Das Ideal des weiblichen Erscheinungsbildes umfasst oft schmale Wangen mit hoch liegenden Wangenknochen, eine kleine Nase, zarte Gesichtszüge und volle Lippen. Im Umkehrschluss können Frauen mit kantigen Gesichtskonturen oder sehr großen Nasen mitunter etwas maskulin wirken. Ein Faktor, der häufig unbewusst für eine Unzufriedenheit mit dem eigenen femininen Erscheinungsbild verantwortlich ist, ist eine zu hoch sitzende Haarlinie.
Da mit steigendem Alter überwiegend Männer Geheimratsecken bekommen und ihre Haarlinie nach oben wandert, fühlen sich Frauen mit einer hohen Stirn schnell zu maskulin. Unsere Experten vom HAARZENTRUM AN DER OPER erklären Ihnen hier, mit welchen Methoden wir Ihre Haarlinie individuell Ihren Vorstellungen entsprechend anpassen können.
Allem voran steht natürlich die genetische Veranlagung, die den Gesichtsbau und somit auch den Ansatz der Haare bestimmt. Viele Frauen - wie auch Männer - empfinden eine zu hohe Stirn als nicht attraktiv. Besonders dann, wenn die Haarlinie nicht nur im vertikalen Bereich recht hoch, sondern auch im horizontalen Bereich hinter der Schädel-Wölbung zurück liegt, wird der Haaransatz als Anomalie empfunden.
Nicht wenige Frauen leiden psychisch sehr darunter, da auch mit Beauty-Tricks wie dem Schneiden eines Ponys oftmals nicht viel an der Erscheinung der Stirn verbessert werden kann.
Neben der genetischen Veranlagung zu einer hohen Haarlinie kann auch Haarausfall eine Ursache dafür sein, dass die Haarlinie mit der Zeit sichtbar nach oben wandert. Bei Männern ist die Entstehung von Geheimratsecken ein weitverbreitetes Symptom von altersbedingtem Haarausfall. Bei Frauen sind eher hormonelle Schwankungen wie die Wechseljahre die Ursache dafür, dass der Haaransatz mit den Jahren nach oben steigt.
Nicht selten tragen auch Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten Schuld an Haarausfall und dem damit einhergehenden Hochwandern des Haaransatzes.
Ist der Haarausfall so weit vorangeschritten, dass auch Mittel, die den Haarausfall stoppen sollen, nicht wirkungsvoll sind, bieten wir weitere Behandlungsmöglichkeiten, mit denen Sie Ihre Haarlinie herabsenken bzw. anpassen können:
Mit unserem Haarliniendesign ist jede beliebige Positionierung der Haarlinie möglich. Zunächst berechnen wir anhand des „Goldenen Schnitts“ die optimale Position Ihres Haaransatzes. Das bedeutet, dass das Gesicht in gleichgroße Segmente unterteilt wird - die Differenz im oberen Bereich soll dann mittels der Haartransplantation ausgeglichen und die Haarlinie damit gesenkt werden.
Dazu wenden wir das innovative DHI-Verfahren an, bei dem ganze 95 Prozent der entnommenen Haarfollikel überleben. Die Haare werden einzeln mit Mikrostanzen entnommen, sodass das Ergebnis nach dem Einpflanzen ein gleichmäßiges und nicht büscheliges Haarwachstum aufweist.
Implantiert werden die Follikel sofort nach der Entnahme an der Haarlinie entlang. Dies geschieht durch ein spezielles DHI-Gerät. Beim Einsetzen der Grafts ist es essenziell, dass die Wuchsrichtung sowie der Einsatzwinkel exakt bestimmt werden. So erhält man ein natürliches und langanhaltendes Ergebnis.
Leiden auch Sie unter einer hohen Stirn oder Geheimratsecken? Gerne beraten wir Sie ausführlich zu Ihren Möglichkeiten. Wir helfen Ihnen gerne mit unseren innovativen Methoden weiter.
Nicht nur im Wesen sind Männer und Frauen verschieden - auch ihre Hautstruktur ist eine andere. Auch bei der chronischen Hautkrankheit Rosazea, unter der ca. 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden, zeigen sich Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Männer erkranken in der Regel seltener an Rosazea, entwickeln aber häufig schwerere Ausprägungsformen der Hauterkrankung als Frauen.
