Beach Waves gehören zu den beliebtesten Sommerfrisuren. Sie wirken locker, natürlich und passen zu vielen Haarlängen. Der Look erinnert an leicht gewelltes Haar nach einem Tag am Meer. Mit etwas Übung lassen sich diese Wellen ganz einfach zu Hause stylen. Sie brauchen dafür kein besonderes Gerät. Ein Glätteisen reicht aus, um weiche Wellen ins Haar zu bringen. Beach Waves passen gut zum Alltag, zu einer Feier im Freien oder in den Urlaub. Sie sind schnell gemacht und vielseitig einsetzbar.
Beach Waves sind sanfte Wellen, die aussehen, als wären sie ganz natürlich durch Sonne, Wind und Salzwasser entstanden. Anders als starke Locken wirken sie locker und unregelmäßig. Genau das macht den Look so modern und alltagstauglich. Viele mögen Beach Waves, weil sie frisch und entspannt aussehen, aber trotzdem gepflegt wirken. Sie passen zu fast jedem Anlass - ob im Büro, bei einem Treffen mit Freunden oder auf einer Feier. Außerdem lassen sich Beach Waves gut mit verschiedenen Haartypen und Längen umsetzen. Ein weiterer Vorteil: Sie müssen nicht perfekt gestylt sein. Kleine Unregelmäßigkeiten gehören zum Look dazu und machen ihn besonders.
Beach Waves lassen sich auf verschiedene Arten stylen, je nachdem, welche Hilfsmittel zur Verfügung stehen und wie natürlich oder definiert das Ergebnis wirken soll. Die wohl bekannteste Methode ist das Formen der Wellen mit einem Glätteisen. Dabei wird das Haar in einzelne Strähnen geteilt, leicht eingedreht und das Glätteisen langsam entlang der Strähne geführt. Diese Technik ist besonders beliebt, weil sie mit etwas Übung schnell geht und ein natürliches, unregelmäßiges Ergebnis liefert. Wer es gleichmäßiger mag, kann ein Welleneisen verwenden. Dieses formt das Haar durch mehrere beheizte Wellenplatten gleichzeitig und sorgt für ein sauberes, oft etwas markanteres Wellenbild. Auch Lockenstäbe sind geeignet, um Beach Waves zu kreieren - vor allem dann, wenn Sie weiche, spiralförmige Wellen bevorzugen, die später leicht ausgekämmt werden. Eine weitere Möglichkeit sind Heizwickler, die ins trockene oder leicht feuchte Haar gesetzt werden. Nach dem Auskühlen entsteht ein lockerer, voluminöser Look, der sich gut mit den Fingern auflockern lässt. Für alle Methoden gilt: Das Haar sollte trocken, gut kämmbar und am besten mit einem Hitzeschutz vorbereitet sein. Wer ganz ohne Hitze arbeiten möchte, kann das Haar über Nacht flechten oder locker eindrehen. Auch so entstehen sanfte Wellen, die an den beliebten Strandlook erinnern.
Mit einem Glätteisen können Sie Beach Waves auch zu Hause einfach selbst stylen. Gehen Sie dabei Schritt für Schritt vor:
Damit Beach Waves gut gelingen und das Haar nicht unnötig belastet wird, ist die richtige Vorbereitung wichtig. Die Basis bildet eine passende Haarpflege, die Feuchtigkeit spendet, das Haar kämmbar macht und es auf das Styling vorbereitet. Ein mildes Shampoo reinigt das Haar, ohne es auszutrocknen. Ergänzend sorgt eine leichte Spülung dafür, dass sich das Haar gut entwirren lässt und geschmeidig bleibt.
Für beanspruchtes oder trockenes Haar empfiehlt sich zusätzlich eine pflegende Haarkur, die einmal pro Woche angewendet werden kann. Sie stärkt die Haarstruktur und beugt Schäden durch Hitze vor. Vor dem Einsatz eines Glätteisens sollte ein Hitzeschutz nicht fehlen. Er bildet eine schützende Schicht um jedes Haar und hilft, die Temperaturbelastung zu reduzieren.
Auch die Trocknung spielt eine Rolle: Das Haar sollte vollständig trocken sein, bevor das Glätteisen zum Einsatz kommt. Hier leisten hochwertige Haartrockner mit Temperaturregelung gute Dienste. Wer bereits beim Trocknen für mehr Volumen sorgen möchte, kann das Haar über Kopf föhnen oder mit den Fingern leicht anheben.
Damit Beach Waves den ganzen Tag halten, kommt es nicht nur auf die richtige Technik an, sondern auch auf das passende Finish. Nach dem Styling sollten die Wellen nicht sofort gebürstet werden. Stattdessen reicht es, sie vorsichtig mit den Fingern aufzulockern. Das erhält die Form und lässt den Look natürlicher wirken.
