Dermaplaning vs. Peeling: Ein umfassender Vergleich für strahlende Haut

Wer wünscht sich keine strahlende, glatte Haut? Der Beautytrend Dermaplaning kann dich diesem Ziel näher bringen. Hierbei wird die Haut mit Hilfe einer scharfen Klinge von feinsten Härchen und abgestorbenen Hautschüppchen befreit. Wir erklären dir, wie es funktioniert und worauf du achten solltest.

Dermaplaning soll dabei Abhilfe schaffen. Der populäre Gesichtspflegetrend aus Japan wird mittlerweile von vielen Kosmetikstudios angeboten, lässt sich aber auch mit etwas Übung zu Hause durchführen. Mit einem speziellen scharfen Rasiermesser werden dabei abgestorbene Hautschuppen und Gesichtshaare bei Frauen entfernt. Dadurch soll sich das Hautbild verbessern. Allerdings wird dabei auch die natürliche Hautbarriere geschwächt, wodurch die Anwendung den gegenteiligen Effekt haben kann.

Wir beschäftigen uns näher mit Dermaplaning und klären über die Risiken des Gesichtspflegetrends auf. Außerdem erfahren Sie, wie Sie auch ganz ohne Dermaplaning Ihr Hautbild verbessern können.

Was ist Dermaplaning?

Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet Dermaplaning eine Art Gesichtsrasur für Frauen. Der Gesichtspflegetrend ist vor allem bei jungen Frauen und Mädchen im Jugendalter beliebt. Mit einem speziellen Rasierer werden dabei die feinen Gesichtshärchen und abgestorbenen Hautzellen entfernt. Häufig werden dafür auch ein Skalpell, Rasiermesser oder Augenbrauenrasierer verwendet. Es handelt sich dabei um eine Trockenrasur, die etwa alle vier Wochen durchgeführt wird.

Durch die Entfernung der Härchen soll eine glattere und reinere Hautoberfläche geschaffen werden, wodurch es zu einem „Glow-Effekt“ kommt. Außerdem sollen dadurch die Pflegeprodukte schneller wirken. Das Make-up lässt sich ebenfalls besser auftragen und hält länger. Viele versprechen sich auch einen Anti-Aging-Effekt, da die Zellerneuerung und Kollagenproduktion angeblich angeregt werden sollen. Hierbei handelt es sich aber nur um eine Behauptung, die nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte.

Unterschiede zur herkömmlichen Rasur

Bei der herkömmlichen Rasur handelt es sich meist um eine Nassrasur. Rasiergel oder -schaum helfen dabei, die Haut geschmeidig zu halten. Im Gegensatz zum Dermaplaning verwenden die meisten einen Rasierer mit mehreren Klingen. Der Anwendungsbereich beschränkt sich bei vielen Frauen eher auf die Beine, Achseln oder den Intimbereich, wo deutlich gröberes Haar als im Gesicht wächst. Obwohl auch hier die oberste Hautschicht mit abgetragen wird, kann eine Rasur in der Regel bei allen Hauttypen durchgeführt werden. Dermaplaning sollte bei empfindlicher Haut dagegen vermieden werden.

Risiken von Dermaplaning

Beim Dermaplaning werden nicht nur die Gesichtshärchen und die abgestorbenen Hautzellen entfernt. Auch die oberste Hautschicht wird teilweise abgetragen und beschädigt. Dadurch ist die natürliche Hautbarriere geschwächt und bietet weniger Schutz vor Fremdkörpern, UV-Strahlung und Kälte.

Weitere Risiken von Dermaplaning sind:

  • Reizungen und Entzündungen der Haut
  • Pflegeprodukte können zwar schneller wirken, die Haut aber auch schneller reizen. Dadurch kann es beispielsweise zu Pickeln oder Juckreiz kommen.
  • Scharfe Klingen der Rasierer Besonders bei der Anwendung zu Hause besteht ein Verletzungsrisiko, wenn der Rasierer in einem falschen Winkel gehalten wird.
  • Trockenshampoo trocknet die Haut aus und verstopft die Poren. Die Inhaltsstoffe reizen die Haut und können auch eingeatmet werden. Von einer Verwendung von Trockenshampoo beim Dermaplaning sollte daher unbedingt abgesehen werden.

