den Seiten. Bei einem durchschnittlichen Haarwachstum von 1 bis 1,5 cm im Monat musst du also gut 4 Monate lang die Haare wachsen lassen, um als Mann einen Kurzhaarschnitt zu erreichen.
Der Weg: in der Übergangszeit nur die Seiten schneiden. Wenn die Haare wachsen, stehen sie in den ersten Wochen meist ab. Dennoch solltest du natürlich die Haare wachsen lassen und die Übergangsfrisur kurzerhand mit Stylingpaste bändigen.
Das Ziel: ein zeitloser Kurzhaarschnitt. Deine neue Kurzhaarfrisur kannst du besonders vielfältig stylen. Alternativ formst du die Haare frech mit Wachs. Egal, wie du beim Übergang die Haare stylst: Der neue Haarschnitt braucht nicht viel Aufwand, um gepflegt auszusehen.
Die Ausgangslage: ausrasierte Seiten, längeres Deckhaar, harte Kante. Im nächsten Schritt wird der Übergang der Haare weicher gestaltet. Soll der Undercut weichen, sollte dein:e Friseur:in nur noch die Spitzen vom Deckhaar kürzen.
Der Weg: die richtige Übergangsfrisur nach dem kurzen Undercut. Die Seiten müssen jetzt erst einmal wachsen, der Rest bleibt, wie er ist. Deshalb kürzt der Coiffeur bei den nächsten 2 bis 3 Terminen nur die Spitzen des Deckhaars und die äußersten Konturen. Das sind die Haare über den Ohren und im Nacken.
Für ein lässiges Styling bietet sich ein Seitenscheitel an. Eine matte Pomade sorgt für den nötigen Halt.
Das Ziel: mittellanges Haar mit etwas kürzeren Seiten. Die Seitenpartien sind etwa 4-6 cm lang und gehen nahtlos in das etwas längere Deckhaar über? Prima! Dann hast du schon verhältnismäßig lange Haare als Mann. Somit bist du entweder am Ziel oder kannst deine Haare noch weiterwachsen lassen.
Die Ausgangslage: Brow Flow, mittellanger Undercut. Wollen Männer lange Haare haben, ist spätestens jetzt eine große Portion Geduld gefragt. Denn wer seine Haare auf Kinnlänge wachsen lassen möchte, muss den Durchhaltewillen für gut 15 weitere Zentimeter aufbringen. Plane dafür mindestens ein Jahr ein.
Der Weg: In der Übergangszeit heißt es: Haare hinters Ohr. Um nicht in der Übergangszeit aufzugeben, kannst du ein Cap tragen, bis du deutlich längere Haare hast. Die sinnvollere Lösung ist jedoch diese: Wasche die Haare mit einem zu deinem Haar passenden Männershampoo. Föhne die Haare am Oberkopf nach hinten und style sie mit Wachs zur Tolle. Anschließend die Seiten mit einem Klecks Haargel flach an den Kopf stylen.
Das Ziel: kinnlange Haare. Geschafft! Wenn die Strähnen bis zum Kinn reichen, hast du offiziell lange Haare und unseren Respekt!
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