Glätteisen sind aus der Stylingroutine vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Modells. Wichtig ist Leistung und Sicherheit, aber auch, ob die Frisuren über längere Zeit halten oder schnell ihre Form verlieren. Den günstigen Modellen mangelt es oft an Qualität und Haltbarkeit.
Falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein Glätteisen zuzulegen, sollten Sie folgende Aspekte beim Kauf beachten:
Drei Empfehlungen aus dem Glätteisen-Test von Stiftung Warentest (01/2019) stellen wir Ihnen hier näher vor. Anschließend verraten wir Ihnen alles Wichtige über Glätteisen.
Das Glätteisen Remington Pro-Ion Straight S7710 erreicht im Test das beste Gesamtergebnis. Geglättet wird das Haar mit Ionen-Technologie und flexiblen Keramikheizplatten. Das Remington Pro-Ion Straight S7710 ist ein Glätteisen mit Ionen-Generator zum Styling der Haare. Die Keramikheizplatten sind federnd gelagert. Nutzbar ist das Glätteisen in einem Temperaturbereich von 150 bis 230 Grad Celsius. Die Auswahl erfolgt in 9 Temperaturstufen, die auf dem digitalen Display angezeigt werden. Die Aufheizzeit bis zur niedrigsten Stufe (150°C) beläuft sich laut Hersteller auf 15 Sekunden. Eine Tastensperre und eine Abschaltautomatik sind vorhanden. Das Kabel hat ein flexibles Drehgelenk für die störungsfreie Verwendung.
Das Modell Braun Satin Hair 7 SensoCare Styler ST780 wird im Test als „Gut“ bewertet. Geglättet wird mit Keramikheizplatten, ein Ionen-Generator kommt nicht zum Einsatz. Das Glätteisen Braun Satin Hair 7 SensoCare Styler ST780 kann im Temperaturbereich von 120 bis 200 Grad Celsius verwendet werden. Die Heizplatten sind aus Keramik und beweglich gelagert. Beim Glätten der Haare ermittelt der SensoCare-Sensor die passende Temperatur automatisch, sie kann aber auch manuell eingestellt werden. Dafür wird das digitale Display verwendet. Das Aufheizen dauert 30 Sekunden. Das Glätteisen nutzt keine Ionen-Technologie. Eine Abschaltautomatik schützt vor Schäden.
Das Glätteisen Rowenta Liss & Curl SF6220 schneidet im Test „befriedigend“ ab, unter den noch erhältlichen Geräten in der Auswahl ist es das drittbeste. Für das Styling nutzt das Glätteisen Rowenta Liss & Curl SF6220 einen Ionen-Generator und federnd gelagerte Keramikheizplatten. Die Temperatur kann im Bereich von 130 bis 230 Grad Celsius eingestellt werden. Fünf Temperaturstufen stehen dabei zur Verfügung. Kontrolliert wird das auf der LED-Anzeige. Die Aufheizzeit beträgt laut Hersteller 15 Sekunden. Für die Sicherheit gibt es eine Temperaturverriegelung sowie eine Abschaltautomatik.
Preislich bewegen sich Glätteisen in unterschiedlichen Kategorien. Während Mini-Glätteisen teilweise bereits ab 10 Euro zu haben sind, kosten professionelle Haarglätter oftmals mehr als 150 Euro. Doch lohnt sich diese Investition oder sind günstige Modelle genauso gut? Teuer ist zwar nicht automatisch gut, doch es lässt sich beobachten, dass viele höherpreisige Geräte auch hochwertiger verarbeitet sind und eine längere Lebensdauer haben.Glätteisen im mittleren Preissegment, also um die 40 bis 50 Euro, können dennoch viel leisten. Darüber hinaus bieten Kundenbewertungen einen wertvollen ersten Einblick und ermöglichen eine Einschätzung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Jedoch ist bei besonders günstigen Geräten Vorsicht geboten, da eine hohe Sicherheit, Leistung und Lebensdauer oft nicht gewährleistet sind.
Die Geschichte des Glätteisens reicht weit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Damals wurden jedoch noch wirkliche Eisenplatten in Öfen gelegt und dort erhitzt: Versengte Haare und etwaige Verletzungen waren damals an der Tagesordnung. Im Laufe der Zeit hat sich das Glätteisen kontinuierlich weiterentwickelt und schließlich die heute bekannte Zangenform angenommen. Dabei wurde auch das Material des Eisens durch andere Materialien ersetzt. Dadurch haben neuere Modelle kaum noch Ähnlichkeiten mit ihren historischen Vorfahren. Trotz dieser Veränderungen bleibt die Beliebtheit dieser Stylinggeräte ungebrochen, da sie nach wie vor für ein ansprechendes und gepflegtes Erscheinungsbild sorgen.
Falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein Glätteisen zuzulegen, sollten Sie folgende Aspekte beim Kauf beachten:
Wie schon der Name verrät, ist die wichtigste Aufgabe eines Glätteisens das Haar zu glätten. Das Resultat sollte dabei möglichst ebenmäßig, geschmeidig, glänzend und frei von unschönen Wellen sein. Nicht jedes Modell erzielt das gleiche Glättungs-Ergebnis, denn dieses ist stark abhängig von Faktoren wie dem Material oder der Temperatur.
Glätteisen arbeiten mit Hitze, um die Struktur der einzelnen Haare modellieren. Die dafür benötigte Temperatur verhält sich bei jedem Haarschopf anders, ein breiter Temperaturbereich mit unterschiedlichen Hitzestufen verspricht eine individuelle Anpassung an die eigenen Bedürfnisse. Um das Haar nicht zu schädigen, sollten Temperaturen über 200°C vermieden werden. Produkte, die sich auf weit mehr als 200 °C erhitzen lassen, schießen daher über das Ziel hinaus.
Wer für die Arbeit oder Vorlesung fertig macht, steht häufig unter Zeitdruck. Darauf zu warten, bis sich das Glätteisen komplett aufheizt, kann da zum lästigen Zeitkiller werden. Eine kurze Aufheizzeit sollten Sie daher nicht unterschätzen. In der Regel liegt sie zwischen 30 und 60 Sekunden.
Wie bei allen anderen elektrisch beheizten Geräten ist es wichtig, nicht nur während des Gebrauchs eines Glätteisens Vorsicht walten zu lassen, sondern auch danach. Wenn Sie nämlich nach der Haarglättung das Ausschalten vergessen, könnte es zu einem verheerenden Wohnungsbrand kommen. Um genau dies zu verhindern, weisen viele Modelle eine integrierte Abschaltautomatik auf. Sie sorgt dafür, dass sich das Glätteisen nach einer gewissen Zeit von selbst abstellt und abkühlt.
Das Material der Heizplatten des Glätteisens kann sehr unterschiedlich ausfallen. Weit verbreitet sind Varianten aus Keramik, Aluminium und Metall. Unterschieden werden muss zwischen vollwertigen Materialien und Produkten, die lediglich über eine Keramik- oder Titanbeschichtung verfügen. Als beste Option gelten prinzipiell Keramikplatten, da sie besonders glatt und wärmeleitfähig sind, was wichtige Voraussetzungen für ein schönes Ergebnis sind. Bei anderen Materialen verteilt sich die Wärme zum Beispiel nicht so gut und es könnten Unebenheiten im Haar entstehen.
Ein Glätteisen sollte nicht nur angenehm in der Hand liegen, sondern auch ein geringes Eigengewicht haben. Dies ist besonders wichtig, da das Glätten der Haare auf Dauer eine Belastung für das Handgelenk darstellen kann. Schwere Geräte sind zudem unpraktisch für den Transport und daher weniger geeignet für den Einsatz im Urlaub.
Nicht weltbewegend, aber ein schönes Extra: Manche Produkte werden als Sets angeboten, die zum Beispiel Schutzkappen für die Zangen oder hitzebeständige Transportetuis enthalten. Für Leute, die viel auf Reisen sind, könnte dies einige Vorteile mitbringen.
Selbst das beste Glätteisen führt zu unbefriedigenden Ergebnissen, wenn es nicht für Ihren Haartyp ausgelegt ist. Bestimmen Sie zunächst Ihre Haarstruktur, bevor sie sich für ein Modell entscheiden. Sollten Sie zum Beispiel dicke Haare haben, eignet sich ein Glätteisen mit breiten Heizplatten eher für Ihre Bedürfnisse. Feine Haare können dagegen mit schmaleren Platten bearbeitet werden. Wenn Sie nur Pony oder Haarspitzen bändigen wollen, sind Sie mit einem Mini-Glätteisen besser beraten. Bei spröden und trockenen Haaren sollten Sie mit der Hitze sparen.
Glätteisen gibt es in verschiedenen Größen, vor allem Mini-Glätteisen und größere, traditionelle Modelle. Personen mit Kurzhaarschnitt können bedenkenlos zu einem kompakten Modell greifen. Auch für unterwegs und auf Reisen sind Mini-Glätteisen eine praktische Lösung. Sollten Sie aber langes Haar haben, sind Sie mit einem normalen Glätteisen wohl besser bedient. Diese gibt es unter anderem als Profi-Glätteisen, Akku-Glätteisen sowie Ionen-Glätteisen.