Frauen leiden insgesamt häufiger an Rosazea, bilden aber oftmals eine mildere Form der Erkrankungen aus. Männer trifft die Rosazea dafür häufiger erst im höheren Lebensalter. Zudem kommt es bei Männern öfter zum dem wohl prägnantesten Symptom der Rosazea - der sogenannten Knollennase.
Medizinisch heißt die knollenartige Hautverdickung an der Nase Rhinophym (vom griechischen Rhino - die Nase betreffend). Sie entsteht durch Bindegewebs- und Talgdrüsenvergrößerungen. Phyme können nicht nur an der Nase sondern auch an Kinn, Kiefer, Stirn, Ohr oder Augenlid und zusammen mit anderen Rosacea-Symptomen vorkommen.
Ausgeprägte Phyme können inzwischen sehr gut von spezialisierten Hautärzten mit Hilfe von Laserbehandlungen oder chirurgischen Eingriffen abgetragen werden. Für die weiteren charakteristischen Symptome der Rosazea wie Gesichtsrötungen oder Papeln und Pusteln gilt für Männer und Frauen gleichermaßen: Eine gezielte medizinische Behandlung durch den Hautarzt und ein angepasster Lebensstil können die Symptome lindern.
Viele Männer sind sich aufgrund ihrer empfindlichen Rosazea-Haut bei der täglichen Rasur unsicher. Dabei ist es nicht wichtig, ob trocken oder nass rasiert wird. In beiden Fällen ist es nur von Bedeutung, den besonderen Anspruch der Rosazea-Haut zu beachten. Die Trockenrasur mit einem Elektrorasierer ist dabei in der Regel schonender für die Haut, das heißt aber nicht, dass die Nassrasur mit Rosazea nicht möglich ist.
Vor allem sollten Männer mit Rosazea darauf achten, immer eine saubere und scharfe Klinge zu verwenden und mit der Wuchsrichtung zu rasieren. So kann kleinen Verletzungen vorgebeugt werden. Rasierschaum sollte nur eingesetzt werden, wenn die Inhaltsstoffe bekannt sind und durchblutungsfördernde und hautreizende Substanzen wie Menthol, Minze und Salicylsäure sowie Duftstoffe vermieden werden. Eingesetzt werden kann hingegen feuchtigkeitsspendendes Fluid mit beruhigenden Inhaltsstoffen, die nicht reizend wirken.
Rosazea (Rosazea) ist eine chronische Entzündung der Haut. Die charakteristischen Hautveränderungen (Rötungen, sichtbare Blutgefäße, Papeln und Pusteln) befinden sich vor allem in der Gesichtsmitte (Stirn, Nase, Wangen und Kinn). Meist tritt die Krankheit erstmals zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, ist aber am häufigsten bei Männern und Frauen ab 30 Jahren zu beobachten.
Gesichtsröte, die durch Auslöser wie Sonne, Sport, Alkohol, Wetterumschwünge und heißes Duschen begünstigt wird, hat häufig einen negativen Einfluss auf das Sozialleben der Patient:innen.
Die Ursache von Rosazea ist noch ungeklärt. Expert:innen gehen davon aus, dass vielfältige Faktoren für die Hautkrankheit verantwortlich sind. Eine zentrale Rolle bei der Entstehung kommt nach heutigem Verständnis unter anderem lokalen Entzündungsreaktionen sowie einer Störung im angeborenen Immunsystem zu.
Rosazea kann bis heute nicht geheilt werden, aber Medikamente zum Auftragen und Einnehmen sowie Laser-Behandlungen können die Symptome verringern. Patient:innen sollten außerdem ihre „Trigger“ meiden sowie Sonnenschutzmittel (LSF 30-50+) und sanfte Pflegeprodukte nutzen. Eine frühe Diagnose der Erkrankung kann außerdem den Verlauf abmildern.
Betroffene, die mehr über Rosazea erfahren möchten, oder vermuten, an der Hauterkrankung zu leiden, können sich auf www.rosacea-info.de ausführlich informieren.
Laut aktueller Studienlage sind in Deutschland zwischen 2 - 12% der Bevölkerung von Rosazea betroffen - das sind bis zu 10 Mio. Menschen (weitere Infos unter rosacea-info.de/was-ist-rosacea). Doch viele wissen nicht, dass sie selbst, Angehörige oder Freunde von der Hauterkrankung betroffen sind.
