Ein Hoch auf denjenigen, der im späten neunzehnten Jahrhundert das Glätteisen erfunden hat! Bei Dir heißt es dank Glätteisen auch: „Ade, Locken, hallo, glattes Haar“? Damals hieß es allerdings noch nicht Glätteisen. Und eigentlich waren es auch nur heiße Kämme oder abgeflachte Bügeleisen, die verwendet wurden, um Naturlocken oder welliges Haar zu glätten. Das hat gut funktioniert, war aber schädlich für die Haare.
Dass Hitze nicht gut für das Haar ist, ist keine große Überraschung. Man soll ja auch heißes Haarewaschen und zu heißes Föhnen meiden. Da überrascht es nicht, dass auch Glätten das Haar schädigen kann. Deshalb hat die Haarindustrie schon eine Reihe von Produkten entwickelt, die das Haar beim Glätten vor der Hitze schützen.
Du willst gegen den Spliss ankämpfen, mehr Stärke in den Längen und überhaupt kräftigeres, glänzendes Haar? Fructis Schadenlöscher ist die Serie gegen geschädigtes Haar durch Glätteisen oder andere externe Einflüsse. Denn Schadenlöscher beinhaltet Protein und Öl-Amla-Extrakt, das selbst feinste Haarschäden aufspürt.
Öl-Amla-Extrakt wird übrigens seit Jahrhunderten von indischen Frauen zum Glätten und Veredeln der Haaroberfläche benutzt. Protein und Öl-Amla-Extrakt dringen in die Haarfaser ein und füllen Risse auf. Die Haaroberfläche wird versiegelt und wird widerstandsfähiger.
All diese Produkte löschen Schäden aus einem Jahr in nur drei Anwendungen. Klingt verlockend, oder?
Haare glätten: Diese 6 Fehler sollten Sie nie wieder machen. Haare glätten ist das einfachste der Welt: Stecker rein, Temperatur einstellen und Strähne für Strähne durchs Eisen ziehen. Was kann man dabei schon groß falsch machen? Eine ganze Menge. Die häufigsten Fehler beim Glätten und wie Sie es besser machen, lesen Sie hier.
Was ist wohl schonender fürs Haar: Die Strähne ganz langsam durchs heiße Eisen ziehen oder schnell und dafür öfter? Die erste Antwort ist richtig. Man könnte meinen, dass die Haare schneller verbrennen, wenn man Sie lange am Stück Hitze aussetzt. Tatsächlich werden die Haare durch kontrollierte Bewegungen und den langsamen Zug aber erst richtig glatt. Glätten Sie zu schnell übers Haar, kann es sich nicht umformen, und Sie müssen immer und immer wieder über die gleiche Strähne fahren, was sie am Ende viel mehr strapaziert.
Bonus-Tipp: Wenn Sie vor dem Glätteisen einen feinen Kamm durchs Haar führen, werden diese noch glatter, weil sie ganz sauber nebeneinander und nicht übereinander durchs Eisen flutschen.
Ja, morgens muss es schnell gehen. Da ist es verlockend, breitere Strähnen durchs Eisen zu ziehen, um schneller fertig zu werden. Aber das Gegenteil ist der Fall: Teilen Sie die Haare zu dick ab, verteilt sich die Hitze zwischen den Wärmeplatten des Glätteisens nicht optimal in der Strähne, und sie wird nicht richtig glatt - egal, wie langsam Sie die Haare durchs Eisen ziehen. Sie sind schneller fertig, wenn Sie die Strähnen feiner abteilen. Und weil Sie dann seltener über die Strähnen fahren müssen, ist es auch schonender fürs Haar.
Haaröl vor dem Glätten aufzutragen, ist prinzipiell eine gute Idee. Aber nicht jedes Produkt bietet einen Hitzeschutz. Vorsicht gilt vor allem bei rein pflanzlichen Ölen. Wenn Sie Jojoba-, Kokos- oder Rizinusöl ins Haar geben und anschließend mit dem heißen Eisen über die Strähnen fahren, braten Sie Ihre Haare regelrecht. Viel besser: ein Öl auf Silikonbasis nutzen. Silikone sind nämlich viel besser als ihr Ruf. Sie legen sich wie ein schützender Film ums Haar und verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Inneren verdunstet - auch bei extremer Hitze eines Glätteisens.