Glätteisen nutzen Hitze, um das Keratin-Eiweiß im Haar zu beeinflussen. Dadurch werden die Ionenbindungen aufgebrochen und das Haar lässt sich formen. Die Glättung der Haaroberfläche sorgt für Glanz und verbessert die Kämmbarkeit. Dieser Effekt ist jedoch temporär und die Haare kehren nach einiger Zeit zu ihrem natürlichen Zustand zurück.
Damit das Styling so gut wie möglich gelingt und Haarschäden vermieden werden haben wir für Sie sehr hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt:
Ein Glätteisen kann - anders als der Name suggeriert - auch den gegenteiligen Effekt erzeugen: Mit der richtigen Technik zaubern Sie auch Locken. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Gerät mit abgerundeten Heizplatten verwenden. Wie beim Glätten teilen Sie das Haar zuerst in Partien auf. Danach setzen Sie das Glätteisen auf der halben Haarlänge an und drehen es um sich selbst, sodass eine U-Form entsteht. Dann müssen Sie nur noch langsam nach unten ziehen und fertig ist die erste Locke. Dies wiederholen Sie so lange, bis Sie zufrieden sind.
Das Haar besteht hauptsächlich aus Keratin, einem Eiweiß. Welche Form es annimmt - kraus, wellig oder glatt - darüber entscheiden Wasserstoffbrücken und Ionenbindungen, die die Keratinfasern fixieren. Diese Struktur lässt sich vorübergehend verändern, etwa durch Hitze. Im Haarglätter klemmen Nutzer einzelne Strähnen zwischen heiße Keramikplatten und ziehen das Haar vom Ansatz bis zu den Spitzen. Das schaffen alle Haarglätter im Test. Die Haare unserer Testpersonen sahen nach der Anwendung deutlich glatter aus als vorher.
Glatt, glänzend, flexibel, elastisch - so sollten Haare auch im Test unserer belgischen Partnerorganisation aussehen, nachdem sie mit Haarglättern bearbeitet wurden. Knapp vorn liegt Chi G2, der ab rund 120 Euro zu haben ist. Ab rund 50 Euro erhältlich und kaum schlechter sind Remington S8598 Keratin Protect und Braun Satin Hair 7 ST 780. Babyliss ST482E Straight & Curl Brilliance für rund 75 Euro gehört ebenfalls zu den Besten. Alle vier schafften das angestrebte Frisierergebnis. Test Achats prüfte aber nur das Frisierergebnis und die Handhabung. Ob die Geräte sicher sind, bleibt daher offen.
Haarglätter geben jedoch nicht nur neue Form. Sie verleihen dem Haar zusätzlich Glanz und machen es leichter kämmbar. Unter Hitze und Druck bügeln sie abstehende Haarschuppen glatt. Diese legen sich wie ein Mantel um die inneren Haarfasern. Das Haar glänzt - allerdings erst nach einer Behandlung mit Temperaturen von mehr als 120 Grad Celsius.
Tipp: Auch mit Föhn und Rundbürste lassen sich Haare glatter frisieren.
Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für sieben Haarglätter, darunter Geräte von Remington, Braun und Udo Walz. Sie kosten 17 bis 64 Euro. Wir haben die Glätteisen einer technischen Prüfung unterzogen und sie im Hinblick auf Sicherheit, Handhabung und Frisierergebnis getestet.
| Hersteller | Modell | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Remington | [Modell] | [Preis] | [Bewertung] |
| Braun | [Modell] | [Preis] | [Bewertung] |
| Udo Walz | [Modell] | [Preis] | [Bewertung] |
Tipps: Zu häufiges Glätten und ein zu heißes Eisen schaden den Haaren.
Sie haben schon glatte Haare? Doch der erfreuliche Nebeneffekt hat Grenzen: So wie Eiweiß in einer heißen Pfanne zum Spiegelei brät, so schädigen zu heiße Glätteisen die Haare. Die oberste Haarschicht, die Cuticula, schmilzt. Das Haar wird strohig, lässt sich kaum kämmen und glänzt nicht mehr. Feines, gebleichtes oder geschädigtes Haar verträgt nach Meinung von Experten höchstens 170 Grad, gesundes, kräftiges Haar bis zu 200 Grad Celsius. Neben der Temperatur spielt auch die Häufigkeit der Anwendungen eine Rolle.
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