Grease Frisuren Anleitung: So gelingt der perfekte 50er-Jahre-Look

Die 50er und 60er Jahre waren eine Ära des Umbruchs, der Musik und des unverkennbaren Stils. Rock'n'Roll eroberte die Welt, und mit ihm entstanden ikonische Frisuren, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben. Ob für Karneval, eine Themenparty oder einfach nur, um deinem Look einen Hauch von Retro-Glamour zu verleihen - hier findest du Inspiration und Anleitungen, um die angesagtesten Grease-Frisuren selbst zu stylen.

Rockabilly Frisuren der 50er Jahre: Ein Lebensgefühl zum Selbermachen

Als in den 1950er Jahren Rock’n’Roll in Form einer Kombination aus Blues und Country-Musik für Schwung sorgte, entstand aus dieser musikalischen Neuausrichtung Rockabilly. Der Begriff ist angelehnt an das Wort „Hillbilly“, mit dem man Hinterwäldler, typischerweise aus den Südstaaten der USA, bezeichnet. Passend zur Musik drückte sich dieses wilde und lässige Lebensgefühl auch in der damaligen Frisurenmode aus.

Heute werden Rockabilly Frisuren vor allem als Glamour-Statement getragen. Vielfach von Frauen, die sich auch modisch und in Sachen Make-up mit dem 50er Jahre Stil identifizieren. Ob als kleine Hommage an zeitlose Schönheiten wie Audrey Hepburn oder Marilyn Monroe, oder einfach, weil Dir der Look der 50’s und 60’s auch heute noch gefällt: Rockabilly Frisuren selber zu machen ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick aussehen mag.

Vor allem lange und halblange Haare sind ideal für Rockabilly Frisuren. Aber auch kurze Haare lassen sich entsprechend stylen. Wer kurze Haare hat, kann sich an der Tolle mit Seitenscheitel versuchen - im Übrigen auch ein beliebter Look für Männer. Was hier keinesfalls fehlen darf, ist ausreichend Pomade. Eine etwas walnussgroße Menge davon in den Händen verreiben und dann gleichmäßig ins Haar geben, starte dabei von der Mitte aus.

Kämme die Haare dann nach hinten und bürste sie vorne zu einer leichten Tolle hoch. Wie hoch oder auffällig die Tolle sein soll, liegt bei Dir. Halblange Haare lassen sich sehr schön in einem Pferdeschwanz tragen. Setze den Pferdeschwanz hoch an und binde die Haare zusammen. Nun benötigst Du ein möglichst großes Lockeneisen. Drehe den Pferdeschwanz so um das Lockeneisen, dass die Haare danach in einer Spirale fallen.

Mit langen Haaren lässt sich eine besonders verführerische Rockabilly Frisur zaubern. Ziehe Dir einen tiefen Seitenscheitel und bringe Dein Haar mit einem Lockenstab in Form. Ziel ist es, leichte Wellen in die Haare zu bringen. Nimm Dir dann eine breite Haarsträhne auf einer Seite des Scheitels und zwirbele diese ein. Die Strähne wird dann nach hinten gelegt und mit Bobby Pins fixiert. Soll es etwas verspielter sein, nimm stattdessen eine Kirsch-Haarspange - Kirschen gehören zu den typischen Motiven des Rockabilly-Styles.

Mit dieser Frisur sorgst Du im Handumdrehen für 50er-Jahre-Feeling. Was Du brauchst, ist ein Lockenstab, mit dem sich große Wellen zaubern lassen. Drehe alle Haare ein, um im unteren Haarbereich für voluminöse Wellen zu sorgen. Nimm dann die seitlichen Haarpartien und drehe diese nach hinten ein.

Wenn die Rockabilly Frisur sitzt, darf auch das passende Make-up nicht fehlen. Möchtest Du Dich Rockabilly schminken, gibt es vor allem einen charakteristischen Statement-Look. Ganz typisch für den Retro-Look sind dabei rote Lippen und ein sehr betonter Lidstrich mit Schwung, der ein verführerisches Katzenauge formt. Ebenso darf bei Pin-up-Girls auch ein ebenmäßiger Porzellan-Teint nicht fehlen. Hierzu trage eine Foundation auf, die mit Puder fixiert wird.

Wünscht Du Dir auch ein wenig mehr Rock’n’Roll für Deinen Look?