Um dies zu ändern, hat die Galderma Laboratorium GmbH zusammen mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. und der Deutschen Rosazea Hilfe e.V. die deutschlandweite Aufklärungskampagne „Aktiv gegen Rosacea“ ins Leben gerufen. Unter www.rosacea-info.de finden Ratsuchende und Interessierte ein breites Informationsangebot zu Ursachen, Diagnose und Therapie der Rosazea, zahlreiche Serviceangebote (zum Beispiel Hautärzt:innen-Suche, Rosacea-Schnelltest) sowie praktische Tipps von Dermatolog:innen und Kosmetik-Expert:innen zum Umgang mit der Krankheit im Alltag.
Nachfolgend soll eine Kurzinformation zu den häufigsten benignen und malignen Tumoren der Haut gegeben werden. Sie dient als erste Orientierung für Betroffene und Interessierte. Es wird darauf hingewiesen, dass zur Vervollständigung der Informationen die Nutzung weiterführender spezifischer Literatur erforderlich ist.
Als klinische Melanomsimulatoren gelten akrale melanozytäre Nävi und melanozytäre Nävi des Genitalbereichs und des Milchleistenbereichs. Wenngleich die Entartungsgefahr gegenüber gewöhnlichen erworbenen Nävi nicht erhöht ist, sollte jedoch bei zunehmenden Atypiezeichen die komplette Exzision mit histologischer Diagnosesicherung erfolgen.
Ein weiterer Melanomsimulator ist der Rezidivnävus, der nach unvollständiger Entfernung benigner melanozytärer Nävi beobachtet wird. Da im Einzelfall klinisch eindrucksvolle Atypiezeichen bestehen können, ist die chirurgische Exzision indiziert.
Aktinische Keratosen (Synonyme: Keratosis solaris, Keratosis senilis) sind die häufigsten Präkanzerosen der Haut. Sie entwickeln sich bevorzugt bei hellhäutigen Menschen in der Regel ab der 5. Lebensdekade. Mit steigendem Alter nimmt die Zahl der aktinischen Keratosen zu, entsprechend der kumulativen UV-Exposition.
Das überwiegende Vorkommen beim männlichen Geschlecht ist durch die berufsbedingte höhere Sonnenexposition in den früher typischen Männerberufen (Bauarbeiter, Landwirte, Seeleute) zu erklären. Immunsupprimierte Patient*innen, z.B. nach einer Nierentransplantation, neigen in verstärktem Maße zur Ausbildung aktinischer Keratosen und Plattenepithelkarzinome.
Aktinische Keratosen sind charakterisiert durch unregelmäßige, scharf begrenzte rötliche Herde mit rauer Oberfläche. Die Größe der Keratosen reicht von wenigen Millimetern bis hin zu größeren und multiplen ineinander übergehenden Bezirken in den lichtexponierten Arealen.
Generell ist allen Patient*innen ein konsequenter Lichtschutz zu empfehlen, unter dem es nicht selten auch zur Rückbildung bereits bestehender aktinischer Keratosen kommen kann.
Unter aktinischen Keratosen werden rötliche, manchmal auch hautfarbene, fest haftende Rauigkeiten der Hautoberfläche verstanden, die als Vorstufe des Plattenepithelkarzinoms bzw. als ganz frühes Plattenepithelkarzinom gelten. Sie entstehen, weil die UV-Strahlung in den Hautzellen eine genetische Veränderung hervorruft, eine Mutation im tumorunterdrückenden Gen p53.
Aktinische Keratosen finden sich daher ausschließlich an den sogenannten Lichtterrassen des Körpers, zumeist flächenhaft im Gesicht, an den Handrücken, Unterarmen oder auf der Glatze. Die flächenhaften Veränderungen sind im Anfangsstadium oft nicht gut zu erkennen, jedoch lassen sie sich als Rauigkeiten ("wie Schmirgelpapier") leicht ertasten.
Bei bestimmten Menschen, die sich berufsbedingt viel im Freien aufhalten, wird die aktinische Keratose als Berufskrankheit anerkannt [1]. Aktinische Keratosen werden als Vorstufen des Plattenepithelkarzinoms angesehen und können im Verlauf in ein Plattenepithelkarzinom übergehen. Deshalb sollten sie grundsätzlich behandelt werden.
Dabei kommen Methoden zum Einsatz, die auch beim Basalzellkarzinom angewendet werden, wie die Operation, die Kältetherapie (Kryotherapie) mit flüssigem Stickstoff, die Lasertherapie und die photodynamische Therapie (PDT). Welche Therapie angewandt wird, hängt von der Anzahl der Tumoren, ihrer Größe und Dicke, ihrer Lokalisation und dem Wunsch des Patienten ab.
