Rasierer sind die besten Freunde einer Frau - zumindest, wenn man den perfekten für sich gefunden hat! Und die Ansprüche sind hoch: Damenrasierer sollen gründlich rasieren, sich an jede Kurve des Körpers schmiegen, die Haut dabei nicht irritieren und einfach nur schöne, glatte Haut schenken, die man gern herzeigt! Doch welcher Rasierer ist wirklich gut und hält, was er verspricht? Ein ehrlicher Testbericht verrät es!
Fünf Rasierer, fünf kritische Redakteurinnen - für unseren Test haben wir wochenlang Arme, Beine, Achseln und die Bikinizone rasiert. Das sind unsere persönlichen Eindrücke, Empfehlungen und die besten Damenrasierer:
Im Folgenden werden die Top 3 genauer vorgestellt:
Die Haut von Beauty-Redakteurin Erika ist am Körper vorwiegend normal, an den Beinen neigt sie an wenigen Stellen zu sehr starker Trockenheit, Juckreiz und Neurodermitis, die sich im Winter deutlich verschlechtern. Bei Rasierern ist ihr somit wichtig, dass die Klingen lange sehr scharf sind und ihre empfindliche Haut nicht reizen. Ein reichhaltiges Pflege-Pad ist für sie ein Muss. Darüber hinaus zieht sie nachhaltige Rasierer mit robustem Griff vor, die man im Idealfall nur einmal kauft und dann jahrelang nutzen kann. So lief ihr Test der Estrid-Rasierer ab:
Informationen zum Rasierer:
Preis: Für das Starter-Set mit einem Rasierer, zwei Rasierklingen-Aufsätzen und einer Wandhalterung für die Dusche werden 12,99 Euro fällig. Eine Packung mit vier Ersatzklingen gibt es zum Preis von 13,99 Euro.
Anwendung und Ergebnis:
Mein Rasierer des schwedischen Herstellers Estrid rasiert super gründlich - es braucht für jede Körperstelle nur einen Zug und die Haare sind schonend aber restlos entfernt. Er greift selbst kurze Stoppeln zuverlässig und gleitet seidig über die Haut. Mit einer frischen Klinge brauche ich keinen Rasierschaum. Meine trockene, empfindliche Haut ist nach der Verwendung wie eingecremt, die Öle im Feuchtigkeits-Pad hinterlassen ein geschmeidiges Hautgefühl - darüber freue ich mich enorm! Keine Spuren von Rasurpickeln, Rasurbrand oder Schnitten!
Das Rasier-Pad hinterlässt nachhaltig gepflegte Haut, die auch am nächsten Tag prall und glatt aussieht und sich geschmeidig weich anfühlt. Ich erkenne keine Irritationen oder Trockenheit. Ich kann damit jeden Tag aufs neue rasieren und brauche mir keine Gedanken darüber machen, die Haut dadurch zu strapazieren.
Fazit:
Mit dem Estrid-Rasierer habe ich einen sehr zuverlässigen, nachhaltigen Rasierer für mich gefunden, der meine teils sehr trockene Haut schonend enthaart. Er sieht luxuriös aus - ein kleines Schmuckstück im Bad - und fühlt sich bei der Anwendung genauso an. Ich bin ein großer Fan der Gleitstreifen, die mit verwöhnenden, reichhaltigen Ölen getränkt sind und Hautpflege direkt mit in die Rasur integrieren. Die Klingen samt Gleitstreifen halten bei fast täglicher Benutzung gut drei Wochen, bis ich das Bedürfnis habe, sie auszutauschen - im Vergleich hält Estrid also circa eine Woche länger als die anderen getesteten Rasierer!
Die Klingen habe ich bereits dreimal nachbestellt, das geht super einfach online per Abo, und mittlerweile kann man auch in der Drogerie und bei Douglas Nachschub vor Ort holen. Luxus, Nachhaltigkeit und Effizienz für knapp 13 Euro? Das kann man nicht meckern. Eine große Empfehlung an Freunde und Verwandte!
Die Venus-Damenrasierer von Gillette gehören vermutlich zu den bekanntesten Damenrasieren aus der Drogerie - auch Stiftung Warentest hat sie regelmäßig in den Top-Positionen. Es gibt sie in zig verschiedenen Farben und mit verschiedenen Arten Klingen. Beauty-Redakteurin Carolin Brühl hat die neue Comfortglide Festival-Edition von Gillette Venus mit Sugarberry Scent getestet, nachdem sie bereits seit Jahren Venus-Rasierer von Hersteller Gillette benutzt. Damit kann sie die neue Edition gut mit ihrer alten vergleichen.