Rockabilly Frisuren: Styling-Accessoires und Details, die den Look perfekt machen

Geht es darum, Rockabilly Frisuren selber zu machen, darf keinesfalls das Bandana als Styling-Accessoire fehlen. Wenn Du Dir Rockabilly Frisuren selber machen möchtest, achte darauf, das Haarband so zusammenzubinden, dass sich der Knoten entweder oben auf dem Kopf oder eher seitlich befindet. Die so geknotete Schleife kommt dadurch optimal zur Geltung und wird als Fashion-Statement getragen.

Willst Du schon morgens aufwachen und wie ein Pin-up-Girl der 50er Jahre gestylt sein, dann lass Dir einfach einen Pony à la Bettie Page schneiden. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er gerade über den Augenbrauen liegt und recht kurz ausfällt.

Eine beliebte Art Locken zu machen für den Rockabilly-Style sind die sogenannten Pin Curls. Gib etwas Haarfestiger ins Haar und arbeite Dich Strähne für Strähne vor, indem Du immer Strähnen von etwa 2 cm nimmst und diese um den Finger wickelst. Lass die Locken trocknen, gerne auch über Nacht, und entferne dann die Clips. Das Haar dann locker durchkämmen oder einfach nur mit den Fingern durchfahren.

Rockabilly Frisuren gehören zu den Klassikern unter den Hochzeitsfrisuren, stehen sie doch für Glamour pur und passen daher perfekt zu einem besonderen Anlass wie Deiner Hochzeit. Am einfachsten geht dies mit einem dicken Lockenstab oder klassischen Lockenwicklern. Wichtig für den Look ist es, dass das Haar einen besonderen Glanz hat und somit extra gepflegt aussieht. Hierzu findest Du im Handel Glanzsprays, die das Haar super shiny machen.

Erinnerst Du Dich noch an den Film „Grease“? Nicht nur Männer haben hier mit einer wilden Tolle ein frisurentechnisches Styling-Statement gesetzt. Auch Frauen haben ihren Pony gern mit viel Haarspray in Form gebracht. Fange mit einem sauberen Seitenscheitel an und teile dann die Ponypartie ab. Nun geht es daran, den Pony zur Tolle einzurollen. Hierzu kannst Du die Haare einfach über zwei Finger drehen. Achte dabei, dass sich die Spitzen auf der Innenseite der Tolle befinden.

Zum Abschluss darf auch Haarspray für extra Halt nicht fehlen. Ist der Pony fertig, kannst Du entscheiden, wie Du das restliche Haar stylen willst. Willst Du offene Haare zur Tolle tragen, nutze ein Glätteisen, um die Haarspitzen etwas nach innen einzurollen. Diese so genannte Victory Roll, wie die Tolle auch bezeichnet wird, kannst Du auch auf unterschiedliche Weise anordnen.

Hier ist eine Tabelle mit den wichtigsten Elementen für den perfekten Grease-Look:

Frisur Make-up Accessoires
Tolle, Pferdeschwanz, Locken Rote Lippen, betonter Lidstrich Bandana, Haarspangen, Haarspray

Vintage-Frisuren: Mehr als nur ein Trend

Vintage-Frisuren gehören zu den großen Frisuren-Trends der 2000er. Die besonderen Retro-Haarstylings aus den 50er- und 60er-Jahren waren nicht nur damals beliebt. Bis heute tragen viele Frauen Victory Rolls und Dauerwellen, inspiriert von den großen Diven dieser Zeit. Glamour pur!

Marilyn Monroe, Grace Kelly, Audrey Hepburn sind nur drei der großen Hollywood-Ikonen, die uns damals wie heute mit ihrer Weiblichkeit und Eleganz begeistern. Kein Wunder, dass wir ihre Retro-Frisuren bis heute lieben. Welche Hochsteckfrisuren und Haarstylings in den einzelnen Epochen beliebt waren und wie du die hübschen Vintage-Frisuren nachstylen kannst?

Nach den Klassikern zeigen wir dir auch, wie toll Vintage-Frisuren modern interpretiert aussehen können. Ganz viel Spaß beim Nachstyling!

Vintage-Frisuren der 50er-Jahre

Marilyn-Monroe-Frisur

In den 1950er-Jahren gab es keine bekanntere Schauspielerin als Marilyn Monroe. Die hübsche Blondine machte sich zunächst als Model und Nachwuchsschauspielerin auf den Weg nach Hollywood und mauserte sich zur beliebtesten Filmschauspielerin ihrer Zeit. Ihr Stil wurde weltberühmt. Die markanten Brauen, die vollen Lippen, die kurzen blonden Locken - wer kennt sie nicht? Der ikonische Retro-Look begeistert Frauen noch heute und so ist ihre Vintage-Frisur ein Must-have für unsere Liste. Die beliebte Marilyn-Monroe-Frisur lässt sich vor allem bei mittellangen und kurzen Haaren gut nachstylen.