Tipps zur Anwendung zu Hause

Viele entscheiden sich für eine Anwendung zu Hause. Um die Haut bestmöglich vor Keimen zu schützen, sollten Sie zuvor unbedingt Ihr Gesicht und Ihre Hände gründlich reinigen und gegebenenfalls Handschuhe tragen. Rasieren Sie dann langsam und vorsichtig Ihr Gesicht, um Verletzungen zu vermeiden. Entfernen Sie anschließend die Haar- und Hautrückstände.

Nach der Rasur empfehlen wir einige Tipps zur Nachsorge zu beachten, um die Haut zu unterstützen:

  • Feuchtigkeitspflege: Verwenden Sie direkt nach der Rasur nur sanfte Produkte, um Hautirritationen zu vermeiden.
  • Gesichtspflege: Reinigen Sie Ihr Gesicht auch in den Wochen danach nur sanft und verwenden Sie sanfte, feuchtigkeitsspendende Produkte.
  • Sonnenschutz: Verwenden Sie täglich Sonnenschutzcreme und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

Für mindestens 24 Stunden nach der Rasur sollten Sie auf Make-up verzichten, intensive sportliche Aktivitäten und starkes Schwitzen vermeiden sowie auf das Schwimmen, besonders in chloriertem Wasser, verzichten. Zudem sollten Sie etwa zwei Wochen lang keine Hautpeelings oder andere Gesichtsbehandlungen durchführen. Vermeiden Sie, insbesondere in den Stunden und Tagen nach der Rasur, sich ins Gesicht zu fassen.

Für wen ist Dermaplaning nicht geeignet?

Dermaplaning reizt die Haut und schädigt die natürliche Schutzbarriere. Wenden Sie die Gesichtsrasur daher bei empfindlicher Haut und Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Rosazea auf keinen Fall an. Hier besteht ein erhebliches Risiko für ernsthafte Verletzungen und Entzündungen der Haut. Wenn Sie sich bei geeigneter Haut für eine Behandlung entscheiden, sollte diese professionell durchgeführt werden.

Hinweis: Dermatologen raten generell vom Dermaplaning ab.

Schöne Haut ohne Dermaplaning

Auch ohne Dermaplaning können Sie ganz einfach ein schönes Hautbild erreichen. Generell gilt immer: Weniger ist mehr. Zu viele Pflegeprodukte können die natürliche Schutzschicht der Haut schädigen. Insbesondere solche mit aggressiven Inhaltsstoffen können zudem Hautirritationen hervorrufen. Waschen Sie Ihr Gesicht stattdessen täglich mit Wasser. Ein- bis zweimal pro Woche können Sie ein mildes Peeling anwenden. Auch eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker und Fertigprodukten sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft tragen zu einem gesunden Hautbild bei. Je nach Hauttyp gibt es zudem bestimmte Pflegeempfehlungen.

Suchen Sie bei ernsthaften Hautproblemen unbedingt einen Hautarzt auf.

Dermaplaning: Mythen und Fakten

Da Fragen wie „Ist Dermaplaning schmerzhaft?“, „Bereuen Menschen Dermaplaning?“ und „Ist Dermaplaning sicher?“ oft widersprüchlich beantwortet werden, ist es wichtig, objektive Informationen über Dermaplaning zu lesen. Wir möchten uns einen Moment Zeit nehmen, um einige gängige Mythen über Dermaplaning zu entkräften und die Dinge klarzustellen.

