Gillette Mach3 Turbo Rasierer im Test: Ein Klassiker auf dem Prüfstand

Gillette ist eine der bekanntesten Marken für Rasierer und wird von vielen Menschen als eine der besten Marken für Rasierer angesehen. Es gibt viele verschiedene Arten von Gillette-Rasierern, die für jeden Anspruch geeignet sind und die es wert sind, in Betracht gezogen zu werden. Einer dieser Rasierer, der Gillette Mach3 Turbo, wird in diesem Artikel genauer unter die Lupe genommen.

Die Vielfalt der Gillette Rasierer

Bevor wir uns dem Mach3 Turbo widmen, werfen wir einen kurzen Blick auf andere beliebte Modelle von Gillette:

  • Gillette Fusion Proglide: Ein hochwertiger Rasierer mit einer Kombination aus vier Klingen und einer speziellen Gleitlage, die eine gründliche und bequeme Rasur ermöglicht. Der Rasierer verfügt über eine Flexball-Technologie, die es Ihnen ermöglicht, bequem in jede Richtung zu rasieren, ohne dass Sie ihn festhalten müssen.
  • Gillette Mach3: Ein klassischer Rasierer, der eine dreistufige Klinge und eine präzise und gründliche Rasur bietet. Er verfügt über eine Vorwärts- und Rückwärts-Bewegung, mit der Sie sich auch in schwer zugänglichen Bereichen rasieren können.
  • Gillette Fusion5 ProShield: Ein hochwertiger Rasierer, der über eine fünfstufige Klinge und ein Präzisions-Trimmer-Design verfügt. Sein ergonomisches Design liegt gut in der Hand, und die 5 Klingen sorgen für eine gründliche Rasur. Es ist mit einem Flexball-System ausgestattet, das sich an die Kontur Ihres Gesichts anpasst, so dass Sie eine glatte Rasur erzielen. Darüber hinaus ist der Fusion5 ProShield mit einer Lubrastrip ausgestattet, der zusätzliche Feuchtigkeit spendet und die Haut vor Irritationen schützt.

Der Gillette Mach3 Turbo im Detail

Ein weiterer beliebter Gillette-Rasierer ist der Mach3 Turbo. Mit seinen 3 Klingen und dem ergonomischen Design liegt er gut in der Hand und ermöglicht eine gründliche Rasur. Er ist mit einer Indikatorstrip ausgestattet, die die Härte Ihrer Barthaare signalisiert, und einem Komfortstreifen, der die Haut bei der Rasur schützt.

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Der Test: Wie schlägt sich der Mach3 Turbo im Alltag?

Um herauszufinden, wie gut der Gillette Mach3 Turbo wirklich ist, wurde er von mehreren Testpersonen im Alltag benutzt, bis die Klingen streikten. Neben dem Kostenfaktor wurden auch die Handhabung, die Gründlichkeit und eventuelle Hautreizungen in die Bewertung einbezogen.

Die Ergebnisse

Der Mach3 ist ein bewährter Klassiker. Auch noch über 25 Jahre nach seinem Marktstart schneidet er meisterhaft - großen Verbesserungsbedarf sehen wir nicht. Die Rasur ist sanft und gründlich, der Griff erlaubt eine tadellose Handhabung und die Klingen halten sehr lange durch, weshalb der Mach3 nicht nur die Haut, sondern auch langfristig den Geldbeutel schont. Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten wirkt der Gillette Mach3 regelrecht grazil. Der Griff ist kürzer als die der anderen Rasierer im Testfeld, sehr schmal, gerade und erst nahe der Klingenaufnahme abgewinkelt.

Die Oberfläche besteht aus Metall und wird von gummierten Stellen durchbrochen, unten ist der Griff fast vollständig mit Gummi bezogen. Dadurch lässt er sich auch mit nassen Händen und Rasierschaum an den Fingern rutschfest und sicher halten. Er wirkt zudem recht hochwertig. Wer den Griff nicht mag, bekommt optional auch andere mit den Klingen kompatible Griffe, die mitunter aus sehr hochwertigen Materialien wie etwa Nussbaumholz hergestellt sind, von Drittherstellern - ein Vorteil der hohen Verbreitung des Mach3, denn für andere Klingensysteme gibt es derartige Enthusiasten-Ausstattung im Normalfall nur sehr selten.

Die Klingenaufnahme ist ein Dorn in der Mitte, der in eine Öffnung gesteckt wird - ein bewährtes Prinzip. Eine Taste löst die Arretierung. Der Klingenwechsel geht damit leicht von der Hand und benötigt nicht mehrere Anläufe, wie wir es leider bei einigen Konkurrenten erlebt haben.

Eine Systemklinge hat drei Schneiden, wie der Name Mach3 bereits andeutet. Die Klinge ist angenehm schmal, was das Rasieren an feinen und unebenen Stellen wie dem Philtrum, dem Adamsapfel und nahe der Mundwinkel erleichtert.

Die Klinge ist flexibel neigbar und hat einen angenehmen Widerstand - sie klappert nicht und wackelt nicht bei jeder Bewegung herum, man muss aber auch nicht stark aufdrücken, was Hautreizungen begünstigen und das Verletzungsrisiko durch Schnitte erhöhen würde. Der Mach3 liegt in der goldenen Mitte.

Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben. Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln.

Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test. Den Gillette Mach3 als Testsieger auszuzeichnen war keine schwere Entscheidung. Das Gesamtpaket stimmt, gleichzeitig hat der Rasierer keine eklatanten Nachteile, sofern man nicht unbedingt eine Trimmerklinge benötigt.