Marilyn-Monroe-Frisur: Die Anleitung

  1. In frisch gewaschene Haare Lockenwickler in kleine Strähnen eindrehen und auf dem Kopf feststecken.
  2. Die Wickler können entweder über Nacht mit Schlafwicklern oder durch Föhnwärme durchtrocknen.
  3. Nach dem Trocknen die Wickler oder Schlafwickler aus dem Haar entfernen, die Strähnen sanft mit den Fingern lockern und die entstandenen Curls in Form legen.
  4. Damit das Volumen über den ganzen Tag hält, kann gerne mit Haarspray gearbeitet werden.
  5. Wer nicht auf das Eindrehen von Lockenwicklern steht, bekommt die voluminösen Locken auch mit einer Warmluftbürste ins Haar geföhnt.

Das brauchst du für die Marilyn-Monroe-Frisur:

  • Lockenwickler
  • Haarspray
  • Warmluftbürste

Grace-Kelly-Frisur

Neben Marilyn Monroe wurde auch Grace Kelly, die Fürstin Gracia von Monaco, in den 1950ern zur Stilikone. Sogar das Modelabel Hermès benannte eine durch die Prinzessin berühmt gewordene Handtasche nach ihr. Neben der Kelly Bag wurde auch das Seidentuch der Prinzessin weltberühmt. So trug Grace Kelly ihr Tuch stets auf dem Haar, wobei die beiden Enden unter dem Kinn verkreuzt und im Nacken zusammengeknotet wurden. Dieser ikonische Kelly-Style war auch in vielen Retro-Hollywood-Filmen zu sehen und ist bis heute eine der beliebtesten Vintage-Frisuren für Frauen.

Aber auch ihre klassischen, leichten Vintage-Wellen waren ein Frisuren-Liebling der 50er-Jahre und wurden zum Symbol für Eleganz und Anmut.

Grace-Kelly-Frisur: Die Anleitung

  1. Die Haare mithilfe eines Glätteisens, eines Lockenstabs oder Wicklern in leichte Wellen legen. Dabei sollten vor allem die Enden der Strähnen eingedreht und gewellt werden.
  2. Für den lockeren, natürlichen Look dieser Vintage-Frisur, werden die Wellen mit einem Kamm leicht ausgekämmt, damit sie leichter fallen.
  3. In einen Mittelscheitel gelegt, werden die Haare nun mit einem Haarreifen nach hinten gelegt, oder das Seidentuch ladylike darüber gebunden.

Das brauchst du für die Grace-Kelly-Frisur:

  • Glätteisen oder Lockenstab
  • Haarreifen oder Seidentuch
  • Kamm

Vintage-Frisuren der 60er-Jahre

Audrey-Hepburn-Frisur

Bis in die 1960er-Jahre hinein war die Hollywood-Schauspielerin Audrey Hepburn, berühmt geworden durch Filme wie "Frühstück bei Tiffany’s", das Mode- und Beauty-Vorbild schlechthin. Die britisch-niederländische Schauspielerin wurde in den Sixties vor allem für ihren seitlichen Pony und ihre Hochsteckfrisuren geliebt. So Retro! Eine Vintage-Frisur à la Audrey Hepburn ist zwar nicht die leichteste, doch die Mühe lohnt sich. Die Beehive-Frisur aus dem Film "Breakfast at Tiffany’s" kannst du mit wenigen Handgriffen nachstylen:

Audrey-Hepburn-Frisur: Die Anleitung

  1. Zunächst werden die Haare mit einer Rundbürste geföhnt, um für ein schönes Volumen zu sorgen.
  2. Nun werden die Haare bis auf die vordere Haarpartie zu einem hohen, gedrehten Dutt gebunden und mit Haarnadeln fixiert. Für mehr Volumen kann auch ein Dutt-Kissen eingesetzt werden.
  3. Eine Strähne kann als Abschluss um den Dutt herum gelegt und ihr Ende ebenfalls möglichst unsichtbar festgesteckt werden.
  4. Die letzten Strähnen werden zu einem seitlichen Pony gelegt und mit etwas Haarspray fixiert. Eine kleine Tiara macht die Audrey-Hepburn-Frisur perfekt!