Viele Glätteisen lassen sich auf Temperaturen von bis zu 240 Grad hochstellen. Das sollten Sie niemals tun! Egal, wie dick und robust Ihr Haar ist, die ideale Stylingtemperatur liegt etwa bei 185 Grad. Die Einstellung genügt bei langsamen Bewegungen, um selbst sehr krause Haare zu glätten, ohne sie dabei übermäßig zu strapazieren. Noch niedrigere Temperaturen sind übrigens nicht besser. Wenn Sie das Glätteisen auf Sparflamme laufen lassen, ist der Glätt-Effekt nämlich nicht befriedigend, und Sie müssen mehrmals über die gleiche Haarsträhne ziehen. Das strapaziert das Haar unnötig und kann zu unschönen Knicken führen, wenn Sie das Gerät immer wieder neu ansetzen.
Nach dem Waschen und vor dem Föhnen gehört ein Hitzeschutz ins Haar. Wenn Sie Ihr Haar nach dem Föhnen aber auch noch glätten, sollten Sie das Produkt erneut auftragen. Und das am besten Strähne für Strähne. Warum? Beim Föhnen verdampft ein Großteil des Produkts. Wenn Sie jetzt einfach darüberglätten, sind die Strähnen nicht mehr ausreichend versiegelt und Feuchtigkeit aus dem Inneren verdunstet. Übrigens: Wenn es beim Glätten mit Hitzeschutz dampft, ist das nicht die Feuchtigkeit aus dem Haar, sondern aus dem Hitzeschutzprodukt.
Es knistert, wenn Sie sich die Haare glätten? Hören Sie sofort auf damit! Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist das Haar in diesem Fall nach dem Waschen noch feucht und damit extrem empfindlich. Wird nassem Haar Hitze zugefügt, wird die ohnehin aufgeweichte Schuppenschicht stark beschädigt, und das Haar verliert aus dem Inneren übermäßig viel Feuchtigkeit. Die Folge: Haarbruch und Spliss.
Die Hitze, die beim Glätten entsteht, ist besonders bei häufiger Anwendung sehr schädlich für Deine Haarstruktur. Mit unserer Step-by-Step-Anleitung schützt Du Dein Haar auf dem Weg zum Traumstyling.
Entscheide zunächst, welche Methode die Richtige für Dich ist. Die Wahl hängt von Deinem Haartypen ab:
Wenn Deine Wahl auf das Glätteisen gefallen ist, ist jetzt Folgendes wichtig: der Schutz vor Hitze! Ein Trick, der hoffentlich schon zu Deiner Haarroutine zählt, ist die Verwendung von Hitzeschutzspray. Das ist besonders wichtig, um Dein Eigenhaar und Deine Extensions zu schützen. Der Hitzeschutz legt sich wie ein Film um jede einzelne Strähne und fungiert als Schutzschild.
Für optimalen Schutz verwendest Du das Spray im handtuchtrockenen Haar und föhnst es dann ein. Wichtig: Dein Haar ist bereits trocken und Du möchtest nur glätten? Checke vorher, ob Dein Hitzeschutzspray auch im trockenen Haar verwendet werden darf. Bei einigen ist dies leider nicht der Fall - hier könnten Strähnen verkleben oder beim Glätten verbrennen.
Du springst gerade aus der Dusche und hast schon Dein Glätteisen in der Hand? Das ist ein absolutes No-Go, das Du unbedingt vermeiden solltest. Die wichtigste Regel beim Thema Glätten lautet: Glätte niemals nasse Haare! Es strapaziert nicht nur durch Hitze, sondern entzieht zusätzlich beim Verdampfen jede Feuchtigkeit. Zurück bleibt strapaziertes, trockenes Haar, das brüchig wird und schlimmstenfalls ausfällt oder verbrennt. Glättest Du also im nassen Zustand, schädigst Du Deine Haare dauerhaft. Deshalb lieber etwas mehr Zeit nehmen und die Mähne lufttrocknen lassen oder komplett trocken föhnen, bevor Du sie glättest.
