Gliss Kur Locken Shampoo Test: Die beste Pflege für lockiges Haar

Glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar wünschen sich viele. Mit der richtigen Pflege lässt sich dieser Traum realisieren oder zumindest ein Ergebnis erzielen, das dem sehr nahe kommt. Allerdings ist es nicht immer einfach, das richtige Produkt für sich zu finden. Das Haar hat je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur unterschiedliche Bedürfnisse.

Wie funktioniert Shampoo überhaupt?

Wir gebrauchen es nahezu tagtäglich, doch die wenigsten von uns wissen wahrscheinlich, wie ein Shampoo überhaupt funktioniert. Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Stylingprodukte wie Haarspray, Gel und Co. werden von einem Shampoo ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse. Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe - Stichwort: waschaktive Tenside -, die die Haarfasern öffnen.

Das Haar soll aber nicht nur sauber, sondern auch gepflegt werden. Damit Ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich, beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten. Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen.

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Haare gründlich auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.

Verschiedene Shampoo-Arten

Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp, und auch wenn sich der Test auf normales Haar konzentriert hat, möchten wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben:

  • Anti-Frizz-Shampoo: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar. Da Frizz viele Ursachen hat, wie beispielsweise feuchte Umgebungsluft, gibt es meist keine Möglichkeit, das Problem ganz loszuwerden.
  • Locken-Shampoo: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen-Shampoo: Schluss mit Schuppen! Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoo für coloriertes und dauergewelltes Haar: Dass es unser Haar strapaziert, wenn wir es färben, tönen oder uns eine Dauerwelle machen lassen, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
  • Shampoo für strapaziertes Haar: Am wohlsten fühlt sich unser Haar, wenn wir es möglichst naturbelassen tragen. Glätten, häufiges Frisieren mit Gel und Haarspray, aber auch das Föhnen strapaziert unser Haar. Auch hierfür gibt es Shampoos mit speziell darauf zugeschnittenen Rezepturen. Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Feste Shampoos und Haarseifen

Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können. Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können. Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik. Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.

Mikroplastik, Parabene & Co.

Wie bereits erwähnt, sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle. Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.

Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

  • Silikone: Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor. Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
  • Parabene: Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.
  • Sulfate: Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
  • PEG: Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
  • Mikroplastik: z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

Shampoo-Test: Unsere Empfehlungen

Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden. Hier sind einige unserer Top-Empfehlungen:

Jean&Len Volumen Shampoo

Das Jean&Len Volumen Shampoo hat uns überzeugt - und zwar in allen Bereichen! Es macht das Haar angenehm weich und leicht. Zudem kommt es - anders als viele andere - ohne Parabene, Silikone und Co. aus. Es wurde speziell für kraftloses, feines Haar entwickelt. Der Duft ist dezent floral und angenehm. Die vegane Formulierung wird von Jasmin und Holunder bestimmt. Jasminöl-Extrakt wirkt hydratisierend und soll die Haarwurzeln, wie auch die Längen stärken und so für mehr Volumen sorgen. Zudem bringt Jasmin antivirale und antibakterielle Eigenschaften mit sich. Perfekt für sensible und schuppige Kopfhaut.

Das dünnflüssige Shampoo für jeden Haartyp lässt sich zunächst einmal gut dosieren. Beim Verteilen im Haar schäumt es stark, so können wir es gut im gesamten Haar verteilen und haben den Eindruck, dass alle Haarpartien gründlich gereinigt werden. Beim Ausspülen fühlt sich das Haar direkt sauber und schön schwer an. Kämmen wir die Haare nass, muss sich die Bürste durch leichte Kletten kämpfen. Ein wenig besser wird es bei trockenem Haar, aber die Kletten lassen sich gut rauskämmen. Das finale Ergebnis sind Haare, die superweich, leicht und voluminös sind.

Im Juli 2024 wurde das Jean&Len Volumen Shampoo auch von Öko Test unter die Lupe genommen.

Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair

Ein Shampoo, das auf den ayurvedischen Beauty-Standards aufbaut: Das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair soll die Haare in der Tiefe regenerieren. Im Test überzeugt allen voran das Endergebnis der Haarstruktur: weich, leicht und glänzend. Dafür kommen natürliche Inhaltsstoffe zum Einsatz, auf Silikone und Co.

Bereits die äußere Gestaltung des Produkts fällt positiv auf: Das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair überzeugt mit einem ansprechend gestalteten Verpackungsdesign. Neben der ästhetischen Aufmachung liefert die Umverpackung auch substanziellen Informationsgehalt. So finden sich dort Angaben zum Cosmos-Natural-Siegel, zu den Inhaltsstoffen sowie zu den Grundlagen des ayurvedischen Pflegeansatzes, auf dem die Rezeptur basiert.