Informationen zum Rasierer:
Das Starter-Set aus Handstück und einer Klinge kostet knapp 14 Euro. Die passenden Ersatzklingen der Festival-Edition gibt es im Viererset für ungefähr 17 Euro oder im Sechserpack für 24 Euro. Alle Klingen von Gillette Venus passen auf das Handstück!
Anwendung und Ergebnis:
Hersteller Gillette verspricht mit dem Venus Comfortglide Sugarberry Scent eine spielend leichte Rasur, die durch die Gleit-Kissen und die fünf Klingen zudem 50 Prozent sicherer sein soll als mit normalen Rasierklingen. Rasurbrand und Hautreizungen sollen dadurch vermieden werden. Und mein erster Eindruck ist sehr positiv. Durch die Kissen gleitet der Rasierer ohne Rasierschaum oder Duschgel sanft über meine Haut. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich Rasierschaum bräuchte. Es ziept nichts, meine Haare werden wirklich easy abrasiert. Vom beerigen Duft der Gel-Kissen rieche ich unter der Dusche nichts mehr.
Meine Haut wirkt nach der ersten Rasur glatt und verhältnismäßig gut durchfeuchtet. Normalerweise tendiere ich eher zu trockener Haut und muss mich gerade nach einer Rasur gründlich eincremen, um Trockenheit zu vermeiden. Durch die feuchtigkeitsspendenden Kissen brauchen ich das die erste Zeit nicht machen.
Nach knapp einer Woche ist das Gel-Kissen merklich geschrumpft. Dennoch gleitet die Klinge gut über die Haut. Jetzt nehme ich aber sicherheitshalber dennoch etwas Duschgel, um das Gleiten auch wirklich überall garantierten zu können. Meine Haut wirkt nach der Rasur völlig okay. Ich habe mich nicht einmal geschnitten und Rasierpickelchen hatte ich lediglich in der Bikinizone etwas - was aber auch an der Reibung der Kleidung liegt. Nach zwei Wochen tausche ich den Aufsatz aus, denn von dem Kissen ist nur noch ein kleiner Rest übrig, der nicht mehr wirklich Kontakt zur Haut hat. Alles in allem ist das Rasur-Erlebnis absolut positiv.
Fazit:
Ich bin nach wie vor Venus-Fan! Man kann mit den Rasierern nichts falsch machen. Die Klingen sind scharf, das Design ist süß und funktional und das Ergebnis ist eine glatte und seidige Haut. Durch die enorme Größe des Rasierkopfes mit den Gel-Kissen komme ich gerade im Intimbereich aber nicht so leicht an bestimmte Stellen. Das empfinde ich als etwas störend. Vermutlich werden das nicht meine liebsten Rasierköpfe werden. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn meine alten Venus-Klingen, die ich noch im Badschrank habe, passen perfekt auf das Handstück.
Die Ersatzklingen sind das teuerste an diesem Rasierer. Die der Festival-Edition sind minimal teurer als andere Ersatzklingen. Ich persönlich liebe die Venus Deluxe Smooth fünffach-Klingen - acht Stück kosten knapp 25 Euro. Die sechs Klingen der Festival-Edition kosten 24 Euro. Bei einem Klingenwechsel alle zwei Wochen ergeben sich monatliche Klingen-Kosten von knapp 10 Euro bei der Festival-Edition. Mein persönlicher Tipp: Bei Amazon auf Angebote achten! Dort kaufe ich meine die Klingen auf Vorrat und spare ein paar Euro!
Redakteurin Sophia Windisch hatte vor dem Rasierhobel-Test etwas Bammel, sie hat im Alltag eher zu normalen Nassrasierern für ihren normalen Hauttyp tendiert. Bei der Rasur ist ihr eine gute Handhabung und flexible Anwendung für die Beine, Achseln und den Intimbereich wichtig. Hier kommt Sophias Bericht zum Mylily Rasierhobel:
Informationen zum Rasierer:
Preis: Den Mylily Rasierer gibt es online für 20 Euro. Im Set inbegriffen sind bereits fünf Klingen. Ersatzklingen kannst du separat zum Preis von 10 Euro für fünf Stück sowie in größeren Mengen nachkaufen.
Anwendung & Ergebnis:
Fangen wir mal so an: Wenn man von herkömmlichen Nassrasierern auf Rasierhobel umsteigt, braucht es Übung und die richtige Technik - hast du erst einmal den Dreht raus, wirst du nicht mehr zurückwollen!
Das erste Mal rasieren mit dem Mylily Rasierhobel verlief mehr oder weniger katastrophal. Ich habe mich super oft geschnitten, meine Haare waren nicht gründlich rasiert, sondern auch nach der Rasur stoppelig und ich war allgemein unzufrieden. Ich habe mich dann abgetrocknet und immerhin war dann doch überrascht: Meine Haut war nicht trocken nach der Rasur und hat auch nicht gespannt.