Darüber hinaus haben verschiedene pharmazeutische Wirkstoffe ihre Wirksamkeit in der lokalen Anwendung bewiesen. Sie können auch dann eingesetzt werden, wenn mehrere aktinische Keratosen gleichzeitig vorliegen. Beispiele sind Diclofenac, 5-Fluorouracil, Imiquimod und die photodynamische Therapie (konventionell oder mit Tageslicht).
Die wichtigste Maßnahme, um aktinische Keratosen zu verhindern, besteht darin, sich durch Kleidung und Sonnenschutzmittel vor der UV-Strahlung zu schützen. Dies bedeutet, dass eine Bräunung auf jeden Fall vermieden werden sollte, da diese erst dann angeregt wird, wenn schon Schäden in der Erbsubstanz der Zellen aufgetreten sind. Das Motto lautet folglich: "Blass bleiben!". Daher sollte auch in jedem Fall auf die Anwendung künstlicher UV-Strahlung, also den Besuch von Sonnenstudios, verzichtet werden.
Beispiele für Mischtumoren des Bindegewebes sind das Fibrokeratom, welches sich als weicher bindegewebiger Tumor mit keratotischer Spitze bevorzugt an den Endphalangen zeigt, und das Angiofibrom, das im Gesicht beim Morbus Pringle (Adenoma sebaceum) auftritt.
Das Angiokeratom ist eine angiomatöse Fehlbildung mit begleitender oberflächlicher Keratose. Prädilektionsstellen sind die distalen Extremitäten. Klinisch zeigt sich ein dunkelroter bis blauschwarzer leicht über das Hautniveau erhabener Tumor mit polyzyklischer Begrenzung und weißlich glänzender keratotischer Oberfläche.
Dieser maligne Gefäßtumor (Synonym: malignes Hämangioendotheliom) tritt typischerweise beim älteren Menschen im Bereich des behaarten Kopfes und der oberen Gesichtshälfte auf. Das männliche Geschlecht ist häufiger betroffen.
Das Atherom (Synonym: Trichilemmalzyste, Grützbeutel) nimmt seinen Ursprung aus dem Isthmus des Haarfollikelepithels. Die häufigste Lokalisation ist der behaarte Kopf, des weiteren ist jedoch jede haartragende Lokalisation möglich.
Hierbei handelt es sich um eine Variante des malignen fibrösen Histiozytoms, die im klinischen Verlauf weniger Aggressivität aufweist. Lokalrezidive oder Metastasierung sind selten. Das atypische Fibroxanthom tritt in höherem Lebensalter in lichtexponierten Arealen, insbesondere der Schläfe oder der Stirn, auf.
Das Basalzellkarzinom (Synonyme: Basaliom, Epithelioma basocellulare) ist der häufigste maligne Tumor des Hautorgans. Der Tumor zeigt ein initial zwar langsames aber kontinuierliches Wachstum mit lokaler Infiltration und Destruktion des betroffenen Gewebes. Mit Ausnahme von seltenen Mischformen führen Basalzellkarzinome nicht zu einer Metastasierung.
Über 90 % aller Basalzellkarzinome manifestieren sich zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr, mit zunehmender Häufigkeit in den höheren Lebensdekaden. Beide Geschlechter sind etwa gleich häufig betroffen. Die Inzidenz beträgt in Mitteleuropa 80 bis 120 pro 100.000 Einwohner*innen pro Jahr. In den südlichen Staaten der USA und in Australien liegt die Inzidenz aufgrund der Intensität der Sonneneinstrahlung um ein mehrfaches höher.
Ätiologisch wird als wichtigster Manifestationsfaktor die chronische Lichtexposition angesehen. Dies erklärt, weshalb mehr als 90 % der Basaliome im sonnenexponierten Kopf-Halsbereich auftreten. Hiervon sind wiederum Nase und Wangen am häufigsten betroffen. Neben der Sonnenexposition scheinen aber auch spezielle lokalisationsbedingte Besonderheiten (embryonale Fusionslinien) eine Rolle zu spielen, die die Häufigkeit in weniger UV-exponierten Regionen wie Augeninnenwinkel, Nasolabialfalte, Nasenflügel, Retroaurikulärfalte erklären.
Eine allgemeine genetische Veranlagung sowie ein sonnenempfindlicher Hauttyp sind die wichtigsten Prädispositonsfaktoren. Auch Patient*innen mit systemischer Immunsuppression neigen zur Ausbildung von Basalzellkarzinomen.