Mythos 1: Dermaplaning lässt das Haar dicker und dunkler nachwachsen

Falsch! Auch wenn dieser Mythos schon lange im Umlauf ist, stimmt es doch, dass die Haare nach einem Dermaplaning wieder genauso wachsen und aussehen wie vorher. Mit anderen Worten: Das Nachwachsen der Haare nach Dermaplaning ist nicht ausgeprägter, egal ob man die Haardicke oder den Haarton betrachtet. Bei Frauen hängt der Haarwuchs im Gesichtsbereich vom Androgenspiegel, einschließlich Testosteron und Androstendion, ab. Die Haarentfernung durch Dermaplaning verändert diese Faktoren nicht, kann aber die Ausstrahlung der Haut deutlich verbessern. Das Verfahren eignet sich besonders gut zur Entfernung von so genanntem Pfirsichhaar.

Mythos 2: Dermaplaning ist schmerzhaft

Falsch! Wie bei der Frage nach dem Haarwuchs nach Dermaplaning: „Tut Dermaplaning weh?“ sollte die Antwort ein klares „Nein“ sein. Vielmehr fühlt sich Dermaplaning bei richtiger Anwendung ähnlich an wie Rasieren der Beine oder Achseln.

Mythos 3: Dermaplaning kann nicht zu Hause durchgeführt werden

Falsch! Mit dem richtigen Werkzeug und der richtigen Routine ist Dermaplaning zu Hause eine einfache und effektive Methode, um eine glatte und geschmeidige Haut zu erzielen. Und was noch besser ist: Die Pflege - zum Beispiel für nachwachsende Haare - kann bei Bedarf bequem von zu Hause aus durchgeführt werden.

Mythos 4: Dermaplaning sorgt für Hautirritationen

Falsch! Unsere Routine sorgt für eine mit Feuchtigkeit versorgte, glatte und strahlende Haut. Die Dermaplaning-Klinge ist mit unserem patentierten Skin Defence Guard mit einer schützenden runden Spitze ausgestattet. Wenn du dich also fragst, ob Dermaplaning zu Hause sicher ist, lautet die Antwort: Ja. Diese Sicherheitsmaßnahme ermöglicht es dem Dermaplaning-Gerät für zu Hause, sich der Haut zu nähern, und zwar nicht nur mit einem geringeren Risiko von Schnittverletzungen, sondern auch, um mögliche Irritationen zu vermeiden. Kurz gesagt, das Design des Dermaplaning-Rasierers hilft, zu starken Druck auf die Haut zu vermeiden. Solange die Rasur leicht und kurz ist, ist es unwahrscheinlich, dass die Haut gereizt wird.

Mythos 5: Dermaplaning auf Akne sorgt für noch mehr Hautirritationen

Wahr! Dies ist einer der Mythen über Dermaplaning, der tatsächlich wahr ist. Wir empfehlen nicht, Dermaplaning bei Akne oder über einem aktiven Pickel oder einer Läsion anzuwenden, da dies zu einem Ausbruch oder einer Reizung der Akne führen kann.

Mythos 6: Dermaplaning heißt: Nie wieder Make-up

Falsch! Ebenso wie der Mythos, dass durch Dermaplaning die Haare schneller nachwachsen, ist dies eine weit verbreitete Behauptung, die jedoch völlig falsch ist. Tatsächlich verjüngt der Peeling-Effekt des Dermaplanings oft die Haut, so dass sie sich nach der Rückfettung besser schminken lässt.

Mythos 7: Dermaplaning kostet viel Geld und Zeit

Falsch! Professionelle Behandlungen im Kosmetikstudio können zwar teuer sein, aber mit dem Dermaplaning-Sortiment ist diese Hautpflege für die meisten Menschen erschwinglich. Wenn du eine strahlende Haut haben möchtest, ist es wichtig, nichts zu überstürzen. Es ist nicht schwer zu lernen, wie man Dermaplaning anwendet, und wenn man einmal den Dreh raus hat, wird es nicht mehr lange dauern!

