Glättungscreme für Haare im Test: Schluss mit Frizz ohne Hitze!

Wer lockiges Haar hat und es immer wieder mithilfe eines Glätteisens stylt, kennt das Problem: Die Haare werden splissig und spröde, da sie unter der enormen Hitze leiden. Doch geglättetes Haar geht auch ohne - das versprechen zumindest diverse Produkte im Internet. Hier stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie Ihre Haare dauerhaft glätten können, ohne sie zu schädigen.

Alternativen zum Glätteisen im Test

Drei Testerinnen - eine mit leicht gewellten, eine mit lockigen und eine mit krausen Haaren - haben sich an die vermeintlichen Wundermittel gewagt und eine Glättungscreme, eine Keratinmaske und einen Glättungsschaum ausprobiert.

Keratin Glättung 💇🏼‍♀️ ? Für WEN lohnt sich das 💸 ?! I Tamtambeauty

Das Ergebnis und die Einschätzung von Friseurmeister Dermot O’Dyna bezüglich der Wirksamkeit und der Schädlichkeit für die Haare sehen Sie im Video.

Warum Haare dauerhaft glätten?

Ob krause Haare oder Naturlocken: Es gibt verschiedene Gründe, warum wir die Haare dauerhaft glätten möchten. Für manche ist es eine Typveränderung, um sich mal wieder etwas Gutes zu tun. Die anderen wollen dadurch eine gesünder aussehende Mähne bekommen und endlich den Frizz loswerden, der uns so oft die Lust am Styling nimmt. Eine dauerhafte Haarglättung macht das Styling auf jeden Fall einfacher, denn du musst das Haar nicht mehr täglich glätten!

Optionen für dauerhaft glattes Haar

Bei einer langanhaltenden Haarglättung ist die Preisspanne riesig. Hier stellen wir dir vier Ideen für jedes Budget vor:

1. Bändigender Leave-in Balm mit Keratin

Du kämpfst gegen eine störrische Naturwelle oder ärgerst dich über Frizz? Dann kannst du zuerst einen bändigenden Leave-in Balm ausprobieren. Diese Möglichkeit ist eher günstig und wunderbar für alle geeignet, die nicht zu viel Geld ausgeben wollen. Achte darauf, dass das Produkt das Protein Keratin enthält. Es hilft dabei, die porösen Stellen in der Haarfaser zu kitten, wodurch die Haarfaser glatter aussieht. Den Keratin Leave-in Balm solltest du jedes Mal nach dem Haarewaschen in den Längen und Spitzen verteilen. Du kannst ihn aber auch tagsüber ins trockene Haar auftragen, um schlaffe Längen aufzufrischen und mehr Glanz zu schenken. Ein guter Keratin Leave-in Balm hält deine Mähne bis zur nächsten Haarwäsche glatt und seidig. Er ist allerdings nicht dazu geeignet, um extrem lockige Haare zu bändigen. Ein guter Keratin Leave-in Balm kostet zwischen 10 und 20 Euro.

Dieser „Keratin Leave-in Balm“ wird in Deutschland produziert und wurde ohne Tierversuche, Mineralöle oder Parabene hergestellt.

2. Keratinglättung beim Friseur

Wenn du schon mal etwas über das Thema „Haare dauerhaft glätten“ gelesen hast, bist du mit Sicherheit schon auf die sogenannte Keratinglättung gestoßen. Es handelt sich dabei um den absoluten Klassiker unter den Möglichkeiten zur dauerhaften Haarglättung. Typischerweise wird die Technik beim Friseur durchgeführt. Kleiner Wehrmutstropfen: Mit etwa 300 Euro ist diese Strategie recht kostspielig. Der endgültige Preis hängt allerdings auch immer von deiner Haarlänge ab. Einfach vorher fragen!

Bei der Keratinglättung, auch „Keratin Treatment“ genannt, wird das Haar auf chemische Weise geglättet. Dazu wird ein besonderes Keratin-Fluid aufs Haar aufgetragen und anschließend mit Hitze eingearbeitet - Strähne für Strähne. Durch das zugegebene Keratin, dem Protein, aus dem auch unsere Haare zu einem Großteil bestehen, werden die Haare geschützt und trocknen nicht aus. Im Gegenteil: Sie glänzen doppelt so stark. Eine professionelle Keratinglättung bekommt wirklich jede Mähne glatt, egal, wie störrisch sie auch ist. Selbst extreme Lockenköpfe können sich dadurch den Traum einer spiegelglatten Mähne erfüllen. Die Haare bleiben etwa drei bis vier Monate glatt - dann kann eine leichte Naturwelle wiederkommen. Aber: Wer nur leichte Naturwellen hat, muss vielleicht nicht gleich zum Profi rennen und so viel Geld für diese extreme Haarglättung ausgeben.