Die Stiftung Warentest (8/2020) hat unseren Favoriten mit der Gesamtnote 1,9 (»gut«) bewertet.

Nassrasur vs. Elektrorasur: Welche Methode ist für wen besser und günstiger?

Alternativen zum Mach3 Turbo

Auch wenn der Mach3 Turbo im Test überzeugt hat, gibt es natürlich auch Alternativen, die eigene Stärken aufweisen:

  • Wilkinson Sword Hydro 5: Der Herausforderer rasiert ebenfalls einwandfrei und ist etwas größer und ergonomischer geformt als der Testsieger. Der Griff ist ein gutes Stück länger und breiter, außerdem ist er ergonomischer geformt. Es ist somit schlicht mehr zum Anfassen da - mit großen Pranken lässt er sich besser greifen. Er ist auch stärker gummiert - das spürt man und man sieht es auch. An den wenigen Stellen, die nicht von Gummi bedeckt sind, kommt auch beim Hydro 5 Metall zum Einsatz, allerdings farbig lackiert.
  • Gillette Fusion5: Der Fusion5 ist ergonomischer als der Testsieger, hat eine Trimmerklinge und rasiert genauso gut. Wer auf eine sehr gründliche und reizarme Rasur Wert legt, aber auf keinen Fall auf die Trimmerklinge verzichten möchte, bekommt beides vom Gillette Fusion5.
  • Cien Men Dynamic 5 Pro (Lidl): Mit dem Rasierer von Lidl kommt man langfristig mit am günstigsten weg. Insgesamt haben die günstigen Discounter- und Drogeriemarkt-Modelle in unserem Test eher enttäuscht. Eine Ausnahme gibt es aber: Mit dem Cien Men Dynamic 5 Pro vertreibt Lidl einen Nassrasierer, der nicht nur auf den ersten Blick Sparpotenzial bietet.

Nassrasur vs. Trockenrasur: Eine Frage der Präferenz

Um sich seines Bartes zu entledigen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn der Bart im Jugendalter zu sprießen beginnt, wählen die meisten männlichen Zeitgenossen die Nassrasur. Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn ein guter Elektrorasierer ist eine kostspielige Anschaffung, während man Systemrasierer schon für ein paar Euro bekommen kann - die Ausgaben wachsen erst im Lauf der Zeit aufgrund der Ersatzklingen.

Die Vor- und Nachteile

Beide Varianten haben ihre Vorteile. Für die Nassrasur spricht ihre Gründlichkeit. Weil die Klinge sehr nah über die Haut gleitet, werden Barthaare ebenda abgeschnitten. Elektrorasierer haben zum Schutz fein gelochte Metallplatten, die zwar die Haut vor Verletzungen schützen, aber aufgrund des größeren Abstands zur Haut minimale Stoppeln hinterlassen. Dadurch wird die Haut nicht ganz so glatt und der Bartschatten wird früher wieder sichtbar.

Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln. Auch für Männer mit unebener Gesichtshaut geht nichts über die Elektrorasur. Sich mit einem Rasierapparat zu schneiden, ist nahezu unmöglich. An den offenen Schneiden von Nassrasierern kann man sich hingegen relativ leicht verletzen, und das Risiko wird durch den Rasierschaum noch gesteigert. Darüber hinaus ist Nassrasieren zeitaufwendiger als die Trockenrasur.

Der Rasierhobel als Alternative

Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.

Die Anzahl der Klingen: Mehr ist nicht immer besser

Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen, die mit zwei, vier oder gar sechs Klingen aufwarten, diese sind aber eher selten. Unter den von uns getesteten Systemrasierern gab es keine merklichen Unterschiede zwischen Modellen mit drei und mit fünf Klingen - weder bei der Gründlichkeit, noch bei der Hautirritation oder der Lebensdauer schnitten die 5-Klingen-Rasierer besser ab. Unser Testsieger ist ein 3-Klingen-Rasierer und erledigte seine Aufgabe dennoch besser als seine Konkurrenten mit mehr Schneiden.

Neben der grundsätzlichen Qualität der kleinen Säbel ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, denn in die Lücken bergen das Risiko, mit Bartstoppeln und Rasierschaum zu verstopfen. Die Stiftung Warentest kam in ihrem Test auf das gleiche Ergebnis. Dort führt die Bestenliste ein 5-Klingen-Rasierer an (Gillette Fusion5 Proglide), direkt darauf folgen ein 2-Klingen-Modell (Gillette SkinGuard) und anschließend ein Rasierer mit drei Schneiden (Gillette Mach3).

Fazit

Der Gillette Mach3 Turbo ist ein bewährter Klassiker, der auch nach vielen Jahren auf dem Markt noch immer eine ausgezeichnete Rasur bietet. Er ist sanft zur Haut, gründlich und die Klingen halten lange. Auch wenn es Alternativen gibt, die eigene Stärken aufweisen, ist der Mach3 Turbo eine ausgezeichnete Wahl für alle, die einen zuverlässigen und preiswerten Nassrasierer suchen.

Rasierer Anzahl Klingen Besonderheiten Preis pro Klinge (ca.)
Gillette Mach3 Turbo 3 Indikatorstrip, Komfortstreifen 2,50 €
Gillette Fusion Proglide 5 Flexball-Technologie, Gleitlage 3,50 €
Wilkinson Sword Hydro 5 5 Ergonomischer Griff, Konturenklinge 3,00 €
Cien Men Dynamic 5 Pro (Lidl) 5 Günstiger Preis 1,50 €

tags: #gillette #mach #3 #turbo #rasierer #test

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