Das brauchst du für die Audrey-Hepburn-Frisur:

  • Rundbürste
  • Haarnadeln
  • Dutt-Kissen (optional)
  • Haarspray
  • Tiara (optional)

Brigitte-Bardot-Frisur

Zur Ikone für Weiblichkeit wurde in den 1960ern außerdem die Schauspielerin Brigitte Bardot. Sie war mit ihren langen, blonden Haaren und ihren Curtain Bangs ein Vorbild für viele Frauen ihrer Zeit. Auch den Zopf mit Pony macht sie in den Sixties zum Frisuren-Trend. Die Brigitte-Bardot-Frisur eignet sich vor allem für Frauen mit langen Haaren, die auch gerne mal einen Pferdeschwanz tragen. Alles, was du für das Retro-Styling brauchst: den richtigen Haarschnitt im Shag Cut und Curtain Bangs.

Brigitte-Bardot-Frisur: Die Anleitung

  1. Die Haare werden mithilfe einer Warmluftbürste geföhnt und so in große Wellen gelegt.
  2. Vor allem der Pony bekommt viel Volumen und wird ebenfalls mit der Warmluftbürste rundgeföhnt. Allerdings andersherum: die Strähnen werden von der Stirn weg nach oben aufgerollt und geföhnt. So fallen sie nach dem Föhnen perfekt zu den Seiten.

Rockabilly-Frisuren

Ebenfalls ein großes Thema in den 1950er-Jahren: Rockabilly. Die Stilrichtung ist vor allem von Rock’n’Roll, Blues und Country-Musik angehaucht. Aus den Südstaaten der USA verbreitete sich ein wildes und lässiges Lebensgefühl, das sich auch in Kleidung und Frisuren widerspiegelte. Neben den berühmten Petticoats trugen die Frauen damals auch Rockabilly-Frisuren wie im Film "Grease" mit Ponytolle, ordentlicher Dauerwelle und Locken. Damals zum Standard gehörten auch die Victory Rolls und die Bettie Bangs. Bis heute sind sie ein festes Symbol für die Retro-Jahrzehnte. Die Rockabilly-Frisuren lassen sich leicht selber machen.

Victory Rolls: Die Anleitung

  1. Für die Victory Rolls kannst du deine Haare mit einem Lockenstab in kleine Locken legen. Dafür ziehst du Strähne für Strähne langsam durch den Lockenstab, sodass gut geformte Curls entstehen.
  2. Dann werden beiden Haarpartien rechts und links vom Mittelscheitel bis auf die Ponypartie nach außen eingedreht und mit Haarnadeln oder kleinen Haarklemmen fixiert.
  3. Zuletzt folgt der Pony, der ebenfalls in eine große Locken nach oben gedreht und mit Haarklemmen fixiert wird.
  4. Abgerundet werden kann das Ganze durch ein Bandana oder ein Haarband, das von unten nach oben, also vom Nacken bis auf den Kopf gelegt und dort zusammengeknotet wird.
  5. Die Victory Rolls können aber auch zu einem Zopf oder Pferdeschwanz toll aussehen. Dafür werden einfach nur einzelne Strähnen oder nur der Pony in eine Rolle gelegt.

Victory Rolls Hairstyle Tutorial / Rockabilly Anfänger Frisur / Easy! (ENGLISH SUBS)

Bettie Bangs

Im Rockabilly-Stil auch sehr beliebt: die Bettie Bangs. Das Aktmodel und die Mutter aller Pin-ups Bettie Page machte das Haarstyling in den 1950ern weltberühmt. Mit Bettie Bangs ist übrigens ist ein kurzer, u-förmiger Pony gemeint. Er reicht etwa bis zur Mitte deiner Stirn und wird kreisrund geschnitten. Beim Haarstyling brauchst du für einen hübschen Bettie-Pony vor allem eine Rundbürste, einen Kamm und Haarspray, damit alles perfekt sitzt.

Bettie Bangs: Die Anleitung

Gehen wir davon aus, dass du bereits einen kurzen Pony hast, ist das Haarstyling recht einfach. Föhne deine Haare wie gewohnt und lege deine Haare in große Locken, falls du nicht schon genug Volumen hast. Die Bettie Bangs macht vor allem die Rundung aus. Dafür musst du deine Ponysträhnen mit einer Rundbürste und einem Föhn in Form bringen, sodass er schön voluminös und abgerundet aussieht. Auch hier kann ein Zopf oder ein Pferdeschwanz toll funktionieren!