Im Zentrum der Formulierung steht - wie der Produktname bereits nahelegt - die Rose. Ihr Duft ist deutlich wahrnehmbar und verbindet sich mit einer herb-würzigen Note zu einer harmonischen, olfaktorisch ausgewogenen Komposition. Auch die pflegenden Eigenschaften der Formulierung orientieren sich an ayurvedischen Prinzipien. Neben dem Rosenextrakt, das laut Hersteller über 400 aktive Wirkstoffe enthält, finden sich weitere Pflanzenbestandteile mit traditioneller Wirkung. Süßholzwurzel soll antioxidativ wirken, Amla-Beere das Haar von innen heraus regenerieren, während Shikakai Feuchtigkeit spendet.

Der angegebene pH-Wert von 4,5 bis 5,0 liegt im Bereich des natürlichen pH-Werts von Haar und Kopfhaut - ein Detail, das für eine ausgewogene, hautverträgliche Formulierung spricht.

In der Anwendung zeigt sich das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair als ergiebig und gut dosierbar. Bereits eine kleine Menge genügt, um das Haar gründlich zu reinigen. Der Schaum ist fein, die Verteilung im Haar gelingt mühelos. Nach dem Trocknen überrascht das Ergebnis positiv: Die Haare fühlen sich leicht an, fallen natürlich und zeigen eine definierte Lockenstruktur. Einziger Kritikpunkt bleibt der recht hohe Preis.

Lavera Pflegeshampoo Family

Das Lavera Pflegeshampoo Family wird seinem Namen gerecht: Es bietet tolle Pflege für Kinder und Erwachsene. Dafür kommen unter anderem Bio-Apfel und Bio-Quinoa zum Einsatz. Dass die gesamte Rezeptur biologisch abbaubar ist, verschafft dem Shampoo einen weiteren Pluspunkt.

Mit seiner sanften Komposition aus natürlichen Inhaltsstoffen eignet sich das Pflegeshampoo Family von Lavera für die ganze Familie. Bio-Apfel und Bio-Quinoa sind die beiden Star-Inhaltsstoffe im Lavera Family Shampoo für jeden Haartyp. Sie sollen für eine zarte Behandlung und eine spür- und sichtbare Extraportion Geschmeidigkeit sorgen. Haare und Kopfhaut werden schonend behandelt. Und das laut Hersteller ganz unabhängig davon, ob das gewaschene Haar lang, gelockt, normal oder reif ist.

Beim Waschen fühlt sich das Haar weich und schwer an. Der Duft ist angenehm und dezent. Jedoch ist es gar nicht so einfach, das Öko-Shampoo restlos wieder auszuspülen. Es braucht einiges an Überkopf-Waschen, und selbst dann scheinen noch kleine Spuren im Haar zu sein. Das trockene Haar ist deshalb leicht beschwert und fettet recht schnell nach.

Alles in allem überzeugen uns beim Lavera Pflegeshampoo Family vor allem die Inhaltsstoffe - unter denen natürlich keine Silikone und weder wasserlösliches noch wasserfestes Mikroplastik zu finden sind. Auch, dass das Öko-Shampoo ein so großes Spektrum an Altersgruppen und Haarstrukturen abdeckt finden wir durchaus interessant.

Swiss-O-Par Shampoo Teebaumöl

Ein Shampoo, das für Balance sorgt: Das Swiss-O-Par Shampoo Teebaumöl wurde für gereizte Kopfhaut und gegen Schuppen entwickelt. Ein Ziel, das hier mit wenigen, aber dafür effektiven Inhaltsstoffen erreicht wird.

Das Shampoo Teebaumöl von Swiss-O-Par ist ein besonderes, denn es geht gezielt gegen Kopfhautreizungen, Schuppen und fettiges Haar vor - und diesen Job erfüllt das Produkt aus der Naturkosmetik wirklich gut. Hauptwaffe in der Formulierung: Teebaumöl. Unverkennbar übrigens auch am Geruch, den man natürlich mögen oder zumindest akzeptieren muss, denn das Naturkosmetik-Shampoo riecht wirklich intensiv danach.

Salthouse Anti-Juckreiz Shampoo

Alles, was Kopfhaut und Haare brauchen, um ins Gleichgewicht zu kommen: Das Anti-Juckreiz Shampoo von Salthouse setzt auf beruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Mineralien aus dem Toten Meer.

Zusätzliche Pflegetipps für Locken

Wer Naturlocken hat, weiß, dass diese Haarstruktur nicht immer ganz einfach ist. Ein gutes Locken-Shampoo kann eine wunderbare Basis für schöne, definierte Curls sein und sollte somit die Grundlage für deine Lockenpflege-Routine bilden.

Was bewirkt Locken-Shampoo?