Um Dein Haar zu schonen, solltest Du so wenig Hitze wie möglich verwenden. Gut zu wissen: Verschiedene Haartypen benötigen unterschiedliche Temperaturen, um den glatten Zustand zu erreichen. Orientiere Dich einfach an unserem Leitfaden:
Achtung: Vermeide Temperaturen über 180 Grad, sonst wird die äußere Schuppenschicht beschädigt.
Bürste Deine Längen noch einmal durch und unterteile sie mithilfe von Haarclips in Abschnitte. Beachte auch hier Deinen Haartypen: je dicker oder lockiger Dein Haar ist, desto dünner sollten die Partien sein. Etwa 1-3 cm pro Strähne lassen sich noch gut glätten. So musst Du auch nicht mehrmals über einzelne Strähnen gehen - das würde Dein Haar nur noch mehr strapazieren. Beginne mit dem Unterhaar im Nacken und arbeite Dich Strähne für Strähne nach oben zum Hinterkopf vor. Nimm Dir anschließend die Seiten vor und beginne auch dort jeweils mit der untersten Partie.
Fahre dabei zunächst mit einem Kamm durch die abgetrennte Strähne, halte diese etwas straff und lasse das Glätteisen langsam daran entlanggleiten.
Endlich fertig? Stopp! Hab noch einen Moment Geduld und lasse das Ergebnis auskühlen, das gibt der Frisur mehr Halt. Fixiere den Look anschließend mit einem Haarspray, damit sich Dein Styling nicht verabschiedet, sobald Du aus der Tür gehst. Wähle ein Produkt, das Deinem Haar eine Extraportion Glow verleiht und genieße das Ergebnis!
Du hast Deine Mähne gerade erst gebändigt und schon steht sie wieder in alle Himmelsrichtungen ab? Dann haben wir genau das Richtige für Dich: 5 Tipps für langanhaltende Glätte!
Minderwertige Glätteisen erzeugen vielleicht kurzfristig den gewünschten Effekt, sind aber nicht auf eine möglichst schonende Behandlung ausgelegt. Leider ist das der Anfang eines Teufelskreises aus Frizz, Haarbruch und häufigem, schädigendem Glätten. Wähle daher ein Gerät, mit dem Du langfristig glücklich wirst!
Du bist fertig mit dem Glätten und willst den Look nochmal extra fixieren? Dann greife zu einem Föhn. Doch Achtung: Nicht wie gewohnt auf hoher Temperatur föhnen, sondern mit einer niedrigen. Durch die kalte Föhnluft erhält das Ergebnis zusätzlichen Halt.
Eine weitere Methode, um Deine Mähne gesund und den Sleek Look in Form zu halten, ist die Verwendung von Haaröl. Nach dem Styling einfach ein wenig Haaröl in die Strähnen geben: Es verhindert, dass einzelne Härchen umherfliegen und hält das Haar länger in der gewünschten Position. Gerade bei zu Frizz neigendem Haar legt sich das Haaröl um die aufgeraute Schuppenschicht und verleiht einen gepflegten Look.
Für ein besonders langanhaltendes, glattes Ergebnis solltest Du schon beim Haarewaschen einige Dinge beachten. Nutze beispielsweise Pflegeprodukte, die darauf ausgelegt sind, krause Haare zu glätten. Es lohnt sich, etwas Zeit in die Wäsche zu investieren: Verwende nach der Haarwäsche immer einen Conditioner. Verteile diesen behutsam mit den Fingern in den Haarlängen, lasse ihn etwas einwirken und wasche ihn gründlich aus. Anschließend vorsichtig mit einem Mikrofaserhandtuch trocknen.