So werden die coolen Bettie Bangs geschnitten:

Pin-up-Rolls

Pin-up-Girls waren im Amerika der 50er-Jahre unglaublich beliebt. Die verzauberten durch ihren besonderen Look nicht nur die Männer, sondern inspirierten Generationen von Frauen nach ihnen. Bis heute ist der Pin-up-Stil beliebt. Vor allem das Make-up und die Pin-up-Frisuren sehen wir bis heute an vielen Frauen. Auch im Rockabilly gibt es viele Pin-up-Elemente wie die Pin-up-Rolls. Kennst du die hübschen kleinen Locken der Pin-up-Girls? Bis heute eine beliebte Vintage-Frisur!

Pin-up-Rolls: Die Anleitung

  1. Für die Pin-up-Rolls wird zunächst Schaumfestiger in die Haare gegeben, um den kleinen Curls schon vorab mehr Halt zu geben.
  2. Dann einzelne Strähnen mit den Fingern zu kleinen Locken eindrehen und mit Haarklemmen oder Haarnadeln festgesteckt. Wenn dir das zu schwer ist, kannst du auch zu Wicklern greifen, um die Curls einzudrehen.
  3. Nach dem Trocknen kannst du auch hier die Wickler lösen und die Curls öffnen. Durch leichtes Auskämmen bekommen die Curls einen schönen Vintage-Look und fallen etwas lockerer und voluminöser.
  4. Die Pin-up-Rolls müssen übrigens nicht am gesamten Kopf stattfinden. Es kann je nach Belieben auch nur der Pony zur Ponytolle oder die Seiten zu Pin-up-Rolls eingedreht werden.

Victory Rolls Hairstyle Tutorial / Rockabilly Anfänger Frisur / Easy! (ENGLISH SUBS)

Vintage-Frisuren mit Haarband

Unglaublich beliebt bei Vintage-Frisuren war und ist die Kombination mit Haarbändern und Bandanas. Die werden einfach in Ergänzung zu Victory Rolls, Bettie Bangs oder Pin-up-Rolls ins Haar geknotet und mit Haarklemmen fixiert. Auch sie passen super zu Zopf oder Pferdeschwanz.

Das brauchst du für die Rockabilly-Frisuren:

  • Lockenstab
  • Haarklemmen
  • Haarnadeln
  • Bandana oder Haarband

Moderne Vintage-Frisuren

Nachdem wir viele Klassiker gesehen haben, sind wir nun auch gespannt, wie modern interpretierte Vintage-Frisuren aussehen können. Wir haben uns auf den Straßen der Mode-Metropolen umgeschaut und einige heiße Kandidaten gefunden. Neben vielen Vintage-Frisuren für kurze Haare sind auch einige spannende Vintage-Frisuren für lange Haare dabei.

Unsere Favoriten:

Vintage-Frisuren für kurze Haare

Vintage-Frisuren für kurze Haare sehen wir auch heute noch zuhauf. Die coolen Retro-Frisuren zeichnen sich vor allem durch einen edgy Look, durch Locken und Dauerwellen aus. Aber auch sanfte Wellen bringen den geliebten Vintage-Flair!

Auch Sängerin Pink liebt den Vintage-Look und hat sich die coolen Victory Rolls in ihr kurzes Haar drehen lassen. So schön!

Sogar die coolen Pin-up-Curls lassen sich modern interpretieren wie hier an Bella Hadid am Rande der Pariser Fashion Week. Sie trägt die gelegten Locken sehr modern und cool. Das Make-up macht den modernen Vintage-Look perfekt.

Vintage-Frisuren für lange Haare

Unglaublich beliebt sind auch moderne Vintage-Frisuren für lange Haare. Aber auch der Shag Cut, große Locken und viel Volumen à la Brigitte Bardot sind wieder da - siehe Heidi Klum!

Na, wer erkennt hier die moderne Victory Roll an Schauspielerin Chloë Grace Moretz wieder? Ganz recht! Die Locke ist eindeutig Vintage-angehaucht.

Auch Kopftücher bringen bei Langhaarfrisuren einen Vintage-Flair à la Grace Kelly. Seidentücher sind seit 2021 sowieso wieder ein großer Haaraccessoire-Trend. We love!

