Günther Jauch Haare: Eine haarige Angelegenheit im Wandel der Zeit

Günther Jauch ist aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken und prägt seit Jahrzehnten mit seiner Kultshow "Wer wird Millionär?" das Fernsehen. Doch während ihn heute alle als seriösen Quizmaster mit Anzug und Brille kennen, sah der TV-Star früher ganz anders aus. Kaum jemand erinnert sich daran, wie der TV-Star zu Beginn seiner Karriere aussah. Sein früherer Look unterscheidet sich deutlich von dem eleganten Stil, den er heute trägt.


Günther Jauch in jungen Jahren.

Vom Radio-Pionier zur TV-Ikone

Obwohl Jauch als TV-Moderator heute in aller Munde ist, begann seine Karriere weit vor der großen Kamera. Schon in den 80er Jahren war er als Moderator beim B3-Radio und später beim SDR tätig, bevor er 1990 zu RTL wechselte und mit "Stern TV" begann, das deutsche Fernsehen zu erobern. Günther Jauch begann seine Karriere als Außenreporter beim SDR (Süddeutscher Rundfunk) und war auch als Moderator bei verschiedenen Shows wie "Rätselflug" und "Sag die Wahrheit" zu sehen. In dieser Zeit setzte er auf auffällige Outfits und einen eher lockeren, unkonventionellen Look.

In seinen Anfangsjahren war Günther Jauch ein ganz anderer Typ als der schlichte, gepflegte Moderator, den wir heute kennen. Während er heute mit elegantem Anzug und seriösem Auftreten glänzt, trug er zu Beginn seiner Karriere einen 3-Tage-Bart, bunte, ausgefallene Kleidung und eine wuschelige Frisur. Diese flippigere Seite von Jauch weicht heutzutage seinem klassischen, seriösen Auftritt als Wer wird Millionär?-Moderator.


Günther Jauch im Wandel der Zeit.

Günther Jauchs Haar wird licht

Zu Beginn seiner TV-Karriere war ein frecher Bürstenschnitt sein Markenzeichen. Doch im Laufe der Jahre ist es auf Günther Jauchs (67) Kopf lichter geworden. Zwischenzeitlich kam seine Haarpracht sogar aus der Dose!

Dieses Geheimnis entlockte ihm Comedian Kurt Krömer (48), in dessen Podcast der Moderator zu Gast war. Als der Komiker von Streuhaar aus der Dose erzählt, entgegnete Günther Jauch: „Hatte ich auch mal. Mittlerweile ist es von der Fläche her so, die machen es einfach ein bisschen dunkler, dass du nicht so ganz schweinchenrosa bist.“ Seinen Haarverlust führt er übrigens auf eine Corona-Erkrankung zurück. „Ich musste das bei Google nachschauen.


Günther Jauch und Kurt Krömer im Gespräch über Haarausfall.

Haarausfall nach Coronainfektion

In Kurt Krömers Podcast „Feelings“ spricht Jauch offen über seine schwindende Haarpracht. Krömer ist aufgefallen, dass es obenrum bei Jauch etwas dünner geworden ist. Der bestätigt das und sieht eine Verbindung zur Pandemie: „Die sind mir im Zusammenhang mit Corona...“ Das Wort „ausgefallen“ fällt ihm anscheinend nicht sofort ein.

Aber er erklärt die Verlust-Thematik weiter: „Ich musste das bei Google nachschauen. Da kommen zwar 147 Nebenwirkungen, aber Haare weg war auch dabei. Mir werden jetzt immer türkische Adressen empfohlen, wo sie ihnen das hinten rausschießen und oben wieder rein.“ Im Fernsehen falle der Haarausfall ja auch auf, „wenn man da mit diesen Steady-Cams immer umkreist werde“. Jauch: „Dann sieht man, wie man im Rheinland sagt, diese Plät.“

Günther Jauch macht den Toupet-Test

Aufgekommen war die haarige Angelegenheit, weil Günther Jauch sich für die doch recht ungewöhnliche Frisur seines Kandidaten Tim Leiwesmeier interessierte. Der erklärte erst einmal lang und breit, dass er die Haare und ihre spezielle Welle an der rechten Kopfseite von seinem Vater geerbt habe. Auch im Alter habe er keinen Haarausfall zu befürchten.

Jauch nutzte die Steilvorlage, um von einer Zuschauerzuschrift zu erzählen, die ihn erreicht habe: Er sei gefragt worden, "wann ich's mal abnehmen würde", erklärte er, in Anspielung auf ein angebliches Toupet. Das konnte Jauch natürlich nicht auf sich sitzen lassen und forderte seinen Kandidaten auf, ihm jetzt live an den Haaren zu ziehen, um damit den Beweis zu erbringen, dass alles echt sei: "Ziehen Sie mal so doll, wie's geht!" Und Kandidat Tim Leiwesmeier gehorchte, wenn auch etwas widerstrebend: "Ja, das ist alles fest, ich kann's bezeugen", stellte er fest.

Hier ist eine Tabelle, die den Wandel von Günther Jauchs Haaren im Laufe der Zeit zusammenfasst:

Phase Beschreibung Besonderheiten
Frühe Karriere (80er) Volles, dunkles Haar Oft als Bürstenschnitt oder Vokuhila getragen
Mittlere Karriere (90er - 2000er) Haar wird etwas lichter Frisur wird konservativer
Späte Karriere (2010er - heute) Deutlicher Haarverlust Verwendung von Streuhaar möglich, Haarausfall durch Corona

Auch sein Umfeld habe die Haar-Thematik bei ihm mittlerweile erkannt. „Mir werden jetzt immer türkische Adressen empfohlen, wo sie einem das hinten rausschießen und oben wieder rein“, so Jauch. Begeistert ist er davon aber nicht. Nachgeholfen hat er aber auch schon mal.

Als Kurt Krömer vom Streuhaar aus der Dose erzählt, kann Jauch ihn gut verstehen. „Hatte ich auch mal eine Zeit lang.“ Anschließend habe er immer eine Dusche gebraucht, um die falsche Frise auszuwaschen.

Am Ende gibt es aber ja auch viel wichtigere Dinge als Haare. Und so ein bisschen „körperlicher Verfall“, wie Herr Jauch es nennt, gehört eben zum Leben dazu.

Männer mit Haarausfall: Deutschlands unterdrückteste Minderheit | ZDF Magazin Royale

tags: #Gunther #Jauch #Haare

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