Durch ein Locken-Shampoo werden deine Haare und deine Kopfhaut während der Haarwäsche von Schmutz, Talg und Styling-Resten befreit. Locken-Shampoo macht keine Locken. Es ist lediglich so formuliert, dass es auf die Bedürfnisse von lockigem und welligem Haar zugeschnitten ist.

Was ist der Unterschied zwischen Locken-Shampoos und anderen Haarwaschmitteln?

Da lockiges Haar in aller Regel eher trocken ist, ist Locken-Shampoo so formuliert, dass es die Haare nicht weiter austrocknet, sondern sie mit reichlich Feuchtigkeit und Pflege versorgt. Daher sind diese Shampoos häufig frei von Sulfaten oder enthalten sehr milde Sulfate. Was Shampoos für Locken ebenfalls besonders macht, sind Inhaltsstoffe wie Shea Butter, Rizinus- und Arganöl oder Jojobaöl, die die Haare intensiv pflegen und vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Das wiederum sorgt auf lange Sicht dafür, dass deine Locken schön gebündelt werden und kein Frizz entsteht.

Top 5: Welches Locken-Shampoo ist das beste?

In der folgenden Top-Liste findest du unsere besten Shampoos ohne Sulfate, Parabene, Silikone, Wachse und austrocknende Alkohole, die dein lockiges Haar potenziell austrocknen und beschweren würden. Allerdings kommt es bei der Auswahl eines passenden Locken-Shampoos auch immer darauf an, welche Bedürfnisse und Ansprüche du hast und welches Ergebnis du dir von deinem Shampoo wünschst.

  1. Cantu - Feuchtigkeitsspendendes Shampoo mit Sheabutter: Es enthält milde, reinigende Tenside, jedoch keine Sulfate, und eignet sich daher super, wenn du deine Haarpflege langsam auf lockenfreundliche Produkte umstellen möchtest. Shea Butter, Macadamia- und Arganöl pflegen trockenes Haar und sorgen für Glanz, ohne dabei das Haar zu beschweren.
  2. Garnier Fructis - Locken Methode Shampoo: Für schmales Geld bekommst du hier ein gutes Basis-Shampoo, das deine Locken mit Hyaluronsäure, Glycerin, Shea Butter und Arginin pflegt. Sulfate und Silikone enthält es nicht.
  3. Christophe Robin - Conditioning Cleanser With Chia Seed Oil: Das sulfatfreie Locken-Shampoo von Christophe Robin pflegt sie mit Chiasamen-Öl. Shea-Butter spendet zusätzlich Feuchtigkeit und schützt vorm Austrocknen.
  4. Shea Moisture - Coconut & Hibiscus Curl & Shine Shampoo: Das Coconut & Hibiscus Curl & Shine Shampoo von Shea Moisture kommt ganz ohne Sulfate, Parabene, Wachse und Weichmachern aus und enthält unter anderem Kokosöl, Shea Butter, Seidenproteine, Rosmarinöl und Aloe Vera.
  5. Pacifica - Pineapple Curls Defining Shampoo: Das Defining Shampoo von Pacifica duftet herrlich nach Ananas und pflegt normale bis trockene Locken und Wellen mit Panthenol, Papaya-Extrakt und Glycerin. Zudem enthält es Sojaproteine, die deinen Locken Sprungkraft schenken und sie elastischer machen können.

Lockenpflege: Wie oft sollte ich Locken waschen?

Wie eingehend erwähnt, ist lockiges Haar eher trocken und fettet nicht so schnell. Um deine Haare durch Shampoo nicht auszutrocknen, reicht es völlig, wenn du dein Haar ein- bis zweimal die Woche wäschst. Je nach Bedarf, zum Beispiel an heißen Sommertagen oder nach anstrengenden Aktivitäten, kannst du sie natürlich auch öfter waschen. Eine tägliche Wäsche ist jedoch absolut nicht erforderlich.

Locken Shampoo ohne Silikone und Sulfate - wichtig für die Sprungkraft

Nach der Curly Girl Methode - eine spezielle Methode zur Pflege und zum Styling von Naturlocken - kannst du deine Haare auch ausschließlich mit Conditioner waschen. Im Curly-Girl-Fachjargon nennt sich das Co-Wash. Sinn und Zweck dieses Vorgehens ist, dass die Haare auch durch Conditioner gereinigt werden, sie gleichzeitig aber deutlich mehr gepflegt werden als mit Locken-Shampoo allein. Ein weiterer Vorteil ist, dass du deine Locken mit Conditioner im Haar direkt super easy entwirren kannst. Wichtig bei der Wahl des richtigen Conditioners ist, dass er frei von Silikonen ist. Diese erkennt du in der Inhaltsstoffe-Liste an den Endungen "icone" oder "xoane". Silikone können Locken nämlich beschweren und ihnen so die Sprungkraft rauben.

Ist Locken-Shampoo sinnvoll?