Mythos 8: Dermaplaning verursacht Pickel

Falsch! Dermaplaning verursacht keine Pickel oder wunde Stellen. Allerdings sollte Dermaplaning nicht bei verletzter Haut, Läsionen oder Akne angewendet werden, da der Peeling-Effekt das Problem verschlimmern kann. Dies ist ein so genanntes Dermaplaning-Bedürfnis, das in Wirklichkeit nicht existiert. Ein gelegentliches Peeling kann die Haut sogar gesünder machen, vor allem, wenn man sie anschließend ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, damit sie sich erholen kann.

Peeling vor oder nach dem Rasieren?

Beim Peeling wird die Haut von abgestorbenen Zellen und festsitzendem Schmutz gereinigt. Bei regelmäßiger Anwendung sieht die Haut gleich frischer aus und ein Peeling kann auch dabei helfen Unreinheiten zu verbessern. Prinzipiell gilt die Regel, erst peelen, dann rasieren.

Besonders bei empfindlicher Haut empfiehlt sich ein regelmäßiges Peeling, da es eingewachsenen Haaren vorbeugen kann, die unter Umständen sehr unangenehm sein können. Ein Peeling hilft nicht nur bei der Vorbeugung, sondern kann auch bei eingewachsenen Haaren angewandt werden1. Außerdem kann es dabei helfen Juckreiz durch eingewachsene Haare zu lindern und sorgt für eine reinere Haut. Zusätzlich reduziert es das Risiko eines Rasurbrands und entfernt überschüssigen Talg, wodurch unangenehme Rasierpickel vermieden werden.

Peeling bei Bartwuchs

Du möchtest ein Gesichtspeeling ausprobieren, aber du hast einen Bart? Kein Problem. Hier erfährst du, wie du dein Gesicht trotz Gesichtsbehaarung erfolgreich peelen kannst. Lies hier, wie du dein Gesicht und Bart peelen kannst.

Dermaplaning-Anleitung für Zuhause – So geht's Dermaplaning zu Hause

Erst rasieren oder erst peelen?

Ein Peeling vor der Rasur wird dir ein ganz neues Hautgefühl verleihen. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Peeling:

  1. Nichts übertreiben: Ein bis zweimal pro Woche ist fürs Gesicht und Bart peelen in Ordnung. Eine häufigere Anwendung solltest du vermeiden, da deine Haut auf zu häufiges Peeling empfindlich reagieren kann.
  2. Zunächst benötigst du ein Peeling fürs Gesicht. Mach dich anschließend mit der Gebrauchsanweisung am Etikett vertraut.
  3. Erst peelen, dann rasieren: Ein Peeling vor der Rasur kann zu einer sanfteren Rasur führen, da es dabei hilft, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen, die gegebenenfalls die Klingen verstopfen könnten.
  4. Befeuchte dein Gesicht vor dem Peeling mit warmem Wasser.
  5. Trage das Peeling auf die Haut auf und massiere es gründlich in die feuchte Haut ein. Das Peeling kann auch auf den Bart aufgetragen werden. Natürlich wird dabei nicht vorranging der Bart gepeelt, sondern die Haut darunter. Barthaare benötigen kein Peeling, deine Haut aber schon.
  6. Spüle dein Gesicht gründlich ab und tupfe es mit einem Handtuch trocken.

Nun kannst du dich um deine Gesichtsbehaarung zu kümmern. Ein Rasierer wie der Philips OneBlade Pro mit dem doppelten Schutzsystem aus Gleitbeschichtung und abgerundeten Spitzen zum Schutz empfindlicher Haut sorgt für eine angenehme Rasur nach dem Peeling.