Um die Frisur zu fixieren, empfiehlt sich ein leichtes Haarspray, das Halt gibt, ohne das Haar zu verkleben. Für mehr Fülle kann zusätzlich ein Schaumfestiger verwendet werden. Dieser wird bereits vor dem Trocknen ins handtuchtrockene Haar gegeben und unterstützt das spätere Wellenbild.
Wer häufig Wellen tragen möchte und auf eine besonders dauerhafte Lösung setzt, kann sich auch mit dem Gedanken an eine Dauerwelle befassen. Moderne Varianten sind deutlich schonender als früher und ermöglichen über mehrere Wochen hinweg eine natürliche Bewegung im Haar. Sie ersetzt zwar nicht das Styling mit dem Glätteisen, kann aber als Grundlage dienen, um die tägliche Arbeit zu erleichtern.
Neben dem Glätteisen gibt es weitere Geräte, die für Beach Waves geeignet sind - je nachdem, wie stark die Wellen ausfallen sollen und welches Handling bevorzugt wird. Für unterwegs oder das schnelle Styling zwischendurch eignet sich ein kompaktes Mini-Glätteisen. Es passt in jede Tasche und lässt sich flexibel einsetzen, besonders bei kürzerem Haar oder einzelnen Strähnen.
Wer gezielt Wellen formen möchte, kann zu einem Welleneisen greifen. Dieses Gerät erzeugt gleichmäßige, fließende Wellen und eignet sich gut für einen strukturierten Look. Auch mit einem klassischen Glätteisen lassen sich unterschiedliche Wellenformen erzielen, je nach Technik und Plattenbreite. Für weichere Wellen mit mehr Volumen bieten sich Lockenstäbe an, die das Haar spiralförmig eindrehen. In Kombination mit Heizwicklern lässt sich ebenfalls ein natürlicher Look erzielen - besonders bei feinem oder empfindlichem Haar.
Für das Finish sind neben Haarspray auch Haarbürsten mit Naturborsten hilfreich. Sie helfen, die Wellen sanft aufzulockern, ohne sie zu zerstören. Wer das Styling vorbereiten oder zwischendurch auffrischen möchte, greift zu einem leistungsstarken Haartrockner - am besten mit Diffusor-Aufsatz für mehr Form und Volumen.
Beach Waves lassen sich mit ein wenig Übung und dem passenden Werkzeug ganz einfach selbst stylen. Ein Glätteisen reicht in den meisten Fällen aus, um weiche Wellen ins Haar zu bringen. Wichtig sind eine gute Vorbereitung, Hitzeschutz und das richtige Finish. Ob für den Alltag, eine Feier oder den Urlaub - der Look ist vielseitig, modern und steht fast jeder Haarlänge.
Auch wer andere Geräte bevorzugt, findet passende Alternativen. Mini Glätteisen, Welleneisen oder Lockenstäbe bieten unterschiedliche Möglichkeiten, um dem eigenen Stil Ausdruck zu verleihen.
Viele Frauen können sich ein Leben ohne Glätteisen nicht mehr vorstellen. Es gilt als Wunderwaffe, welche sich zweckentfremden lässt. Doch neben diesen ganzen Vorteilen, gibt es durchaus einige Gefahren, die vor allem bei falscher und übermäßiger Anwendung entstehen. Etwa ausgetrocknete Haare, Spliss oder gar Haarbruch. Um dem vorzubeugen, haben wir hier für Sie die wichtigsten Informationen rund um die nützliche Frisierhilfe sowie Alternativen zusammengestellt.
Die Hitze des Eisens verändert kurzzeitig die Haarstruktur, was zu einer glatten, seidigen Mähne führt - auf Dauer das Haar jedoch strapaziert.
Bevor Sie loslegen, sollten Sie Ihren Haarzustand aufmerksam und ehrlich analysieren: Ist es geschmeidig oder trocken und splissig? Stark angegriffenes Haar sollte auf keinen Fall geglättet werden, ansonsten ist es je nach Beschaffenheit “erlaubt“ - immer unter der Verwendung von passenden Pflegemitteln.
Damit die hohen Temperaturen des Glätteisens die Haare nicht schädigen, gibt es bestimmte Pflegeprodukte, die vor dem Einsatz immer aufgetragen werden sollten. Sie können frei wählen zwischen Fluids, Mousse, Creme oder Spray. Diese Hitzeschutzmittel haben die Gemeinsamkeit, dass sie eine Art Puffer zwischen Glätteisen und Haar bilden und so Schäden aufgrund des starken Temperaturanstiegs verhindern. Häufig verdunstet ein Teil des Mittels während der Behandlung. Über austretenden Dampf sollten Sie sich dann keine Gedanken machen.
Es gilt die Faustregel: Je kräftiger und gepflegter das Haar, desto häufiger können Sie es glätten. Feines, sensibleres Haar sowie kaputte und strapazierte Längen sollte nicht mehr als zweimal die Woche beansprucht werden.