Nach einigen Malen kann ich sagen, dass mir der Rasierhobel richtig gut gefällt, allerdings muss bei der Rasur auch einiges beachtet werden: Zum einen ist die Klinge unglaublich scharf, du musst also wirklich vorsichtig sein! Wenn du das erste Mal einen Rasierhobel ausprobierst, solltest du dir auf jeden Fall Zeit dafür nehmen. Beim Rasierhobel muss ich eine andere Technik als sonst anwenden. Ich rasiere in einer fließenden Bewegung von unten nach oben. Hierbei ist es auch wichtig, dass du den Rasierhobel nur ganz leicht an deiner Haut ansetzt und nicht aufdrückst, denn sonst kann es zu Schnitten kommen. So erfasst der Rasierhobel dann nahezu jedes Haar und meine Haut ist seidig glatt und stoppelfrei.
Fazit
Insgesamt ist der Rasierhobel ein tolles Produkt insbesondere für alle, die gerne nachhaltiger leben wollen und keine Lust mehr auf herkömmliche Plastik-Rasierer haben. Die Rasur an sich hat mir nach ein bisschen Übung richtig gut gefallen und auch meine Haut ist wunderbar mit dem Rasierhobel klargekommen. Allerdings ist auch wichtig zu erwähnen, dass es ein bisschen Zeit und Übung für die Umgewöhnung braucht. Ich würde den Rasierhobel also nicht zwingend auf die Schnelle ausprobieren.
Wenn du aber gerne bereit bist, dich ein bisschen mit dem Thema zu beschäftigen, verschiedene Methoden ausprobierst und dem Ganzen etwas Zeit gibst, kann ich dir den Rasierhobel von Mylily wärmstens empfehlen! So rasierst du dich super nachhaltig und hast ein tolles, glattes Ergebnis. Abgesehen davon sind die Klingen zum Nachkaufen recht günstig mit 30 bis 60 Cent pro Klinge, je nachdem, welches Klingenset du dir zulegst.
Neben den Top 3 gibt es natürlich noch weitere empfehlenswerte Damenrasierer auf dem Markt. Die Auswahl ist groß und hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.
Wer eine sanftere Alternative zur Nassrasur sucht, kann auf Elektrorasierer zurückgreifen. Diese arbeiten mit einem Scherkopf und einer Scherfolie, wodurch das Risiko von Schnittverletzungen minimiert wird.
Unabhängig vom gewählten Rasierer gibt es einige Tipps, die zu einer perfekten Rasur beitragen:
Gender-spezifische Produkte - gerade in der Beauty - sind häufig totaler Quatsch. Es gibt natürlich Rasierklingen, die sich besser für die Bart- bzw. allgemein die Gesichtsrasur eignen. Aber wenn es um die Körperbehaarung geht, können alle Geschlechter selbstverständlich zu den gleichen Produkten greifen. Fühl dich also bitte nicht gezwungen, einen explizit “für Frauen” oder “für Männer” ausgeschilderten Rasierer zu kaufen, wenn dir ein anderer mehr zusagt.
Eine Intimrasur hat viele Vorteile, das steht fest. In jedem Fall spielen die richtigen Pflegeprodukte für davor, während und danach eine große Rolle. Auch die Technik macht einen großen Unterschied.
Egal, ob du dir einen elektrischen oder mechanischen Rasierer zugelegt hast, es stellt sich die Frage: Wie oft muss ich den Kopf wechseln? Zunächst geben alle Hersteller unterschiedliche Empfehlungen für ihre Tools. Es lohnt sich also ein Blick auf die Verpackung oder weitere Produktdetails beim Kauf. In der Regel kannst du Scherköpfe über ein Jahr lang benutzen, so empfehlen es jedenfalls die meisten Hersteller. Bei mechanischen Rasierern ist das tatsächlich sehr unterschiedlich, und es hängt auch davon ab, welche Körperstellen du damit behandelst und wie oft du das tust.
Um den besten Damenrasierer zu finden, sollte man folgende Kriterien berücksichtigen:
Eine Tabelle mit den wichtigsten Informationen zu den getesteten Rasierern:
| Rasierer | Klingen | Gleitstreifen | Flexibler Schwingkopf | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Estrid Rasierer | 5 | Ja (mit Jojoba-Öl, Shea- und Kakaobutter) | Ja | 12,99 € (Starter-Set) |
| Gillette Venus Comfortglide | 5 | Ja (Gel-Kissen) | Ja | 14 € (Starter-Set) |
| Mylily Rasierhobel | 1 | Nein | Nein | 20 € |
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