Ein Peeling hilft natürlich nicht nur die Haut im Gesicht zu verbessern, sondern ist auch für andere Körperstellen geeignet. Wenn du Talg, eingewachsene Haare oder abgestorbene Haut an anderen Körperstellenentfernen möchtest, befolge einfach die oben genannten Schritte. Achte jedoch darauf, dass dein Peeling für andere Körperbereiche geeignet ist. Wenn du deine Haut regelmäßig peelst, lohnt es sich, in ein separates Körperpeeling zu investieren. Aber natürlich kannst du auch dein Gesichtspeeling für gelegentliche punktuelle Peelings an anderen Körperstellen verwenden.

Weitere Hautpflegetipps für Männer

Ein Peeling ist ein guter Anfang, aber wie kannst du deine Haut sonst noch pflegen? Hier findest du noch ein paar weitere Tipps zur richtigen Hautpflege:

  • Schütze deine Haut vor Sonneneinstrahlung. UV-Strahlen lassen deine Haut schneller altern und, ein Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Verwende Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und verbringe nicht zu viel Zeit in direktem Sonnenlicht2.
  • Sollte das Reinigen des Gesichtes mit einem Waschgel noch nicht zu deiner Routine gehören, dann ist es jetzt an der Zeit. Wasche dein Gesicht am besten morgens und abends. Handseife trocknet die empfindliche Gesichtshaut oft aus, daher ist es besser, ein Reinigungsmittel zu verwenden, das speziell für die Anwendung im Gesicht entwickelt wurde.
  • Die Verwendung einer Feuchtigkeitscreme nach dem Waschen hilft dabei trockene, schuppige oder rissige Haut vorzubeugen. Einige Feuchtigkeitscremes enthalten Sonnenschutz. Verdopple deine Hautpflege, indem du morgens eine Feuchtigkeitscreme mit Lichtschutzfaktor 30 aufträgst.

So klappt es mit dem Peeling

Eine leichte, kurzzeitige Rötung direkt nach dem Peeling ist kein Grund zur Sorge. Wenn deine Haut jedoch nach dem Peeling stark gerötet ist und sich unangenehm anfühlt, gibt es einige Möglichkeiten. Wenn du deine Haut regelmäßig peelst und bisher noch keine Probleme hattest, hast du vielleicht einfach zu viel gepeelt. Unterbrich einfach deine Peeling-Routine eine Zeit lang, um zu sehen, ob sich deine Haut erholt. Wenn du wieder mit dem Peeling anfängst, halte dich einfach am besten erstmal nur einmal pro Woche.

Wenn das Problem jedoch in dem Moment auftritt, in dem du das Peeling auf die Haut aufträgst, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Reaktion auf das Peeling-Produkt, das du verwendest. Teste am besten verschiedene Produkte mit einer kleinen Menge auf einer diskreten Hautstelle, wenn du ein neues Produkt auswählst. Trage dabei am besten jedes Produkt einzeln auf, im Abstand von ein paar Tagen. Wenn du alles auf einmal zu testest, ist es schwer zu sehen, welches Produkt das Problem verursacht hat.

Wenn du dir über Hautausschläge oder Rötungen Sorgen machen, dann wende dich am besten an deinen Arzt. Natürlich ist es auch möglich, dass das Peeling gar nicht der Auslöser für die Reaktion ist, insbesondere dann, wenn du eine Pause vom Peelen eingelegt hast. Wenn du nach der Rasur regelmäßig Rötungen bemerkest, dann lies am besten diesen Artikel mit Tipps zur Vermeidung von Rasurbrand.

Dermaplaning Schritt für Schritt

Um ein glattes und schnittfreies Ergebnis zu erzielen, solltest du dich vorher mit den richtigen Produkten und der richtigen Technik für das Dermaplaning beschäftigen.

Schritt 1: Die Vorbereitung

Beginne mit einem gereinigten Gesicht. Solltest du Make-up tragen, entferne es zunächst mit deiner gewohnten Abschminkroutine. Danach trägst du großzügig ein Gesichtsöl auf. Es dient zum einen als Schutzbarriere zwischen deiner Haut und der Klinge. Außerdem lässt es die Klinge leichter über die Haut gleiten, was Schnittverletzungen entgegenwirkt.

