Viele Männer wünschen sich einen dichten, vollen Bartwuchs, der als Zeichen von Männlichkeit und Dominanz gilt. Doch die Realität sieht oft anders aus: Manche Männer haben von Natur aus wenig oder keinen Bartwuchs, während andere im Laufe ihres Lebens mit Glatzenbildung und lückenhaftem Bartwuchs zu kämpfen haben. In diesem Artikel werden die Ursachen für diese Probleme untersucht und mögliche Lösungen aufgezeigt.
Wie die Haare aussehen und wie stark sie wachsen, ist sehr individuell. Oft wächst der Bart nicht gleichmäßig oder ist an einigen Stellen voller als an anderen. Dies lässt sich durch eine Rasur oder eine andere Bartform in der Regel gut kaschieren. Anders sieht es jedoch aus, wenn es zu sichtbaren Lücken im Bart kommt, denn diese sind fast immer präsent.
Kein Bartwuchs? Da sind Sie nicht alleine, denn das Problem haben Männer auf der ganzen Welt. Viele wünschen sich, dass ihr Bart dichter ist. Bartlücken sind jedoch noch lange kein Beinbruch, denn es gibt es viele Lösungen. Bevor wir uns mit diesen befassen, sollten wir aber erst einen Blick auf mögliche Ursachen werfen.
Es gibt verschiedene Ursachen für Glatzenbildung und fehlenden Bartwuchs. Hier sind einige der häufigsten:
Die Alopecia areata (AA) ist eine chronische, immunvermittelte Krankheit, die durch einen akut einsetzenden Haarausfall gekennzeichnet ist. Die Alopecia areata ist nach dem anlagenbedingten Haarausfall die zweithäufigste Ursache für Haarausfall. Die Wahrscheinlichkeit, mindestens einmal im Leben an einer AA zu erkranken, beträgt 2 % (Lebenszeitinzidenz). Der häufigste Typ ist die umschriebene Alopecia areata.
Seltener auftretende Typen sind Ophiasis -Typ, Alopecia totalis und Alopecia universalis, mit Prävalenzen von 0,02%, 0,08% und 0,03%. Die AA betrifft die Geschlechter gleichermaßen und tritt in allen Altersgruppen und ethnischen Gruppen auf. Bei 40 % der Patienten tritt die AA das erste Mal vor dem 20. Lebensjahr auf - bei ca. 85% zeigt sich die AA bis zum 40.
Die Alopecia barbae ist kein genetisch bedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica), sondern eine Unterform des am Oberkopf auftretenden kreisrunden Haarausfalls (Alopecia areata). Dennoch handelt es sich bei der Alopecia areata und der Alopecia barbae um zwei verschiedene Arten des Haarausfalls, die unabhängig voneinander auftreten können. Ist dein Bart betroffen, bedeutet dies nicht, dass du auch am Oberkopf kahlen Flecken bekommst oder umgekehrt.
Wie entsteht die AA? Die genaue Ursache der AA ist noch nicht vollständig geklärt, doch ist es allgemein anerkannt, dass der Kollaps des Immunprivilegs des Haarfollikels eine entscheidende Rolle in der Entstehung der Krankheit spielt. Der Entzündungsprozess der Erkrankung wird über das Einwandern von Immunzellen in und um den Haarfollikel vermittelt. Dadurch kommt es zu einem Bienenschwarm-ähnlichen Infiltrat. Daran sind Lymphozyten wie T-Zellen und NK-Zellen sowie Mastzellen und dendritische Zellen beteiligt.
Die Entzündungsreaktion ist auch über Botenstoffe (Zytokine) vermittelt. Entscheidende Zytokine bei AA sind Interferon-γ-, Interleukin-2- und Interleukin-15. Das Aufflammen einer AA führt zu einer deutlich verkürzten Anagen (Wachstums)-Phase des Haarwachstumszyklus. Es wird vermutet, dass auch genetische Faktoren einen Einfluss haben.
Die Alopecia areata zeigt ein sehr breites klinisches Bild. Der Haarverlust kann alle behaarten Bereiche des Kopfes und Körpers betreffen. Die AA kann zusammen mit verschiedenen anderen Erkrankungen und Zuständen auftreten. Autoimmunerkrankungen, z.B.
Die Alopecia areata ist eine Erkrankung mit einem stark variablen Verlauf. Einmaliges Auftreten, lange freie Intervalle und immer wieder neues Auftreten einzelner oder mehrerer Herde können sich abwechseln. Jahrelange keine neuen Herde und Remissionen über mehrere Jahre können ebenso auftreten.
Aufgrund der hohen Sichtbarkeit, des unvorhersehbaren klinischen Verlaufs der Erkrankung und des derzeitigen Mangels anhaltend erfolgreicher Therapien ist die AA für viele Betroffene eine große emotionale Belastung. Auch wenn die Krankheit in jedem Alter eine Herausforderung sein kann, sind Kinder und Jugendliche besonders anfällig für ein hohes Maß psychischer Belastung ebenso wie für Mobbing durch und soziale Isolation von Gleichaltrigen.
Quelle: Alopecia Areata - MSD Manuals
Wie bei der Alopecia areata liegt der Alopecia barbae eine Autoimmunkrankheit zugrunde. Das eigene Immunsystem greift die Haarfollikel an, sodass diese zerstört werden und nicht wieder nachwachsen.
Bei einer vernarbenden Alopezie richtet sich das Immunsystem aus verschiedenen Gründen gegen die körpereigenen Haarfollikel. Es entsteht eine Entzündung, welche in letzter Konsequenz zur Zerstörung des Follikels führt. Die Haarfollikel vernarben durch die Entzündung so, dass kein Haar mehr aus ihnen wachsen kann.
Es wird vermutet, dass auch genetische Faktoren einen Einfluss haben. Forschende gehen von einer genetisch komplexen Vererbung aus, an der viele Gene beteiligt sind. Daher ist das Erkrankungsrisiko von Verwandten eines Betroffenen erhöht. Es liegt für Geschwister von Betroffenen bei etwa sieben Prozent und für Kinder bei circa sechs Prozent.
Als Auslöser kommen verschiedene Faktoren infrage: starke psychische Belastungen oder anhaltender Stress. Manche Menschen mit kreisrundem Haarausfall berichten, zum Zeitpunkt des Haarausfalls starkem emotionalem Stress ausgesetzt gewesen zu sein. Bei einem Großteil der Betroffenen ist das hingegen nicht der Fall. Stress könnte daher in einem gewissen Maß ein Mitauslöser sein.
Tatsächlich ist Stress sogar die Ursache für viele gesundheitliche Probleme. Selbst fehlender Bartwuchs kann mit übermäßigem Stress zusammenhängen. Sie sollten Stress daher möglichst vermeiden und eine gesunde Work-Life-Balance gehört dazu. Es ist wichtig, dass Sie Berufs- und Privatleben trennen. Versuchen Sie also, nach der Arbeit abzuschalten.
Dank ausgewogener Ernährung konnten bereits viele Männer ihren Bartwuchs anregen. Sie können dazugehören. Wichtig ist, dass Sie ungesunde Lebensmittel möglichst meiden. Zudem sollten Sie viele Proteine zu sich nehmen. Zum einen fördern Proteine die körpereigene Bildung von Testosteron, zum anderen sind sie ein wichtiger Makronährstoff für unsere Haare.
Einzelne Studien weisen zudem darauf hin, dass geringe Mengen von Vitamin D im Blut kreisrunden Haarausfall begünstigen könnten. Ob Stress und Vitamin D tatsächlich eine Rolle spielen, ist aber bisher wissenschaftlich nicht sicher belegt.
Nutzt du möglicherweise dein „normales“ Shampoo fürs Haupthaar oder gar Duschgel zur Reinigung deines Barts? Ein schwerwiegender Fehler. Solche Seifen entfetten die Haare in der Regel - gut für den Kopf, schlecht für den Bart. Verwende künftig besser spezielles Bartshampoo. Besonders lange Barthaare freuen sich zudem über eine regelmäßige Feuchtigkeitszufuhr in Form von Bartöl.
Bei einer Alopecia areata zeigen sich hier in meisten Fällen die typischen kreisrunden haarlosen Areale an der Kopfhaut. Sie kann sich aber auch durch teilweisen oder kompletten Verlust der Augenbrauen, Wimpern oder Barthaare, oder auch an anderen behaarten Arealen zeigen (siehe auch klinische Varianten). Die Hautoberfläche ist unauffällig, also z.B.
Die Untersuchung der Haut und Haarfollikel mittels Hautoberflächenmikroskopie. Die klinische Untersuchung gemeinsam mit der Dermatoskopie der Kopfhaut sind die wichtigsten Schritte und, in meisten Fällen, ausreichend um die Diagnose Alopecia areata zu stellen. Sehr hilfreicher Test zur Einschätzung der Aktivität der Alopecia areata, aber auch zum Ausschluss anderer Haarerkrankungen, so wie der Trichotillomanie.
Der Test wird am Randbereich der haarlosen Areale sowie an klinisch unauffälligen Haaren durchgeführt. Hierbei wird ein dickes Haarbüschel (ca. 20-50 Haare) zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger am Haaransatz nahe der Kopfhaut fest gefasst, und dann fest, aber nicht gewaltsam von der Kopfhaut weggezogen. Wenn mehr als 10 % der erfassten Haare zwischen den Fingern am Ende verbleiben, gilt dies als positiver Zupftest und deutet auf aktiven Haarausfall hin. Für einen gültigen Test sollten die Haare mindestens einen Tag lang nicht gewaschen werden.
Das „Severity of Alopecia Tool’’ oder der sog. SALT Score ist ein sehr hilfreiches, visuelles Mittel zur Bestimmung des prozentualen Kopfhaarausfalls bei Alopecia areata.
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist in der Regel an der Art erkennbar, wie sich das Haar lichtet - also an den typischen runden kahlen Stellen am Kopf. Mitunter entstehen die Flecken an den Augenbrauen oder im Bart.
Neben der Kopf- und Gesichtsbehaarung untersuchen Ärztinnen und Ärzte das Körperhaar, denn auch dort kann kreisrunder Haarausfall auftreten. Zudem schauen sie sich die Nägel an. Denn bei Menschen mit Alopecia areata kann es zu Nagelveränderungen wie Tüpfelnägel kommen.
Zusätzlich sucht die Ärztin oder der Arzt mit einem Auflichtmikroskop (Dermatoskop) die lichten Stellen nach den typischen abgebrochenen Haaren ab - den „Ausrufezeichen-Haaren“.
Außerdem kann die Ärztin oder der Arzt einen Zupftest machen. Lassen sich die Haare an den Rändern der kahlen Stellen leicht auszupfen, weist das ebenfalls auf kreisrunden Haarausfall hin.
Insbesondere schaut sie oder er nach den Haarbälgen und Poren. Sind diese noch sichtbar, ist das ein Zeichen dafür, dass die Haare grundsätzlich wieder nachwachsen können. Zudem können die Poren gelb oder schwarz verfärbt sein.
Gewebe zu entnehmen, also eine Biopsie zu machen, ist in der Regel nicht notwendig. Das kommt nur dann infrage, wenn trotz einer gründlichen Untersuchung und eines ausführlichen Gesprächs die Diagnose unklar ist.
Das therapeutische Vorgehen ist bei jedem Patienten unterschiedlich und abhängig von individuellen Faktoren wie der Ausprägung der Erkrankung und Nebenerkrankungen. Bitte beachten Sie, dass die Informationen auf dieser Seite keine Beratung bei einem Arzt ersetzen. Wir bitten Sie, sich an Ihren behandelnden Arzt oder Ärztin zu wenden, um die passende Therapie für Sie zu finden.
Die derzeitig eingesetzten Therapien zielen vor allem auf das Unterdrücken des Entzündungsprozesses ab und bekämpfen nicht die eigentliche Ursache der Krankheit.
Bei vielen Menschen mit kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) wachsen die Haare innerhalb eines Jahres von allein nach. In solch einem Fall ist keine Behandlung notwendig. Das Problem: Es lässt sich nicht sicher vorhersagen, bei wem die Haare nachwachsen und bei wem nicht.
Für die Behandlung von Alopecia areata stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Diese reichen von Medikamenten zur äußerlichen (topischen) Anwendung auf der Kopfhaut, über eine topische Immuntherapie bis hin zum Einsatz sogenannter JAK-Inhibitoren in Tablettenform.
Ziel dieser Therapien ist, die Entzündung an den Haarwurzeln zu stoppen und die Haarwurzeln dazu anzuregen, neue Haare zu bilden und nachwachsen zu lassen.
Im besten Fall wachsen die Haare nach, ohne erneut auszufallen. Ein gewisses Risiko für künftige Haarausfall-Schübe bleibt jedoch bestehen.
Welche Therapie zum Einsatz kommt, richtet sich immer auch nach den persönlichen Bedürfnissen. Wichtig: Nicht immer stellt sich nach einer Behandlung der gewünschte Erfolg ein. Vor allem bei schwerem kreisrundem Haarausfall und einem frühen Erkrankungsbeginn kommt es häufig zu Rückfällen. Außerdem haben alle Therapien Nebenwirkungen.
Hier sind einige der gängigsten Behandlungsoptionen:
Wichtig: Nicht immer stellt sich nach einer Behandlung der gewünschte Erfolg ein. Vor allem bei schwerem kreisrundem Haarausfall und einem frühen Erkrankungsbeginn kommt es häufig zu Rückfällen. Außerdem haben alle Therapien Nebenwirkungen.
Quelle: Haarzentrum AT
Jeder Mensch geht unterschiedlich damit um, Haare zu verlieren. Manche kommen gut damit klar, für andere ist es ein einschneidendes Erlebnis.
Kreisrunder Haarausfall fällt leicht auf und kann dazu führen, dass sich Betroffene unwohl fühlen.
Tritt der Haarverlust sehr plötzlich auf oder ist er sehr stark ausgeprägt, kann das emotional enorm belasten. Mitunter passiert es, dass Menschen aufgrund des Haarausfalls gemobbt und sozial ausgegrenzt werden - vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist dieses Risiko groß.
In solchen Fällen lässt sich einiges tun, um den Leidensdruck zu mindern.
Es gibt keine Möglichkeit, die Alopecia areata oder andere Formen von Haarausfall vollständig zu verhindern. Allerdings können Sie einige Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu minimieren und das Haarwachstum zu fördern:
Es gibt also einige Ursachen für spärlichen Bartwuchs. Infolgedessen unterscheiden sich auch die Lösungsansätze. Dank ausgewogener Ernährung konnten bereits viele Männer ihren Bartwuchs anregen. Sie können dazugehören. Wichtig ist, dass Sie ungesunde Lebensmittel möglichst meiden. Zudem sollten Sie viele Proteine zu sich nehmen. Zum einen fördern Proteine die körpereigene Bildung von Testosteron, zum anderen sind sie ein wichtiger Makronährstoff für unsere Haare.
Wenn das Problem „kein Bartwuchs“ heißt, sind Grow Produkte zur Förderung des Bartwuchses eine gute Lösung. Diesbezüglich möchten wir zwei der Heisenbeard Grow Produkte nennen: Den Bartroller HBG und das Bart Serum HBG. Die Kombination kann helfen, Bartlücken zu schließen und einen vollen Bart zu erhalten. Der Bartroller regt mit seinen stimulierenden Bewegungen den Bartwuchs an. Durch die Mikronadel Einstiche wirkt das Bart Serum besser und die behandelte Hautfläche wird mit Stammzellen und Vitaminen versorgt. So kann auch der Growth Factor Wirkstoff schlafende Haarfolikel aktivieren. Nach Ende einer 6-monatigen Kur, sollten Sie sich einen vollen Bart wachsen lassen können.
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