3. Keratin-Kit für Zuhause

Krause Haare glatt bekommen, ohne gleich zum Profi zu rennen? Das funktioniert auch mit einem Keratin-Kit für Zuhause. Je nach Hersteller, kommst du damit relativ günstig davon. Im Vergleich mit einer professionellen Keratinglättung, die etwa 300 Euro kostet, musst du für die Heimgebrauch-Variante nur rund 30 Euro ausgeben. Mittlerweile gibt es im Netz viele erschwingliche Keratin-Sets. Sie bestehen meistens aus zwei Komponenten.

  • Ein spezielles Reinigungsprodukt, das wie ein Shampoo benutzt wird und die Haare von Stylingprodukten, Fetten oder Schmutz befreien soll.
  • Außerdem ist eine Keratin-Glättungscreme im Set enthalten, die anschließend aufs trockene Haar aufgetragen und durchgekämmt wird.

Tipp: Am besten du teilst das Haar in mehrere Partien ab. So gehst du sicher, dass du wirklich jede Strähne erwischst. Anschließend wird das Ganze geföhnt und am besten mit einem Glätteisen bearbeitet. Durch die Hitze dringen die Inhaltsstoffe tiefer ins Haar und werden versiegelt.

Du möchtest das Keratin-Kit für Zuhause ausprobieren? Die Marke COCOCHOCO ist besonders gut bewertet.

4. Natürliche Glättung mit Sheabutter

Bei einer leichten Naturkrause kannst du auch zu einem ganz natürlichen Produkt greifen. Und zwar zu Sheabutter! Das pflanzliche Fett gilt als echter Geheimtipp unter Beautyfans. Eine gute Alternative für alle, die unter sehr trockenen Haaren leiden und noch einen zusätzlichen Feuchtigkeitskick brauchen. Im Gegensatz zu Arganöl oder Olivenöl hat Sheabutter bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz. Sheabutter legt sich wie ein schützender Mantel um die Haarfaser. Durch die reichhaltige Formulierung werden Frizz und Spliss reduziert und die Strähnen erscheinen bei regelmäßiger Anwendung immer glatter. Nimmst du nicht zu viel, wirken die Haare auch nicht fettig.

Als Leave-in, Haarmaske oder Conditioner: Sheabutter kannst du auf viele verschiedene Arten in deine Haare einarbeiten, um sie nachhaltig zu glätten.

Die richtige Pflege für glatte Haare

Mit der richtigen Pflegeroutine wirst du den Zustand deiner Haare garantiert verbessern. Warum dir Naturkosmetik dabei helfen kann, glänzendere und gesündere Haare zu bekommen, haben wir dir schon in diesem Artikel verraten.

Anti-Frizz-Produkte im Test: So bekommen Sie den Sleek-Look

Nieselregen, Heizungsluft, Styling mit Hitze und Wind - diesen Herausforderungen ist unser Haar eigentlich ständig ausgesetzt. Und leider bewirken sie vor allem eine Sache: fliegende Haare und abstehende Härchen. Doch die gute Nachricht lautet: Hier kann mit den passenden Anti-Frizz-Produkten und Testsiegern gegengesteuert werden.

Nicht nur in der kalten Saison (Stichwort: trockene Heizungsluft), sondern auch während den anderen Jahreszeiten kann man mit Frizz zu kämpfen haben. Wer kennt es nicht? Man investiert viel Zeit, Produkte und Geld in das Styling der eigenen Haare, und dann hält einfach gar nichts. Die Haare stehen ab und machen, was sie wollen. Um das in Zukunft unter Kontrolle zu bekommen und deiner Haarpflegeroutine ein Upgrade zu verleihen, haben wir unsere Produkt-Favoriten gegen krauses, ungebändigtes Haar hier für dich direkt zum Shoppen zusammengestellt.

Was bedeutet Anti-Frizz?