Tipp: Auch, wenn ein Rasierschaum zum Zweck der Rasur hergestellt wird, solltest du ihn nicht zum Dermaplaning verwenden. Grund ist, dass der weiße Schaum es dir nicht möglich macht, deine Haut zu sehen. So übersiehst du schnell Stellen, die du nicht rasieren möchtest. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn du einen entzündeten Pickel hast. Außerdem entstehen so schneller Rasurunfälle an Stellen wie dem Haaransatz oder den Augenbrauen, die du aussparen möchtest. Ein Öl oder Ölreiniger hat den Vorteil, dass du deine Haut und ihre Beschaffenheit immer hindurch sehen kannst.

Schritt 2: Die Rasur

Wenn du das Dermaplaning zum ersten Mal durchführst, solltest du an einer einfachen Stelle beginnen: Die Wangen eignen sich dazu sehr gut, denn hier hast du eine große Fläche mit wenigen komplizierten Winkeln. Setze das Rasiermesser in einem Winkel von etwa 45 Grad an und spanne deine Haut mit der freien Hand. Wenn du dich an die richtige Haltung des Rasiermessers gewöhnt hast, kannst du dich an die schwierigeren Stellen herantasten - zum Beispiel die Oberlippe. Probiere aus, in welcher Haltung dir die Rasur am leichtesten fällt. Du kannst den Mund zum Beispiel zur einen oder anderen Seite ziehen und die Haut über den Lippen dadurch spannen. Es entsteht eine glattere Fläche, die sich leichter rasieren lässt. Nach den Wangen, Schläfen, der Oberlippe und dem Kinn ist noch die Partie um die Augenbrauen dran: Pass hier gut auf und plane ausreichend Zeit ein, um Rasurunfälle zu vermeiden. Am besten beschränkst du das Dermaplaning in diesem Bereich nur auf die Stelle zwischen und über den Augenbrauen. Wenn du unter den Augenbrauen ungewollte Haare loswerden möchtest, solltest du nach wie vor zur Pinzette greifen.

Wichtig: Desinfiziere die Klinge immer vor und nach Gebrauch.

Schritt 3: Die Pflege

Nach dem Dermaplaning benötigt deine Haut besonders viel Pflege. Durch die Rasur wurden nicht nur Härchen und abgestorbene Hautschüppchen entfernt, sondern auch der Säurenschutzmantel der Haut. Hier können feuchtigkeitsspendende und beruhigende Produkte mit Hyaluronsäure und Niacinamid helfen. Verwende zunächst ein Serum - es ist voll mit nähernden Wirkstoffen und hat gleichzeitig eine angenehm kühlende Textur. Im Anschluss daran solltest du eine feuchtigkeitsspendende Creme verwenden.

Wie oft sollte man Dermaplaning machen?

Um den Effekt des Dermaplanings beizubehalten, solltest du die Prozedur etwa alle 3 Wochen wiederholen. Viel öfter als alle zwei Wochen solltest du das Dermaplaning aber nicht durchführen, da die Haut sich in der Zwischenzeit erholen sollte. Davor musst du keine Angst haben. Die Haare verändern weder ihre Struktur noch ihre Farbe durch die Rasur. Dass die Haare durch die Rasur dicker oder dunkler nachwachsen, ist ein Mythos.

Kann ich nach dem Dermaplaning Make-up tragen?

Direkt nach dem Dermaplaning solltest du auf Make-up verzichten. Es besteht die Gefahr, dass du deiner Haut mikroskopisch kleine Schnittverletzungen zugefügt hast, die sich entzünden können. Daher ist es empfehlenswert, das Dermaplaning abends durchzuführen und im Anschluss nur Pflege aufzutragen. Am nächsten Morgen kannst du dein Make-up wie gewohnt auftragen.

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