Klinisch imponiert das Basaliom als knotiger hautfarbener Herd mit glänzender, perlmuttartiger Oberfläche und feinen Teleangieektasien. Mit Größenzunahme des initial meist knotigen Basalzellkarzinoms kommt es zur zentralen Einebnung mit der Bildung des charakteristischen polyzyklischen Randwalls, wiederum mit dem oben beschriebenen Perlmuttglanz und den Teleangieektasien. Zentral kann es zur Ulzeration kommen.
Je nach Ausprägung des Erscheinungsbildes werden die folgenden klinischen Varianten des Basalzellkarzinoms unterschieden:
Wie kann man Hautkrebs vorbeugen? Am sichersten ist es, wenn man übermäßige Sonneneinstrahlung meidet. Zudem sollte man sich regelmäßig selbst untersuchen, um frühzeitig Hautveränderungen zu entdecken, denn es gilt: Je früher Hauttumore erkannt werden, desto besser ist die Heilungschance.
Die Sonne bringt nicht nur gute Laune, ihre UV-Strahlung birgt auch eine große Gefahr für unsere Haut. Übermäßige UV-Strahlung ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs.
Nicht nur natürliche UV-Strahlung kann die Haut nachhaltig schädigen. (Häufige) Solariumsbesuche erhöhen das Risiko um ein vielfaches, später an Hautkrebs, insbesondere dem Schwarzen Hautkrebs, zu erkranken.
Viele wundern sich über den Widerspruch, dass auf dem Kopf die Haare weniger werden und an anderen Körperstellen der Haarwuchs zunimmt. Der Hautarzt Gerhard-Alfons Lutz erklärt, dass zwei Faktoren eine Rolle spielen: der Hormonhaushalt und die genetische Programmierung der Haarfollikelzellen.
Mit Hormonen ist vor allem Testosteron gemeint, denn es wirkt an unterschiedlichen Stellen der Haut verschieden: Auf dem Kopf sind die Hautzellen so programmiert, dass Testosteron die Haare ausfallen lässt, während im übrigen Körper das Testosteron zu verstärktem Haarwachstum führt.
So kommen Jungs in der Pubertät zu ihrer Körper- und Schambehaarung, weil das Testosteron das Haarwachstum am ganzen Körper anregt. Gleichzeitig fängt bei manchen jungen Männern das Haar schon mit Anfang 20 an, sich zu lichten - es klingt widersprüchlich, aber beides ist eine Folge von Testosteron.
Es gibt eine US-Studie, die gezeigt hat, wie Glatzen entstehen. Zu einer Glatze kommt es ja nicht deshalb, weil Haare ausfallen - das tun sie ohnehin regelmäßig - sondern weil sie nicht mehr nachwachsen. Und das wiederum liegt offenbar daran - zumindest ergab das die Studie - dass die entsprechenden Stammzellen in der Kopfhaut sich nicht weiterentwickeln.
Das heißt, in der Kopfhaut gibt es Stammzellen, die sich normalerweise weiterentwickeln und zu Haarfollikelzellen spezialisieren. Manchmal tun sie das aber nicht; dann bleiben die Zellen in ihrem unreifen Stammzellstadium und entwickeln sich nicht weiter.
Warum aber hat es die Natur so eingerichtet, dass Männer einerseits Glatzen bekommen, andererseits sich die Körperbehaarung jedoch verdichtet? Das konnte mir niemand sagen, auch beim Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie hatten sie keine Erklärung dafür.
Vermutlich ist der zunehmende Körperhaarwuchs eher eine Begleiterscheinung. Also einfach die Fortsetzung dessen, was in der Pubertät unter dem Einfluss von Testosteron sehr schnell geht - nämlich dass überall am Körper plötzlich verstärkt Haare wachsen.
Es ist ja häufig so in der Evolution, dass man bestimmte Phänomene nicht damit erklären muss, dass sie einen unmittelbaren Überlebensvorteil bringen. Sondern in der Evolution kann sich auch manches entwickeln, was als Nebeneffekt von etwas anderem entsteht, solange es nicht weiter stört bzw. das Überleben und die Fortpflanzung nicht beeinträchtigt.
Dazu gehören eben auch Haare auf dem Rücken oder auf den Ohren ebenso wie die berühmten dichten Augenbrauen von Theo Waigel - sie haben noch keinen Mann umgebracht geschweige denn davon abgehalten, Kinder in die Welt zu setzen.
tags: #Glatze #grobe #Nase #Ursachen
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