Die Neugierde auf den Gillette Labs Rasierer war groß, besonders im Vergleich zum langjährigen Favoriten, dem Mach3. Dieser Testbericht beleuchtet die Vor- und Nachteile des Gillette Labs Rasierers, von der Haptik bis zur Rasurqualität.
Das Reiseetui ist zwar mächtig groß und daher für Rucksacktouren weniger geeignet, aber ansonsten nett und ordentlich stabil verarbeitet. Rasierer und Ständer sitzen fest in den Halterungen des Etuis. Die Haptik des Rasierers gefällt, mit einem angenehm schweren Griff und rutschsicherer Gummierung. Die Klinge lässt sich einfach durch Druck auf den goldenen Ring lösen und wieder einrasten. Der Kopf gibt auf leichten Druck nach, was jedoch die Rasur nicht beeinträchtigt.
Das Gummielement vor den Klingen spannt die Haut nicht mehr, sondern reinigt sie. Es entfernt das Gel vor der Rasur, was sinnvoll ist, da das Spannen auf rasiergelglitschiger Haut kaum möglich ist. Das gelbgrüne Teil stört bei der Rasur nicht. Im Grunde handelt es sich beim Labs mit diesen Klingen um eine Art Zahnkamm oder Nadelspitzensystem.
Der Gillette Labs Rasierer rasiert sanft, gründlich und nachhaltig. Auch direkt unter der Nase erzielt er gute Ergebnisse. Die übliche Routine (m/q/g) reicht aus, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Es ist überraschend, dass der Labs nicht enttäuscht und mit dem Mach3 mithalten kann. Die Konturenklinge wurde nicht separat getestet.
Ein großer Kritikpunkt ist der Klang während der Rasur. Die Klingen klappern im Klingenblock, was unangenehm ist. Dieser Aspekt passt nicht zum hochwertigen Eindruck des Rasierers. Mit zusätzlichen Entwicklungskosten könnte dies jedoch behoben werden.
Die Stiftung Warentest hat 2024 Nassrasierer umfassend geprüft. Im Gesamtergebnis erhielten alle vier Premiummodelle - Gillette Fusion 5, Gillette Labs, Wilkinson Hydro 5 und Wilkinson Hydro 5 Ultimate - die Note „gut (1,8)“. Unterschiede zeigten sich jedoch in den Einzelkategorien. Besonders in der „Rasurgründlichkeit“ konnten die Markenrasierer mit Bestnoten zwischen 1,6 und 1,7 die Spitzenplätze sichern. Der günstige Aldi Lacura Men 4-Klingen-Rasierer kam hier auf „gut (1,8)“ und lag damit nur knapp dahinter.
Die Testergebnisse zeigen, dass die Qualitätsunterschiede zwischen teuren Marken und günstigen Eigenmarken gering sind. Viele günstigere Eigenmarken erwiesen sich in der Kategorie „Haltbarkeit der Klingen“ als gleichwertig.
Die Kosten für tägliches Rasieren pro Jahr variieren stark. Der Gillette Labs liegt mit 157 Euro an der Spitze, während der Testsieger Fusion 5 mit 114 Euro ebenfalls noch teuer ist. Günstigere Modelle wie der Balea Men Precision5 Flex-Pro kosten nur 45 Euro pro Jahr.
Rasierhobel sind eine kostengünstige Alternative, da die Klingen standardisiert und deutlich günstiger sind. Wer sich täglich mit den Klingen von Mühle rasiert, zahlt nur knapp über 10 Euro pro Jahr.
Viele Anwender loben die Benutzerfreundlichkeit des Gillette Labs Nassrasierers, insbesondere das integrierte Reinigungselement, das Reise-Etui und die hohe Qualität. Einige Nutzer berichten von keinen Hautirritationen und einer glatten Haut nach der Anwendung. Der Rasierer wird als flexibel und gründlich beschrieben.
Einige Testergebnisse zeigen, dass der Gillette Labs Rasierer in den Disziplinen Rasurgründlichkeit, Hautschonung, Haltbarkeit der Klingen und Handhabung gute Wertungen erzielt.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Premium Magnetdock zur Reinigung | Etwas teurer in der Anschaffung |
| 2D-Flexdisc-Technologie passt sich der Haut an | |
| Lebenslange Garantie auf den Griff |
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