“Frizz” ist englisch und bedeutet “Krause”, also gekräuseltes Haar. Wie kann man sich das vorstellen? Das Haar ist schwer zu bändigen, steht vom Kopf ab, bleibt nicht in der gewünschten Form und lässt sich sehr schwer stylen. Was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass das Haar kaputt ist. Denn dann würden wir von Spliss sprechen, also gespaltenen Spitzen. Diese sollten entfernt werden, denn nur dann kann das Haar gut nachwachsen und sich regenerieren.

Anti-Frizz-Produkte wirken genau hier: Sie glätten die Oberfläche des Haares, spenden Feuchtigkeit und schützen es vor Luftfeuchtigkeit. So bleibt das Haar geschmeidig, glänzend und lässt sich besser stylen.

Zusammengefasst:

  • Frizz entsteht durch Trockenheit, Schädigung oder hohe Luftfeuchtigkeit
  • Anti-Frizz-Wirkstoffe - zum Beispiel Silikone, pflanzliche Öle oder Keratin - legen sich wie ein Schutzfilm um das Haar
  • Durch Anti-Frizz-Produkte bleibt die Feuchtigkeit im Haar und die äußere Feuchtigkeit hat keine Chance
  • Das Ergebnis: glattes, gepflegtes Haar mit weniger fliegenden Strähnen

Anti-Frizz: Das musst du beim Haarstyling beachten

Besonders trockene Haare neigen dazu, unkontrolliert abzustehen und sich zu kräuseln. Die wichtigste Maßnahme gegen Frizz ist es also, sie mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Außerdem gilt es, das Haarshampoo bei der Haarwäsche sanft einzumassieren und die Haare nach dem Duschen möglichst mit einem Mikrofaserhandtuch auszudrücken. Zudem solltest du beim Haarstyling auf antistatische Stylingprodukte setzen.

Darauf solltest du beim Styling achten:

  • Schonendes Trocknen: Rubbel dein Haar nach dem Waschen nicht mit dem Handtuch, sondern drücke es sanft trocken - am besten mit einem Mikrofasertuch oder einem alten Baumwollshirt.
  • Hitzeschutz ist Pflicht: Föhn, Glätteisen oder Lockenstab immer mit Hitzeschutzspray verwenden, um die Schuppenschicht zu bewahren.
  • Kühle Luft statt heißem Föhn: Zu viel Hitze trocknet das Haar aus. Die letzte Föhnstufe darf ruhig kalt sein. Das schließt die Schuppenschicht und sorgt für mehr Glanz.
  • Anti-Frizz-Serum oder Öl zum Abschluss: Ein Tropfen in den Spitzen genügt, um fliegende Härchen zu bändigen und die Frisur zu versiegeln.
  • Feuchtigkeitsspendende Pflege beibehalten: Regelmäßige Haarmasken oder Leave-in-Conditioner helfen, die Haarstruktur langfristig glatt zu halten.

Was ist das beste Mittel gegen Frizz?

Das beste Mittel gegen Frizz hängt immer von deinem Haartyp und den individuellen Bedürfnissen ab. Feines, trockenes oder lockiges Haar braucht natürlich unterschiedliche Pflege. Grundsätzlich gilt: Frizz lässt sich am besten vermeiden, wenn Haarstruktur und Feuchtigkeitshaushalt im Gleichgewicht sind.

Die wirksamsten Anti-Frizz-Helfer im Überblick:

  • Feuchtigkeitsspendende Pflege: Produkte mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Aloe vera oder Glycerin versorgen das Haar mit Feuchtigkeit und verhindern, dass es austrocknet.
  • Pflegende Öle und Wachse: Arganöl, Kokosöl oder Sheabutter glätten die Haaroberfläche und schützen sie vor Feuchtigkeit von außen.
  • Keratin- oder Proteinpflege: Stärken die Haarstruktur und füllen kleine Risse in der Schuppenschicht auf - ideal bei strapaziertem Haar.
  • Anti-Frizz-Seren und Leave-in-Produkte: Diese versiegeln das Haar nach dem Styling und sorgen für ein lang anhaltend glattes, glänzendes Finish.
  • Regelmäßige Pflege-Routine: Mildes Shampoo, nährende Spülung und wöchentliche Maske bilden die Basis - so bleibt das Haar widerstandsfähig und frizzfrei.

Extra-Tipp: Vermeide Produkte mit hohem Alkoholgehalt, da sie das Haar zusätzlich austrocknen.