Und jetzt ganz viel Spaß beim Nachstylen!

Der Greaser-Look für Männer

Elvis Presley prägte zwar auch die Frisuren der Rockabellas, vor allem aber natürlich den Rockabilly-Look der Männer. Heute zollen die Rockabilly-Anhänger dem King of Rock’n’Roll ebenfalls ihren Tribut, indem sie den Retro-Style der Fifties frisurentechnisch wieder aufleben lassen. Ihr wichtigstes Utensil dabei ist sicher die Pomade. Alternativ können Männer für den Rockabilly-Stil Haargel oder Haarwachs verwenden. Wichtig ist, dass das Haar fest fixiert ist und schön glänzt.

Daher stammt auch der Begriff Grease oder Greaser Look, der häufig synonym für die Frisuren der Elvis-Fans verwendet wird. Die deutsche Übersetzung von „to grease“ lautet „einfetten“, „schmieren“. Auch der Begriff „Schmalzlocke“ bezieht sich auf diesen Wortzusammenhang. Neben diesen Termini wird dieser Stil auch als Pompadour-Frisur bezeichnet, die auf Madame de Pompadour Mitte des 18. Jahrhunderts zurückgeht. Sie trug die Frontpartie ihrer Haare stehts hoch aufgetürmt. In Verbindung mit der Elvis-Tolle etablierte sich auch der sogenannte Ducktail.

Auch Duck’s Tail, Duck’s Ass oder kurz D.A. genannt, beschreibt er die seitlichen Haarpartien, die nach hinten frisiert und am Hinterkopf leicht eingeschlagen werden, sodass mit der mittig verlaufenden Kante die Optik eines Enten-Hinterteils entsteht. Die Frisur wurde unter anderem von Frank Sinatra getragen. Mit dem Ducktail lässt sich der Hairstyle des Elephant’s Trunk (zu deutsch: „Elefantenrüssel“) gut kombinieren. Dabei werden die vorderen Haarpartien nach oben gekämmt und über die Stirn als Locke nach unten gezogen.

Grundlage von klassischen Rockabilly-Frisuren wie Elvis-Tolle und Ducktail ist jeweils ein Faconschnitt mit etwas längerer Frontpartie. Um einen Ducktail zu frisieren, sollten die Haare von der Stirn bis zum Nacken sauber immer kürzer werden. Hier gibt es einen gleichmäßigen Übergang der Haarlängen. Oftmals tragen Rockabillies jedoch einen Faconschnitt mit deutlicher geschnittener Kante. Hierbei werden die seitlichen Partien sowie die Haare im Nacken mit der Maschine kurz getrimmt.

Eine besonders unter farbigen Männern beliebte Frisur war in den 50er Jahren außerdem der sogenannte Conk. Der Begriff leitet sich von „Congolene“ ab, dem Namen eines Haargels, das in dieser Zeit verbreitet war. Bei diesem Hairstyle wurden die üblicherweise krausen Haare mit chemischen Hilfsmitteln geglättet und dann zum Beispiel zu Pompadours frisiert.

Der Terminus „Greaser“ bezeichnet nicht nur eine bestimmte Rockabilly-Männerfrisur, sondern bezieht sich auch auf die ganze Rock’n’Roll-Jugendkultur, die sich in den 50er Jahren in den USA entwickelte. Sie war von der Musik und vom Styling der Rock’n’Roll Größen geprägt. Allen voran Elvis Presley, aber auch Chuck Berry, Little Richard und Richie Valens etablierten den markanten Look mit der Tolle, der auch in den 70er Jahre immer noch bzw. wieder beliebt war und sich auch unter anderen Subkulturen verbreitete.

In anderen Teilen der Welt entwickelten sich in der Zeit äquivalente Stilrichtungen, so zum Beispiel die sogenannten „Ton-Up Boys“ in Großbritannien. Diese britischen Jungs bildeten den Grundstein für die Biker-Szene, währen die us-amerikanischen Greaser der 50er Jahre vor allem auf Hot Rods standen. Neben der typischen, nach hinten gelegten Frisur, zeichnete sich der Greaser-Look durch bunte T-Shirts oder Baseball-Shirts mit hochgekrempelten Ärmeln sowie Jeans- oder Lederjacken aus.

Die Haare der Frontpartie nun mit einer kleinen Rundbürste oder einer schmalen eckigen Haarbürste nach oben föhnen.

tags: #grease #frisuren #anleitung

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