Die verwendete Temperatur eine große Rolle: Mehr als 200 Grad Celsius dürfen unabhängig vom Haartyp nicht sein. Dies schadet der Haarstruktur und führt auf Dauer zum gegenteiligen Ergebnis. Wenn die Temperatur zu niedrig ist, müssen Sie die einzelnen Haarsträhnen zu häufig durch das Glätteisen ziehen - was wiederum die Haare unnötig strapaziert und aufraut. Die ideale Temperatur liegt zwischen 120 und 180 Grad Celsius, je nach Beschaffenheit der Haare.
Glätteisen gibt es von 10 bis 300 Euro. Teuer ist nicht gleich besser, deshalb unbedingt auf die nachfolgenden Faktoren achten:
Wenn das Gehäuse robust ist und die Platten dann noch federn, wird eine ausgewogene Anwendung möglich. Auch die Temperatur sollte nach einiger Zeit automatisch reguliert und ausgeschaltet werden, damit Gerät und Haare nicht überhitzen.
Um die Haare aufs Glätten einzustimmen, sollten sie (am besten schon am Vortag) mit einem Feuchtigkeitsshampoo gewaschen werden sowie mit einer Spülung, Kur oder Conditioner ausreichend gepflegt werden.
Sollten Sie direkt nach dem Waschen glätten wollen, unbedingt vorher auf einer kühlen Stufe halbtrocken föhnen, da die Haare im nassen Zustand sehr instabil sind und schnell brechen. Glätten Sie Ihre Haare deshalb niemals in nassem Zustand - dabei schaden Sie Ihrer Haarstruktur enorm und erhalten auf Dauer kaputtes, splissiges Haar.
Nach ca. einer Minute hat das normale Glätteisen seine Durchschnittstemperatur von 120° Celsius erreicht und ist verwendbar. Nun nehmen Sie eine mit Hitzeschutz präparierte Strähne und ziehen Sie diese geschlossen vom Haaransatz bis zu den Spitzen durch das Glätteisen. Nie direkt am Ansatz ansetzen - dabei riskieren Sie die Gefahr, sich an der Kopfhaut zu verbrennen.
Zuerst sollte das untere, dann abschließend das Deckhaar behandelt werden - Strähne für Strähne. Gleichmäßige Bewegungen sind wichtig, damit das Haar nicht stellenweise länger behandelt und überhitzt wird. Während des Glättens einen großen Bogen ziehen, um abstehende Spitzen zu verhindern. Anschließend mit Anti-Frizz-Pflege oder Haarspray fixieren, um die Frisur wetterfest zu machen.
Für lange Haare sollten die Platten breiter sein. Für einen glatten Pony sollte das Eisen nicht gerade nach unten, sondern ähnlich einer Rundbürste eingedreht nach unten gezogen werden. Das Gleiche gilt für kurze Haare. Anschließend etwas Gel zwischen den Handflächen verreiben und damit leicht fixieren.
Glättungsprodukte greifen nicht nur in die Haarstruktur ein, sondern auch an. Tägliches Gerätenutzen ist allerdings genauso schädlich. Neben dem Glätteisen ist auch ein Glätten mit dem Föhn möglich: Dafür die leicht feuchten Haare mit einem Hitzeschutz vorbereiten, über eine Rundbürste föhnen und abschließend für eine gute Lage mit etwas Gel oder Anti-Frizz-Serum an den Kopf andrücken.
Eine chemische Behandlung ist einmalig belastend, dafür jedoch zeitsparend und praktisch. Ihr Friseur oder Haarexperte kann Ihnen individuell sagen, welche Behandlung für Sie die geeignetste ist.
Wer grundsätzlich lieber Locken mag oder etwas Abwechslung haben möchte, der kann das Glätteisen auch anstelle eines Lockenstabs benutzen. Zunächst einen pflegenden Lockenschutz ins trockene Haar geben und dann das Haar in zwei Partien teilen. Die oberen Haare zu einem Zopf binden und mit einer Strähne der unteren Haare beginnen. Je dünner die Strähne, desto korkenzieherartiger die Locke.
Das Glätteisen am Ansatz ansetzen, zwei Zentimeter herunterziehen, dann um 180° drehen und in Richtung Spitze hinunterziehen. Diesen Schritt bei den anderen Strähnen auch anwenden. Soll die Locke definierter sein, kann man sie anschließend kurz um den Finger wickeln. Mit Haarspray oder -lack fixieren.
Abschließend beim Deckhaar genauso vorgehen. Zum Schluss das gesamte Haar nach Wunsch mit den Fingern durchkämmen oder “aufwuscheln“- fertig! Auch hier gilt: Übung macht den Meister.
Tabelle: Temperaturrichtlinien für verschiedene Haartypen
| Haartyp | Empfohlene Temperatur |
|---|---|
| Feines Haar | 130-150°C |
| Normales Haar | 170°C |
| Dickes Haar | 180°C |
| Extensions | Niedrigste Stufe |
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