Empfehlungen für Anti-Frizz-Produkte

„Stiftung Warentest” oder “Öko Test” haben bisher keinen speziellen Test zu Anti-Frizz-Produkten durchgeführt. Deswegen beziehen wir uns im Hinblick auf Testsieger vorwiegend auf Bewertungen, eigene Erfahrungen oder eben auch eine gewisse Brand Reputation. Wir haben aber für jeden Geschmack und Haartyp eine Auswahl zusammengestellt, sodass du nur noch bequem auf “in den Warenkorb” klicken musst und dir die Anti-Frizz-Helfer nach Hause liefern lassen kannst.

Das beste Shampoo gegen Frizz

Auch in puncto Frizz kann das richtige Shampoo dafür sorgen, dass die Härchen da bleiben, wo sie hingehören. Ein gutes Anti-Frizz-Shampoo reinigt sanft, ohne dem Haar Feuchtigkeit zu entziehen, und pflegt gleichzeitig die Haarstruktur. Statt auf starke Tenside oder austrocknende Inhaltsstoffe setzt es auf feuchtigkeitsspendende, glättende und schützende Komponenten. Das beste Shampoo gegen Frizz ist mild, feuchtigkeitsspendend und reich an natürlichen Ölen oder Proteinen. Es stärkt die Haarstruktur langfristig, statt sie nur kurzfristig zu glätten - so bleibt dein Haar geschmeidig, glänzend und sichtbar gepflegt.

Empfehlungen:

  • “Intense Hydration Shampoo” von Sante
  • “Maximum Shine Shampoo” von Urtekram
  • “Frizz Ease Wunder-Reparatur” von John Frieda

Leave-in-Treatments und Haarmasken gegen Frizz

Leave-in-Treatments sind Pflegeprodukte, die nach dem Waschen im Haar bleiben, also nicht ausgespült werden. Sie versorgen das Haar über den Tag hinweg mit Feuchtigkeit, Nährstoffen und Schutz und wirken damit deutlich länger als herkömmliche Conditioner. Aber auch Haarmasken sorgen für Extraportion Pflege, die Frizz-geplagtes Haar braucht. Sie dringen tief in die Haarstruktur ein, versorgen trockenes oder strapaziertes Haar mit Feuchtigkeit und reparieren kleine Schäden, die Frizz begünstigen.

Beides also echte Gamechanger, weil:

  • Sie glätten die Haaroberfläche und versiegeln die Schuppenschicht, sodass Feuchtigkeit aus der Luft weniger eindringen kann.
  • Pflegende Öle, Proteine oder Silikone schützen das Haar vor Hitze, Reibung und Trockenheit - die häufigsten Frizz-Auslöser.
  • Gleichzeitig sorgen sie für leichte Kämmbarkeit, Glanz und Geschmeidigkeit, ohne das Haar zu beschweren.

Empfehlungen:

  • “Nutritive Nectar Thermique” von Kérastase
  • “Honey Infused Hair Mask” von Gisou
  • “Magic Elixir” von Kiehl’s
  • “Frizz Ease - Tägliche Wunderkur Sofort Pflegespray” von John Frieda
  • “Mending Infusion”-Haarspitzenfluid von Moroccanoil

Hitzeschutzsprays im Test: Schutz und Pflege für Ihr Haar

Sollten Sie beim Haarstyling regelmäßig auf Hitze aus Föhn, Glätteisen, Lockenstab oder ähnlichen Geräten setzen, dann ist ein verlässliches Hitzeschutzspray unumgänglich - ganz besonders, wenn Föhn und Co. nahezu täglich zum Einsatz kommen. Die Hitze von bis zu 230 Grad Celsius wirkt aggressiv auf die Haarstruktur ein, trocknet sie aus, verursacht Spliss und lässt sie brüchig werden. Stumpfe, glanzlose und kaputte Haare sind die Folge. So weit muss es aber nicht kommen. Ein Hitzeschutzspray legt sich wie ein Schutzschild um jeden Haartyp und macht die Mähne stark gegen äußere Einflüsse.

Aber auch all jene, die ihre Haare an der Luft trocknen lassen, können von einem Hitzeschutzspray profitieren. Allen voran in den warmen Sommermonaten schützt es vor Sonneneinstrahlung, viele Sprays enthalten sogar extra einen UV-Schutz.

Die Anwendung von Hitzeschutzsprays

Die Anwendung von Hitzeschutzsprays ist denkbar einfach: Das Spray mit einer Entfernung von rund 25 Zentimetern ins handtuchtrockene oder komplett trockene Haare sprühen. Sollte man sich unsicher sein, so findet man zumeist auf den einzelnen Produkten entsprechende Anweisungen, ob sich das jeweilige Spray für nasse und trockene Haare eignet.