Schlafen und dabei Deine Mähne verschönern? Richtig gehört: Mit einer Schlafhaube aus Seide schützt Du Dein Haar nachts im Schlaf. Es verhindert die Reibung zwischen Deinen Haaren und dem Kopfkissen und beugt auf diese Weise Frizz und Haarbruch vor. Deiner glatten Traummähne steht nichts mehr im Weg!
Eigentlich willst Du weg von hohen Temperaturen und am liebsten ganz darauf verzichten? Du wünschst Dir trotzdem glatte Haare? Diese Alternativen funktionieren auch ohne Hitze:
Die ganzen Tipps haben Dir schon weiter geholfen und Du fragst Dich nun, wie das bei Extensions funktioniert? Das ist ganz einfach: Bei Haarverlängerungen aus Echthaar brauchst Du nicht aufs Glätten zu verzichten. Trotzdem solltest Du darauf achten, das Glätteisen schonend einzusetzen. Besonders an den Verbindungsstellen musst Du mit Hitze vorsichtig sein, ansonsten werden sie beschädigt und halten nicht mehr richtig.
Kunsthaarextensions sind auf Alternativen ohne Hitze angewiesen, da sie sonst kaputtgehen und nicht mehr ansehnlich sind. Deshalb lohnt es sich, von Anfang an in Echthaar zu investieren: Eine Echthaarverlängerung in bester Qualität und die richtige Pflege ermöglichen Dir einen atemberaubenden Auftritt!
Spulen wir noch mal zum Hitzeschutz zurück: Das viele Zeug, das wir uns in die Haare sprühen - ob zum Stylen oder Schützen - kommt natürlich auch mit unserem Glätteisen in Berührung. Mehr als das: Es kann an den Platten hängen bleiben und sich dort ansammeln.
Das führt zwar erst mal nicht dazu, dass die Haare geschädigt werden, aber es bewirkt etwas anderes: Bleiben Produktreste am Glätteisen hängen, können sie dessen Funktion einschränken. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir mit dem Hitzetool besonders oft über unsere Strähnen fahren und die dadurch mehr strapazieren, als wir mit einem sauberen, funktionierenden Glätteisen tun würden.
Deshalb sollten wir unserem Glätteisen so viel Liebe schenken wie anderen Elektro-Tools auch!
Das Gute: Für die Reinigung brauchen wir weder viele Produkte noch viel Zeit. In der Regel reichen schon warmes Wasser und ein paar Baumwoll-Pads, bei einer Tiefenreinigung wird das Wasser einfach mit Isopropyl Alkohol ersetzt.
Wer das Glätteisen ab und an benutzt, sollte es etwa einmal im Monat reinigen. Jene, die ihre Haare wirklich jeden Tag damit stylen, reinigen ihr Glätteisen am besten nach jeder Benutzung.
Hier kommen die besten Tipps vom Profi.Haare richtig glätten mit diesen 7 Tipps:
Natürlich bedeutet dies nicht, dass Sie überhaupt kein Glätteisen mehr verwenden sollen, sondern dabei ein paar wesentliche Dinge beachten sollten. So reduzieren Sie die Schäden auf ein Minimum:
Wenn Du Deine Haare dann noch richtig glättest, strahlen sie zum Dank für Dich. Ohne Spliss.
Mit dem richtigen Glätteisen, unseren Tipps und den Must-have-Produkten bekommt jeder den angesagten Sleek-Look hin. Merken Sie sich die Faustregel: Ohne Hitzeschutz kein Glätteisen mehr - egal, ob bei kurzen Haaren oder langen Haaren.
Glätteisen sind ein Segen für widerspenstiges Haar und erleichtern das Styling in vielerlei Hinsicht. Egal, ob glatte Mähne, freche Kurzhaarfrisur mit Pony oder lebendige Locken. Ein falscher Umgang mit den Elektrogeräten kann allerdings fatale Folgen für das Haar haben und dessen Struktur nachhaltig schädigen.
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