Locken-Shampoo ist für viele Menschen mit lockigem oder welligem Haar sinnvoll. Hier sind einige Gründe:

  • Spezifische Zutaten: Locken-Shampoos sind oft mit speziellen Inhaltsstoffen formuliert, die darauf abzielen, die natürliche Locke zu definieren und Frizz zu reduzieren.
  • Feuchtigkeitsausgleich: Lockiges Haar neigt dazu, trockener zu sein als glattes Haar. Viele Locken-Shampoos sind daher darauf ausgelegt, das Haar mit der nötigen Feuchtigkeit zu versorgen, ohne es zu beschweren.
  • Weniger Sulfate: Viele Locken-Shampoos verzichten gänzlich oder auf intensive Sulfate, da diese die Haare austrocknen und die natürlichen Öle entfernen können.
  • Lockendefinition: Einige dieser Shampoos enthalten Inhaltsstoffe, die die Locken bündeln und definieren, sodass sie nach dem Waschen und Trocknen besser geformt und weniger kraus aussehen.
  • Protektion gegen Umwelteinflüsse: Einige Locken-Shampoos bieten auch Schutz vor Umwelteinflüssen, die Locken beeinträchtigen können, wie hohe Luftfeuchtigkeit.

Ob ein Locken-Shampoo für dich sinnvoll ist, hängt von deinem spezifischen Haartyp und deinen Bedürfnissen ab. Wenn du mit deinem aktuellen Shampoo zufrieden bist und gute Ergebnisse erzielst, besteht möglicherweise kein Bedarf, zu wechseln. Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass deine Locken besser definiert oder gepflegt werden könnten, könnte ein Wechsel zu einem speziellen Locken-Shampoo einen Versuch wert sein.

Locken-Shampoo für Männer und Frauen - unterschiedliche Pflege notwendig?

Ein spezielles Locken-Shampoo für Männer oder Frauen ist generell nicht notwendig, um deine Locken zu reinigen. Häufig ist der einzige Unterschied zwischen Männer- und Frauenprodukten ohnehin nur das anders gestaltete Etikett auf der Flasche und eine andere Parfümierung. Die Locken von Männern und Frauen sind sich in der Regel überaus ähnlich.

Welche weiteren Locken-Produkte brauche ich?

Wenn du das meiste aus deinen Curls herausholen willst, brauchst du neben einem Locken-Shampoo am besten einen reichhaltigen Conditioner, eine Locken-Creme oder eine Leave-In-Pflege sowie ein Haargel. Diese vier Produkte bilden eine solide Pflege- und Styling-Routine für Locken.

Wozu die einzelnen Produkte da sind und wie du sie anwendest, erläutere ich dir gern:

  • Locken-Shampoo: Mit dem Shampoo reinigst du deine Curls, das ist ziemlich klar. Du befreist sie von Styling-Rückständen und entfernst Schmutz und Talg von deiner Kopfhaut. Konzentriere dich beim Verteilen des Shampoos auf die Kopfhaut. Durch das Ausspülen reinigst du deine Haarlängen dann ganz einfach im Fluss des Wassers.
  • Conditioner: Die Spülung, oder auch der Conditioner, ist als Lockenkopf dein bester Freund. Ich verbrauche mindestens doppelt so viel Conditioner wie Shampoo im Jahr. Zum einen, weil ich ihn auch immer mal wieder als Shampoo-Ersatz nehme. Zum anderen, weil ich meine Locken damit so richtig schön einschmiere. Das ist auch der Schritt, bei dem ich meine Haare kämme - mit Conditioner in den Haaren und ganz ohne Ziepen.
  • Leave-In: Nach der Wäsche kommt das Styling. Regel Nummer 1 beim Styling ist, dass deine Haare dabei noch nass sein sollten. Nicht klitschnass, aber deutlich nasser als handtuchtrocken. Lockencreme oder Leave-In sorgt dafür, dass sich deine Strähnen schon im nassen Zustand schön bündeln. Gleichzeitig sind diese Produkte reich an Pflegestoffen und schützen deine Haare vor dem Austrocknen. Gib die Creme in deine Handflächen, verreibe sie und hake sie dann mit den Fingern in dein Haar. Anschließend knetest du deine Locken in Form, indem du die Spitzen in deine Handflächen fallen lässt und die dann in Richtung Haaransatz drückst.
  • Haargel: Um die Pflegestoffe in deinen Locken zu versigeln und deinen Curls Halt zu geben, kommt nach dem Leave-In ein Haargel zum Einsatz. Das gibst du in deine Handflächen und knetest es in Aufwärtsbewegungen.

Mit diesen Tipps und den richtigen Produkten steht einer perfekten Lockenpracht nichts mehr im Wege!

Produkte für Naturlocken

tags: #gliss #locken #shampoo #test

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen