Die Pflege der Kopfhaut wird oft erst dann beachtet, wenn es juckt oder schuppt. Auch wenn sie unter Haaren verborgen liegt, reagiert die Kopfhaut sensibel auf äußere Einflüsse. Vor allem Hitze, falsches Shampoo oder aggressive Inhaltsstoffe von Haarpflegeprodukten machen ihr zu schaffen. Eine trockene Kopfhaut ist für Betroffene oft unangenehm: Sie rötet sich und juckt. Manchmal rieseln auch feine Hautpartikel als Schuppen auf die Schultern.
Es gibt unterschiedliche Faktoren, die eine trockene Kopfhaut begünstigen:
Die Kopfhaut zu pflegen, beugt auch Haarausfall vor, denn eine zu trockene Kopfhaut begünstigt brüchiges Haar, das im schlimmsten Fall ausfällt. Werden Sie bei Jucken und Brennen der Kopfhaut immer schnell aktiv.
Sofern keine Hauterkrankung hinter den Problemen steckt, helfen bereits ein paar Umstellungen im Alltagsverhalten:
Eine Haarkur empfinden viele Menschen mit trockener Kopfhaut als sehr angenehm. Die Kur bleibt eine Weile im Haar beziehungsweise auf dem Kopf und spendet der strapazierten Kopfhaut Feuchtigkeit. Eine Haarkur gegen trockene Kopfhaut verhindert auch, dass sich trockene Hautpartikel lösen und als Schuppen auf die Schultern rieseln. Verwenden Sie grundsätzlich milde Haarpflegeprodukte ohne Konservierungsmittel oder andere potenziell reizende Inhaltsstoffe.
Im Küchenschrank findet sich darüber hinaus auch einiges für die Kopfhautpflege. Hausmittel bei trockener Kopfhaut sind zum Beispiel:
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.
Sie haben das gegenteilige Problem? Ihre Kopfhaut produziert so viel Talg, dass Ihre Haare schon nach einem Tag strähnig werden? Menschen mit stark fettender Kopfhaut neigen zudem eher zu feuchten Schuppen, die gelblich aussehen. So werden Sie das Problem los:
Spezielle Aufmerksamkeit braucht die Kopfhaut, wenn keine Haare mehr darauf wachsen. Haben Sie eine Glatze, pflegen Sie diese mit einer milden Gesichts- oder Feuchtigkeitscreme. Die Creme sollte nicht zu ölig sein, sonst glänzt die Glatze.
Schützen Sie sie außerdem vor äußeren Einflüssen, das heißt: im Sommer einen Hut gegen die Sonne tragen oder die Glatze mit Sonnencreme einreiben. Im Winter ist es ratsam, eine Mütze gegen die Kälte überzuziehen. So schützen Sie die Haut vor dem Austrocknen und sich selbst vor Wärmeverlust.
Haare und Kopfhaut von Babys sind empfindlich. Ist nur ein zarter Flaum zu sehen, genügt es, wenn Sie das Köpfchen mit einem feuchten Waschlappen abwischen. Sind die Haare dichter geworden, verwenden Sie zu deren Pflege und zum Wohle der Baby-Kopfhaut nur milde Produkte.
Rubbeln Sie weder beim Shampoonieren noch beim Abtrocknen, sondern massieren Sie die Kopfhaut sanft und sachte. Tupfen Sie die Haare des Babys anschließend trocken.
Viele Babys leiden unter trockener Kopfhaut. Bei manchen bildet sich auch eine talgige Schuppenschicht. Das ist entweder harmloser Kopfgneis oder Milchschorf. Beide Hautausschläge sind meist harmlos. Sie entstehen durch eine Überproduktion der Talgdrüsen und heilen für gewöhnlich von allein wieder ab. Ist die Haut darunter jedoch gerötet oder beginnt zu nässen, sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen.
Für die Kopfhautpflege von Babys eignet sich ein mildes Öl - beispielsweise Mandelöl oder Olivenöl. Kinderärzte empfehlen, das Öl vor dem Baden sanft in die Haut einzumassieren. Anschließend waschen Sie Ihrem Baby mit einem milden Babyshampoo den Kopf. Bei Milchschorf hilft zusätzlich eine weiche Bürste, um die Schuppenschicht zu lösen. Nach dem Baden tragen Sie eine milde Pflegelotion auf.
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