Die Anfänge gehen auf das Jahr 1895 zurück, als Albert Glatz, Schirmmacher der 1. Generation, sein Geschäft in Frauenfeld eröffnet. Waren es anno dazumal Kokettierschirme, vertreibt Glatz heute seine 19 Schattenspender für Haus, Garten, Terrasse sowie für die Hotellerie und Gastronomie weltweit.
Ende der 1980er Jahre hat Dölf Glatz seinem Sohn Markus das Zepter in die Hand gegeben. Für den heutigen CEO die heiße Phase, die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Exemplarisch für den Erfolg steht der Exportanteil. Betrug dieser 10 Prozent im Jahr 1980, sind es 2019 nunmehr 70 Prozent.
40 Prozent aller Produkte sind "Swissdesign", 60 Prozent "swissmade" und werden in Frauenfeld produziert. Für Hoteliers und Gastronomen ist Glatz laut eigener Angaben der Anbieter mit der größten Auswahl an Großschirmen.
Individuell auf die Bedürfnisse abgestimmt, fertigt der Schirmprofi binnen zwei Wochen Schirme "Made to Measure" ab Stückzahl 1, die weltweit ausgeliefert werden.
Mit Patent-, Marken- und Designschutzrechten stärkt das Unternehmen nicht nur seine Marktposition, Kompetenz und sein Top-Image. Vielmehr spornt es damit die Kreativität seiner Produktmanager an. Derzeit verfügt Glatz über mehr als zehn international registrierte Funktionspatente, die auf Bedienkomfort, optimale Schattenführung und eine hochstehende Allwetterqualität verschiedener Schirmtypen abzielen.
Das Tüfler-Gen von seinem Vater Albert junior - Schirmmacher der 2. Generation und Erfinder des Zahnkranzgelenks für die Designikone Alexo - im Blut, geht auf sein Konto das "Prinzip des gegenseitigen Gewichtsausgleichs". Diese Erfindung revolutioniert den Öffnungs- und Schließvorgang von Großschirmen und wird erstmals im Pergola eingesetzt. Für Furore sorgt der Pendalex, der erste Freiarmschirm weltweit, der 1959 vorgestellt wird.
Präzision, Zuverlässigkeit und hervorragende Qualität Schirme von Glatz fußen auf Schirmbauerkompetenz. Viele Menschen sind daran beteiligt. Aus dem 1-Mann-Betrieb ist ein familiengeführter Industriebetrieb mit mehr als 100 Mitarbeitern entstanden.
Mit dem Begriff "Familienunternehmen" verbindet Markus Glatz die wertschätzende, von gegenseitigem Respekt geprägte Beziehung zu Mitarbeitern, Kunden und Vertriebspartnern. Die Marke Glatz steht für schweizerische Werte wie Präzision, Zuverlässigkeit und eine hervorragende Qualität samt funktionalem Design. Schirme von Glatz trotzen Sturm, Regen und Sonne und halten ewig.
Neben der präzisen Verarbeitung hochwertiger Materialien und robuster lichtechter Stoffe hat die Sicherheit erste Priorität: Sämtliche Schirme werden im Windkanal getestet. Sind Reparaturen vonnöten, helfen zertifizierte Fachhändler vor Ort. Sie veranlassen die Beschaffung und Montage von Ersatzteilen und organisieren im Bedarfsfall den Reparaturservice.
Bereits heute produziert und konzipiert das Unternehmen ressourcenschonend mittels moderner Computersimulation, hält die Transportwege so kurz wie möglich und bezieht Stoffe aus den Nachbarländern. Darüber hinaus leistet es einen großen Beitrag gegen die "geplante Obsoleszenz" und verwendet ausschließlich langlebige Materialien und Stoffe.
"Ein in sich schlüssiges Konzept, eine einfache Bedienbarkeit, ein formschönes Design sowie die hohe Qualität von Materialien und ihre Verarbeitung werden bei uns immer höher im Kurs stehen, als ein langer Katalog technischer Features. In dieser Hinsicht sind und bleiben wir ganz typisch Schweiz", betont Markus Glatz.
Weitere Informationen: www.glatz.ch
tags: #Glatz #Schweiz #Geschichte
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