Während wir in unserem Test nur Hitzeschutzsprays miteinander vergleichen, gibt es noch andere Formen des Hitzeschutzes für Haare, wie Öl, Schaum oder auch Creme. Im Grunde lässt sich jede Schutzvariante auf dieselbe Weise anwenden. Wobei beispielsweise ein Öl in den meisten Fällen noch stärker pflegt als ein Spray, während ein Schaum oft nur im nassen Haar angewandt wird. Zudem gilt es hier, auf die eigene Haarstruktur zu schauen.

Weitere Vorteile von Hitzeschutzsprays

Abgesehen von den bereits genannten, schützenden Eigenschaften vor Hitzeschäden bringen Hitzeschutzsprays noch einige weitere Vorteile mit sich. Da wäre zum einen die Pflege. Diverse natürliche Öle, beispielsweise aus der Aloe-Vera-Pflanze, oder auch Inhaltsstoffe wie Weizenproteine können die Haare mit Feuchtigkeit versorgen und stärken. Einige Hitzeschutzsprays bieten auch Halt beim Styling.

Ein guter Hitzeschutz sollte unserer Meinung nach nahezu unbemerkt beim Styling sein. Ein Hitzeschutzspray sollte hingegen antistatisch wirken (was bei allen Produkten im Test der Fall war), krauses Haar, Spliss und Frizz bekämpfen und, wenn möglich, auch noch Glanz herbeizaubern.

Worauf Sie bei der Wahl des Hitzeschutzsprays achten sollten

Inzwischen legen viele Kunden Wert darauf, dass ihre Shampoos, Conditioner und Co. keine Silikone mehr enthalten. Obwohl sie das Haar zunächst seidig-weich machen und für viel Glanz sorgen, verschließen sie im Grunde nur die Haare. Eine gesunde Struktur in der Tiefe ist damit nahezu unmöglich.

Ein weiterer Inhaltsstoff, auf den viele verzichten wollen: Parabene. Als Konservierungsmittel in Kosmetik eingesetzt, steht der chemische Stoff im Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Deshalb sind einige Parabene inzwischen schon verboten, bei anderen gibt es eine Mindestgrenze, die in der Menge nicht überschritten werden darf.

Hinzu kommt eine Vielzahl von Wirkstoffen, die als »bedenklich« oder »sehr bedenklich« eingestuft werden. Darunter befinden sich unter anderem schwer abbaubare Polymere.

Empfehlungen für Hitzeschutzsprays

Testsieger: Got2b Schutzengel Hitzeschutzspray

Weitere Empfehlungen:

  • Perfect Defense Hitzeschutzspray von Moroccanoil
  • Gliss Kur Hitzeschutz Öl-Spray von Schwarzkopf
  • Logona Hitzeschutzspray
  • Aveda Heat Relief Thermal Protector & Conditioning Mist

DIY Keratin-Haarglättung: Glatte Haare zum Selbermachen

Tägliches Glätten hingegen ist mühselig und zeitintensiv. Auf Dauer kann es den Frizz in den Haaren sogar verstärken, da durch die Hitze ein Feuchtigkeitsverlust entsteht, der wiederum das Haar noch mehr aufraut. Mit einer Keratin-Haarglättung kannst du das genau gegenteilige Ergebnis einer Dauerwelle erzielen, quasi eine Dauerglätte.

Das Keratin-Treatment wird auch bei einigen Friseuren angeboten, kostet hier aber zwischen 200 und 300 Euro. Wer angesichts dieser Kosten auf den Salon-Besuch verzichten möchte, kann seine Haare auch selbst „laminieren“ und eine Keratin-Haarglättung vornehmen. Genau das haben wir selbst getestet und damit hervorragende Ergebnisse erzielt.

Was brauche ich für eine DIY Keratin-Haarglättung?

  • Das Keratin-Treatment: Diese Creme bewirkt, dass sich die Haarstruktur in Kombination mit Hitze dauerhaft verändern kann.
  • Das Clarifying Shampoo: Das Haar wird damit optimal auf die Glättung vorbereitet, indem Rückstände anderer Pflegeprodukte vollständig entfernt werden.
  • Ein Glätteisen: Das sollte bis zu 230° heiß werden können, ansonsten läufst du Gefahr, dass das Keratin-Treatment nicht vollständig versiegelt wird.

Wie führe ich das Treatment durch?

Für die Anwendung solltest du dir genügend Zeit nehmen. Je nach Länge und Dicke deines Haares kann die Keratin-Haarglättung ein bis zwei Stunden in Anspruch nehmen. Am besten legst du dir alle Utensilien griffbereit, sodass du nicht mit cremigen Hände in Schubladen oder Schränken kramen musst.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Haare waschen: Wasche deine Haare zwei bis drei Mal intensiv mit dem Clarifying Shampoo. Dein Schopf sollte sich nach der Wäsche quietsch-sauber anfühlen.
  2. Trocken föhnen: Tupfe deine Haare nun mit einem Handtuch ab, sodass du sie auf mittlerer Hitze-Stufe komplett trocken föhnen kannst. Anschließend muss deine Mähne bis auf das letzte Knötchen durchgekämmt werden.
  3. Treatment auftragen: Jetzt ist das Keratin-Treatment an der Reihe - einmal gut geschüttelt, kannst du es Strähne für Strähne auftragen. Der Überschuss lässt sich super einfach auskämmen, denn es darf weder zu viel, noch zu wenig der lecker duftenden Creme auf deinen Haaren verteilt sein. Wichtig hierbei ist, dass der Haaransatz ausgelassen wird, andernfalls könnten Reizungen oder Irritationen auftreten.
  4. Trocken föhnen: Sind die Haare fertig „glasiert“ gilt es jetzt einen bereits bekannten Schritt zu wiederholen: Föhnen bis die Haare wirklich komplett trocken sind.
  5. Ausgiebig glätten: Hier kommt das Glätteisen mit ins Spiel - mit 230° muss nun jede einzelne Strähne ganze fünf Mal geglättet werden, um das Treatment zu versiegeln. Glättest du zu wenig oder zu kurz, kann das Treatment nicht seine volle Wirkung entfalten. Sorgfalt ist hier das A und O. Je genauer du die einzelnen Strähnen behandelst, desto ebenmäßiger und langanhaltender wird das Resultat.

Was muss ich nach der Keratin-Haarglättung beachten?

Super! Die Prozedur ist geschafft, nun gilt es ein paar Regeln zu beachten, damit die ganze Arbeit nicht umsonst war. Die Haare dürfen drei Tage lang nicht gewaschen, zugebunden oder dauerhaft geknickt werden. Wenn man sich allerdings an diese Regel hält, ist mit einem wunderschönen Ergebnis zu rechnen.

Sind die drei Tage überstanden, darfst du deine seidige Haare endlich waschen. Hier ist besonders auf ein sulfatfreies Shampoo und den passenden Conditioner zu achten! Die Suche hab ich schon vorweg genommen, denn diese Produkte findet man so gut wie gar nicht in deutschen Drogeriemärkten. Sie sind aber unerlässlich, da Sulfate die dauerhafte Haarglättung aufbrechen würden.

Wie lange hält eine Keratin-Haarglättung?

Werden alle Pflegetipps beachtet, hält die Keratin-Behandlung in der Regel zwei bis drei Monate. Bei einer stark lockigen Haarstruktur werden die Haare schon früher ihre ursprüngliche Form annehmen, der Seiden-Effekt bleibt aber noch erhalten. Nicht zu vergessen ist dennoch, dass die Keratin-Behandlung eine Strapaze für deine Haare sein kann. Deswegen ist gute Pflege in der nächsten Zeit dein treuer Begleiter. Wasche deine glossy Mähne nicht zu häufig, verwende dafür viel Conditioner und Haaröle. Das gibt ihr die extra Portion Feuchtigkeit.

Wie viel kostet eine Keratin-Haarglättung?

Sofern du ein Glätteisen und einen Föhn besitzt, kann sich die Methode mit weniger als 30 Euro Kosten preislich sehen lassen.


Produkt Preis (ca.) Vorteile Nachteile
Keratin Leave-in Balm 10-20 Euro Günstig, einfache Anwendung, spendet Glanz Nicht für extrem lockige Haare geeignet
Keratinglättung beim Friseur 300 Euro Für jeden Haartyp geeignet, langanhaltend Kostspielig
Keratin-Kit für Zuhause 30 Euro Günstiger als Friseur, einfache Anwendung Erfordert Sorgfalt, Hitze notwendig
Sheabutter Variabel Natürlich, spendet Feuchtigkeit, reduziert Frizz Kann bei falscher Dosierung fettig wirken

tags: #Glättungscreme #für #Haare #Test

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